Archiv für den Monat: März 2012

Bei Darmkrebs: bewegen statt schonen!

Etwa 70.000 Menschen erkranken bundesweit jährlich neu an Darmkrebs. Betroffene, die während und nach der Therapie körperlich aktiv sind, steigern ihr Wohlbefinden und haben eine bessere Prognose als sportlich inaktive Patienten. „Krebskranke profitieren von diesen Effekten noch viel zu wenig“, betont Dr. Freerk T. Baumann, Deutsche Sporthochschule Köln, anlässlich des diesjährigen Darmkrebsmonats März. Die Deutsche Krebshilfe bietet Interessierten kostenlos den blauen Ratgeber „Bewegung und Sport bei Krebs“ an.

Bei der Behandlung von Krebs-Patienten hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden – früher sollten sich die Betroffenen schonen, heute wird ihnen empfohlen, körperlich möglichst aktiv zu sein. Dies gilt insbesondere für Darmkrebs-Patienten: Erste epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass sich die Überlebensprognose der Betroffenen, die an einem maßgeschneiderten Bewegungsprogramm teilnahmen, zwischen 14 und 47 Prozent verbessert. „Bisher existiert keine vergleichbare zusätzliche medikamentöse Behandlung, die diese Erfolgsraten aufweist“, erläutert Professor Dr. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin an der Technischen Universität München. In weiteren Studien soll dies nun wissenschaftlich bestätigt werden.

Bewegung wirkt sich positiv auf das körperliche, seelische und soziale Befinden der Betroffenen aus. Darmkrebserkrankte können in fast jeder Krankheitssituation von sportlichen Übungen profitieren. Sie vertragen die Nebenwirkungen der Krebstherapie besser, fühlen sich seltener erschöpft, sind leistungsfähiger und bleiben beweglicher. Körperliche Aktivität hat zudem einen positiven Einfluss auf die Psyche: Sie kann helfen die Krankheit besser zu bewältigen. „Eine Bewegungstherapie sollte für jeden Betroffenen maßgeschneidert sein, schon im Krankenhaus, auch während der Chemotherapie und Bestrahlung, beginnen und in der Rehabilitationsklinik fortgesetzt werden“, fordert Baumann. „Spezielle Rehabilitationssportgruppen bieten in der Phase der Krebsnachsorge die Chance, sich fachlich angeleitet regelmäßig zu bewegen.“

Grundsätzlich sollten die Patienten mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, welche Bewegungs- und Sportarten für sie während und nach einer Krebstherapie geeignet sind. Wichtig ist dabei auch, dass das Training an die Leistungsfähigkeit der Patienten angepasst wird. Als Ausdauersportarten, auch für Patienten mit künstlichem Darmausgang, eignen sich insbesondere Nordic Walking, Wandern und Radfahren.

Bundesweit gibt es derzeit etwa 1.000 spezielle Sportgruppen für die Krebsnachsorge. Nähere Informationen zu wohnortnahen Sportangeboten bietet der Deutsche Behindertensportverband unter www.dbs-npc.de sowie der Informations- und Beratungsdienst der Deutschen Krebshilfe unter der Telefonnummer 02 28/ 729 90 -95.

Der blaue Ratgeber „Bewegung und Sport bei Krebs“ sowie weiteres umfangreiches Informationsmaterial zum Thema Darmkrebs können bei der Deutschen Krebshilfe kostenlos bestellt werden.

Psychotherapie in München gegen Burnout

Burnout – was ist das? Wörtlich übersetzt bedeutet Burnout „ausbrennen“. Betroffene fühlen sich kraftlos und leer. Schon die geringsten Anforderungen stellen unüberbrückbare Hindernisse dar. Treffen kann es jeden, Hausfrauen genauso wie Manager.

Die Krankheit kommt langsam

Burnout ist keine Erkrankung, die unvermittelt auftritt. Vielmehr schleicht sie sich in das Leben der Betroffenen ein. Der Akku wird langsam leer. Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Lustlosigkeit oder sozialer Rückzug deuten auf eine mögliche Burnouterkrankung hin. Die Hemmschwelle, sich professionelle Hilfe zu holen, ist leider hoch, weil die Betroffenen damit ihr eigenes Scheitern verbinden. Um dem entgegen zu wirken, leisten sie noch mehr. Das ist gefährlich, weil es zum endgültigen Zusammenbruch führen kann.

Gloger Psychotherapie in München ist mit der Thematik bestens vertraut und bietet professionelle Hilfe. Als Grundlage dient die kognitive Verhaltenstherapie. Es handelt sich dabei um eine äußerst wirksame Methode, die schon nach kurzer Zeit Erfolge verzeichnet. Im Mittelpunkt steht das Erreichen von Verhaltensänderungen. Therapieziele werden in Gesprächen gemeinsam erarbeitet. Der Klient wirkt somit aktiv bei der Behandlung mit. Die Vorgehensweise ist für ihn zu jedem Zeitpunkt durchschaubar und kann im konkreten Fall verändert werden. Selbstheilungskräfte werden aktiviert und neue Sichtweisen vermittelt.

Angenehme Atmosphäre und Fachkompetenz

Die Praxisräume verbreiten eine angenehme Atmosphäre, lange Wartezeiten gibt es nicht. Das ist gerade für Betroffene, die unter akuten Problemen leiden, sehr wichtig. Die behandelnde Therapeutin zeichnet sich durch eine hohe fachliche Kompetenz aus. Ihrer Arbeit liegen mehrere Jahre Berufserfahrung an einschlägigen Kliniken zugrunde. Patienten begeben sich somit in sichere Hände. Die Praxis liegt zentral und kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreicht werden.

Die Entscheidung für eine Therapie ist ein wichtiger Schritt hin zum eigenen Selbst. Trotzdem zögern Betroffene aus unterschiedlichen Gründen. Wer es wagt, lässt sich auf ein Abenteuer ein, das neue Wege aufzeigt. Auf diesen Wegen verlieren sich schädigende Verhaltensmuster. An ihre Stelle treten neue Denkansätze, die heilsames Handeln bewirken.

Rücken-OPs: Immer mehr Patienten legen sich unters Messer – 85 Prozent der Eingriffe unnötig

Immer mehr Patienten mit Rückenbeschwerden werden operiert. Eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt: Im Jahr 2006 wurden bei den TK-Versicherten über 10.600 Wirbelsäulenoperationen durchgeführt. Im Jahr 2011 waren es schon rund 19.000 Eingriffe. Bereinigt um den Zuwachs der Versicherten ist die Anzahl der operativen Eingriffe in diesem Zeitraum damit um 25 Prozent gestiegen.

Den Trend zur Operation bestätigt auch eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der TK. Demnach wurde jedem zehnten Rückenschmerzpatienten von seinem Arzt empfohlen, sich unters Messer zu legen, in der Gruppe der Patienten mit chronischen Schmerzen sogar jedem Sechsten.

„Dabei sind 85 Prozent der verordneten Eingriffe unnötig“, weiß Versorgungsexperte Frank Herrmann von der TK. „Das haben erste Auswertungen unseres Angebots ‚Zweitmeinung vor Wirbelsäulen-Operationen‘ ergeben.“ Im Rahmen dieses Projektes können sich TK-Versicherte vor einer Rückenoperation kostenlos eine professionelle Zweitmeinung holen.

In einem von 30 bundesweit eingerichteten Schmerzzentren untersucht ein Expertenteam aus Physio-, Schmerz- und Psychotherapeuten den Patienten erneut und empfiehlt gegebenenfalls eine Alternativtherapie. Eventuell vorliegende Krankenunterlagen, wie zum Beispiel Befunde oder Röntgenbilder können mitgebracht werden. „Gerade im Rückenbereich gibt es häufig die Möglichkeit einer schonenderen Behandlung als Alternative zur Operation“, weiß Herrmann. „Denn eine Operation birgt auch immer Risiken. So können zum Beispiel Nerven und Gefäße geschädigt werden oder Narbenprobleme und Verwachsungen auftreten.“

In knapp zwei Jahren haben bereits mehr als 500 Patienten dieses Angebot genutzt. Bei über 420 von ihnen konnten die Experten Alternativen zur Operation wie zum Beispiel Physio-oder Schmerztherapie empfehlen.

Pflegereform: Paritätischer Wohlfahrtsverband kritisiert Pläne der Bundesregierung als unzureichendes Stückwerk

Als absolut unzureichend kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute im Kabinett beschlossene Pflegereform. Die angekündigten punktuellen Verbesserungen könnten eine nachhaltige Strukturreform nicht ersetzen. Der Verband fordert die zügige Umsetzung des bereits seit 2009 vorliegenden neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs.

„Menschenwürde verträgt kein Stückwerk. Um auch in Zukunft eine würdige Pflege für alle Menschen sicherzustellen, darf die Politik nicht länger Zeit mit Schönheitsreparaturen und Mini-Reformen vergeuden“, so Dr. Eberhard Jüttner, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes. Kein Weg führe an der Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs vorbei, der den tatsächlichen Hilfe- und Unterstützungsbedarf realitätsgerecht abbildet. Gleichzeitig müsse die Pflegefinanzierung auf eine solide Grundlage gestellt werden. „Wir brauchen endlich die Pflegereform aus einem Guss, die uns diese Koalition vor zwei Jahren versprochen hat. Wer ein Haus bauen will, kann nicht mit dem Balkon anfangen, nur weil er für den Rest das Geld noch nicht zusammen hat“, so Jüttner.

Neben der sofortigen Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs fordert der Paritätische den solidarischen Ausbau der bestehenden Pflegeversicherung zu einer sozialen Bürgerversicherung sowie veränderte Rahmenbedingungen mit dem Ziel, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten.

Heuschnupfen: Die Wohnung möglichst pollenfrei halten

Im Frühjahr vergeht vielen Allergikern die Lust an der wiedererwachenden blühenden Natur. Der Grund: Blütenpollen von Bäumen und Gräsern lösen bei ihnen Niesattacken aus, sorgen für juckende Augen und eine angeschwollene Nasenschleimhaut. Nach Schätzungen des deutschen Allergie- und Asthmabundes leiden in Deutschland rund 12 Millionen Menschen an Heuschnupfen. Doch wer einige Hinweise beachtet und die auslösenden Stoffe so weit wie möglich meidet, kann sich während der Blütezeit trotzdem nach draußen wagen. „Allergiker sollten auf jeden Fall den Pollenflugkalender beachten und die Frühblüher, auf die sie reagieren, aus ihrem Garten entfernen“, rät Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Ein Innenraumfilter im Auto minimiert die Pollenbelastung zusätzlich. Einige Fahrzeughersteller haben sich des Themas angenommen: So bietet Ford in Zusammenarbeit mit TÜV Rheinland Modelle mit allergiegetestetem Innenraum an.

Ebenfalls wichtig: die Wäsche nicht im Freien trocknen und nachts bei geschlossenem Fenster schlafen. Außerdem die Kleidung vom Tag nicht im Schlafzimmer lagern und sich vor dem zu Bett gehen die Haare waschen. Denn im Freien sammeln sich immer einige Pollen auf Haaren und Kleidung, die nach der Rückkehr in die eigenen vier Wände erneut Niesanfälle auslösen.

Für die typischen Symptome sind bestimmte Allergene verantwortlich, die im Immunsystem der Betroffenen eine Überreaktion auslösen. Das Problem: Viele Heuschnupfen-Patienten vermuten hinter ihren Beschwerden zunächst eine Erkältung und gehen damit nicht zum Arzt. Doch ohne Behandlung können Allergien chronisch werden oder sogar Folgeerkrankungen verursachen. „Betroffene sollten früh einen Allergietest machen und ihre Krankheit ernst nehmen“, betont Dr. Roth. „Sonst kann ein sogenannter Etagenwechsel dazu führen, dass sich aus einem anfänglichen Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickelt.“

Da Pollenallergiker die Stoffe, die ihre Krankheit auslösen, nicht vollständig meiden können, greifen sie zur Linderung ihrer Beschwerden häufig zu Augentropfen, Nasensprays und Tabletten. „Diese gängigen Medikamente schwächen die allergischen Prozesse ab, indem sie die Freisetzung des Hauptbotenstoffs allergischer Reaktionen, das Histamin, blockieren“, erklärt die Expertin. „Es ist für Rötung, Schwellung und Juckreiz während der Pollenzeit verantwortlich.“ Doch es gibt auch noch andere Möglichkeiten, dem Heuschnupfen entgegenzuwirken. Sind die auslösenden Allergene durch einen Allergietest ermittelt, können Betroffene sich nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt einer spezifischen Immuntherapie unterziehen – auch Desensibilisierung genannt. Sie erzieht das fehlgeleitete Immunsystem sozusagen um und stuft die Stoffe wieder als natürlich und ungefährlich ein. Diese Therapie hat eine hohe Erfolgsrate, kann allerdings nur von einem Allergologen durchgeführt werden.

Der Kloß im Hals ist ein Alarmzeichen

Magazin Reader’s Digest zeigt auf, welche Schilddrüsenerkrankungen es gibt, stellt Therapien vor und gibt Ratschläge für die Vorsorge.

Die Schilddrüse ist nicht größer als eine Daumenspitze, aber wenn ihr etwas fehlt, geht es im Stoffwechsel, auf der Waage und sogar in der Seele drunter und drüber. Das kleine Organ spielt bei der Steuerung fast aller wichtige Organe des Menschen eine entscheidende Rolle und nimmt großen Einfluss aufs Wohl- oder Unwohlsein. Das Magazin Reader’s Digest geht in seiner April-Ausgabe auf die einzelnen Facetten von Schilddrüsen-Störungen ein, nennt Ursachen sowie Risikofaktoren und zeigt Therapien auf.

Die einen leiden unter Herzrasen, andere haben das Gefühl, als hätten sie einen Kloß im Hals. Wieder andere fühlen sich chronisch müde und legen an Gewicht zu. Die Ursachen für solche Symptome liegen nicht selten in einer Fehlfunktion der Schilddrüse.

Beschwerden rund um die Schilddrüse sind keineswegs eine Modekrankheit. Schon um das Jahr 1500 vor Christus rieten die Pharaonen zu „unterägyptischem Salz“ als Kropftherapie. Forschungen haben ergeben, dass sich bei mehr als jedem dritten Deutschen Veränderungen an der Schilddrüse finden. Mal beginnt sie zu wuchern, mal verkleinert sie sich, mal produziert sie zu wenige, mal zu viele Hormone.

Der Kropf ist die bekannteste Form der Schilddrüsenerkrankung. Dabei ist die Schilddrüse im Kehlkopfbereich deutlich vergrößert. Viele Betroffene haben das Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben, oder leiden an Schluckbeschwerden. Die Ursache ist vor allem Jodmangel, gegen den der Arzt in der Regel eine Kombination aus Jod und künstlichen Hormonen verordnet. „Operiert werden muss nur, wenn die vergrößerte Schilddrüse auf Luft- oder Speiseröhre drückt, oder bei klarem Krebsverdacht“, sagt Professor Martin Grußendorf, Internist und Endokrinologe aus Stuttgart, in der neuen Ausgabe von Reader’s Digest.

Nicht immer ist eine Schilddrüsenerkrankung so deutlich sichtbar wie beim Kropf. Bei der Schilddrüsen-Unterfunktion lassen Antriebs- und Leistungsfähigkeit nach, Stoffwechsel und Herz arbeiten auf Sparflamme. Man fühlt sich chronisch müde, deprimiert und legt an Gewicht zu. Der Grund: Die Schilddrüse produziert zu wenig Hormone, weshalb der Arzt meist Tabletten mit Schilddrüsenhormonen verordnet.

Eine Ausnahme ist die so genannte Hashimoto-Krankheit, eine spezielle Form der Schilddrüsenentzündung. Unbehandelt führt diese Krankheit zur Zerstörung des Organs. Vermutlich spielen hier genetische Veranlagung, Umweltfaktoren, hormonelle Schwankungen und Virusinfektionen wie Gürtelrose eine Rolle. Hashimoto-Patienten brauchen Medikamente mit Schilddrüsenhormonen oft lebenslang, da die Schilddrüse meist irreparabel geschädigt ist.

Es gibt aber auch Menschen, die unter einer Überfunktion der Schilddrüse leiden. Symptome dafür sind Herzrasen, teigige Haut, Haarausfall, Schlafstörungen und Gewichtsverlust sowie lichtempfindliche, vorquellende Augen. Bei der häufigsten Form der Schilddrüsen-Überfunktion, der Basedow-Krankheit, können Stress, Rauchen, eine übermäßige Jodzufuhr nach längerem Jodmangel und Infekte den Ausbruch begünstigen. Zur Diagnose macht der Arzt Bluttests und eine Szintigrafie. Dabei spritzt der Arzt ein radioaktives Kontrastmittel, mit dessen Hilfe er auf dem Bildschirm sieht, ob die Schilddrüsenzellen es übermäßig speichern – ein klares Indiz für eine Überfunktion. Zur Therapie werden meist Medikamente eingesetzt, welche die Produktion der Schilddrüsenhormone hemmen.

Um sich vor einer Erkrankung der Schilddrüse und damit auch z. B. vor Schilddrüsenkrebs zu schützen, sollte man auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achten. Wer regelmäßig Fisch zu sich nimmt – zum Beispiel Schellfisch, Scholle oder Lachs – isst automatisch eine geballte Ladung Schilddrüsenschutz. Denn diese Fische enthalten Eiweiß und Jod – und damit die Baustoffe der Schilddrüsenhormone – sowie Vitamin A, welches das Kropfrisiko senkt. Zudem liefern sie Selen, das die Schilddrüsenhormone im Stoffwechsel aktiviert.

Zu einer guten Vorbeugung gehört auch Entspannung. Dauerstress erhöht das Risiko für Erkrankungen der Schilddrüse. Das gleiche gilt fürs Rauchen – auch der blaue Dunst führt zu einem höheren Risiko.

Die Präventologin und Ärztin Dr. Petra Wenzel zeigt Wege zu mehr Gesundheit

Viele Menschen leiden unter psychischen Problemen, die sich in körperlichen Beschwerden wie Bluthochdruck, Migräne oder Magenproblemen äußern können. Nicht immer finden sie beim Arzt die Hilfe, die sie sich erhoffen. Kommunikationsprobleme oder der einseitige Blick des Mediziners auf die organischen Beschwerden sind oft dafür verantwortlich. Ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, der Körper, Geist und Seele gleichermaßen berücksichtigt, ist nach Ansicht der Ärztin Dr. Petra Wenzel erfolgreicher als Therapien und Methoden, die einen der einzelnen Bereiche ausklammern.

Ganzheitliche Beratung

„Ärzte sollten eine ganzheitliche Beratung anbieten können. In der klassischen schulmedizinischen Ausbildung wird dieser Ansatz jedoch vernachlässigt“, betont die Medizinerin. Aus diesem Grund ließ sich Dr. Wenzel in einem Fernstudium beim Berufsverband Deutscher Präventologen e. V. (Informationen: www.praeventologe.de) zur Präventologin weiterbilden. „Meine Ausbildung als Ärztin war zu krankheitslastig, nicht ursachen- oder gesundheitsorientiert“, erläutert Dr. Wenzel.

Sie habe immer die Einbeziehung des Lebensumfelds vermisst. In ihren Coachings arbeitet sie häufig mit Ratsuchenden, die sich von Ärzten nicht umfassend oder verständlich genug beraten fühlten. „Ich rede mit meinen Klienten Klartext, vermittle ihnen, was sie selber für ihre Gesundheit tun können, und dass Vorbeugung immer Vorrang hat.“

Wichtige Vitalstoffe

Nach Meinung von Dr. Wenzel müsse ein Umdenken darüber stattfinden, was Gesundheit sei. Dazu zählten eine positive Denkweise und eine aktive Lebensgestaltung ebenso wie eine gesunde Ernährung. Dr. Wenzel: „Über 75 Prozent der Krankheiten resultieren daraus, dass wir auf der einen Seite zu vielen Schadstoffen in der Umwelt und der Nahrung ausgesetzt sind und andererseits zu wenig Vitalstoffe zum Schutz zu uns nehmen.“ Vor allem bei psychischer Belastung sei eine optimale Versorgung mit Vitalstoffen nötig. Da die wenigsten Menschen dies über ihre normale Ernährung schafften, könnten hier vor allem Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Quellen helfen.

Viele Gesundheitsprobleme sind auf Enzymmangel zurückzuführen

Enzyme spielen eine wichtige Rolle im Stoffwechsel des Menschen. Bei nahezu allen Prozessen, die im Körper ablaufen, sind sie beteiligt. Viele dieser Stoffe werden vom Körper hergestellt, andere werden ihm durch die Nahrung zugeführt. Allerdings werden durch den modernen Lebensstil oft zu wenige Enzyme aufgenommen: Denn durch Erhitzen und Tiefkühlen gehen die sensiblen Bausteine verloren. Nahrungsergänzungen wie Enzym-Gold von dem deutschen Unternehmen Mangostan Gold können diesen Mangel ausgleichen.

Noch nehmen Vitamine und Mineralstoffe den größten Teil am Nahrungsergänzungsmarkt ein; häufig wird vergessen, dass auch Enzyme wichtig sind für einen gesunden Organismus. Alterungsprozesse und Lebensstil können zu einem Enzymmangel führen, den man oft nicht allein durch die normale Nahrung ausgleichen kann. Wenn Enzyme fehlen oder träge sind, kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen, das Immunsystem büßt an Leistungsfähigkeit ein und die Hormonbalance kann gestört sein. Auch Vitamine und Mineralstoffe können ohne Enzyme nicht für den Stoffwechsel nutzbar gemacht werden. Kurz: ohne Enzyme läuft nichts. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Gesundheitsprobleme auf Enzymmangel oder Enzymträgheit zurückzuführen sind. Auch die Schulmedizin hat das erkannt und setzt Enzyme ein, zum Beispiel zur unterstützenden Behandlung bei Entzündungen, Verletzungen und rheumatischen Leiden.

Mangostan Gold hat nun eine natürliche Nahrungsergänzung neu im Produktportfolio, die speziell dafür ausgelegt ist, den Enzymmangel auszugleichen. Mit Enzymen aus Papaya und Ananas sowie Maccawurzelpulver und weiteren rein pflanzlichen Inhaltsstoffen kompensiert Enzym-Gold die Begleiterscheinungen des modernen Lebensstils, fördert das Immunsystem, wirkt unterstützend bei infektiösen Belastungen und bringt die Verdauung auf Trab.

Nähere Informationen zu Mangostan Gold gibt es unter: www.MangostanGold.de

Mit Mikrobiologie gegen Verstopfung – Neuartiges Nahrungsergänzungsmittel bekämpft Darmträgheit durch Aktivierung der Darmflora

Verstopfung ist eine quälende Angelegenheit: Typische Beschwerden sind Völlegefühl und Blähbauch. Die bisherigen Therapieansätze zielen darauf ab, mit Quellmitteln das Stuhlvolumen zu erhöhen oder mit chemischen Keulen den Darm zu quälen. Häufige Probleme: Unerwünschte Nebenwirkungen und hohes Gewöhnungspotenzial. Das neue Präparat „Darm activ“ von Dr. Wolz geht jetzt einen ganz anderen Weg: Mithilfe der prebiotischen Inhaltsstoffe Inulin, Lactulose und Milchsäurebakterien wird auf mikrobiologische Weise der Darm-Stoffwechsel angeregt und dadurch die Verstopfung auf sanfte Art biologisch beseitigt.

Das Präparat funktioniert in drei Phasen: 1. Die prebiotischen Ballaststoffe Inulin und Lactulose gelangen unverdaut in den Dickdarm. Dort werden sie durch die Bakterien-Darmflora abgebaut. 2. Die dabei entstehenden Stoffwechselprodukte regen die Bewegungen des Dickdarms an und beseitigen so die Verstopfung. 3. Durch die zusätzlich enthaltenen probiotischen Milchsäurebakterien wird dieser Effekt noch verstärkt und auch die Lactose abgebaut. Darm activ bekämpft also nicht nur die Symptome, es fördert eine gesunde Darmflora, reguliert die Darmtätigkeit und entschlackt.

„Im Gegensatz zu mechanischen oder chemischen Methoden ist die mikrobiologische Therapie der Obstipation mit Darm activ natürlich-biologisch daher besser verträglich“, so Dr. Georg Wolz, Ernährungsmediziner und Biotechnologe. „Zudem fällt bei Darm activ das nicht unerhebliche Gewöhnungspotenzial vieler herkömmlicher Abführmittel weg.“

Darm activ von Dr. Wolz zur diätetischen Behandlung von Verstopfung ist ein wasserlösliches, nicht quellendes prebiotisches Ballaststoffprodukt mit probiotischen Milchsäurebakterien (3 Bifidus-Stämme, 1 Streptococcus-Stamm). Das Präparat ist frei von Gluten, Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen. Darm activ (PZN 9611277) kostet EUR 24,75 (400g Pulver) und ist in Apotheken und Reformhäusern oder im Dr. Wolz Online-Shop unter www.wolz.de erhältlich.

Ärzte ohne Grenzen: Multiresistente Tuberkulose breitet sich rasant aus – schnelles Eingreifen gefordert

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fordert ein koordiniertes internationales Vorgehen zur Bekämpfung von Formen der Tuberkulose, gegen die herkömmliche Medikamente unwirksam sind. Die Organisation ruft Regierungen, internationale Organisationen und Pharmaunternehmen nachdrücklich auf, mehr Geld zur Behandlung der multiresistenten Tuberkulose (MDR-TB) zur Verfügung zu stellen und wirksame und bezahlbare Medikamente sowie Tests zu entwickeln. Alarmierende Daten aus den Projekten der Organisation zeigen, dass entsprechende Bakterienstämme viel weiter verbreitet sind als bisher angenommen.

„Wir brauchen neue Medikamente, mehr Forschung, mehr Behandlung und ein klares Bekenntnis von Regierungen und internationalen Organisationen, diese tödliche Krankheit zu bekämpfen“, erklärt Unni Karunakara, internationaler Präsident von Ärzte ohne Grenzen. „Nur so können mehr Menschen getestet, behandelt und geheilt werden. Die Welt kann es sich nicht leisten, der Ausbreitung von multiresistenter Tuberkulose untätig zuzusehen. Wir müssen sofort handeln.“

Weltweit haben nur fünf Prozent der Tuberkulosepatienten Zugang zu einer Untersuchung auf resistente Formen der Krankheit. Nur schätzungsweise zehn Prozent der MDR-TB-Patienten werden mit den nötigen Medikamenten behandelt.

Im Norden Usbekistans etwa hat Ärzte ohne Grenzen im Jahr 2011 bei 65 Prozent der Tuberkulosepatienten MDR-TB diagnostiziert. Ein weltweit außergewöhnlich hoher Anteil war zuvor noch nicht in Behandlung gewesen. Das deutet darauf hin, dass resistente Krankheitsformen nicht mehr nur durch fehlerhafte Behandlung entstehen, sondern sich durch Ansteckung weiterverbreiten. In der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal hat sich die Zahl der diagnostizierten TB-Fälle nach der Einführung eines schnellen Testverfahrens mehr als verdreifacht. Mehr als 13 Prozent der Patienten zeigen Resistenzen gegen das gebräuchliche Tuberkulosemedikament Rifampicin. In Indien infizieren sich schätzungsweise etwa 99.000 Patienten im Jahr mit MDR-TB. Nur etwa jeder hundertste erhält eine angemessene Behandlung.

„Wo auch immer wir unsere Patienten auf multiresistente Tuberkulose testen, stoßen wir auf eine alarmierend hohe Verbreitung. Wir vermuten deshalb, dass die bisherigen Statistiken nur an der Oberfläche des Problems kratzen“, erklärt Karunakara. „Anstatt die Anstrengungen zur Diagnose von MDR-TB auszuweiten, schränken Regierungen und internationale Organisationen die Finanzierung ein – zu einem Zeitpunkt, an dem wir dringend mehr Geld bräuchten.“

Insbesondere der Geldmangel beim Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria führt dazu, dass oft keine finanziellen Mittel für neue Tuberkuloseprogramme zur Verfügung stehen. Das gefährdet zum Beispiel die geplante Behandlung von 10.000 MDR-TB-Patienten in Myanmar in den kommenden fünf Jahren. Im früheren Birma infizieren sich jedes Jahr schätzungsweise 9.300 Menschen mit MDR-TB, bis jetzt werden insgesamt aber nur 300 Patienten behandelt.

Für die Tuberkulosebekämpfung fehlen seit langem angemessene und bezahlbare Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Die Therapie von MDR-TB dauert bis zu zwei Jahre und kostet mehrere tausend Euro pro Patient. Die Medikamente wurden Mitte des vergangenen Jahrhunderts entwickelt und sind schwer verträglich. Ein neuer Schnelltest, der die Früherkennung von MDR-TB in armen Ländern deutlich steigern könnte, wird wegen der hohen Kosten kaum eingesetzt. Gerade dort könnte eine Diagnose innerhalb weniger Stunden – statt mehrerer Wochen – Menschenleben retten.

Dringend benötigt werden Medikamente, die eine kürzere und verträglichere Behandlung ermöglichen, Arzneimittel für Kinder sowie einfache und schnelle Diagnoseverfahren. Die Behandlungsrichtlinien müssen konkretisiert werden, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit durch fehlerhafte Therapien zu verhindern.

Tuberkulose ist eine der großen Infektionskrankheiten. Weltweit waren im Jahr 2010 etwa 12 Millionen Menschen an TB erkrankt, etwa 1,5 Millionen sind im Jahr 2010 daran gestorben. Derzeit gibt es schätzungsweise 650.000 Patienten mit MDR-TB. Viele Patienten sind sowohl mit HIV als auch mit TB infiziert. Die Behandlung dieser Patienten ist besonders schwierig, weil die Medikamente Wechselwirkungen hervorrufen.

Ärzte ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr mehr als 25.000 Tuberkulosepatienten in 29 Ländern behandelt. Die Zahl der Patienten mit resistenter TB lag im Jahr 2010 bei 1.096.