Archiv für den Monat: April 2011

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Kosten für MMR-Impfung

(djd/pt). Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Aktualisierung der Schutzimpfungsrichtlinie ist offiziell und folgt damit jetzt der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom August 2010: Impflücken gegen Masern zu schließen, bevorzugt unter Einsatz eines Kombinationsimpfstoffes gegen Masern, Mumps und Röteln. Bis dato wurden nur die Kosten für die Masern-Mumps-Röteln-Impfung bis zum 18. Lebensjahr übernommen. Mit diesem Beschluss können jetzt auch alle nach 1970 geborenen Erwachsenen diese Kassenleistung in Anspruch nehmen, wenn der Impfstatus unklar ist, oder sie bisher keine Impfung erhalten hatten beziehungsweise nur einmal in der Kindheit geimpft wurden.

Masern sind kein Kinderspiel

Hintergrund ist, dass seit 2006 eine Verschiebung der Erkrankungshäufigkeit in höhere Altersklassen beobachtet wird. Bei Erwachsenen kann eine Maserninfektion, neben den üblichen Symptomen wie Halsschmerzen oder hohem Fieber häufiger als bei Kindern zu Komplikationen und Folgeerkrankungen führen, wie beispielsweise zu einer Mittelohr- oder Lungenentzündung sowie zu einer Hirnentzündung (Enzephalitis), die in Einzelfällen auch tödlich enden kann. 1.000 Maserninfektionen führen im Durchschnitt zu ein bis drei Todesfällen. Im Jahr 2010 wurden dem Robert-Koch-Institut 777 Maserninfektionen allein in Deutschland gemeldet. Damit hat die Weltgesundheitsorganisation WHO ihr Ziel, die Masern bis zum Jahr 2010 weltweit ausgerottet zu haben, nicht erreicht. Nach diesem Fehlschlag soll das jetzt bis 2015 gelingen.

Alle Frauen im gebärfähigen Alter auch gegen Röteln impfen

Eine Infektion mit dem Rötelnvirus verläuft zwar in der Regel komplikationslos, kann aber bei einer Schwangerschaft gefährlich werden: Wenn sich eine ungeschützte Schwangere infiziert, können für das ungeborene Baby schwere Fehlbildungen wie Taubheit, Linsentrübung und Herzfehler die Folge sein. Daher sollen laut der neuen STIKO-Empfehlung jetzt nicht mehr nur Frauen mit explizitem Kinderwunsch, sondern sogar alle gebärfähigen Frauen zweimal gegen Röteln geimpft sein.

Bewegungsmangel begünstigt Entstehung von Bluthochdruck

Bluthochdruck: Richtiges Ausdauertraining kann ihn senken

Bluthochdruck betrifft in Deutschland Millionen von Menschen. Etwa jeder zweite Erwachsene hat Blutdruckwerte über 140/90 mmHg und damit einen hohen Blutdruck (Hypertonie). Unbehandelter Bluthochdruck kann zu schwerwiegenden oder gar lebensgefährlichen Erkrankungen führen, z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Nierenversagen. Wegen des hohen Einflusses der Lebensgewohnheiten auf den Blutdruck empfehlen alle Leitlinien, den Blutdruck zuerst durch eine Lebensstiländerung zu senken, wenn ein essentieller Bluthochdruck* festgestellt ist und die Werte nicht gefährlich hoch sind. Maßnahmen sind neben körperlicher Betätigung und gesunder Ernährung u. a. ein sparsamer Kochsalzverbrauch, mäßiger Alkoholkonsum und Abbau von Übergewicht. Bewegungsmangel gehört zu den wichtigsten Faktoren, die einen Bluthochdruck begünstigen. Daher raten Kardiologen bei zu hohem Blutdruck zu mehr Bewegung.

„Bei vielen Menschen lässt sich der zu hohe Blutdruck um Werte in der Größenordnung von 5 bis 10 mmHg senken, wenn sie ein richtig dosiertes Ausdauertraining betreiben, sich also drei bis fünf Trainingseinheiten pro Woche mit einer Dauer von je mindestens einer halben Stunde körperlich betätigen“, sagt der Kardiologe Prof. Dr. med. Ulf Landmesser, Leitender Arzt der Klinik für Kardiologie am Universitätsspital Zürich, im Gespräch mit der Deutschen Herzstiftung**. „Man muss nicht unbedingt mit Joggen beginnen. Auch flottes Gehen ist ein guter Einstieg“, fügt der Kardiologe hinzu. Grundsätzlich ist auch schon eine geringere Steigerung der körperlichen Aktivität gut für Herz und Gefäße und allemal besser als gar nichts zu tun.

Sport mit mäßiger Ausdauerbelastung ist am besten
Für Patienten mit Bluthochdruck eignen sich am besten Sportarten, die eine mäßige Ausdauerbelastung mit sich bringen wie z. B. Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Tennis, allerdings nur, wenn sie ohne Ehrgeiz und nicht unter Wettkampfbedingungen betrieben werden. Ergänzend zum Ausdauertraining – jedoch nicht allein – empfiehlt Prof. Landmesser ein mäßiges Krafttraining unter fachkundiger Anleitung, da eine gesteigerte Muskelmasse den Stoffwechsel verbessere. Wichtig: Sowohl vor der Aufnahme eines Ausdauertrainings als auch eines mäßigen Krafttrainings muss der Blutdruck gut eingestellt sein. Mit Werten über 160/95 mmHg sollte kein Training begonnen werden. Auch sollte die Belastung nicht zu hoch sein und der Puls nicht zu stark steigen. Seinen optimalen Trainingspuls sollte man beim Kardiologen oder Sportarzt ermitteln lassen. Achtung: „Die alte Faustregel, wonach der Puls höchstens 180 minus Lebensalter betragen darf, ist zu grob und viele Menschen würden sich dabei zu sehr belasten“, warnt Prof. Landmesser.

Medizinische Voruntersuchung ist wichtig
Aus diesem Grund sollte sich jeder über 45 Jahre, der bisher kein Sport betrieben hat, vorher von einem Internisten, Kardiologen oder Sportmediziner untersuchen lassen. Das Wichtigste ist dabei ein Belastungstest, meistens auf dem Fahrradergometer. Dabei wird erkennbar, wie sich der Blutdruck unter körperlicher Anstrengung verhält und wie belastbar man überhaupt ist. „Außerdem kann die Untersuchung Hinweise auf andere Erkrankungen geben, zum Beispiel eine koronare Herzerkrankung (KHK)“, betont Prof. Landmesser.

* Von essentiellem Bluthochdruck spricht man, wenn dem Bluthochdruck keine nachweisbar eigenständige organische Ursache (z. B. eine Nierenerkrankung) zugrunde liegt, sondern eine familiäre Belastung, die durch Risikofaktoren wie Übergewicht, Stress, Bewegungsmangel, Alkohol- und Nikotinkonsum begünstigt wird (Quellen: P. Reuter, Springerlexikon Medizin; www.charite.de/med_poli/Patinfo_28.html).

** Das Interview mit Prof. Dr. Ulf Landmesser „Jeder Schritt ist besser als keiner – Bewegung bei Bluthochdruck“ ist der aktuellen Ausgabe von HERZ HEUTE 01/2011 zu entnehmen. Diese Ausgabe der Mitgliederzeitschrift der Herzstiftung kann kostenlos angefordert werden bei: Deutsche Herzstiftung e.V., Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt am Main.

Erstes Gütesiegel „Fitnesstraining für Diabetiker“ für Fitnessstudios

Deutschland ist trauriger Spitzenreiter in Europa: Experten schätzen, dass jeder zehnte Einwohner an Diabetes erkrankt ist – so viele wie in keinem anderen europäischen Land. Und die Prognose ist steigend. Bereits 2030 sollen nach Angaben der Internationalen Diabetes Föderation (IDF) mehr als 20 Prozent der Bevölkerung von Diabetes betroffen sein. Rund 95 Prozent der 8 Millionen Diabetiker in Deutschland sind an Diabetes mellitus Typ-2 erkrankt. Teilweise genetische Veranlagung, aber vor allem mangelnde Bewegung und falsche Ernährung oder Übergewicht tragen zu dieser Erkrankung bei. Mittlerweile sind auch immer mehr junge Menschen und Kinder von Diabetes betroffen, da auch hier die Anzahl Übergewichtiger rasant zunimmt.

Bei vielen Diabetikern des Typ-2 wäre die Krankheit mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung oftmals vermeidbar gewesen. „Die positive Wirkung von Sport auf die Erkrankung ist wissenschaftlich hinterlegt. Nicht nur zur Vermeidung einer Diabeteserkrankung ist sportliche Bewegung essentiell, sondern auch dann, wenn der Patient schon erkrankt ist“, erklärt Matthias Lompa, Fitnessstudioexperte bei TÜV Rheinland. „Daher sind gerade für Diabetiker Fitnessstudios eine gute Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig gegen die Krankheit anzukämpfen. Doch viele Diabetiker sind unsicher, wenn es um die Wahl des richtigen Fitnessstudios für sie geht.“

Fitnessstudio-Prüfung „Fitnesstraining für Diabetiker“

Sicherheit gibt die neue Fitnessstudio-Zertifizierung des TÜV Rheinland, die in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) entwickelt wurde.

„Der Sicherheits- und Betreuungsaspekt spielt für Diabetiker eine wichtige Rolle. Neben dem sportlichen Angebot fallen auch medizinische Aspekte bei der Auswahl des Fitnessstudios ins Gewicht“, weiß der TÜV Rheinland Experte. „Doch bisher ist die Suche nach einem Fitnessstudio, das sich auf die Bedürfnisse von Diabetikern eingestellt hat, schwierig“. Orientierung bietet hier das TÜV Rheinland Prüfzeichen „Fitnesstraining für Diabetiker“. Dieses Prüfzeichen erhalten Fitnessstudios, die sich strukturell und personell an die Bedürfnisse von Diabetikern angepasst haben und vom TÜV Rheinland zertifiziert wurden. Bei der Zertifizierung gehen die Prüfkriterien über das Maß hinaus, was bei einer normalen Fitnessstudio-Zertifizierung gefordert ist: Die Fitnessstudios müssen zusätzliche Qualifikationen im Bereich Rehabilitationssport sowie zum Themengebiet Diabetes und Sport nachweisen. Mit dem Kölner Fitnessstudio „Just Fit“ hat sich schon das erste Studio der Prüfung von TÜV Rheinland erfolgreich unterzogen und das Zertifikat erhalten.

TÜV Rheinland erweitert mit dem Prüfzeichen „Fitnesstraining für Diabetiker“ sein ohnehin breit angelegtes Programm für Fitnessstudios mit über 400 geprüften Studios in ganz Deutschland. So vergeben die neutralen Auditoren von TÜV Rheinland beispielsweise das TÜV-Rheinland-Prae-Fit Fitness-Siegel für einheitlich hohe Standards in Gesundheitsförderung, Sicherheit und Hygiene von Studios. Neben der professionellen Betreuung überprüfen die TÜV Rheinland-Experten unter anderem den ordnungsgemäßen Wartungszustand der Übungsgeräte, die Hygiene der Räume und der sanitären Anlagen. Essentiell sind für eine Zertifizierung darüber hinaus das Qualitäts- und Notfallmanagement sowie die Vertragsgestaltung.

Mehr als 90 Prozent aller Deutschen sind mit dem Herpesvirus infiziert. Nützliche Tipps, was Sie wirkungsvoll dagegen tun können.

Regensburg (obx-medizindirekt) – Fast jeder kennt das: Die Lippe spannt und juckt, kurz darauf bilden sich schmerzende, nässende Bläschen, auch „Fieberbläschen“ genannt. Mehr als 90 Prozent aller Erwachsenen haben bei uns den Erreger von Lippenherpes in sich. Denn: einmal infiziert, für immer infiziert. Den Herpesvirus HSV Typ 1 wird man nämlich nicht mehr los. Auch wenn die lästigen Lippenbläschen spurlos abgeheilt sind, lauert er noch im Verborgenen. Er versteckt sich in den Ganglien genannten Nervenzellknoten des Körpers. Und wartet darauf, dass für ihn wieder bessere Zeiten anbrechen.

Bessere Zeiten: Das sind beispielsweise Episoden eines besonders geschwächten Immunsystems. Etwa durch fieberhafte Infektionskrankheiten, durch übermäßige Sonneneinstrahlung, durch Verletzungen, aber auch durch seelische Belastungen wie Stress, Prüfungsangst, Trauer oder Trennung von einem Partner. Auch hormonelle Einflüsse könnten beteiligt sein, da Frauen vor der Menstruation und während der Schwangerschaft besonders anfällig für Herpes sind. Manche Menschen reagieren schon bei heftigem Ekelgefühl, wenn sie z.B. aus einem benutzten Glas trinken müssen, mit dem Auftreten von Lippenbläschen.

Die Ansteckungsgefahr lauert überall

Anstecken kann man sich praktisch überall. Durch Husten, Niesen oder Sprechen mit einer infizierten Person, durch direkten Kontakt, beispielsweise beim Händeschütteln oder Küssen, durch so genannte Schmierinfektion, etwa beim Benutzen von infizierten Toilettensitzen, Gläsern, Türgriffen oder anderen Gebrauchsgegenständen. Die meisten Personen stecken sich bereits im Kindesalter an. Der Ausbruch von Herpes ist aber nicht nur möglich durch Aktivierung der „schlafenden“ körpereigenen Viren, sondern auch durch eine neue Infektion über einen infizierten Menschen.

Eine direkte Behandlung der Krankheit, also das Ausmerzen der „schlafenden Viren“, gibt es nicht. Behandelt werden immer nur die Symptome wie Schmerzen, Entzündungen oder Fieber. Sobald erste Symptome wie Juckreiz und Spannungsgefühl auftreten, können Virustatika die Vermehrung der Viren noch hemmen. Sie sollten mehrfach täglich aufgetragen werden. Für diesen Zweck stehen Wirkstoffe wie Aciclovir, Penciclovir, Foscarnet, Tromantadin oder Idoxuridin zur Verfügung. Viele Menschen schwören auf Hausmittel wie Aufbringen von Zahnpasta, Honig, Melissengeist, Heilerde, Teebaumöl, Kamillentee, Eiswürfel oder Rasierwasser auf die befallenen Stellen.

Noch am besten vorbeugen lässt sich ein Ausbruch von Lippenherpes durch konsequente Stärkung des Immunsystems, also durch gesunde Lebensweise mit abwechslungsreicher Ernährung, Sport und ausreichend Schlaf. Wer sich intensiver Sonnenstrahlung aussetzt, sollte die Lippen mit Sun-Blocker-Pasten schützen. Infizierte sollten ihre Bläschen mit den Händen möglichst nicht berühren – aber jedenfalls immer die Hände waschen, wenn sie trotzdem in Kontakt mit den Bläschen gekommen sind.

Fast jeder kennt das: Die Lippe spannt und juckt, kurz darauf bilden sich schmerzende, nässende Bläschen, auch „Fieberbläschen“ genannt.

Antitranspirante bekämpfen die Schweiß- und Geruchsbildung besonders effektiv

(djd/pt). Für die meisten Menschen gibt es kaum etwas Schöneres als einen warmen Sommertag. Daneben gibt es aber auch viele, die sich dann zurückziehen und froh sind, wenn sie sich in kühlen Räumen aufhalten können. Die Ursache dafür ist, dass sie stark transpirieren, was in den warmen Monaten besonders ausgeprägt ist. Der Sommer wird für sie schnell zu einer unerträglichen Jahreszeit, in der die Lebensqualität sinkt und sie sich nach trockenen Achseln und frischer Kleidung sehnen.

Sich in der eigenen Haut wohlfühlen

Für Betroffene kann die Situation so belastend sein, dass sie sich sogar über chirurgische Eingriffe Gedanken machen. Doch es gibt viel einfachere Lösungsmöglichkeiten: Mit Antitranspiranten fühlen sich stark schwitzende Menschen schon viel wohler in ihrer Haut. Diese Mittel bekämpfen die Schweiß- und Geruchsbildung besonders effektiv. Sie enthalten Aluminiumsalze, die die Schweißdrüsen sanft verschließen und so die Schweißbildung reduzieren können. Mit zwölf Produkten bieten zum Beispiel die Antitranspirante von SweatStop für jedes individuelle Bedürfnis eine Lösung. Angereichert mit Zusätzen wie Aloe vera und Dexpanthenol, ist ihre Anwendung außerdem hautpflegend.

Jeder Mensch schwitzt anders

Auf der Website www.sweat-stop.de finden sich umfangreiche Informationen über mögliche Ursachen der Transpiration und Behandlungsmethoden. Dort können die effektiven Antitranspirante auch direkt vom Hersteller bezogen werden. Die Körpersprays und Lotionen sind in unterschiedlichen Intensitäten und für verschiedene Körperpartien erhältlich. Denn nicht jeder Betroffene schwitzt im gleichen Ausmaß oder an der gleichen Körperstelle. Wer nur unter den Achseln schwitzt und das Mittel sehr gezielt einsetzen möchte, greift beispielsweise zum bequem anzuwendenden Roll-on „Aloe Vera Forte“. Sprays hingegen können nicht nur unter den Achseln, sondern auf allen Hautpartien angewendet werden.

Krisen beim Entschlacken sind keineswegs eine Notwendigkeit

(djd/pt). Um sich ihre Gesundheit möglichst lange zu erhalten, beschließen jedes Jahr viele Menschen, zu fasten. Die Methode, die den Körper auch bei der Rückgewinnung des Wohlbefindens unterstützen kann, ist uralt. Angesichts einer Fülle von Zivilisationskrankheiten, die vielen Männern und Frauen den Alltag erschweren, erfreut sie sich gerade heutzutage wachsender Beliebtheit. Was die meisten unterschätzen, ist die Tatsache, wie der Körper auf die veränderte Stoffwechsellage reagiert. Denn die plötzliche Lösung bislang im Körper abgelagerter Schlacken kann zu wahren Säurefluten führen, die der Organismus nur schwer neutralisieren kann. Mitunter kann sogar ein Herzinfarkt die schwerwiegende Folge sein.

Fastenkrisen sind nicht „normal“

Damit es nicht zu lebensbedrohlichen Situationen kommt, ist es wichtig, sich zunächst ausreichend über einzelne Stoffwechselvorgänge im Alltag und während des Fastens zu informieren. Nach der Auffassung von Dr. h.c. Peter Jentschura sind eine Erstverschlimmerung und Heilkrisen, wie sie häufig im Laufe von Fastenkuren auftreten, keineswegs „normal“. In seinem Bestseller „Gesundheit durch Entschlackung“ (ISBN: 978-3-933-874-33-7, Verlag Peter Jentschura) beschreibt der bekannte Gesundheitsautor gemeinsam mit seinem Koautor Josef Lohkämper, wie es möglich ist, den Körper von Schadstoffen und Säure zu befreien, ohne dabei in eine von gelösten Säuren bedingte Erstverschlimmerung zu geraten.

Mineralstoffe neutralisieren Säuren

Mit der Lösung der Schlacken aus dem Gewebe mit Hilfe von Kräutertee ist es laut Dr. Jentschura nicht getan. Um Fastenkrisen zu vermeiden, müssen freigewordene, energetisch verbrauchte Mineralstoffe und wiedererweckte Säuren neutralisiert werden. Dazu sei es ratsam, neben einer vegetarischen und mineralstoffreichen Kost auch energiereiche Mineralstoffe und Spurenelemente aus geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln zuzuführen. Mit Hilfe von basischer Köperpflege in Form von Bädern und Wickeln könnten diese Schadstoffe dann über die Haut und die Schleimhäute ausgeschieden werden. Unter www.verlag-jentschura.de gibt es dazu alle Informationen.