Archiv für den Monat: Januar 2011

Effektiv gegen chronische Schmerzen

Die Stoßwellentherapie als sanfte Alternative

(djd/pt). Bewegungsschmerzen zählen zu den häufigsten Ursachen für Krankschreibungen. Die Beschwerden können die Lebensfreude rauben und die Lebensqualität deutlich einschränken. Alarmstufe Rot ist dann angesagt, wenn sich die Schmerzen verfestigt haben, also chronisch geworden sind. Denn je länger der Zustand andauert, desto schwieriger und langwieriger ist die Behandlung.

Wenn Spritzen nicht mehr helfen

Spritzen, Medikamente, physikalische Therapien oder ein Entspannungstraining bringen dann oft nicht mehr die gewünschte und vor allem dauerhafte Linderung. In diesen Fällen helfen aber oft alternative Ansätze der unterstützenden Schmerzbehandlung wie etwa die Stoßwellentherapie. Diese Methode kommt ursprünglich aus der Urologie und hat sich insbesondere im orthopädischen Bereich bewährt. Gute Erfolge werden etwa beim sogenannten Tennisellenbogen oder bei der Behandlung von Schulter- und Sehnenschmerzen erzielt.

Die für den Menschen völlig ungefährlichen Stoßwellen schaffen es, gezielt an das Weichteilgewebe heranzukommen. Eingesetzt werden sie direkt an den problematischen Körperstellen, um so die Schmerzen im Bereich von Sehnen oder Muskeln zu verringern. Das gelingt, indem die Durchblutung gesteigert und die Blutgefäße erweitert werden.

Wellness mit medizinischer Kompetenz

Angeboten wird die sanfte Alternative unter anderem im Vier-Sterne-Superior-Hotel Mirabell in der Südtiroler Gemeinde Olang. Hier im Zentrum des Pustertals hat sich eine ganz neue Form von Wellness in Kombination mit unterstützender Schmerztherapie etabliert (Infos unter www.mirabell.it). Gestartet wird die Behandlung mit einer ganzheitlichen Diagnose und Beratung. Dabei werden auch die Auslöser und eine genaue Symptomatik der Beschwerden erfasst und berücksichtigt. Zu den Auslösern können ein Unfall oder Stress, Ernährungsfehler oder auch Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel Rheuma gehören. Auf Basis dieser Daten erstellt der Therapeut einen Behandlungsplan. Zur Abrundung der Behandlung werden außerdem ergänzende Verfahren wie Akupunktur oder Homöopathie eingesetzt.

Besser essen und mehr bewegen: gesünder leben.

Normalgewicht, der Verzicht auf Nikotin und mindestens dreieinhalb Stunden körperliche Betätigung wöchentlich vermindern das Risiko, chronisch krank zu werden, um 78 Prozent. Dies hat das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in der europäischen EPIC-Langzeitstudie zu Krebs und Ernährung im Jahr 2009 festgestellt. Dennoch steigt weltweit die Zahl krankhaft übergewichtiger Menschen. In Deutschland sind 60 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen übergewichtig, so das Statistische Bundesamt. Nicht nur für den Einzelnen privat ist Übergewicht ein Risiko, sondern die Gesundheit der Belegschaft ist für Unternehmen ebenfalls eine zunehmende Herausforderung.

„Diäten sind der falsche Weg zum Wunschgewicht. Sie führen über den Jojo-Effekt sogar häufig zu einer Gewichtszunahme“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. „Schlankheitspillen entwässern den Körper und können die Nieren schädigen. Light-Produkte enthalten zwar weniger Kalorien, dafür zumeist mehr Zucker, Aroma- und Ersatzstoffe, die appetitanregend wirken. Sinnvoll ist allein die Kombination aus Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Eine solche Ernährung sollte weniger Kohlenhydrate umfassen, dafür mageres Fleisch, Hülsenfrüchte, fettarme Milchprodukte sowie wenig raffinierte Stärkeprodukte wie zum Beispiel Weißbrot.“ Das Ziel ist der passende Body-Mass-Index (BMI). Jeder kann den BMI für sich errechnen, indem er sein Körpergewicht durch das Ergebnis Körpergröße mal Körpergröße teilt. (Bsp.: 1,60 mtr x 1,60 mtr = 2.56; 54 kg / 2,56 = BMI 21) Normalgewichtige Menschen haben einen BMI zwischen 18,5 und 25, je nach Alter und Geschlecht. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Menschen mit einem BMI über 25 als übergewichtig und mit einem BMI über 30 als stark übergewichtig ein.

TÜV Rheinland berät Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement, denn gesunde Mitarbeiter tragen maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Zum Thema gesunde Ernährung speziell bietet TÜV Rheinland Vorträge für Mitarbeiter sowie Kochkurse nach der LOGI-Methode an. Die LOGI-Methode (Low Glycemic and Insulinemic Diet) basiert auf einer zucker- und stärkereduzierten Kost. Ähnlich funktioniert die Diät der bekanntesten deutschen Frauenzeitschrift Brigitte, die zu Anfang des Jahres 2011 neu erschienen ist. „Auch wenn das Programm unter dem Namen firmiert, handelt es sich in Wirklichkeit um eine Umstellung auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, die mit mehr Bewegung verbunden wird“, betont Arbeitsmedizinerin Dr. Ulrike Roth von TÜV Rheinland. Dazu gehört für Berufstätige dann am besten auch, im Bürogebäude Treppen zu steigen oder mit dem Fahrrad oder zu Fuß Wege zur Arbeit zu bewältigen.

Deutsche Herzstiftung warnt vor Überanstrengung bei Kälte: Minusgrade können Herzanfall auslösen

Deutsche Herzstiftung: Für manche Menschen bedeutet starke Kälte ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Niedrige Temperaturen können insbesondere für ein nicht mehr gesundes Herz eine gefährliche Zusatzbelastung darstellen. Starke Kälte belastet die Herzkranzgefäße, indem sich die Gefäße verengen, so dass das Herz gegen einen größeren Widerstand anpumpen muss.

„Wenn ein bisher Gesunder in die Kälte hinausgeht und plötzlich Schmerzen, einen Druck oder Brennen im Brustkorb und Atemnot bekommt, dann ist das ein Warnzeichen. Ein Arzt sollte umgehend aufgesucht werden, der das Herz gründlich untersucht“, sagt Dr. med. Frank Sonntag, niedergelassener Kardiologe in Henstedt-Ulzburg und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung. Auch dürften solche Brustschmerzen keinesfalls als Reizung der Bronchien durch die Kälte verharmlost werden, was nicht selten vorkomme. Mit oft fatalen Folgen. Denn die genannten Beschwerden können auf eine mangelhafte Sauerstoffversorgung des Herzens hindeuten und somit Vorboten eines Angina pectoris-Anfalls oder Herzinfarkts sein.

Was aber heißt starke Kälte? „Es kommt nicht unbedingt auf die Temperatur auf dem Thermometer an, sondern oft mehr auf die gefühlte Kälte“, sagt Dr. Sonntag. Bewegung bei Minus 3 – 5 Grad Celsius könne bei Gegenwind oder Smogwetter deutlich unangenehmer sein als ein klarer windstiller Wintertag bei Minus 5 – 10 Grad. Bei Außentemperaturen im zweistelligen Minusbereich sollte körperliche Belastung vermieden oder auf ein Mindestmaß beschränkt werden.

Besondere Vorsicht bei Herzerkrankung
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bereits eine Herzerkrankung besteht. So sollten Menschen mit verengten Herzkranzgefäßen bei starker Kälte auf hohe körperliche Anstrengungen wie Schneeschippen verzichten. Denn ein vorgeschädigtes Herz kann dadurch schnell überfordert werden, im Extremfall drohen Herzinfarkt oder plötzlicher Herztod. Wenn Koronarpatienten bemerken, dass sie plötzlich empfindlicher als sonst auf Kälte reagieren, sollten sie dies rasch mit ihrem Arzt besprechen, um gegebenenfalls durch eine Anpassung ihrer Behandlung einer sich verschlimmernden Angina pectoris vorzubeugen. So sollten Koronarkranke morgens – zu einer Zeit also, in der der Körper schon durch die Nacht-Umstellung belastet ist – nicht zum Brötchenholen oder Zeitungkaufen gehen, ohne vorher ihre Medikamente eingenommen zu haben. „Gerade in solchen Situationen und unter solchen Bedingungen ist vor einer geplanten Belastung auch der Einsatz von ein bis zwei Hub Nitrospray unter die Zunge hilfreich“, empfiehlt Dr. Sonntag.

Welche Aktivitäten trotz Kälte?
Grundsätzlich rät die Deutsche Herzstiftung dazu, sich auch im Winter ausreichend zu bewegen, mindestens drei Einheiten à 20 bis 30 Minuten. Statt jedoch Aktivitäten mit hohen Belastungen zu wählen, sollte man weniger anstrengenden Sport bevorzugen. Geeignet sind zum Beispiel ausgedehnte Winterspaziergänge, Walking-Einheiten oder kleinere Jogging-Runden. Man sollte zunächst langsam beginnen, damit sich der Körper auf die Kälte einstellen kann. Bei extremer Kälte bietet es sich an, den Sport in die Turnhalle zu verlegen oder auch ein paar Bahnen im örtlichen Hallenbad zu schwimmen. Möglich ist auch ein Hometrainer (Fahrradergometer etc.), der sich auch im gemütlichen Wohnzimmer aufstellen lässt. Als Faustregel hat sich dabei bewährt, die Intensität so zu wählen, dass zwar der Puls ansteigt, aber eine Unterhaltung noch gut möglich ist.

Arthrose-Tipps für die kalte Jahreszeit

(djd/pt). Eisrosen am Fenster, Schneetreiben und zugefrorene Seen: Was die Herzen von Wintersportfans höherschlagen lässt, bedeutet für Millionen von Arthrosepatienten eine echte Leidenszeit. Man kommt schlecht in Gang, weil die Gelenke nach einer längeren Ruhepause steif sind. Kraftlosigkeit und Müdigkeit sind häufige Begleiterscheinungen und Kälte verstärkt die Beschwerden. In kalter Umgebung wird die Muskulatur schlechter durchblutet und die Gelenke werden steif. Dieser Prozess reduziert die Beweglichkeit insgesamt und kann auch zu Schmerzen führen.

Im Winter nicht in die Knie gehen

Dennoch sollten Betroffene keinesfalls ihr Bewegungspensum reduzieren und in eine Art „Winterschlaf“ fallen. Dr. Knud Leonhardt aus Schwarzenberg, Orthopäde und Olympiaarzt der deutschen Leichtathletikmannschaft, erklärt die Zusammenhänge: „Nimmt der Patient eine schmerzbedingte Schonhaltung ein und belastet das Gelenk zunehmend weniger, beginnen die Gelenkkapseln zu schrumpfen, die gelenknahe Muskulatur bildet sich zurück und die Gelenke werden instabil. Durch die mangelnde Bewegung wird zudem weniger Gelenkflüssigkeit in den Knorpel hineingepresst – er erhält nicht mehr genügend Nährstoffe und ,verhungert‘ buchstäblich.“ Was die Behandlungsmöglichkeiten betrifft, rät der Mediziner: „Bereits im Frühstadium der Beschwerden ist eine Therapie mit Hyaluronsäure empfehlenswert. Sie wird direkt in das kranke Gelenk injiziert und ergänzt beziehungsweise ersetzt dort die körpereigene Hyaluronsäure. Dadurch wird die Gelenkschmierung wiederhergestellt, Entzündungen werden gehemmt und der Knorpel vor Abbau geschützt. So kann das Fortschreiten der Arthrose deutlich verlangsamt werden. Wie eine klinische Studie ergeben hat, lassen sich beispielsweise Schmerzen bei Kniegelenkarthrose inzwischen mit nur einer Injektion Synvisc-One für mindestens sechs Monate deutlich lindern.“

Was Betroffene noch tun können

Daneben können Arthrosepatienten den Auswirkungen der Kälte mit Saunabesuchen, Wechselduschen oder auch Wasseranwendungen nach Kneipp entgegenwirken, wobei hier nicht übertrieben werden sollte. Keinesfalls ist es für Betroffene ratsam, an der Heizkostenrechnung sparen zu wollen, da eine trockene und kuschelig warme Wohnung der ideale Fluchtpunkt vor der draußen herrschenden Kälte ist. Nehmen die Beschwerden überhand, dann sollten alle, die sich dies beruflich und finanziell leisten können, auch eine Überwinterung in warmen Ländern in Betracht ziehen.

Nach einem langen Winter benötigt die Haut eine Frühjahrskur

(djd/pt). Nach einem strengen Winter locken steigende Temperaturen die Menschen wieder ins Freie. Die Natur vollzieht einmal mehr ihren zauberhaften Wandel und bringt Pflanzen und Blumen zum Sprießen. Auch die Haut freut sich nach der langen Kälteperiode über Sonne und Luft. Durch den ständigen Wechsel zwischen klirrender Kälte und trockener Heizungsluft wirkt der Teint bei vielen jetzt grau und fahl, der Haut fehlt es an Ausstrahlung.

Wenn die Haut „aufatmet“

Waren im Winter noch reichhaltige, cremige Texturen die erste Wahl, so benötigt die Gesichtshaut nun eine leichtere Feuchtigkeitscreme, die sie atmen lässt. Wer häufig an der frischen Luft unterwegs ist, sollte dabei den Lichtschutzfilter nicht vernachlässigen, der die Haut vor vorzeitiger Alterung schützt. Auch die Körperhaut freut sich über ein wenig mehr Aufmerksamkeit: Ein Peeling ein- oder zweimal wöchentlich vor dem Duschen löst lose Partikel und bereitet die Haut perfekt auf pflegende Lotionen vor. So können sich Arme, Beine und Dekolleté wieder unter der leichten Kleidung sehen lassen.

Extrapflege von innen

Viel trinken: Auch das ist ein wirkungsvoller Schönheitstipp. Ein bis zwei Liter Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertees am Tag sollten es schon sein. Denn erst die Feuchtigkeit von innen lässt die Haut schön rosig und elastisch erscheinen. Zudem sind Vitamine und Mineralstoffe für einen strahlenden Teint unentbehrlich. Deshalb trägt eine abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen zum Erhalt einer jugendlichen Ausstrahlung bei.

Dabei kann es hilfreich sein, regelmäßig auch eine Extraportion Vitalstoffe zu sich zu nehmen, beispielsweise in Form von Merz Spezial Dragees (erhältlich in Drogerie- und Verbrauchermärkten sowie in Apotheken). Die spezielle Micro-Kapillar-Formel der 14 aufeinander abgestimmten Vital- und Aufbaustoffe sorgt dafür, dass die wichtigen Nähr- und Vitalstoffe bis in die kleinsten Blutgefäße gelangen und so dem Körper von innen heraus zu mehr Ausstrahlung und Attraktivität verhelfen.

Wer Hämorriden loswerden möchte, muss frühzeitig aktiv werden

(djd/pt). Wenn es um Schmerzen im Analbereich geht, haben die meisten Menschen Schwierigkeiten, darüber zu sprechen. Selbst beim Arzt fällt es ihnen schwer, die richtigen Worte zu finden, um ihre Beschwerden zu beschreiben. Dabei sind Enddarmerkrankungen keine Seltenheit. Nach der Einschätzung von Dr. Meike Criswell leiden etwa 70 bis 80 Prozent der Erwachsenen unter vergrößerten Hämorriden. Die Erkrankung verläuft in vier Stadien. Deshalb rät die Berliner Apothekerin Betroffenen beizeiten aktiv zu werden. „Im Laufe eines Lebens nimmt ihre Ausprägung zu, weshalb sie unbedingt frühzeitig behandelt werden müssen.“

Frühzeitig aktiv werden

Behandeln – das kann anfänglich die alleinige Änderung des Lebensstils bedeuten: Ausreichende regelmäßige Bewegung, ballaststoffreiche Kost, viel Flüssigkeit, Verzicht auf Pressen beim Stuhlgang, die Reduzierung von Übergewicht und eine sanfte Analhygiene mit lauwarmem Wasser. Weitere Informationen unter www.posterisan.de. Erst bei Begleiterscheinungen wie Juckreiz, Brennen, Nässen und Schmerzen wird eine Therapie mit Medikamenten notwendig. „In späteren Krankheitsstadien“, so Dr. Chriswell, „kann dann nur noch eine operative Maßnahme beim Facharzt weiterhelfen.“ Um Operationen zu vermeiden, ist es ratsam, den Gang zum Proktologen nicht lange hinaus zu zögern. Zur Akuttherapie empfiehlt die Expertin „gut verträgliche und rezeptfreie Salben und Zäpfchen aus der Apotheke wie Posterisan akut mit dem Wirkstoff Lidocain.“ Das lokal wirksame Schmerzmittel lindere die Beschwerden schon innerhalb weniger Minuten.

Beschwerdefreie Zeit verlängern

Um dem Wiederauftreten akuter Analerkrankungen vorzubeugen, ist das bewährte Mittel seit Kurzem auch als „protect“ in Salben- und Zäpfchenform erhältlich. Das neue Präparat enthält einen speziell entwickelten Hautschutzkomplex mit Jojoba- und Bienenwachs, der eine optimale Pflege und damit einen langfristigen Schutz vor Hämorridenleiden bieten kann. Gleich nach der Anwendung legt sich ein wasserabweisender Schutzmantel um die empfindliche Analregion. So werden Reizungen verhindert, der Stuhlgang durch einen natürlichen Gleiteffekt erleichtert und die beschwerdefreie Zeit verlängert.

Ohne blauen Dunst kann die Partnerschaft wieder erfüllter werden

(djd/pt). Er klebt an den Fingern, hängt in den Haaren und hält sich in der Kleidung: Zigarettenqualm ist nur schwer wieder loszuwerden. Wie sehr der blaue Dunst stinkt, das merken vor allem Nichtraucher, die ihrem rauchenden Partner gern etwas näher kommen möchten. Nicht selten erweist sich dabei der „Duft der großen weiten Welt“ als Lustkiller. Zumindest den meisten Frauen vergeht die Freude an Zärtlichkeiten, wenn ihnen kalter Rauch in die Nase steigt. Neben Zigaretten hat auch Alkohol auf Dauer eine „abtörnende“ Wirkung – und zwar für beide Partner.

Rauchen hemmt den Blutstrom

Nicht nur bei der Partnerin macht sich bei übermäßigem Genuss von Nikotin und Alkohol Lustlosigkeit breit. Neben Stress gelten beide Zellgifte als Gegenspieler des männlichen Sexualhormons Testosteron. Wenn seine Bildung gehemmt wird, sinkt beim Mann das Lustempfinden (Informationen unter www.cefagil.de). Bei starken Rauchern steigt zudem das Risiko für Potenzstörungen. Dafür verantwortlich sind unter anderem Gefäßveränderungen, die eine verminderte Blutzufuhr zu den Sexualorganen zur Folge haben können. So kann Nikotin zu Verengungen der Arterien und einer Hemmung des Blutstroms führen. Experten gehen davon aus, dass rund zwei Drittel der Männer mit Potenzproblemen Raucher sind.

Schluss mit sexueller Schwäche

Männer, die auch mit zunehmendem Alter Wert auf ein lustvolles Liebesleben legen, sollten deshalb mittelfristig mit dem Rauchen aufhören. Die Freude am Sex lässt sich zudem auf schonende und natürliche Weise wieder dauerhaft steigern, zum Beispiel mit dem Extrakt aus Damiana, einer Pflanze aus Mittelamerika, wie er beispielsweise in Cefagil enthalten ist. Das als Tabletten und Tropfen in der Apotheke erhältliche Mittel kann die sexuelle Erlebnisfähigkeit bei beiden Partnern aktivieren, indem es die Durchblutung der Geschlechtsorgane fördert und die Reflexbereitschaft des Sexualzentrums im Gehirn erhöht. Eine multizentrische Praxisstudie mit knapp 700 Patienten hat die Wirksamkeit des homöopathischen Mittels belegt.

Ab 40 regelmässig zum Sehtest!

Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung sieht schlecht. Das hat das Kuratorium für Gutes Sehen e.V. (KGS) herausgefunden. Und in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach gaben 2009 rund 20 Prozent der Nicht-Brillenträger und sogar knapp 30 Prozent der Brillenträger zu, dass sie einen Sehtest nach eigener Einschätzung vermutlich nicht bestehen. „Ab dem 40. Lebensjahr lässt die Sehschärfe nach“, weiß Dr. Ulrike Roth. Die TÜV Rheinland-Expertin für Arbeitsmedizin empfiehlt Autofahrern, mindestens alle zwei Jahre einen Sehtest durchzuführen. „Der Mensch nimmt 85 Prozent seiner Informationen mit dem Auge auf. Gerade im Straßenverkehr sind wir auf perfektes Sehen angewiesen. Deshalb sollten wir uns um unsere Sehfähigkeit besonders kümmern – zur Sicherheit aller“, meint Dr. Roth.

Eine der häufigsten Augenerkrankungen ist der Graue Star, der unmerklich entsteht. Die schleichende Eintrübung der Linse führt zu einer diffusen Lichtbrechung, die vor allem nachts fatale Folgen haben kann. Die Anpassungsfähigkeit des Auges an helle und dunkle Umgebungen lässt nach, Kontraste lassen sich schlechter erkennen, Entfernungen schlechter einschätzen. Die Scheinwerfer des Gegenverkehrs blenden. „In Europa ist der Graue Star eine Alterserkrankung. Es ist davon auszugehen, dass fast jeder Mensch mit 65 Jahren eine mehr oder weniger ausgeprägte Linsentrübung hat, in Einzelfällen können aber auch schon 50-Jährige betroffen sein“, weiß Dr. Roth. Daher rät die TÜV Rheinland-Medizinerin allen Autofahrern über 40, mindestens alle drei Jahre einen Augenarzt aufzusuchen. „Nur der Arzt hat die Instrumente und das Know-how, um den Grauen Star, oder andere Augenerkrankungen wie zum Beispiel eine Degeneration der Netzhaut zu erkennen.“

Arbeitnehmer mit Bildschirmarbeitsplätzen haben die Gelegenheit, im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung regelmäßig ihre Sehschärfe überprüfen lassen. Die arbeitsmedizinische Vorsorgeverordnung der Berufsgenossenschaften sieht vor, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern an Bildschirmarbeitsplätzen diese Untersuchung regelmäßig anbieten und die Kosten dafür übernehmen. Gutes Sehen ist Grundlage für konzentriertes Arbeiten. „Eine der häufigsten Ursachen für Verspannungen der Halswirbelsäule ist eine nicht oder falsch korrigierte Fehlsichtigkeit, insbesondere im Nahbereich“, erläutert Dr. Roth.

Deutsche Krebshilfe erweitert ihr Broschürenangebot: Blauer Ratgeber „Krebs-Wörterbuch“ erschienen

Bonn (jti) – Was bedeutet „Kernspintomographie“? Was versteht man unter „Endobrachyösophagus“? Und was meint der Arzt, wenn er von einem „Szintigramm“ spricht? Patienten, bei denen Krebs diagnostiziert wurde, haben viele Fragen. Um diesen Menschen zu helfen, hat die Deutsche Krebshilfe ein „Krebs-Wörterbuch“ herausgegeben. Diese Broschüre ist – wie alle Informationsmaterialien der gemeinnützigen Organisation – kostenlos und auch im Internet verfügbar.

Nach der Diagnose Krebs sind Betroffene oft unsicher, haben Angst vor der Zukunft und wissen nicht, welche Therapie die richtige für sie ist. Erschwerend kommt hinzu, dass viele behandelnde Ärzte Fachausdrücke benutzen, die für den medizinischen Laien nur schwer verständlich sind. Um den Patienten in dieser Situation zu helfen, hat die Deutsche Krebshilfe nun im Rahmen ihrer Reihe „Die blauen Ratgeber“ eine neue Broschüre herausgegeben: Im „Krebs-Wörterbuch“ sind die wichtigsten Fachbegriffe der Krebsmedizin laienverständlich erläutert. Ein Abkürzungsverzeichnis enthält gängige Abkürzungen. „Wir wollen den Betroffenen helfen, als informierte Patienten Partner ihres Arztes zu werden“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Wenn sie wissen, wovon ihr Arzt spricht, ist es für sie leichter, ihm gezielt Fragen zu ihrer Behandlung zu stellen.“ Der neue Ratgeber kann kostenfrei bei der Deutschen Krebshilfe angefordert werden

Arbeitsmedizin: Lärm in der Produktion an der Quelle bekämpfen

Fünf Millionen Menschen arbeiten in Deutschland unter der Einwirkung von Lärm und Vibrationen, die die Gesundheit schädigen, stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fest. Schwerhörigkeit gehört zu den häufigsten Berufskrankheiten. So kann ein hoher Geräuschpegel kann zu Ablenkung und damit zu Unfällen führen. Gesundheitsschädigender Lärm beginnt bei einem Schallpegel von 85 Dezibel. Das entspricht einer Bohrmaschine, die sich direkt neben dem Kopf in die Wand frisst.

Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland, empfiehlt, den Lärm an der Quelle zu bekämpfen: „Die Unternehmen sollten nach dem TOP-Prinzip vorgehen, der Grundregel für Maßnahmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz: TOP steht für technisch, organisatorisch, persönlich.“ Gefährdungen sollten erst durch technische Maßnahmen reduziert werden, das bedeutet: Das Unternehmen nimmt Veränderungen vor, die den Lärm etwa durch Schutzwände oder Dämmungen begrenzen. Sind diese Möglichkeiten ausgereizt, sollte das Unternehmen organisatorische Abläufe verändern: Der Betrieb verlegt die Arbeit in einen anderen, ruhigeren Raum oder bringt Maschinen und Geräte in einer separaten Halle unter. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Mitarbeiter täglich nur so lange im Lärmbereich arbeiten zu lassen, dass der Lärmpegel, dem sie ausgesetzt sind, die kritischen Grenzen nicht überschreitet. Sind die technischen und organisatorischen Möglichkeiten ausgereizt und besteht immer noch eine Gefährdung, hat der Unternehmer persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen, im Falle von Lärm geeigneten Gehörschutz.

Unternehmen sind verpflichtet, Arbeitsplätze bereitzustellen, die die Gesundheit nicht gefährden. Hierbei können Fachleute helfen. TÜV Rheinland berät Arbeitgeber in der Gestaltung der Arbeitsplätze, prüft Lärm und Vibrationen auf die Einhaltung der Grenzwerte. Darüber hinaus bietet TÜV Rheinland regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen für die Mitarbeiter an und gibt Tipps, welcher Gehörschutz zu dem Mitarbeiter und seinem Arbeitsplatz passt.