Akute Schlaganfallversorgung – Fremdsprachen kein Hindernis

Verständigungsprobleme scheinen keine negativen Folgen für die Akutbehandlung eines Schlaganfalls zu haben. Das berichtet die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Sie beruft sich auf eine neue Studie aus den USA.

Ein Schlaganfall kann jeden treffen – und überall, auch im Ausland. Wie wichtig ist es dann, dass Arzt und Patient sich gut verständigen können? US-Experten sind dieser Frage in einem großen Schlaganfallzentrum nachgegangen, in dem ein hoher Anteil der Mitarbeiter Spanisch spricht. Ergebnis: Selbst wenn Arzt und Patient nicht die gleiche Sprache sprachen, hatte dies keinen negativen Einfluss auf das Behandlungsergebnis. Das berichtet die Fachzeitschrift “Neurohospitalist”.

Anders als in der Langzeittherapie von chronischen Krankheiten ist die Bedeutung der Sprache im Akutfall offensichtlich gering. “Notfalldiagnostik und Notfalltherapie scheinen so standardisiert zu sein, dass es auch dann schnell geht, wenn sich Arzt und Patient nicht optimal verstehen”, resümiert Philipp Grätzel von Grätz. Der Berliner Arzt und Wissenschaftsjournalist beobachtet für die Deutsche Schlaganfall-Hilfe die internationale Forschung. Er vermutet: “Bei Herzinfarkten und einigen anderen Notfällen dürfte das ähnlich sein”.

(Quelle: Neurohospitalist 2016; 6(3):107-10)

So wichtig ist die Windpockenimpfung

Windpocken gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten weltweit. Viele Eltern nehmen eine Ansteckung in Kauf, da sie von einem harmlosen Krankheitsverlauf ausgehen. Jedoch erfolgt die Windpockeninfektion nicht immer ohne Komplikationen. Seit 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung gegen Windpocken für alle Kinder und Jugendliche.

Notwendigkeit einer Windpockenimpfung

“Eine Windpockeninfektion ist mit sehr unangenehmen Symptomen wie hohem Fieber und einem juckenden Hautauschlag verbunden”, erklärt Dr. Taner Uguz, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Kleinkinder würden diese Zeit zwar meist ohne Komplikationen überstehen, in einzelnen Fällen könne es aber auch zu unschönen Narben oder sogenannten Sekundärinfektionen kommen. Davon seien nicht nur Neugeborene oder Kinder mit einem geschwächten Immunsystem betroffen, sondern auch gesunde. Vor der Einführung der Impfung hätten etwa 2.000 Kinder unter 16 Jahren wegen einer Windpockenerkrankung oder deren Folgen ins Krankenhaus gemusst.

Zeitgleich mit Masern, Mumps und Röteln impfen

Die Windpockenimpfung kann als Einzel- oder als Kombinationsimpfung mit Masern, Mumps und Röteln verabreicht werden. Bei der Frage, ob das Immunsystem eines Kleinkindes mit einer Mehrfachimpfung nicht überlastet sei, erklärt Uguz: “Das Immunsystem – auch das eines Kleinkindes – setzt sich tagtäglich mit weitaus mehr Fremdmolekülen auseinander als es bei einer Kombinationsimpfung der Fall ist.”

“Nestschutz” geht verloren

Die Impfung gegen Windpocken wird zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat empfohlen und sollte im Alter von 15 bis 23 Monaten wiederholt werden. “Hatte eine schwangere Frau selbst schon die Windpocken oder ist sie durch eine Impfung immun, überträgt sie die Antikörper über die Blutbahn auf das ungeborene Kind”, erklärt Uguz. Nach der Geburt würden diese auch durch die Muttermilch weitergegeben. Dieser sogenannte “Nestschutz” sei aber lediglich in den ersten Monaten vorhanden. “Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen gegen Windpocken immun sind und so vor allem Babys mit schützen”, betont Uguz.

Sport unterstützt Krebstherapie

Ob Prävention, Therapiebegleitung oder Nachsorge: Bewegung ist ein wirkungsvolles Mittel gegen Krebs. „Körperliche Aktivität senkt das Risiko, an Krebs zu erkranken. Bei den häufigsten Krebserkrankungen – wie Brust- und Darmkrebs – ist das wissenschaftlich bewiesen“, bestätigt PD Dr. Freerk Baumann von der Deutschen Sporthochschule Köln. „Inzwischen zeigen Studien: Bewegungstherapie und körperliche Aktivität helfen auch Krebspatienten und wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus“, so der Experte bei der Jahres-Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe am 6. Juli 2016 in Berlin. Neben der Vorstellung der Aktivitäten im Bereich „Sport und Krebs“ sowie weiterer Förderschwerpunkte zog die Deutsche Krebshilfe Bilanz: Im Jahr 2015 konnte die Organisation 108,8 Millionen Euro an Zuwendungen aus der Bevölkerung verzeichnen – im Wesentlichen Spenden sowie Erlöse aus Erbschaften und Vermächtnissen. Damit hat sie 128 Projekte und Initiativen gefördert, um die Versorgung krebskranker Menschen weiter zu verbessern.

Als Bürgerbewegung im Kampf gegen den Krebs finanziert die Deutsche Krebshilfe ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. „Im Jahr 2015 unterstützte uns die Bevölkerung erneut in hohem Maße mit über 100 Millionen Euro“, resümierte Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Organisation. „61,7 Millionen Euro stammten aus Erbschaften und Vermächtnissen. Hinzu kamen über 356.000 Einzelspenden von Privatpersonen und Firmen mit insgesamt 26,2 Millionen Euro, zudem Erlöse aus Aktionen und Veranstaltungen sowie Kondolenzspenden.“

„Für dieses Vertrauen und die Unterstützung möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken – ohne sie wäre unsere wichtige Arbeit nicht möglich“, betonte Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe. „Rund 500.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr neu an Krebs. Ich bin sehr froh, dass wir mit unserer Arbeit dazu beitragen können, den betroffenen Menschen in ihrer schweren Situation zu helfen und die Versorgung von Krebspatienten stetig zu verbessern.“ Inzwischen kann jeder zweite erwachsene Krebspatient geheilt werden oder noch lange Jahre und bei hoher Lebensqualität mit der Erkrankung leben. Bei krebskranken Kindern und Jugendlichen liegen die Heilungsraten heute bei fast 80 Prozent.

Eines der wichtigsten Instrumente der Deutschen Krebshilfe im Kampf gegen Krebs ist die Forschung. Alleine im Jahr 2015 hat die Organisation rund 35,6 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, klinische Krebsforschung und Versorgungsforschung zur Verfügung gestellt – dies macht sie zum bedeutendsten privaten Drittmittelgeber der Krebsforschung in Deutschland.

Auch auf gesundheitspolitischer Ebene setzt sich die Deutsche Krebshilfe für die Belange der Betroffenen ein. Im vergangenen Jahr nahm sie erneut deutlich Position ein auf dem Weg zur Verabschiedung neuer Gesetze zur besseren Versorgung krebskranker Menschen. Darüber hinaus setzte sie sich mit zahlreichen Maßnahmen und Initiativen dafür ein, die Bevölkerung über die Möglichkeiten aufzuklären, Krebs zu vermeiden.

In Zukunft wird die Prävention von Krebs verstärkt im Fokus der Aktivitäten der Deutschen Krebshilfe stehen. Experten schätzen, dass in Deutschland rund die Hälfte aller Krebserkrankungen auf Lebensstilfaktoren zurückzuführen sind, wie Rauchen, eine unausgewogene Ernährung, zu wenig Bewegung, zu viel Alkohol und zu viel UV-Strahlung. „Jeder Mensch kann daher aktiv dazu beitragen, das eigene Krebsrisiko zu reduzieren. Regelmäßige Bewegung ist dabei ein ganz wichtiger Faktor“, erklärte Pleitgen. Darauf machte die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und der Deutschen Sporthochschule Köln im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ auch im Jahr 2015 aufmerksam.

Doch Sport hilft nicht nur, Krebs zu verhindern, sondern auch die Erkrankung zu überwinden. Regelmäßige Bewegung steigert die körperliche Leistungsfähigkeit von Krebserkrankten, stärkt ihr Immunsystem und reduziert das Fatigue-Syndrom. Bei vielen Patienten verringert sportliche Betätigung signifikant die Therapie-Nebenwirkungen. „Bei den häufigsten Begleitsymptomen einer Krebstherapie wie Polyneuropathie, Gelenkschmerzen und Fatigue zeigt die Bewegungstherapie im Vergleich zu anderen unterstützenden Therapien die beste Wirkung bei der Reduktion der Beschwerden“, berichtete Baumann. Studien weisen zudem darauf hin, dass körperliche Aktivität die Tumorabwehr von Krebspatienten anregt und somit das Rückfall-Risiko reduzieren kann. Um diese positiven Effekte weiter zu erforschen, unterstützt die Deutsche Krebshilfe zurzeit mehrere Studien mit rund 1,5 Millionen Euro.

Weitere Informationen über die Arbeit und die Projekte der Deutschen Krebshilfe unter www.krebshilfe.de. Näheres zum Thema „Sport und Krebs“ unter www.bewegung-gegen-krebs.de.

Neurodermitis: Intervalle und Intensität der Schübe lassen sich verringern

Wer unter Neurodermitis leidet, steckt oftmals in einem Teufelskreis aus ununterbrochenem, unerträglichem Juckreiz und Kratzen. Schätzungen zufolge sind in den Industrieländern etwa zehn bis 20 Prozent der Kinder und zwei bis drei Prozent der Erwachsenen von der atopischen Dermatitis, wie die chronisch-entzündliche Hautkrankheit auch genannt wird, betroffen.

Konsequente Pflege – auch in beschwerdefreien Zeiten

“Die ‘eine’ Therapie bei Neurodermitis gibt es nicht”, weiß Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Von Fall zu Fall könne sich das Krankheitsbild sehr stark unterscheiden. Einig seien sich Dermatologen aber darüber, dass Betroffene auch in beschwerdefreien Zeiten eine Basistherapie verfolgen sollten, die die trockene Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.

Pflegepräparate wie beispielsweise das rückfettende “Lipogel” von Preval können die Haut vor einer weiteren Austrocknung schützen und gleichzeitig die geschädigte Barrierefunktion der Haut bei der Regeneration unterstützen. Gleichzeitig wird die Haut beruhigt, wodurch Juckreiz und Spannungsgefühle deutlich zurückgehen können. Im besten Fall lassen sich durch eine konsequent durchgeführte Basispflege die zeitlichen Intervalle verlängern und die Intensität der Schübe sogar verringern. Wasser- und parfümfrei ist dieses Gel ohne Konservierungsstoffe und Emulgatoren in Apotheken oder im Onlineshop unter www.preval.net erhältlich.

Ursachen der Neurodermitis

Bei der Entstehung einer Neurodermitis spielen Störungen der Hautschutzfunktion und des körpereigenen Immunsystems eine wichtige Rolle. Die Krankheit selbst ist zwar nicht erblich, wohl aber die Veranlagung, und nicht selten leidet eines der Elternteile bereits an Neurodermitis. Besteht eine Veranlagung, kann es durch Faktoren wie Stress, bakterielle Hautinfektionen, Hausstaubmilben, Blütenpollen, grobe Kleidung, die auf der Haut kratzt, oder bestimmte Inhalts- oder Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln zum Ausbruch der Krankheit beziehungsweise einem Schub kommen.

Den Glukosespiegel im Urlaub schnell und unkompliziert messen

Eine gründliche Reisevorbereitung ist für die etwa sechs Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland von entscheidender Bedeutung. “Zeitverschiebungen und Klimawechsel können die Glukosewerte beeinflussen und erfordern möglicherweise eine Therapieanpassung. Urlauber sollten Reisepläne deshalb immer mit dem Arzt besprechen”, erklärt Dr. Jens Kröger vom Zentrum für Diabetologie Hamburg-Bergedorf und Vorstandsmitglied von “diabetesDE”. Der Mediziner rät dazu, vor jeder Reise den Status der Auslandsreisekrankenversicherung und notwendiger Impfungen zu überprüfen. Rezepte für Medikamente, Insulin und anderes Diabeteszubehör sollten bereits in Deutschland eingelöst werden, so könne man eventuelle Akzeptanz- und Abrechnungsprobleme im Ausland vermeiden.

Diabetesbedarf im Handgepäck

Wichtiger Diabetesbedarf muss immer ins Handgepäck: “Bei Flugreisen sollte man einen Ausweis, der über die Krankheit aufklärt, mitführen. Auch eine ärztliche Bescheinigung, dass man aus medizinischen Gründen bestimmte Utensilien wie Spritzen und Insulin benötigt, sollte griffbreit sein”, so Dr. Kröger. Medizinisch notwendige Hilfsmittel dürften trotz strenger Sicherheitskontrollen mit an Bord eines Flugzeugs genommen werden. Vorsichtshalber sollte man mindestens den zweifachen Diabetesbedarf mitnehmen und auf mehrere Koffer verteilen, falls ein Koffer verloren geht. Zu hohe oder niedrige Temperaturen können unter Umständen die Wirksamkeit von Insulinpräparaten beinträchtigen. Beim Sonnenbaden ist mitgebrachtes Insulin deshalb immer in der Kühltasche zu lagern.

Glukosekontrolle: Scannen statt Stechen

Die Blutzuckerselbstkontrolle mit Händewaschen ist am Strand oder beim Wandern für Menschen mit Diabetes oftmals schwierig. Beim “FreeStyle Libre”-Messsystem hingegen funktioniert die Kontrolle schnell und unkompliziert mit Scannen statt Stechen. Dafür wird ein Sensor an der Rückseite des Oberarms platziert, der in der Gewebeflüssigkeit den Glukosespiegel misst. Nach einem schmerzlosen Scan des Sensors durch das Lesegerät werden der aktuelle Wert sowie die Werte der letzten acht Stunden angezeigt. Bis zu 14 Tage lang können auf diese Weise Glukosewerte Tag und Nacht abgerufen werden, dann muss der Sensor ausgetauscht werden. Der Trendpfeil auf dem Display bietet zusätzliche Sicherheit und zeigt an, in welche Richtung sich der Wert in naher Zukunft bewegt.

Auch kleine Reisende mit Diabetes können von dem System profitieren, denn es ist für Kinder ab vier Jahren erhältlich. Röntgengeräte bei Sicherheitskontrollen am Flughafen können mit dem Messsystem bedenkenlos passiert werden. Das Sicherheitspersonal sollte man jedoch vorher informieren. Das Starterset gibt es für 169,90 Euro im Online-Shop unter www.freestylelibre.de oder telefonisch unter der Hotline 0800-5199519.

Rückenschmerzen durch Übersäuerung?

Wer täglich viel sitzt, Auto fährt oder lange stehen muss, belastet seinen Bewegungsapparat. Einseitige, starre Körperhaltungen führen früher oder später zu Schmerzen in Muskeln und Gelenken. Insbesondere der Rücken ist im wahrsten Sinne der Leidtragende: Im Stehen beträgt beispielsweise die Druckbelastung des Rückens mit seinen Bandscheiben, Wirbeln und Muskeln 100 Kilogramm; im Sitzen kommen noch einmal 50 Kilogramm oben drauf. Kein Wunder also, dass 70 Prozent der Bundesbürger angeben, zumindest gelegentlich Rückenschmerzen zu haben.

Mit einfachen Änderungen des Lebensstils ist jedoch viel zu erreichen: Einseitige Belastungen und Fehlhaltungen vermeiden sowie einem Bewegungsmangel aktiv begegnen. Rückenschmerzen sind häufig auf Muskelverspannungen zurückzuführen. Ist der Körper zudem übersäuert, wird die Beweglichkeit der Muskeln und Gelenke zusätzlich verschlechtert. Man spricht hier auch von der “Säure-Starre”. Damit der Rücken seine Beweglichkeit zurückgewinnt, kann eine Entsäuerung mit basischen Mineralstoffen aus der Apotheke hilfreich sein. Die Heilpraktikerin Mathilde Füssel-Wittwer aus Oberstaufen bestätigt, dass Muskel- und Gelenkbeschwerden auf eine Übersäuerung hinweisen können: “Überschüssige Säure wird im Bindegewebe zwischengelagert. Dadurch verliert es seine Elastizität. In Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Einnahme basischer Mineralstoffe wie Basica Vital bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen zu einem deutlichen Rückgang der Schmerzen führen kann.” Eine Entsäuerungstherapie könne laut Füssel-Wittwer Schmerzen verringern und die Beweglichkeit fördern.

Die Heilpraktikerin rät Rückenschmerz-Patienten außerdem, ihre Ernährung umzustellen und anstelle säurebildender Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Backwaren und Milchprodukten mehr Obst, Gemüse und Salate auf den Speiseplan zu bringen, um so die Säure-Basen-Balance wiederherzustellen.

Sanfte Bewegung stärkt die Muskeln

Wer seinen Rücken stärken will, sollte seinen Alltag so aktiv wie möglich gestalten: statt Fahrstuhl die Treppe benutzen, wenn möglich vom Auto aufs Fahrrad umsteigen und so oft wie möglich zu Fuß gehen. Im Büro kann man zum Beispiel beim Telefonieren umhergehen. Mit einem ergonomischen Schreibtischstuhl oder einem Sitzball kann man durch Wechsel der Sitzposition eine Entlastung des Rückens erreichen. Schließlich ist regelmäßiges Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstraining empfehlenswert, denn es stärkt Muskeln und Gelenke und kann vor Verspannungen schützen. Gerade in Sachen Rückengesundheit sollte man das Sprichwort “Wer rastet, der rostet!” zu seinem Motto machen.

Infos zum Säure-Basen-Haushalt unter: www.basica.de
– “Sind Sie übersäuert?” – Machen Sie den Test!
– Der “Säure-Basen-Rechner” zeigt Ihnen, ob Ihre Ernährung im
Säure-Basen-Gleichgewicht ist.
– Schließlich gibt es unter “Broschüren” eine ausführliche
“Nahrungsmittel-Tabelle” mit basischen und sauren
Lebensmitteln…

Gegen Stechmücken sollte man sich mit geeigneten Mitteln schützen

Auf der Terrasse, beim Picknick oder im Schlafzimmer: An milden Sommerabenden lauern Stechmücken überall. Mückenmännchen sind dabei harmlos, Jagd auf menschliches Blut machen nur die Weibchen. Dieses benötigen sie nach der Befruchtung, um ihre Brut entwickeln und in stehendem Gewässer ablegen zu können. Mit ihren juckenden Stichen können die lästigen Insekten ihren Opfern die gute Laune, die Freizeit oder den Urlaub vermiesen. Wer die Eindringlinge aus Haus und Garten möglichst fernhalten möchte, sollte ihnen die Brutgelegenheiten nehmen: So sollte man die Regentonne abdecken und stehendes Wasser aus Pflanzenuntersetzern und der Vogeltränke entfernen. Für die Fenster empfehlen sich Fliegenschutzgitter.

Zuverlässiger Schutz vor Mücken

Längst nicht so harmlos wie die heimische Stechmücke ist die in den Tropen und Subtropen heimische Aedes-Mücke, die das gefährliche Zika-Virus überträgt, das sich nach Angaben der WHO explosionsartig ausbreitet. Aber nicht nur Weltenbummler sollten die eigene Haut vor Mückenstichen schützen: Wegen der Klimaerwärmung wandern immer mehr tropische Mückenarten auch nach Deutschland ein. Zu den effektivsten Maßnahmen zählen Insektenrepellents wie etwa das vom Schweizer Tropeninstitut empfohlene “Anti Brumm Forte”. Das hierzulande meistgekaufte Mückenrepellent aus der Apotheke enthält den von der WHO empfohlenen Wirkstoff DEET und schützt zuverlässig bis zu sechs Stunden vor tropischen und heimischen Mücken. Auch die Stiftung Warentest (“Test”, Heft 6/2014) vergab an das wirkungsvolle Produkt in der Kategorie Mückenschutz zum wiederholten Male die Note “sehr gut”.

Worauf Mücken “fliegen”

Forscher haben herausgefunden, dass Mücken eher auf dunkle Kleidung “fliegen”, zudem können sie eng anliegende Textilien leichter durchstechen. Als Dresscode für die abendliche Grillparty eignet sich daher eher ein helles und weites Outfit. Im frisch gewaschenen Zustand ist der Mensch im Übrigen für die Mücke uninteressant. Angelockt werden die kleinen Vampire von CO2 in der Atemluft, Schweißgeruch, Parfüm, Deodorant und Milchsäureduft.

12 Situationen, die nur Menschen mit Diabetes auf Reisen kennen

Und täglich grüßt das Murmeltier: Wer häufig auf Reisen geht, kennt diese Momente, wenn der Nachbar das gleiche Hotel gebucht hat, Einheimische die eigenen mühseligen Sprachversuche nicht verstehen oder die Liege am Pool schon in den frühen Morgenstunden durch ein Handtuch reserviert ist. Auch Menschen mit Diabetes begegnen auf Reisen immer wieder Situationen, die sie kennen – nur dass es sich bei ihnen oft um Vorurteile und Missverständnisse handelt.

1. “Ich habe Diabetes. Dies sind Medikamente und keine Drogen.”
Ob bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen oder an Bord – mit
Nadeln und Insulin-Pens entsteht schnell ein falscher Eindruck. Ein
ärztliches Attest hilft Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Damit alles reibungslos funktioniert, finden Reiselustige in der
aktualisierten Diabetes Airline Checkliste 2016 von Ascensia Diabetes
Care wichtige Informationen für ihren Flug, zum Beispiel ob
Kühlmöglichkeiten für ihr Insulin an Bord bestehen oder die
Frachträume temperiert sind. Grundsätzlich wird Reisenden mit
Diabetes empfohlen, die benötigten Utensilien im Handgepäck zu
transportieren. Denn sicher ist sicher – falls der aufgegebene Koffer
zu spät ankommt.

2. “Ich packe meinen Koffer und nehme mit… genug Insulin!”
Sechs Monate “Work and Travel” in Australien und nur begrenzten Platz
im Rucksack? Die Situation kommt vielen Backpackern bekannt vor. Für
Weltenbummler mit Diabetes heißt es aber erst recht Prioritäten
setzen, damit Insulin, Teststreifen und Traubenzucker genug Platz im
Gepäck haben. Vor allem ins Handgepäck gehört eine ausreichende Menge
des benötigten Diabetesbedarfs wie Insulin, Teststreifen, Pens usw.

3. Zwischen Arktis und Sahara – das richtige Blutzuckermesssystem
punktet
Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können die Ergebnisse der
Blutzuckermessung beeinträchtigen. Für Anwender der Contour Next
Blutzuckermesssysteme gilt: Die Systeme wurden entwickelt, um
verlässliche Sicherheit mit besonders präzisen Messergebnissen nach
ISO-Norm 15197:2015 zwischen 5°C und 45°C zu liefern. (1,2)

4. “Einmal Tom Kha Gai und die Nährwerttabelle, bitte.”
Wie viel Broteinheiten (BE) hat Pad Thai? Oder Paella? Je nach
Reiseland kann sich die Küche im Ausland deutlich von der heimischen
unterscheiden. Oft ist es gar nicht so einfach, den
Kohlenhydratgehalt dieser unbekannten Köstlichkeiten einzuschätzen.
Daher gilt: Den Blutzuckerspiegel zwei Stunden nach dem Essen erneut
messen und gegebenenfalls eine Insulinkorrektur durchführen.

5. Gipfelkreuz = Blutzuckermessung mit Aussicht
Nach einer anstrengenden Wanderung über Stock und Stein wird der
Anstieg meist mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Es ist
genau dieser Moment, in dem Menschen mit Diabetes erkennen: Das ist
der perfekte Ort, um in aller Ruhe den Blutzucker zu messen. Damit
der Blutzuckerspiegel bei der Wanderung auch im Zielbereich bleibt,
sind Blutzuckermessungen vor und währenddessen wichtig. Bei längeren
Wanderungen ist es zusätzlich ratsam, die Basalinsulindosis zu
reduzieren.

6. “Du isst Baklava? Stopp, da ist doch Zucker drin!”
Gute Ratschläge aus dem Familien- oder Freundeskreis hat jeder Mensch
mit Diabetes schon einmal gehört und auch neue Urlaubsbekanntschaften
können sich vermeintlich lehrreiche Hinweise oft nicht verkneifen.
Was viele nicht beachten: Menschen mit Diabetes kennen ihren Körper
sehr genau und wissen um den Kohlenhydratgehalt ihrer
Lieblingsspeisen. Zusammen mit einem präzisen Messsystem (z.B.
Contour Next Systeme (1)) und einer guten Blutzuckereinstellung
können sie zu 100 Prozent im Leben stehen. In ihrer Diabetestherapie
können sie dabei auch Lebensmittel essen, die Zucker enthalten.

7. Vom Urlauber zum Packesel
Unbekannte Gegend, weitab der nächsten Einkaufsmöglichkeit – auf
Reisen stellen Menschen mit Diabetes rasch fest, wie schnell sie bei
einer Unterzuckerung in eine brenzlige Situation gelangen können.
Deshalb heißt es vorbeugen. Schnellwirksame Kohlenhydrate wie
Traubenzucker oder Gummibärchen gehören deshalb für mögliche
Unterzuckerungssituationen immer in den Rucksack, damit der
Blutzuckerspiegel schnell wieder in den Zielbereich gebracht werden
kann.

8. “Du hast Diabetes? Krass – ich könnte mich niemals selbst
spritzen!”
Besonders frisch geknüpfte Kontakte – wie neue Urlaubsbekanntschaften
– reagieren häufig so, erzählen Betroffene von ihrem Diabetes. Doch
wer schon eine Weile mit der Diagnose lebt, ist an das Spritzen
gewöhnt. Ob das Insulin in der Öffentlichkeit gespritzt wird oder
lieber in Ruhe allein, ist Geschmackssache.

9. Vor der Hotel- steht die Arztsuche
Weg ist es! Für den Fall der Fälle, dass ihr Insulin oder die
Tabletten im Ausland verloren gehen oder verderben, suchen erfahrende
Reisende mit Diabetes bereits zu Hause nach einem Arzt oder einem
Krankenhaus am Urlaubsort, damit sie schnell Ersatz erhalten können.
Dabei hilft es, sich den Handelsnamen und die Herstellerfirma des
Präparats zu notieren. Übrigens: Die Namen variieren mitunter von
Land zu Land. Wer sich den Produktionscode aufschreibt, geht auf
Nummer sicher, denn dieser ist weltweit identisch.

10. In Deutschland ist es jetzt 17:00 Uhr… – wenn die
Zeitverschiebung nicht nur für das Telefonieren mit Zuhause relevant
ist
Australien, Thailand oder Kanada – Menschen mit Diabetes, die gerne
in die Ferne reisen, sind oft Rechenkünstler in puncto
Zeitverschiebung und Therapieanpassung. Gerade wenn der Trip über
mehrere Zeitzonen hinweg geht, sollte vorab mit dem Arzt besprochen
werden, inwieweit eine Tabletten- oder Insulindosisanpassung
notwendig ist. Grob gilt die Regel: Bei Flügen gen Westen verlängert
sich der Tag, sodass der Körper mehr Insulin braucht. Bei Flügen nach
Osten wird der Tag kürzer, sodass die Dosis mitunter gesenkt werden
kann.

11. Die Reise wird mit dem Diabetologen geplant
Vor Fernreisen heißt es für Menschen mit Diabetes: “Hallo Doktor, ich
bin dann bald weg…” – die ärztliche Untersuchung im Vorfeld stellt
sicher, dass der Diabetes gut eingestellt ist, aktuelle ärztliche
Atteste vorliegen und Fragen zu etwaigen Therapieanpassungen während
des Urlaubs beantwortet werden können.

12. “Wie spreche ich Diabetes eigentlich auf Französisch aus?”
Manche Wissenslücken entdecken Reisende mit Diabetes erst unterwegs.
Doch gute Vorbereitung ist alles: Mit dem Diabetes Dolmetscher des
Ascensia Diabetes Service im Gepäck müssen sie sich im Fall der Fälle
nicht auf die Kommunikation mit Hand und Fuß verlassen. Im
praktischen Taschenformat bietet er den Überblick zu den wichtigsten
Begriffen rund um Diabetes in elf Sprachen.

Die Diabetes Airline Checkliste 2016 – gute Vorbereitung ist das A
und O:
Damit auf Flugreisen an alles gedacht wird, bündelt die Diabetes
Airline Checkliste 2016 alle wichtigen und aktuellen Informationen
von 17 großen Fluggesellschaften für Reisende mit Diabetes vor und
während des Fluges. Dazu gehören Angaben der Fluggesellschaften zu
Bordapotheke, Rollstuhlservice, Anmeldung und Mitnahme von
Therapiebedarf sowie der Service für Diabetiker an Bord. Mit der
enthaltenen Handgepäcksliste können außerdem die richtigen
Vorbereitungen für die Zeit in der Kabine getroffen werden.

Weitere hilfreiche und kostenfreie Services von Ascensia Diabetes Care rund ums Thema Reisen beinhalten Vorlagen für ärztliche Bescheinigungen zum Mitführen von Insulin, Spritzbesteck und Lanzetten auf Flugreisen sowie der Internationale Diabetikerausweis mit Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Mehr Informationen zur Blutzuckerselbstkontrolle erhalten Sie im Internet unter www.diabetes.ascensia.de oder beim Ascensia Diabetes Service unter der kostenfreien Service-Hotline 0800/5088822.

Bei Diabetes auf den Blutdruck achten

Am 7. April ist Weltgesundheitstag. Diabetes ist das Thema der WHO in diesem Jahr, eine der Erkrankungen mit den weltweit größten Zuwächsen. Diabetiker haben ein hohes Schlaganfall-Risiko. Weshalb bei ihnen ein besonderes Augenmerk auf den Blutdruck gelegt werden sollte, erklärt eine aktuelle britische Studie.

Fast zwei Millionen Patienten haben die britischen Epidemiologen in ihre Studie eingeschlossen. Untersucht wurden deren Krankheitsdaten aus den Jahren 1997 bis 2010. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, wie sehr Diabetes das Risiko für bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen wie den Herzinfarkt oder den Schlaganfall erhöht. Die Forscher konzentrierten sich dabei auf Patienten mit dem so genannten Typ-2-Diabetes, der mit Abstand häufigsten Form der Zuckerkrankheit.

Die Studienteilnehmer waren zu Beginn der Untersuchung mindestens 30 Jahre alt und litten nicht an kardiovaskulären Erkrankungen. In einem Zeitraum von 5,5 Jahren trat bei einem von 19 nicht diabetischen Studienteilnehmern eine Erkrankung auf. Dagegen traf es in der Gruppe der Diabetiker etwa jeden fünften. Diabetiker hatten also ein vierfach erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen.

Die Forscher wollten es noch genauer wissen und differenzierten nach Krankheitsarten. Am häufigsten trat die so genannte periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) auf, die Durchblutungsstörungen von Armen oder Beinen verursacht. Überraschend war, dass nicht Herzerkrankungen, sondern Schlaganfälle an zweiter Stelle folgten mit einer gut 70prozentigen Risikoerhöhung.

Wichtig zu wissen: in vielen Fällen weisen Patienten mit Diabetes auch einen hohen Blutdruck auf, der größte Risikofaktor des Schlaganfalls. “Das liegt daran, dass zwei Risikofaktoren des Diabetes und Bluthochdrucks identisch sind: bauchbetontes Übergewicht und Bewegungsmangel”, erklärt Dr. Bettina Begerow, Präventionsexpertin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. “Zudem wirkt sich ein chronisch erhöhter Blutzucker negativ auf die Gefäßwände aus und begünstigt damit einen Bluthochdruck. Langfristig betrachtet ist deshalb bei diesen Patienten eine gute Einstellung des Blutdrucks ebenso wichtig wie die Therapie des Diabetes.”

In Deutschland leben geschätzt mehr als 6 Millionen Menschen mit Diabetes, mehr als 90 Prozent von ihnen mit dem lebensstilbedingten Diabetes Typ-2. In weniger als 20 Jahren ist die Zahl der Erkrankungen um 38 Prozent gestiegen. Verantwortlich dafür sind unsere veränderten Lebensgewohnheiten, vor allem eine ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung. Rund 50 Prozent der Erkrankten könnten ohne Medikamente leben, wenn sie ihren Lebensstil anpassen würden. “Patienten können selbst sehr viel für ihre Gesundheit tun”, sagt Dr. Bettina Begerow. Sie rät: “Drei- bis viermal die Woche Ausdauersport in Verbindung mit einer ausgewogenen, salzarmen Ernährung – das ist die sanfte Art, seinen Blutdruck zu senken und das Risiko für Diabetes zu minimieren”.

(Lancet 2015; 385; doi:10.106/S0140-6736(15)60401-9)

Mit weniger Alkohol das Darmkrebsrisiko senken

Alkohol fördert die Geselligkeit, dient zur Entspannung nach getaner Arbeit und viel zu oft wird er als vermeintlicher Seelentröster genutzt. Doch Vorsicht: Alkohol begünstigt das Entstehen verschiedener Krebsarten. Auch das Risiko für Darmkrebs, der dritthäufigsten Tumorerkrankung in Deutschland, steigt bei regelmäßigem Alkoholkonsum. Im Darmkrebsmonat März ermutigt die Deutsche Krebshilfe zu einem bewussten Umgang mit Alkohol und zu einem geringen Konsum.

Jährlich erkranken in Deutschland rund 33.400 Männer und 27.600 Frauen neu an einem bösartigen Tumor des Darms. Die Deutsche Krebshilfe nimmt den diesjährigen Darmkrebsmonat zum Anlass, verstärkt über die Risiken regelmäßigen Alkoholkonsums zu informieren.

Statistisch gesehen trinkt jeder Bundesbürger durchschnittlich rund 107 Liter Bier und 21 Liter Wein pro Jahr. „Für viele Menschen gehört Alkohol zum Alltag und ist Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Oft gehen sie mit dem Alkohol jedoch zu sorglos um, da der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs unbekannt ist oder verdrängt wird.“

Alkohol gelangt hauptsächlich über die Schleimhäute des Verdauungstraktes in den Blutkreislauf und verteilt sich von dort aus im ganzen Körper. Bei regelmäßigem Konsum schädigt das Zellgift Organe und Nervenzellen. Zudem begünstigt Alkohol das Entstehen verschiedener Krebsarten, darunter auch Darm- und Leberkrebs. Neben Tabakkonsum ist der Alkohol der Hauptrisikofaktor für das Entstehen von Krebs im oberen Verdauungstrakt. Ursache für die krebsfördernde Wirkung ist das Acetaldehyd, eine Substanz, die beim Abbau von Alkohol im Körper entsteht und von Wissenschaftlern als krebserregend eingestuft wird. Schon bei relativ kleinen Mengen von 10 bis 45 Gramm Alkohol pro Tag steigt das Risiko für eine Darmkrebserkrankung um 16 Prozent. Wer mehr trinkt, erhöht sein Darmkrebsrisiko sogar um 41 Prozent. Zum Vergleich: ein Glas Wein enthält rund 20 Gramm, 0,6 Liter Bier rund 24 Gramm Alkohol.

Dr. Raphael Gassmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), empfiehlt: „Gesunde Männer sollten nicht mehr als einen Viertelliter Wein oder 0,6 Liter Bier pro Tag trinken, gesunde Frauen die Hälfte davon nicht überschreiten. Zudem ist es ratsam, mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche einzulegen. Allerdings ist es schwer einen Grenzwert festzulegen, da es einen risikofreien Konsum von Alkohol nicht gibt.“

Jeder dritte Mann und jede fünfte Frau überschreiten die empfohlene tägliche Trinkmenge. Insbesondere die Gruppe der über 30-jährigen Männer entwickelt häufig riskante Trinkgewohnheiten. Mit dem neuen Präventionsratgeber für Männer „Riskante Partnerschaft. Mehr Gesundheit – Weniger Alkohol“ spricht die Deutsche Krebshilfe Interessierte an und ruft zu einem bewussteren Umgang mit Alkohol auf. Der Ratgeber kann kostenlos bestellt werden.