Archiv für den Monat: Mai 2011

Nichtraucherschutz muss flächendeckend sein – auch der Kinder wegen

Deutsche Herzstiftung fordert konsequenteren Schutz vor Passivrauchen in allen öffentlich zugänglichen Räumen
(Frankfurt a. M., 30. Mai 2011) Die Deutsche Herzstiftung fordert anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai von der Gesundheitspolitik einen flächendeckenden, konsequenten Schutz der Bevölkerung vor dem Passivrauch und die Durchsetzung eines umfassenden Verbots von Tabakwerbung und -sponsoring. In Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 3 000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. An den Folgen des Rauchens sterben hierzulande jährlich zwischen 100 000 und 120 000 Menschen.

„An den schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens und Passivrauchens bestehen bei Fachgesellschaften für Herz- und Gefäßerkrankungen, Tumorerkrankungen, Kinderheilkunde und Lipidforschung keine Zweifel: Rauchen ist einer der bedeutendsten verursachenden Faktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen und für viele Krebsarten – dies betrifft Kinder wie Erwachsene“, sagt der Kardiologe und Präventionsmediziner Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung. Passivrauchen lässt bei Kindern den Blutdruck deutlich ansteigen. Das hat erst kürzlich eine Studie des Heidelberger Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin gezeigt. Hoher Blutdruck bei Kindern kann bis ins Erwachsenenalter andauern und ist dann einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.

„Wir sind der Meinung, dass nicht genügend für die Volksgesundheit durch Prävention des Rauchens getan wird. Die von Deutschland gegenüber der EU vertraglich eingegangenen Verpflichtungen in Bezug auf das Verbot von Zigarettenwerbung werden nicht umgesetzt und auch der Nichtraucherschutz im Gaststättenbereich kommt noch nicht ausreichend zum Tragen“, sagt Prof. Gohlke. Eine Bestandsaufnahme in zehn Bundesländern durch das Deutsche Krebsforschungszentrum kommt unter anderem zu dem Schluss, dass „von einem wirksamen Nichtraucherschutz in der getränkegeprägten Gastronomie kaum die Rede sein kann“. Als Ursache wird u. a. angegeben, dass die Einhaltung der Rauchverbote wegen der Vielzahl und Komplexität der Ausnahmeregelungen in den einzelnen Bundesländern kaum zu kontrollieren ist.

Nur wenn das Rauchen in allen öffentlich zugänglichen Räumen vollständig untersagt ist, sinkt auch die Belastung mit schädlichen Tabakrauchpartikeln. Die Deutsche Herzstiftung begrüßt deshalb einen Nichtraucherschutz wie er vergangenes Jahr von der Allgemeinbevölkerung in Bayern durchgesetzt wurde und schließt sich den Befürwortern eines einheitlichen Schutzes vor den Gefahren des Passivrauchens in allen Bundesländern an.

Fett im Blut

Nicht immer reicht eine Ernährungsumstellung, um Triglyzeride zu senken

(djd/pt). Schmelzkäse, Schweinebraten, Schokolade – Fett hat viele Gesichter. Aber so gut es auch schmeckt, gesund ist es nur in Maßen. Um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, wird Menschen ab etwa 35 Jahren empfohlen, regelmäßig die Blutfettwerte testen zu lassen. Damit ist nicht nur das Gesamtcholesterin gemeint. Wer wissen möchte, wie es um die Gesundheit seiner Gefäße bestellt ist, sollte auch die Werte für LDL- und HDL-Cholesterin und Triglyzeride (auch Neutralfette genannt) bestimmen lassen.

Ein zu hoher Triglyzeridspiegel ist schädlich

Diese Neutralfette kommen häufig in der Nahrung vor und werden vom Körper selbst gebildet. Sie sind zwar eine Energiequelle für den Organismus, in zu hoher Konzentration im Blut aber schädlich. Zu hohe Triglyzeridwerte verschlechtern die Fließeigenschaften des Bluts und können zu Durchblutungsstörungen in den Versorgungsgefäßen von Herz und Gehirn führen. Bei erhöhten Werten, die durch Diabetes, Übergewicht, Alkohol und eine kohlenhydrathaltige Nahrung begünstigt werden, ist eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten angezeigt. Nach den Empfehlungen der Lipid-Liga e.V. bedeutet dies: kein Alkohol und ein eingeschränkter Verzehr von Zucker und tierischem Fett.

Wenn Cholesterin- und Triglyzeridspiegel im ungesunden Bereich liegen

Lebensstilveränderungen reichen nicht in jedem Fall aus, um Cholesterin und Triglyzeride auf empfohlene Werte zu senken. Dies gilt vor allem für Risikopatienten, bei denen sich neben weiteren Risikofaktoren die LDL- und HDL-Cholesterinwerte nicht im empfohlenen Rahmen bewegen. Unter www.cholesterin.msd.de gibt es dazu weitere Informationen. Wenn alle drei Blutfettwerte korrigiert werden sollen, kann eine Kombinationstherapie sinnvoll sein, zum Beispiel mit Nicotinsäure: „Dazu wird zum Beispiel ein Statin, das das LDL-Cholesterin senkt, mit einem modernen Nicotinsäure-Präparat kombiniert“, erklärt Professor Dr. Christian Schneider. „Nicotinsäure kann die drei wichtigsten Lipidwerte günstig beeinflussen“, weiß der Facharzt der Universität Köln. „Dabei werden Triglyzeride und schlechtes LDL-Cholesterin gesenkt und das gute HDL-Cholesterin erhöht.“

Gesundheitsorganisationen fordern einheitlichen Nichtraucherschutz

Berlin (ek) – Am 31. Mai 2011 ist Welt-Nichtrauchertag. Unter dem Motto „Flickenteppich Deutschland – Was läuft schief beim Nichtraucherschutz?“ fordert das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN, dem auch die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum angehören, einen bundesweit einheitlichen Nichtraucherschutz. „In den 16 Bundesländern gibt es 16 unterschiedliche Gesetze“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, anlässlich einer Pressekonferenz heute, am 24. Mai 2011, in Berlin. „Das ist verwirrend und ineffektiv.“ Rauchen ist der größte vermeidbare Gesundheitsrisikofaktor und kostet hierzulande jedes Jahr mehr als 110.000 Menschen das Leben.

Deutschland hat bereits im Jahr 2003 die internationale Tabak-Rahmenkonvention (Framework Convention on Tobacco Control, FCTC) der Weltgesundheitsorganisation unterzeichnet und sich damit verpflichtet, einen effektiven Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens umzusetzen. „Doch davon sind wir auch acht Jahre später noch weit entfernt“, erklärt Dr. Uwe Prümel-Philippsen, Sprecher des AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN. „Die verschiedenen gesetzlichen Regelungen in den Bundesländern mit ihren zahlreichen Ausnahmeregelungen sind unhaltbar. Wir fordern klare, umfassende und einheitliche Verhältnisse.“

Auch die deutsche Bevölkerung ist mehrheitlich dafür: Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Krebsforschungszentrums ergab, dass sich drei Viertel der Bundesbürger für rauchfreie Gaststätten und für einen bundesweit einheitlichen Nichtraucherschutz aussprechen. Die Realität ist anders: „Über 80 Prozent der Kneipen und Bars und mehr als 90 Prozent der Spielhallen in Deutschland sind nach wie vor verqualmt“, sagt Dr. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum. In einer Studie wurden 2.939 gastronomische Betriebe in zehn Bundesländern untersucht. „Von einer Wahlfreiheit für Nichtraucher kann in Gaststätten keine Rede sein. Wer abends in eine Kneipe gehen möchte, muss vielerorts lange suchen, wenn er sich rauchfrei entspannen und unterhalten will.“

Hier setzen die Aktivitäten des AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN zum diesjährigen Welt-Nichtrauchertag an: „Wir wollen darüber informieren, dass die Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf einen wirksamen Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens haben. Wir möchten insbesondere auch die nichtrauchende Bevölkerungsmehrheit ermutigen, dieses Recht gegenüber den jeweils Verantwortlichen einzufordern“, so Prümel-Philippsen. „Wir appellieren an die politischen Entscheidungsträger, die bestehenden Ausnahmen zu streichen und Schlupflöcher und Hintertürchen zu schließen. Statt 16 verschiedener Ländergesetze brauchen wir eine bundeseinheitliche gesetzliche Regelung. Jeder Arbeitnehmer hat bereits jetzt den Anspruch auf einen tabakrauchfreien Arbeitsplatz. Dieses Recht ist in Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr jedoch eingeschränkt – wie beispielsweise in der Gastronomie. Der zweitklassige Gesundheitsschutz eines Teils der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist nicht länger hinnehmbar. Eine Gesetzesänderung ist hier dringend vonnöten.“ Darüber hinaus tritt das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN für ein komplettes Tabakwerbeverbot und die Offenlegung sämtlicher Inhaltsstoffe von Tabakwaren ein. Ein besonderes Anliegen ist dem AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN der Schutz der Kinder, da diese nach wie vor den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt sind, zum Beispiel in Autos, auf Spielplätzen und zu Hause.

Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum und das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN stellen ein aktuelles Plakat zum Welt-Nichtrauchertag sowie weitere Informationsmaterialien kostenlos zur Verfügung. Interessierte können die Materialien hier bestellen und unter www.weltnichtrauchertag.de sowie www.tabakkontrolle.de.

Rauchen in Deutschland – Zahlen, Daten, Fakten

Der Tabakkonsum ist hierzulande das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. In Deutschland raucht ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung (30,1 Prozent). Das entspricht etwa 24 Millionen Menschen. Mit verheerenden Folgen: Zigarettenrauchen führt hierzulande jährlich zu mehr Todesfällen als Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen. Jedes Jahr sterben etwa 110.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des aktiven Rauchens sowie mindestens 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens.

Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN ist ein Zusammenschluss namhafter Organisationen des Gesundheitswesens in Deutschland. Es wurde mit dem Ziel gegründet, Maßnahmen zur Tabakkontrolle auf politischer Ebene anzuregen, zu fördern und zu begleiten. Folgende Organisationen bilden das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN: Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit, Bundesärztekammer, Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Deutsches Krebsforschungszentrum, Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe und Deutsche Lungenstiftung.

Pflegetipps für gestresste Sommerhaut

(djd/pt). Schätzungen zufolge leidet nahezu jeder dritte Deutsche unter trockener Haut. Gerade im Sommer kann sich das durch Juckreiz, Rötung, Spannungsgefühle oder auch Risse im größten Organ des Menschen bemerkbar machen. Wichtige Funktionen der Haut wie etwa der Schutz vor Verletzungen, die Fähigkeit zu tasten oder der Stoffwechsel können dadurch beeinträchtigt werden. Nicht selten ist trockene Haut – besonders an den Füßen – aber auch Symptom einer inneren Erkrankung wie beispielsweise Diabetes.

Diabetiker brauchen spezielle Pflege

Dr. Andreas Liebl, Chefarzt des Diabetes- und Stoffwechselzentrums an der Fachklinik Bad Heilbrunn, rät: „Wichtig ist, der Haut bei Diabetes vor allem die fehlende Feuchtigkeit zuzuführen, zum Beispiel mit einer Feuchtigkeitslotion.“ Für die dauerhafte Pflege deutlich besser geeignet als Urea seien Produkte mit dem feuchtigkeitsspendenden Wirkstoff Allantoin. Dr. Liebl: „Auch pflanzliche Substanzen wie Nachtkerzenöl, Sanddorn oder Gingko sind empfehlenswerte Bestandteile eines sinnvollen Hautpflegeprodukts bei Diabetes.“ All diese Inhaltsstoffe, kombiniert mit Alpenkräutern und selbst extrahiertem Alpen-Heuöl aus Heublumen nach einem wohl gehüteten Rezept, enthält etwa die Pflegeserie Sixtumed. Diese wurde speziell für die Haut von Diabetikern entwickelt, um sie geschmeidig zu halten und damit Verletzungen vorzubeugen. Erhältlich ist die Serie aus Pflegelotion, Ölfußbad, Fußbalsam und Pflegeschaum rezeptfrei in der Apotheke.

Belastungen für die Haut vermeiden

Gerade im Sommer sollten empfindliche Menschen, die unter trockener Haut leiden, auf ausgedehnte Sonnenbäder besser verzichten, da die Sonnenstrahlung eine Austrocknung der Haut verstärken kann. In Sachen Körperpflege muss niemand auf die tägliche Dusche verzichten – zu lang oder zu heiß sollte das Pflegeritual allerdings nicht ausfallen. Auch auf lange Fußbäder besser verzichten, denn die Haut weicht sonst auf und Keime können leichter eindringen. Nach dem Waschen die Füße gründlich abtrocknen, vor allem auch in den Zehenzwischenräumen, und ausgiebig eincremen.

Umfrage: Bundesbürger haben wenig Vertrauen in künstliches Zahnweiss

(djd/pt). Ein strahlend weißes Gebiss ist heute nicht nur bei den Stars und Sternchen aus Hollywood gefragt – auch der „Normalbürger“ kann auf den Schönheitsfehler fleckiger Zähne gerne verzichten. Denn diese schmälern den ästhetischen Gesamteindruck doch ungemein. Zur Behebung des Makels gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann sich an den Profi in der Zahnarztpraxis wenden oder aber zuhause mit Bleaching-Produkten nachhelfen. In die Wirkung bleichender Zahncremes haben die Bundesbürger allerdings wenig Vertrauen, das ergab eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen. 66 Prozent der Befragten halten künstliches Zahnweiß für reine Geschäftemacherei, 30 Prozent beurteilen die Mittel als gesundheitsschädlich – und nur elf Prozent glauben, dass die Zähne dadurch wirklich weißer werden (Mehrfachnennungen waren bei dieser Umfrage möglich).

Ursachen mit dem Zahnarzt abklären

Die bessere Alternative ist es, in der Zahnarztpraxis die Ursachen für fleckige Zähne abklären zu lassen. Daran sollten sich dann die entsprechende Behandlungsmethode ausrichten. „Für Zahnverfärbungen können Tee, Kaffee, Tabak oder manche Nahrungsmittel und Medikamente verantwortlich sein“, berichtet Dr. med. Silke Liebrecht-Rüsing, Zahnärztin aus Köln. „Sie sorgen dafür, dass es im Laufe der Jahre zu Ablagerungen von Farbpigmenten kommt.“ Eine gründliche Entfernung der Beläge im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung führt oft bereits zu einer Aufhellung der Zähne. Bei dieser Reinigung wird unter anderem Salz in einer bestimmten Körnung mit Hilfe von Druckluft und Wasser über die Zähne geblasen. „Das ist deutlich effektiver und schonender als die Anwendung bleichender Zahncremes“, weiß Silke Liebrecht-Rüsing.

Mit dem Zahnarzt sollte auch besprochen werden, ob ein so genanntes Bleaching überhaupt in Frage kommt und welches Ergebnis man sich davon erhoffen kann. „Kronen, Brücken und Füllungen etwa kann man nicht bleachen, sondern hier lassen sich nur oberflächliche Pigmentauflagerungen wegpolieren“, erklärt Silke Liebrecht-Rüsing. Die Grundfarbe sei bei künstlichen Materialien nicht veränderbar – bei natürlichen Zähnen könne dagegen die Farbe in der Tiefe aufgehellt werden. „Bei richtiger und sachkundiger Anwendung der Bleichmittel in der Zahnarztpraxis ist das Aufhellen ungefährlich“, erklärt die Zahnärztin.

Ein strahlendes Gebiss kostet Geld

Für ein strahlendes Gebiss steht auch jenseits des Bleachings heute modernste Zahnmedizin zur Verfügung – man muss sie sich nur leisten können. Stehen höherwertige Maßnahmen an, muss der Patient schnell mehr als 1.000 Euro berappen. Mit Zahnzusatzversicherungen können Kassenpatienten ihren Eigenanteil effektiv reduzieren. Bei Anbietern wie den Ergo Direkt Versicherungen kann man beispielsweise Tarife zum Zahnerhalt und Zahnersatz miteinander kombinieren. Mehr Infos: www.ergodirekt.de.

Ein Komplex verschiedener Risikofaktoren begünstigt Herzinfarkt und Schlaganfall

(djd/pt). Noch immer wird vielen Menschen mit hohem Blutdruck eine salzreduzierte Kost empfohlen. Aus Angst vor Herzinfarkt oder Schlaganfall wird’s dann auf vielen deutschen Tellern ziemlich fad. Der Verzicht fällt schwer. Und weil es so schwer fällt, ohne oder mit weniger Salz auszukommen, naschen viele Menschen mit schlechtem Gewissen von dem weißen Gold. Oft sitzt ihnen dabei die Angst vor Infarkt oder Schlaganfall im Genick.

Einzelne Parameter nicht überbewerten

Dabei ist keineswegs sicher, dass der Salzverzehr allein wirklich das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls erhöht. „Tatsächlich muss fast immer an vielen Stellschrauben gedreht werden, wenn eine aktive Prävention betrieben werden soll“, betont Professor Dr. Karl-Ludwig Resch vom Deutschen Institut für Gesundheitsforschung gGmbH in Bad Elster. Einzelne Faktoren der Lebensführung dogmatisch zu verteufeln, sei im Hinblick auf die Prävention von Herzerkrankungen selten dienlich.

„Es fehlen bis zum heutigen Tag Studiendaten, die nachweisen, dass der durchschnittliche Salzverzehr in der gesunden Bevölkerung der Entwicklung eines Bluthochdrucks Vorschub leistet oder gar mit einem erhöhten Herz-Kreislaufrisiko verbunden ist“, moniert Prof. Resch. „Erst recht fehlen Belege dafür, dass durch eine Einschränkung des Salzverzehrs die Rate an Herz-Kreislaufkomplikationen oder gar an Todesfällen gesenkt werden könnte, wie immer wieder zu lesen ist.“ Wer wissen will, warum der Körper Salz braucht, kann auf www.vks-kalisalz.de übrigens die Broschüre „Kein Leben ohne Salz und Wasser“ herunterladen.

Umfassendes Risikofaktoren-Konzept

Gefragt ist in der modernen Medizin laut Prof. Resch ein umfassendes Konzept, das sich primär auf die Risikofaktoren konzentriert, deren Bedeutung für die Entwicklung von Herzinfarkt und Schlaganfall außer Zweifel steht. Dazu gehören Übergewicht und vor allem Adipositas, eine allgemein ungesunde Ernährung mit hohem Verzehr tierischer Fette, das Rauchen, der Bluthochdruck, ein erhöhter Cholesterinspiegel und zu wenig körperliche Aktivität sowie hohe Stressbelastungen.

Rasches Handeln kann Operationen bei Hämorriden verhindern

(djd/pt). Hämorridalleiden sind unangenehm. Dennoch nehmen viele Betroffene oft lange Zeit die typischen Symptome wie Blutungen, Juckreiz, Brennen und Nässen in Kauf, bevor sie sich einem Spezialisten anvertrauen. Nicht wenige hält auch der Gedanke an eine Analuntersuchung vom Gang in die Arztpraxis ab. „Die Angst vor der ersten proktologischen Untersuchung durch den After belastet alle Patienten“, bestätigt Werner Ponton. Doch nach den Erfahrungen des Münchner Chirurgen sind Befürchtungen, die Untersuchung könnte schmerzhaft oder unangenehm sein, bei gewissenhafter Durchführung unbegründet.

Gefäßpolster kann funktionsuntüchtig werden

Offenbar gehen viele Patienten davon aus, dass sich vergrößerte Hämorriden quasi von selbst wieder zurückbilden. Was sie nicht bedenken, ist die Tatsache, dass die Analerkrankung vier Stadien durchläuft, die immer unangenehmer werden. Unter www.haemorriden.net gibt es nähere Informationen dazu. Im vierten Stadium sind die Hämorriden so weit vergrößert, dass sie dauerhaft vor dem Afterrand liegen. Somit kann das Gefäßpolster seine ursprüngliche Funktion zur Unterstützung des Schließmuskels nicht mehr erfüllen. „Neben Nässen, Juckreiz und Schmerzen tritt oft eine sogenannte Stuhlinkontinenz auf, bei der der Stuhl nicht mehr gehalten werden kann“, erklärt Dr. Martina Grönig. Dann kann nur noch eine Operation helfen.

Fortschreiten der Erkrankung stoppen

„Patienten sollten beim ersten Auftreten der Symptome aktiv werden“, rät die Berliner Apothekerin. Durch eine regelmäßige Behandlung mit Salben und/oder Zäpfchen könne ein Fortschreiten vermieden oder verlangsamt werden. „Juckreiz und Brennen lassen sich am besten mit schnell lokal wirkenden Betäubungsmitteln wie Posterisan akut behandeln“, so Dr. Grönig. Allerdings solle die Behandlung auch symptomfreie Phasen mit einbeziehen. Moderne Präparate aus der Apotheke pflegten die Analregion und könnten dem Wiederauftreten akuter Analerkrankungen vorbeugen. Zusätzlich sei es ratsam, seine Lebensgewohnheiten anzupassen und auf eine gesunde Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Bewegung zu achten.

Wer ausreichend trinkt, erlebt die schöne Jahreszeit doppelt vital

(djd/pt). Die Sonne strahlt vom Himmel und lädt dazu ein, die Tage und Abende wieder im Freien zu verbringen. Ob Sport oder Relaxen in der Sonne, der Sommer verleiht einfach mehr Vitalität und Lebensfreude. So vergisst man leicht, dass er für Haut und Kreislauf auch Stress bedeutet: Flüssigkeits- und Mineralienmangel können zu Abgeschlagenheit, Kreislaufproblemen und trockener Haut führen. Wer sein Trinkverhalten den Temperaturen anpasst, fühlt sich spürbar wohler. Werden an normalen Tagen mindestens 1,5 bis zwei Liter am Tag empfohlen, verdoppelt sich der Flüssigkeitsbedarf an heißen Sommertagen sogar. Gerade Sonnenanbeter oder Hobbysportler sollten darauf achten, genug zu trinken, und gar nicht erst auf das Durstgefühl warten. Doch entscheidend ist nicht nur die Menge, sondern auch, was man trinkt: Ein hochwertiges Mineralwasser wie beispielsweise Staatl. Fachingen unterstützt durch seinen hohen Gehalt an Mineralien einen ausgeglichenen Mineralstoffhaushalt. Zudem ist es wichtig, die Haut mit Feuchtigkeitscremes zu verwöhnen und auch dem von der Sonne strapazierten Haar ab und an eine Kur zu gönnen. Schließlich kommt es auch auf eine gesunde Ernährung an: Mit viel frischem Obst und Gemüse wird der Sommer zur echten Wohlfühl-Jahreszeit.

Eiskrem und Co.: Bei überempfindlichen Zähnen gibt es eine neuartige Hilfe

(djd/pt). Eiskrem zählt zu den beliebtesten Leckereien der Bundesbürger. Im Durchschnitt verspeist jeder Deutsche acht Liter pro Jahr – am Stiel, im Eisbecher, aus dem Tiefkühlfach oder in der Waffel. Doch der eiskalte Genuss führt nicht selten zu heftigen Schmerzen. Ursache dafür sind oft durch Zahnfleischrückgang freigelegte Zahnhälse, welche die Zähne überempfindlich reagieren lassen. Dabei werden nämlich Kanäle des Dentins, auch Zahnbein genannt, offengelegt. Durch diese Dentinkanäle treffen Reize, beispielsweise durch heiße oder kalte Speisen und Getränke, ungehindert auf die inneren Zahnnerven und lösen die bekannten Schmerzen aus.

Wirksam vorbeugen

Die Forschung hat nun mit der neuen Zahnpasta „Signal Sensitive Expert“ beispielsweise eine Lösung für dieses weit verbreitete Problem gefunden. Es handelt sich um eine Dreifachwirkung bei sensiblen Zähnen und empfindlichem Zahnfleisch. Die Zahncreme hilft, die Weiterleitung der unangenehmen Reize zu den Nerven zu vermindern, und verschließt zum Teil die offenen Kanäle des Dentins. Kaliumzitrat beruhigt die Nerven im Zahninneren. Zudem stärkt das enthaltene Zinkzitrat das Zahnfleisch und trägt somit zur Vorbeugung vor Zahnfleischrückgang bei – der Hauptursache für offenliegende Zahnhälse.

Linderung und anhaltender Schutz

Das neue Zahnpflegeprodukt mit seinem angenehmen Geschmack wird zur Linderung bei Zahnempfindlichkeit eingesetzt. Dabei kann die Zahncreme auch direkt mit dem Finger auf den empfindlichen Zahn aufgetragen und 30 Sekunden einmassiert werden. „Signal Sensitive Expert“ ist als Zahnpasta für den täglichen Gebrauch konzipiert, um vor schmerzempfindlichen Zähnen anhaltend zu schützen. Unter www.signal-zahnpflege.de gibt es alle weiteren Informationen.

Neuartige Kombination aus Getreidemühle und Handflocker vorgestellt

(rgz). Wer sich gerne vollwertig und natürlich ernähren möchte, kommt um eine Getreidemühle nicht herum. Frisch gemahlenes Korn steckt voller Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme und riecht außerdem viel aromatischer als die abgepackte Ware aus dem Supermarkt.

Getreidemühlen von KoMo

Wegen der großen Auswahl und der hochwertigen Technik setzen viele Ernährungsbewusste beispielsweise auf die bewährten Getreidemühlen von KoMo. Mit Peter Koidl und Wolfgang Mock leiten zwei branchenerfahrene und innovative Persönlichkeiten das deutsch-österreichische Unternehmen. Wolfgang Mock feiert in diesem Jahr sogar sein 30-jähriges Jubiläum im Mühlenbau – und steckt immer noch voller Ideen für die technische Weiterentwicklung der Geräte. Um die hohe Qualität der Getreidemühlen zu gewährleisten, werden die Mühlen ausschließlich in Tirol produziert, von Hand zusammengebaut und vor der Auslieferung eingemahlen. Auf www.frischmahlen.com gibt es alle Informationen.

Kombination aus Getreidemühle und Handflocker

Ganz neu im Sortiment ist beispielsweise der „FidiFloc“, eine Kombination aus Getreidemühle und Handflocker. Durch seine schlanken Maße findet dieses Gerät auch auf kleineren Arbeitsflächen Platz. Zudem kommt der Handflocker ohne eine zusätzliche Befestigung an der Tischkante aus. Der Clou: Das Gerät kann mit einem Griff aus dem Gehäuse genommen und als Einzelgerät separat genutzt werden. Mit dem edlen Buchengehäuse ist der Handflocker „FidiFloc“ zudem ein schöner Blickfang für die vollwertige Küche.

Hilfe bei Zöliakie: So gelingt eine glutenfreie Ernährung

Auch für Menschen, die an Zöliakie erkrankt sind, empfiehlt sich die Anschaffung einer Getreidemühle. Bei ihnen wird durch den Verzehr von Lebensmitteln, die Gluten enthalten, eine entzündliche Reaktion in der Dünndarmschleimhaut ausgelöst, die zu einer chronischen Erkrankung des Dünndarms führt. Daher ist der Kontakt zu glutenhaltigen Lebensmitteln strikt zu meiden. Doch Mehle aus dem Handel, wie etwa Maismehl, Maisgrieß oder diverse Flocken, können kontaminiert sein, da sie oftmals in derselben Mahl- und Abfüllanlage wie glutenhaltige Mehle verarbeitet werden. Bisher war in Haushalten, in denen sowohl glutenfreie als auch glutenhaltige Getreide verwendet werden, die Anschaffung einer zweiten Getreidemühle notwendig. Mit dem Mühlenkonverter können nun erstmals beide Getreidearten in einer Mühle verarbeitet werden – eine ökologisch sinnvolle und zugleich geldsparende Lösung. Der Konverter ist ein wechselbarer Mahlkammer-Einsatz, der mit einem zweiten Satz Mahlsteine geliefert wird. Er lässt sich mit wenigen Handgriffen in die Mühle einsetzen und ist nach Gebrauch einfach zu reinigen. Mit einer glutenfreien Diät lässt es sich in der Regel gut leben. Betroffene sollten immer darauf achten, eventuell glutenhaltige Mehl- oder Krümelrückstände wie etwa in Brotkörben, auf der Brotschneidemaschine, in Kuchenformen, im Backautomat oder auf Schneidbrettern gründlich zu entfernen, um Kontaminationen zu vermeiden.

Getreidemühlen in solider Handwerkskunst

Dass wirtschaftliches Handeln auch ohne Billiglöhne auskommt, beweisen die Geschäftspartner Peter Koidl und Wolfgang Mock seit vielen Jahren. In Zusammenarbeit mit den Geschützten Werkstätten in Tirol bieten sie Menschen mit und ohne Behinderungen Arbeit, legen dabei höchsten Wert auf marktübliche Entlohnung und eine ökologische Ausrichtung in der Produktauswahl. Die Non-Profit-Organisation fertigt die Holzgehäuse schon seit 20 Jahren mit modernen Maschinen und bestmöglicher Präzision. So entstehen Getreidemühlen in solider Handwerkskunst aus hochwertigen Hölzern überwiegend heimischer Herkunft.