Aktiv vorbeugen gegen Darmkrebs

Darmkrebs ist zurzeit mit mehr als 60.000 Neuerkrankungen und etwa 26.000 Todesfällen jährlich die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Das zeigen die Zahlen des deutschen Krebsregisters. Männer erkranken etwas öfter als Frauen, ältere deutlich häufiger als junge Leute. Doch es gibt auch Positives zu berichten: Seit 2008 geht die Anzahl der Erkrankungen bei beiden Geschlechtern leicht zurück. Experten führen das auf die verbesserte Prävention und Früherkennung zurück – insbesondere auf die Darmspiegelung.

Schon Vorstufen können erkannt werden

Denn Darmkrebs kommt in der Regel nicht plötzlich, sondern entwickelt sich häufig über viele Jahre oder Jahrzehnte. Meist entsteht er aus zunächst gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen. Werden diese bei einer Darmspiegelung erkannt und rechtzeitig entfernt, kann die Gefahr gebannt werden. Auch bereits bestehende Tumoren lassen sich besser behandeln, wenn sie noch klein sind und nicht gestreut haben. „Die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden, verringert das Risiko für Darmkrebs deutlich“, sagt Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Dazu gehört ab dem Alter von 50 Jahren eine jährliche Stuhluntersuchung, bei der nach verborgenem Blut gesucht wird. Ab 55 ist eine Darmspiegelung – medizinisch Koloskopie – möglich, die nach zehn Jahren wiederholt werden kann. Wer das nicht möchte, kann stattdessen auch alle zwei Jahre einen Stuhltest machen lassen. Er ist einfacher und weniger unangenehm, allerdings ist die Genauigkeit geringer als bei der Koloskopie. Sollte bei diesem Test Blut im Stuhl nachgewiesen werden, so ist eine Darmspiegelung angezeigt. Unter www.krebsinformationsdienst.de finden sich weitere Informationen, die bei der Entscheidung helfen können.

Viel bewegen, gesund essen

Neben der Früherkennung kann auch ein gesunder Lebensstil zur Darmkrebsprävention beitragen. Besonders wichtig sind heutigen Erkenntnissen zufolge, Übergewicht zu vermeiden und dabei auf regelmäßige Bewegung zu achten. Studien haben gezeigt, dass schon 30 bis 60 Minuten körperliche Aktivität am Tag das Risiko für eine Darmkrebserkrankung senken können. Eine weitere Rolle spielt die Ernährung, bei der zu reichlich Ballaststoffen aus Vollkorn, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse, gleichzeitig aber zu wenig rotem Fleisch geraten wird. Auf Alkohol und Tabak sollte möglichst verzichtet werden.

Rückenschmerzen

Wenn jede Bewegung Schmerzen bereitet, die Arbeit zur Qual wird und der Alltag nur schwer zu bewältigen ist, bedeutet das einen massiven Verlust an Lebensqualität. Wer von Rückenschmerzen betroffen ist, kennt das nur zu gut. Und Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit, Schätzungen zufolge leiden mehr als zwei Drittel der Deutschen darunter, etwa zwölf Prozent sogar täglich. Die Patienten durchlaufen meist eine wahre Odyssee, gehen von Facharzt zu Facharzt, probieren von Krankengymnastik über Massagen bis zur Osteopathie alles aus.

Moderne Behandlung in 250 Rückenzentren

Mittlerweile wird den Patienten bei Rückenschmerzen geraten, keine Schonhaltung einzunehmen, sondern sich sportlich zu betätigen. Das Problem: Mit der konkreten Durchführung werden die Betroffenen dann meist allein gelassen. Dabei ist es wichtig, dass die Therapie auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist und man während der gesamten Behandlungszeit von einem Experten gewissenhaft betreut wird. Denn nur so ist die korrekte Anwendung gewährleistet. Dies ist ein zentrales Anliegen beispielsweise der sogenannten FPZ Therapie.

In den bundesweit mehr als 250 FPZ Rückenzentren wird nach einer ausführlichen Eingangsanalyse sowie mit modernsten Methoden für jeden Patienten ein individuelles Programm erstellt. Es beinhaltet zwei Therapieeinheiten wöchentlich an Analyse- und Trainingssystemen, ergänzt durch Funktionsgymnastik sowie Entlastungs- und Entspannungsübungen. Dabei ist durchgehend ein zertifizierter Rückenschmerztherapeut anwesend, der unterstützt, berät, beobachtet und bei Bedarf korrigieren und auf Veränderungen reagieren kann. Alle weiteren Informationen und Adressen der Zentren gibt es unter www.fpz.de.

Studien bestätigen Wirksamkeit

Nach dem dreimonatigen Aufbauprogramm folgt in der Regel ein weiterführendes Training über sechs Monate. In diversen Studien mit mehr als 120.000 Patienten wurde die Wirksamkeit der FPZ Therapie bestätigt – bei 93 Prozent verbesserten sich die Schmerzen, jeder zweite erlangte eine völlige Beschwerdefreiheit. Wer Rückenbeschwerden aktiv angehen will, sollte sich auch an seine Krankenkasse wenden. Viele Kassen übernehmen die Kosten für die Therapie und bieten zudem Erstattung für weitere Maßnahmen wie etwa Entspannungskurse und ähnliches an.

Sport hilft in jeder Lebenslage

Sport hilft in jeder Lebenslage! Das zeigt Heiko Herrlich ab sofort als neuer Botschafter der Kampagne „Bewegung gegen Krebs“. Der heutige Trainer des SSV Jahn Regensburg erkrankte in seiner Zeit als Profi-Fußballspieler an einem Hirntumor. Herrlich weiß: Sport kann nicht nur das Krebsrisiko senken, sondern hilft auch, die Krankheit zu überwinden. Die Kampagne ist eine Initiative der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Deutschen Sporthochschule Köln. Ihr bisheriger Fokus lag verstärkt auf der „Krebsprävention“. Künftig sollen auch die Aspekte „Krankheitsbewältigung“ und „Nachsorge“ als Schwerpunkte in die Kampagne integriert werden. Unterstützt von Heiko Herrlich und dem Deutschen Behindertensportverband werden die Kampagnenpartner bundesweit ehemalige Krebspatienten und Ärzte umfassend über die positive Wirkung von körperlicher Aktivität sowie über Sportangebote in der Nachsorge informieren. Der Startschuss erfolgte am 7. November 2016 im Haus des Deutschen Sports in Frankfurt/Main im Rahmen einer Presseveranstaltung.

„Die Diagnose Hirntumor hat mich ziemlich aus dem Gleichgewicht gebracht. Und die anschließende Therapie hat sehr viel Kraft gekostet“, berichtete Heiko Herrlich beim Pressegespräch am 7. November. „Heute läuft es bei mir wieder sehr gut. Sport und Bewegung haben dazu beigetragen. Es hilft sehr, auch nach einer Krebserkrankung Sport zu treiben und sich ausreichend zu bewegen“, sagte der Kampagnenbotschafter.

Bewegung hilft Krebspatienten – das bestätigen mittlerweile auch wissenschaftliche Studien. PD Dr. Freerk Baumann, Sportwissenschaftler am Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) am Universitätsklinikum Köln, erklärte in Frankfurt: „Körperliche Aktivität steigert die Leistungsfähigkeit, verbessert die Lebensqualität und reduziert Empfindungsstörungen sowie das Erschöpfungssyndrom. Zudem zeigen aktuelle Untersuchungen, dass Bewegungsmangel bei onkologischen Patienten die Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsfähigkeit beeinträchtigt. Daher sollen Betroffene dazu motiviert werden, sich bereits unmittelbar nach der Diagnose in Bewegungsprogramme zu integrieren und auch in der Nachsorge körperlich aktiv zu sein. Hierbei sind Bewegungstherapie und Sportangebote in der Krebsnachsorge wichtige Elemente.“

Gründe genug für die Kooperationspartner, ihre Kräfte auch auf dem Gebiet der Krankheitsbewältigung und Krebsnachsorge zu bündeln. „Es ist unser gemeinsames Anliegen, sowohl Betroffene als auch Ärzte umfassend über Angebote zu Bewegung im Rahmen der Krebsnachsorge zu informieren“, betonte Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Durch seine Bekanntheit werde Heiko Herrlich hierbei eine besondere Hilfe sein. „Weiterhin haben wir mit dem Deutschen Behindertensportverband einen wichtigen Partner und Unterstützer gewinnen können, dessen Strukturen von enormer Bedeutung sind, um unsere Ziele im Bereich der Krebsnachsorge zu erreichen“, sagte Nettekoven.

Als ersten Schritt haben die Partner gemeinsam einen Informationsflyer als Leitfaden für Ärzte entwickelt. Dieser informiert über die Möglichkeiten einer durchgängigen „Bewegungskette“ – von der Akutklinik zum Rehasport bis hin zum lebenslangen Sporttreiben. Ein entsprechender Flyer für Patienten kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.

Seit 2014 machen die Kampagnenpartner bereits auf die wichtige Bedeutung körperlicher Aktivität bei der Krebsprävention aufmerksam und zeigen Möglichkeiten auf, wie sich Sport und Bewegung in den Alltag integrieren lässt. „Gemeinsam mit unseren starken Partnern leisten wir im Rahmen der Kampagne einen enormen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention unserer Bevölkerung“, sagte der DOSB- Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Vesper. „In den Sportvereinen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, aktiv etwas für seine eigene Gesundheit zu tun. Allein rund 19.000 Angebote haben das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT. Im Sinne einer durchgängigen Bewegungskette kann der organisierte Sport für alle ein adäquates Angebot vorhalten – ob im Bereich der Prävention, Rehabilitation oder Nachsorge“. Dies gelte es zu kommunizieren.

Auch Matthias Poeppel, Direktor Sportentwicklung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), ist von der Effizienz der Zusammenarbeit überzeugt: „Der Rehabilitationssport in den 1.700 Krebssportgruppen des DBS ist der ideale Anknüpfungspunkt an die stationäre Rehabilitation. Die vom DBS vergebene Auszeichnung „REHASPORTGRUPPE anerkannt + zertifiziert“ verweist auf Angebote von speziell für den Sport mit Krebspatienten ausgebildeten Übungsleitern“, sagte Poeppel und unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Sporttreibens: „Der gegenseitige Austausch und das sportliche Miteinander sorgen nicht nur für die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern unterstützen Krebspatienten auch dabei, die emotionalen Hürden der neuen Lebenssituation besser zu überwinden.“

Nähere Informationen zur Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ gibt es unter www.bewegung-gegen-krebs.de sowie auf der Facebookseite www.facebook.de/bewegunggegenkrebs. Der Flyer „Bewegungstherapie und Sportangebote in der Krebsnachsorge – Informationen für Patienten“ kann ab sofort kostenlos bestellt werden auf www.krebshilfe.de und steht hier und auf www.bewegung-gegen-krebs.de zum Download bereit.

Schlafstörungen können chronisch werden

Jeder Mensch liegt nachts gelegentlich einmal wach. Folgen darauf erholsame Schlafphasen, ist die Unterbrechung schnell vergessen. Reihen sich allerdings durchwachte Nächte aneinander, kann dies zum Problem werden. Schlafstörungen haben viele Gesichter: stundenlanges Grübeln, Hochschrecken aus dem Schlaf oder ein frühzeitiges Erwachen. Oft hält die Befürchtung, das Ganze könnte sich wiederholen, den Schlummer auch in den Folgenächten fern. Anspannung und negative Gedanken machen sich breit, das Schlafproblem verselbstständigt sich.

Schlafmangel kann krank machen

Die Angst, tagsüber nicht leistungsfähig zu sein, stellt für viele eine große Belastung dar. Prof. Dieter Riemann vom Uniklinikum Freiburg etwa warnt zudem vor den gesundheitlichen Konsequenzen von Schlafmangel. Demzufolge haben Menschen mit Schlafstörungen ein erhöhtes Risiko, später psychisch oder körperlich zu erkranken. Finden sich keine organischen Ursachen für die Schlafstörung, stecken oft Stressfaktoren wie Überlastung im Job oder Probleme im Privatleben dahinter. Eine Wohltat für das überreizte Nervenkostüm können dann natürliche Arzneimittel sein.

Nervöse Unruhe lindern und die Nerven stärken

Der Wirkkomplex aus Passionsblume (Passiflora incarnata), dem Zinksalz der Baldriansäure (Zincum isovalerianicum), Kaffeesamen (Coffea arabica) in homöopathischer Dosierung und Hafer (Avena sativa) wie in Neurexan (rezeptfrei, Apotheke) kann nervöse Unruhe lindern, die Nerven stärken, seelische Ausgeglichenheit herbeiführen und damit den Schlaf fördern. Tipps für mehr Entspannung, Harmonie und Wohlbefinden gibt es unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Wichtig ist es im Übrigen, bei Schlaflosigkeit nicht wach im Bett liegen zu bleiben und sich mit Blick auf den Wecker zu ärgern. Das lässt den Adrenalinspiegel steigen und macht erst richtig wach. Besser einer ruhigen Tätigkeit nachgehen, bis sich Müdigkeit einstellt. Rituale wie eine Tasse Tee am Abend, ein gemütlicher Spaziergang oder leise Musik können helfen, Körper und Geist auf die Bettruhe einzustimmen.

38 % der vollstationären Kranken­haus­patienten wurden im Jahr 2015 operiert

Bei 38 % (7,0 Millionen) der knapp 18,7 Millionen stationär in allge­meinen Krankenhäusern behandelten Patientinnen und Patienten wurde im Jahr 2015 eine Operation durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Anteil nicht verändert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war gut die Hälfte der Behandelten, die sich 2015 während ihres Krankenhausaufenthaltes einem chirurgischen Eingriff unterziehen mussten, 60 Jahre und älter.

Zu den häufigsten Operationen in der Altersgruppe 60+ zählten sogenannte „andere Operationen am Darm“, zum Beispiel das Lösen von Verwachsungen oder die Aufdehnung von Darmabschnitten. Danach folgten endoskopische Operationen an den Gallengängen und vor allem bei Frauen die Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk.

Arthroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken spielten vor allem bei den 45- bis 59-Jährigen eine große Rolle. Bei den Frauen in diesem Alter lagen die Operationen an Mittelfußknochen oder den Zehengliedern des Fußes an erster Stelle. Bei den Männern folgten nach den arthroskopischen Gelenkoperationen die Wiederbefestigung und Plastik am Kapselbandapparat des Schultergelenkes mittels Arthroskop.

Bei Frauen von 15 bis 44 Jahre waren Operationen, die im Zusammenhang mit Entbindungen stehen, am häufigsten. Bei Männern dieser Altersgruppe wurden in erster Linie operative Eingriffe an der unteren Nasenmuschel vorgenommen.

Bei Kindern bis 14 Jahre gehörten das Einschneiden des Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle sowie die Entfernung der Rachenmandeln zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen.

Rückenschmerzen: Psychischer und körperlicher Stress kann Verspannungen auslösen

Ärger im Job, Geldsorgen, Beziehungsprobleme, pflegebedürftige Eltern – immer mehr Menschen leiden unter Dauerstress. Neben nervöser Erschöpfung und Schlafstörungen klagen die Betroffenen häufig über Rückenschmerzen ohne klare organische Ursache. Inzwischen zählen sie hierzulande zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Zum einen kann psychischer Druck muskuläre Blockaden hervorrufen, zum anderen verschlimmern Haltungsfehler die Schmerzen: Überwiegend sitzende Tätigkeiten, immer gleiche Bewegungsabläufe, mangelnde sportliche Betätigung und Übergewicht strapazieren den gesamten Bewegungsapparat. Anstatt jedoch die Symptome als Warnzeichen ernst zu nehmen, reagieren viele Betroffene mit falscher Tapferkeit. Fatal, denn Menschen, die die Zähne zusammenbeißen, riskieren eine Chronifizierung und Intensivierung ihrer Leiden.

Kurieren statt Ignorieren

Die Schonhaltung, die zwangsläufig eingenommen wird, verstärkt die Fehlbelastung noch, was schlimmstenfalls zu einer Abnutzung der Bandscheiben führen kann. Gut zu wissen: Die Behandlung akuter Schmerzen, sofern man sie rasch angeht, hat eine gute Prognose und kann den Teufelskreis aus Schmerzen und Schonhaltung durchbrechen. Eine bewährte Option sind topische, also auf die Haut aufgetragene Schmerzmittel wie doc Ibuprofen Schmerzgel. Dank seiner speziellen Microgel-Struktur, in der der Wirkstoff Ibuprofen vollständig gelöst vorliegt, kann das apothekenpflichtige Arzneimittel rasch die Hautbarriere durchdringen und über die therapeutische Wirkspiegel-Konzentration auch im tiefer liegenden Gewebe ankommen.

Den Lebensstil überdenken

Orthopäden empfehlen als langfristige Maßnahme bei wiederkehrenden Rückenschmerzen ein gezieltes, aktives Wirbelsäulen-Training zur Stärkung betroffener Muskelgruppen. Zudem kann Wärme Muskelverspannungen lindern – weitere Tipps gibt es unter www.doc-gegen-schmerzen.de. Das Erlernen von Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen trägt zur Linderung bei, wenn innere Konflikte und Stress für die Probleme verantwortlich sind

Mit zunehmendem Alter steigt der Vitalstoffbedarf

Laut einer Umfrage des Allensbacher Instituts ernähren sich 85 Prozent der Deutschen nicht so gesund, wie sie es gerne würden. Im Hinblick auf die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegen die meisten Bundesbürger weit unter dem Soll und verzehren gerade mal zwei der empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Dabei ist ein gesunder Lebensstil wichtig, um lange fit und leistungsfähig zu bleiben. Zwar nimmt der Kalorienbedarf mit steigendem Alter ab, der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen bleibt aber gleich oder erhöht sich sogar noch – beispielsweise durch Krankheiten oder dauerhafte Medikamenteneinnahme. Mit dem Alter sinkt auch die Eigenproduktion von Vitaminen im Körper wie etwa von Vitamin D.

Vitamine und Co. für gesunde Prävention

Daher ist es besonders wichtig, auf Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte zu achten. Gleichzeitig empfehlen Experten, die tägliche Ernährung mit zusätzlichen Vitalstoffen zu optimieren. Je natürlicher das Produkt, desto besser. So rät die Internationale Gesellschaft für Prävention (i-gap) in Wien: „Nach einer umfassenden Produktanalyse können wir das Präparat LaVita aufgrund seiner komplexen und vollkommen natürlichen Zusammensetzung uneingeschränkt zur Mikronährstoff-Basisversorgung empfehlen.“ Die Basis des Saftkonzentrats aus über 70 natürlichen Lebensmitteln bilden Obst, Gemüse, Kräuter und Öle. Durch eine einzigartige Rezeptur liefert es alle wichtigen Vitaminen und Mineralstoffe. Darüber hinaus enthält es wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und auch Enzyme.

Muskeln, Gelenke und Knochen fit halten

Zusätzlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist regelmäßige Bewegung wichtig, um Muskeln, Knochen und Gelenke beweglich zu halten. Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft unterstützen zusätzlich das Immunsystem und sind Balsam für die Seele.

Wenn die Psyche das Herz krank macht

Der Volksmund weiß es schon lange: Wem „etwas zu Herzen“ geht, der ist sehr bedrückt. Ärger, Stress und depressive Verstimmungen können laut Studien tatsächlich körperliche Symptome auslösen, die das Risiko für einen Herzinfarkt steigen lassen. Eine von fünf wichtigen Ursachen für eine koronare Herzkrankheit ist Experten zufolge die Depression. Und weil diese wiederum den Verlauf von Erkrankungen wie etwa einem Herzinfarkt ungünstig beeinflussen kann, entsteht schnell ein Teufelskreis.

Besser mit Stress umgehen

Auch andauernder psychischer Stress kann eine Depression fördern. Zunächst einmal gilt es deshalb, individuelle Stressauslöser und das eigene Verhalten unter Druck besser kennenzulernen – ein erster Schritt, um gegen psychische Belastungen vorzugehen. Tests, um die persönliche Stressbelastung und die Hintergründe zu analysieren sowie Tipps, die dabei helfen, damit besser umzugehen, finden sich unter www.rgz24.de/Herzprobleme. Wer nicht in Stressfallen tappt, sondern beispielsweise regelmäßig für körperliche Bewegung sorgt und täglich eine Viertelstunde bis 20 Minuten Muße für die Regeneration einplant, kann es schaffen, die eigene Gesundheit besser vor den belastenden Auswirkungen zu schützen.

Mit Magnesium gegen den Stress

Eine weitere Möglichkeit, gegen Stressfolgen vorzugehen, kann auch eine gute Versorgung mit dem Mineralstoff Magnesium sein. Denn Stress steigert den Magnesium-Bedarf, während ein Magnesium-Mangel wiederum Stress, depressive Verstimmungen und Herzerkrankungen verstärken kann. Um den erhöhten Bedarf zu decken, reicht die Ernährung allein meist nicht aus. Ergänzend eignen sich Verbindungen aus Magnesium und der vitaminähnlichen Substanz Orotsäure. Diese Kombination ist etwa in magnerot Classic N enthalten, das es rezeptfrei in Apotheken gibt. Es kann für eine bessere Versorgung der Zellen mit Energie sorgen und Magnesium-Verlusten entgegenwirken. Beim Vorliegen einer Depression können unter Umständen Antidepressiva angeraten sein. Weil nicht alle Antidepressiva für Herzpatienten geeignet sind, sollte der Kardiologe um Rat gefragt werden.

Wenn Männer zu oft „müssen“

Eine „schwache“ Blase haben – das gilt vielen Männern als rein weibliches Problem. Doch dabei handelt es sich um einen großen Irrtum. Zwar sind Frauen von Symptomen wie überfallartig auftretendem Harndrang und ungewolltem Urinverlust tatsächlich häufiger und meist auch früher betroffen. Doch auch bei Männern ist eine überaktive Blase – auch Reizblase genannt – keine Seltenheit. Zusätzlich zu anderen Ursachen wie Entzündungen oder einem übererregbaren Blasenmuskel kommt bei Männern eine vergrößerte Prostata als Auslöser infrage.

Die gereizte Blasenmuskulatur beruhigen

Männer sind insgesamt also weniger betroffen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen Untersuchungen aber, dass Männer stärker unter ihrer Inkontinenz leiden als Frauen und in diesem Zusammenhang auch deutlich anfälliger für Depressionen sind. Hier spiele wohl auch das männliche Selbstbild eine Rolle, wonach Binden, Vorlagen und andere Hilfsmittel reine Frauensache sind. Dabei ist das Leiden der Männer oft unnötig, weil Blasenbeschwerden sich in der Regel gut behandeln lassen. „Männer sollten deshalb ihre Scheu überwinden und bei allzu häufigem Müssen oder ‚Überlaufen‘ einen Urologen aufsuchen“, rät Gesundheitsexpertin Katja Schneider von RGZ24.de. Der Urologe kann die Ursache der Beschwerden finden und wirksame Medikamente verordnen. Eine überaktive Blase kann mit Medikamenten aus der Gruppe der Anticholinergika wie etwa „Vesikur“ behandelt werden. Sie können die gereizte Blasenmuskulatur beruhigen und den unerwünschten Harndrang merklich lindern. So bleibt im Ernstfall ausreichend Zeit, eine Toilette aufzusuchen.

Selbsttest verschafft Klarheit

Ob und wann ein Arztbesuch anzuraten wäre, können Männer beispielsweise per Selbsttest unter www.blase-ok.de herausfinden. Dort gibt es auch eine bundesweite Facharztsuche. Um dem Urologen alle wichtigen Informationen für seine Diagnose geben zu können, ist es sinnvoll, schon vor dem Termin ein sogenanntes Miktionsprotokoll zu führen. Darin wird notiert, wann und wie oft man getrunken und die Toilette besucht hat. Dieses Protokoll kann ebenfalls unter der genannten Webseite kostenlos angefordert werden.

Insektenstiche erkennen und zuordnen

Genaue Selbstbeobachtung nach einem Insektenstich und eine gute Stichkunde helfen beim Erkennen einer Allergie. „Dieses Wissen kann unter Umständen lebensrettend sein“, weiß Prof. Dr. Thilo Jakob, Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie in Gießen. „Rund drei Millionen Deutsche reagieren allergisch auf einen Wespen- oder Bienenstich und etwa zwanzig von ihnen sterben jedes Jahr an einem allergischen Schock.“ Der Experte erklärt, wie Sie Insektenstiche unterscheiden können und was zu tun ist bei Verdacht auf eine Insektengiftallergie:

Insektenstiche und -bisse erkennen und zuordnen

Mücke:

– Geschieht meist unbemerkt, da die Mücke beim Stechen eine
schmerzstillende Substanz abgibt
– Starker Juckreiz nach dem Stich, Stichstelle gerötet
– Nach kurzer Zeit schwillt der Mückenstich an. Es bildet sich
eine Quaddel
– Innerhalb von 24 Stunden wird die Quaddel zu einer Art Knötchen,
einer erbsengroßen Verdickung der Haut – die sogenannte Papel
– Nach einigen Tagen heilt die Papel von selbst ab

Bremse:

– Sehr schmerzhaft aufgrund der säbelartigen Mundwerkzeuge der
Bremse
– Kleine Blutergüsse an der Einstichstelle bleiben lange Zeit
sichtbar
– Starker Juckreiz
– Deutliche Rötung und Schwellung um die Einstichstelle

Stechfliege:

– Ähnelt dem Mückenstich
– Meist sind die Auswirkungen noch stärker
– Stichstelle ist blutig unterlaufen und schwillt an
– Starke Quaddelbildung
– Rötung und Schwellung um die Einstichstelle

Biene:

– Sehr schmerzhaft
– Gerötete Schwellungen um die Einstichstelle
– Stachel mit Giftsack bleibt in der Regel in der Haut stecken und
gibt weiter Gift in die Stichstelle ab, sollte daher entfernt
werden
– Biene überlebt den Stich nicht
– Wichtig: Kann starke allergische Reaktionen auslösen!

Wespe:

– Ähnliche Reaktion wie beim Bienenstich
– Ebenfalls sehr schmerzhaft
– Es verbleibt kein Stachel in der Haut, da die Wespe ihren
Stachel nach dem Stich aus der Haut herausziehen kann
– Wichtig: Kann starke allergische Reaktionen auslösen!

Hummel:

– Sticht eher selten, da Hummeln nur zustechen, wenn sie sich
bedroht fühlen
– Anders als der Stachel von Bienen keine Widerhaken und bleibt
deshalb nicht in der Haut stecken
– Sehr schmerzhaft
– Deutliche Rötung und Schwellung um die Einstichstelle
– Wichtig: Kann bei bestehender
Bienengiftsensibilisierung/-allergie starke allergische
Reaktionen auslösen!

Hornisse:

– Wenig aggressiv, daher kommt es nur selten zu Stichen
– Äußerst schmerzhaft
– Können mehrfach stechen, da Stachel nicht in der Haut verbleibt
– Einstichstelle brennt, schwillt an und rötet sich
– Wichtig: Kann bei bestehender
Wespengiftsensibilisierung/-allergie starke allergische
Reaktionen auslösen!

Insektengiftallergie: Vorsicht bei Wespen- und Bienenstichen

Eine Insektengiftallergie tritt meist in Form einer Bienen- oder Wespengiftallergie auf. Auch Hornissen- oder Hummelstiche können allergische Reaktionen hervorrufen – was allerdings seltener vorkommt. Nur sehr wenige Personen reagieren auch auf Stiche von Mücken oder Bremsen allergisch. Hier kommt es aber zum Glück nur selten zu lebensbedrohlichen Auswirkungen für diese Allergiker.

Wer nach einem Bienen- oder Wespenstich Symptome an sich beobachtet, die über eine normale Schwellung an der Einstichstelle hinausgehen, sollte sich Rat bei einem Facharzt holen. Normal ist eine Schwellung bis zu 10 cm Durchmesser. Eine massive Schwellung an der Einstichstelle, die länger als 24 Stunden anhält, wird als überschießende Lokalreaktion bezeichnet. Schwellungen und Juckreiz an anderen Körperstellen (unabhängig von der Einstichstelle) sowie Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit, Atemnot oder Herzrasen können Bestandteil einer allergischen Reaktion auf den Insektenstich sein. Wenn Symptome auftreten, die über die normale Reaktion an der Einstichstelle hinausgehen, ist es wichtig, mit einem Arzt zu klären, ob eine Allergie vorliegt und wenn ja, gegen welches Insektengift. Daher sollten Sie genau hinschauen: Ein Bienenstich unterscheidet sich vom Wespenstich dadurch, dass der Stachel der Biene meist in der Haut stecken bleibt. Eine Wespe ist jedoch in der Lage, ihren Stachel nach dem Stich zurückzuziehen. Zudem gelten Wespen im Vergleich zu den Bienen als aggressiver und „stichfreudiger“. Wenn Sie wissen, welches Insekt die allergische Reaktion ausgelöst hat, kann dies die Diagnose im Falle unklarer Befunde erleichtern. Hierbei hilft auch die Beobachtung, bei welcher Gelegenheit Sie gestochen wurden. War es z. B. beim Barfußlaufen über die Wiese oder beim Blumenpflücken? Das würde den Verdacht auf einen Bienenstich erhärten. Oder wurden Sie während einer Grillparty oder in der Nähe eines Mülleimers gestochen? Dann könnte es eine Wespe gewesen sein.

Bei starken allergischen Reaktionen wie Übelkeit, Schwindelgefühl oder Atemnot muss immer der Notarzt gerufen werden. Prof. Jakob rät Menschen, die bereits von einer Insektengiftallergie wissen: „Haben Sie Ihre Notfallmedikation stets griffbereit und klären Sie Ihr Umfeld über die Allergie und notwendige Hilfsmaßnahmen auf. Besser noch: Beugen Sie durch eine Insektengiftimpfung langfristig vor und reduzieren Sie damit das Risiko eines allergischen Schocks auf ein Minimum.“

Weitere Informationen zu Insektengift-Allergien und Insektengiftimpfungen (sogenannte Hyposensibilisierung) finden Sie auf www.initiative-insektengift.de.

Dieser Service wird von JDB MEDIA in Kooperation mit der Initiative Insektengift zur Verfügung gestellt.