Archiv für den Monat: April 2012

Clever cremen ohne rot zu werden

Die Sommersonne ist Balsam für die Seele – sie spendet wohliges Licht und viel Wärme. Doch neben dem Wohlfühlfaktor, den der Sommer mit sich bringt, gerät die Gesundheit der Haut schnell in Vergessenheit. Dabei ist es enorm wichtig, sich vor den Risiken der Sonneneinstrahlung zu schützen. Hier erfahren Sie, wie Sie clever cremen, ohne rot zu werden.

1. Eincremen – 20 Minuten gedulden – sonnen

Damit der Sonnenschutz gut einziehen kann, sollte er 15 bis 20 Minuten vor dem Sonnenbad in ausreichender Menge auf die Haut aufgetragen werden.

2. „Wasserratten“ brauchen speziellen Schutz

Da 40% der UV-Strahlung auch noch bis zu 50cm tief im Wasser wirken, sollten alle, die sich viel im Wasser aufhalten unbedingt einen wasserresistenten Sonnenschutz verwenden. Wichtig: Produkte sollten in Süß- und Salzwasser getestet sein (wie z.B. Daylong®).

3. Intensivschutz für Sonnenterrassen

Zu den Sonnenterrassen zählen z. B. Nase, Lippen, Ohren und Schultern, denn diese sind der Sonneneinstrahlung permanent ausgesetzt. Für diese Körperregionen sollte ein besonders hoher Lichtschutzfaktor gewählt werden.

4. Schatten schützt vor Schaden nicht

Wenn Wolken oder ein Sonnenschirm Schatten spendet, vergessen Viele, dass auch hier Sonnenbrand-Gefahr besteht. Wasseroberflächen und der Boden reflektieren UV-Strahlen, weshalb auch in schattigen Zonen ein Sonnenschutz benötigt wird.

5. Das richtige Maß finden

Der häufigste Fehler beim Auftragen von Sonnencreme ist eine zu sparsame Dosierung. In der Regel werden nur 0,5 bis 1,2 mg/cm2 Haut aufgetragen. Um den theoretischen Sonnenschutzfaktor, den ein Produkt verspricht, gewährleisten zu können, sind jedoch 2 mg/cm2 Haut notwendig. Deshalb setzen innovative Sonnenschutzlotionen (wie z. B. Daylong® Kids) auf ein Dispenser-System, das eine einfache und genaue Dosierung ermöglicht. Mit jedem Hub wird eine bestimmte Menge Lotion abgegeben und eine Dosiertabelle zeigt, wie viele Hübe für welche Körperstellen benötigt werden.

Das Immunsystem fasziniert – Das Wissen darüber darf noch wachsen

Am 29. April 2012 ist es wieder soweit: Der internationale Tag der Immunologie, von der European Federation of Immunological Societies (EFIS) ins Lebens gerufen, wiederholt sich in diesem Jahr zum achten Mal. Ziele dieses Aktionstages sind Fortschritte auf dem Gebiet der Immunologie aufzuzeigen und die Aufmerksamkeit der Bevölkerung für das Thema Immunsystem zu erhöhen. Grund genug, zu diesem Anlass das aktuelle Wissen der Deutschen über das Immunsystem abzufragen. Denn 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche ist das Immunsystem für uns aktiv – ein Leben lang. Wie ein unsichtbarer Freund passt es auf uns auf und schützt uns vor Angriffen durch Viren, Bakterien, Parasiten und Pilze.

Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage der IPSOS GmbH im Auftrag von Danone wurden im März und April 2012 eintausend Männer und Frauen über 14 Jahre befragt. Die Ergebnisse zeigen klare Wissenslücken auf. An allen Grenzen zur Außenwelt, also an der Haut und besonders im Darm, in dem sich über 70 Prozent aller Immunzellen befinden, ist unser Immunsystem aktiv. Dabei schützen unseren Körper nicht nur die Zellen von Haut und Schleimhäuten, die eine Barriere für Eindringlinge darstellen, sondern auch von ihnen abgegebene Stoffe (z. B. Lysozym), und verschiedene Abwehrzellen, die zum angeborenen oder erworbenen Immunsystem zählen. Doch wie viele Umfrageteilnehmer haben gewusst, dass das Immunsystem unbemerkt, wie ein unsichtbarer Freund, Tag und Nacht, Woche für Woche für den Menschen arbeitet? Jeder fünfte war der Ansicht, dass das Immunsystem immer nur dann aktiv wird, wenn der Körper von Viren angegriffen wird. Jeder Dritte konnte nicht sagen, wann das Immunsystem aktiv wird. In der Altersgruppe über 55 Jahre war das Wissen über die Aktivität des Immunsystems geringer als im Bevölkerungsdurchschnitt. In dieser Gruppe wusste sogar nur etwas mehr als jeder Zweite, dass es den ganzen Tag über aktiv ist.

Ähnliche Ergebnisse gab es bei der Frage nach den Immunzentren. Das Immunsystem ist ein faszinierendes, über den ganzen Körper verteiltes, hochkomplexes Netzwerk von fein aufeinander abgestimmten Abwehrmechanismen. Es ist also nicht nur ein einzelnes Organ für die Abwehrleistung zuständig, sondern das Abwehrsystem ist von Kopf bis Fuß über den Körper verteilt. Obwohl dies viele Befragte wussten, konnte etwa jeder Sechste die Frage über die Lage des Immunsystems nicht beantworten. Etwa jeder Zehnte beantwortete die Frage falsch und meinte, das Immunsystem arbeite nur in bestimmten Organen wie Darm, Leber oder Milz. Auch hier schnitt die ältere Bevölkerungsgruppe über 55 Jahren etwas schlechter ab, allerdings nicht gravierend. Ebenfalls unterhalb der Erwartungen waren die Ergebnisse zu der Merkfähigkeit unseres Immunsystems. Das erworbene Immunsystem, welches sich erst im Laufe des Lebens entwickelt und erst zu Beginn des Erwachsenenalters seine vollständige Reife erzielt, kann spezielle Zellen bilden, die sich Herausforderer, wie Bakterien oder Viren, merken können. Diese Merkzellen sind dann bei einer erneuten Infektion in der Lage, schnell zu reagieren und den Eindringling unschädlich zu machen. Genau diese Leistung macht sich die Medizin bei den Impfungen zu Nutze. Das Abwehrsystem wird nämlich dabei angeregt, Merkzellen zu bilden. Bei der Umfrage zeigten sich hier die größten Wissenslücken. Jeder Vierte konnte die Frage nicht beantworten, ob sich das Immunsystem Erreger, die es schon einmal bekämpft hat, merken kann. Jeder Zehnte glaubte sogar, das Gehirn würde diese Aufgabe übernehmen. Auch hier schnitt die Bevölkerungsgruppe über 55 Jahren schlechter ab. Nur jeder Zweite aus dieser Altersgruppe wusste, dass das Immunsystem eine Merkfähigkeit besitzt.

Besonders für ältere Menschen ist das Wissen über die Leistungsfähigkeit des Immunsystems von Bedeutung, denn mit zunehmendem Alter kann die Flexibilität des Abwehrsystems deutlich abnehmen. Gerade in der Gruppe der über 55-Jährigen spielen deshalb auch das Immunsystem unterstützende Maßnahmen eine große Rolle. Dazu gehört einerseits die regelmäßige Überprüfung des Impfstatus und gegebenenfalls Auffrischimpfungen. Eine wichtige Säule ist aber auch eine gesunde Ernährung nach den zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Experten haben herausgefunden, dass probiotische Bakterien nützlich sein und den Darm in seiner Abwehr gegen unerwünschte Angreifer unterstützen können. Mäßige aber regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Entspannung und ausreichend Schlaf können ebenso die Abwehr stärken. Abwehr schwächend sind hingegen Rauchen und ein erhöhter Alkoholkonsum.

Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage nicht schlecht, aber ausbaufähig: Ein Viertel der Befragten konnten keine oder nur eine von drei Fragen richtig beantworten. Gut ein Drittel schaffte immerhin zwei richtige Antworten. Bestens informiert war immerhin noch gut jeder Dritte. Besonders erfreulich war das Wissen bei Familien mit Kindern unter 14 Jahren, was für einen guten Start der Heranwachsenden in Sachen Immunsystem spricht. Der Tag der Immunologie, das zeigen die Ergebnisse auch, kann für Deutschland ganz wichtig sein, denn es besteht noch Aufklärungsbedarf.

Kein Beleg für höhere Sterblichkeit durch Vitamine

Eine mindestens ausreichende Zufuhr von Mikronährstoffen wie Vitaminen und Spurenelementen ist unentbehrlich für die Gesundheit. Dies belegt eine Vielzahl von Studien. Publikationen, die bestimmte Mikronährstoffe pauschalisierend negativ bewerten, sollten daher kritisch hinterfragt werden. Die Gesellschaft zur Information über Vitalstoffe und Ernährung e.V. – GIVE e.V., weist in diesem Zusammenhang auf eine kürzlich veröffentlichte Metastudie hin, die in einigen deutschen Medien unter der Schlagzeile „Erhöhte Sterblichkeit durch Vitamingaben“ zitiert wurde und die verallgemeinernde Aussagen trifft, die wissenschaftlich nicht haltbar sind.*

Metastudien fassen die Ergebnisse vieler verschiedener Untersuchungen zusammen und stützen sich damit auf eine breite Datengrundlage. Dennoch ist ein aussagekräftiges Resümee auch hier nur dann zu ziehen, wenn vergleichbare Bedingungen bei den einzelnen Studien vorhanden sind. Die zitierte Untersuchung erfüllt diese elementare Voraussetzung wissenschaftlicher Validität nicht: Der Ulmer Biostatistiker Prof. Manfred Wilhelm bewertet sie als ausgesprochen widersprüchlich. So schlossen die Autoren von ursprünglich vorliegenden 615 Einzelstudien zu Antioxidantien ganze 537 unverblindet von der weiteren Analyse aus, hierunter sämtliche Studien, in denen keine Todesfälle aufgetreten waren. Ausgewertet wurden lediglich die verbliebenen 78 (= 13 Prozent) Untersuchungen, in denen Todesfälle verzeichnet waren. Prof. Wilhelm sieht in diesem Selektionsfehler einen erheblichen methodischen Mangel, der zu verzerrten Ergebnissen geführt habe.

Von den verbliebenen 78 Studien waren wiederum nur 25 als Mortalitätsstudien angelegt. Dennoch wurden auch die anderen Studien in die Mortalitätsbetrachtungen einbezogen, obwohl diese nicht planmäßig die Mortalität untersuchten und daher lediglich zur Generierung von (in weiteren Studien zu testenden) Hypothesen herangezogen werden dürften. Vor allem aber beinhalteten die Einzelstudien äußerst unterschiedliche Dosierungen und Beobachtungszeiten zwischen 28 Tagen und zwölf Jahren, die so nicht vergleichbar sind, wie Prof. Manfred Wilhelm betont. Bei Vitamin E zum Beispiel lag die Dosierung in den einzelnen Studien zwischen 10 und 5.000 I.E. Dies ist methodisch unzulässig und daher keine Grundlage für allgemeingültige Aussagen.

Aus solchen völlig verschiedenen Ausgangsdaten leitet die Meta-Studie schließlich ein gerade einmal drei Prozent höheres Sterberisiko durch Antioxidantien-Supplementierungen ab – und dies auch nur bei einem statistischen Modell mit festen Effekten. Bei einem Modell mit zufälligen Effekten, das angesichts der Heterogenität der herangezogenen Studien von höherer Bedeutung wäre, liegen hingegen keine signifikanten Ergebnisse vor. Insofern ist nicht haltbar, dass aus dieser Studie allgemeingültige Aussagen oder gar grundsätzliche Warnungen gegen die Supplementierung mit Mikronährstoffen gezogen werden.

Quelle:
Bjelakovic G et al.; Antioxidant supplements for prevention of mortality in healthy participants and patients with various diseases, pub2, 14. März 2012; DOI: 10.1002/14651858.CD007176

Wenn Patienten die Klinik mit dem Fünf-Sterne-Hotel verwechseln

Magazin Reader’s Digest lässt Krankenschwestern und Krankenpfleger über ihren Alltag erzählen – Arbeitsbelastung wird immer mehr ein Problem

Niemand geht gerne ins Krankenhaus, dennoch möchte jeder dort fachmännisch behandelt und freundlich betreut werden. Wie aber erleben Krankenschwestern und Krankenpfleger täglich die Patienten? Das Magazin Reader’s Digest hat nachgefragt und veröffentlicht in seiner Mai-Ausgabe zahlreiche Erlebnisse, Ärgernisse und Geheimnisse des medizinischen Personals. Dabei zeigt sich, dass der medizinische Alltag so gar nichts mit den Szenen aus den Krankenhausserien im Fernsehen zu tun hat.

Vor allem die Arbeitsbelastung nimmt ständig zu. „Weniger Personal, weniger Zeit, mehr Keime. Im Operationssaal kommt es auch auf kurze Wechselzeiten an“, schreibt ein Pfleger aus Berlin und räumt ein: „Eine vernünftige Zwischenreinigung und vor allem das Abwarten der Einwirkzeit des Desinfektionsmittels wird oft vernachlässigt. Man fährt schon den nächsten Patienten in den OP, obwohl der Boden noch nass ist.“ Zwei Krankenschwestern bestätigen das. „Immer weniger Personal, immer mehr Aufgaben. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir mal gestresst sind“, berichtet eine Pflegerin aus Hamburg. Und eine Kollegin fügt dazu: „Wir Schwestern sind gehalten, die Ärzte immer wieder daran zu erinnern, dass die Liegezeiten nicht zu lang werden.“ Vor diesem Hintergrund macht sich unter den Schwestern durchaus auch mal Sarkasmus breit: „Böse gesagt: Ein beatmeter, künstlich ernährter Patient ist ein guter Patient. Der ist still und macht kaum Arbeit“, so eine Krankenschwester, die seit vielen Jahren in München auf einer Intensivstation arbeitet.

Wer ins Krankenhaus muss, darf zwar eine umfassende Betreuung erwarten, sollte sich aber dennoch im Klaren darüber sein, dass er nicht der Einzige ist, um den sich die Schwestern und Pfleger kümmern müssen. „Es gibt Patienten, die verwechseln das Krankenhaus mit einem Fünf-Sterne-Hotel“, merkt ein Pfleger aus Berlin an. Eine Krankenschwester aus Niedersachsen sieht das ähnlich: „Patienten, die hereinkommen, großspurig auftreten und sagen: ‚Ich bin privat’, mag ich gar nicht.“ Und eine ihrer Kolleginnen aus Hamburg mahnt: „Jammern ist okay, Sie sind krank und deshalb bei uns. Aber bitte nicht die ganze Zeit – wie soll ich sonst wissen, wann es ihnen wirklich schlecht geht?“

Eine Schwester aus München berichtet in der neuen Ausgabe von Reader’s Digest über ein anderes Ärgernis mit Patienten, das leicht vermeidbar wäre: „Man gewöhnt sich an alles. Ekel gehört dazu. Wer einen Herzinfarkt erleidet, hat seine Ausscheidungen oft nicht unter Kontrolle. Daraus mache ich niemandem einen Vorwurf. Schlimmer finde ich, wenn jemand ungewaschen, mit ungeputzten Zähnen und in schmutziger Wäsche zur Untersuchung kommt.“ Auch die Anwesenheit von Angehörigen kann für das Klinikpersonal durchaus zur Last werden. „Wenn fünf, sechs Familienmitglieder zu Besuch kommen, die Patienten stundenlang umlagern und dann noch einen Picknickkorb mit geruchsintensiven Leckereien mitbringen – da krieg ich zu viel. Eine Klinik ist kein Ausflugslokal“, bemerkt eine Schwester, die in Berlin in der Geburtsmedizin arbeitet. Viele Schwestern und Krankenpfleger empfinden es ähnlich nervig, wenn Familienmitglieder meinen, sie wüssten alles besser: „Angehörige, die ständig an unserer Kompetenz zweifeln, finde ich ärgerlich. Viele rufen mehrmals am Tag im Stationszimmer an und kritisieren die Pflege. Wir tun wirklich unser Bestes, aber Sie rauben uns mit ihren Nervereien die Zeit, es auch zu machen“, sagt eine Betroffene aus Berlin.

Das größte Ärgernis bleibt aber ohne Zweifel die Arbeitsbelastung. Nach Berechnungen des Deutschen Berufsverbandes der Pflegeberufe wurde zwischen 1996 und 2008 in den deutschen Krankenhäusern rund 14 Prozent der Pflegevollzeitstellen abgebaut. Die Zahl der behandelten Patienten stieg im nahezu selben Zeitraum aber um zwölf Prozent. Immer wieder müssen die Pfleger dabei auch Aufgaben von Ärzten übernehmen. „Oft fehlen uns Anästhesisten im, OP. Dann werden selbstständige Anästhesisten zeitweise eingestellt. Bei manchen muss man als Pflegepersonal die Aufsicht übernehmen, weil sie sich nicht auskennen – oder man den Eindruck gewinnt, ihnen fehle die Qualifikation“, erzählt ein Pfleger aus Berlin in der neuen Ausgabe von Reader’s Digest.

Dass die tägliche Belastung nicht ohne Folgen bleibt, beweist die Statistik: Im Schnitt geben Pfleger und Schwestern ihren Beruf nach etwa 14 Jahren auf. Da verwundert es nicht, dass sie ein Lob oder einen Dank für Ihren Einsatz besonders gerne registrieren. „Ich freue mich, wenn Patienten unsere Arbeit honorieren und sich auch mal mit einem Brief oder einer Karte bedanken“, sagt eine Schwester aus Berlin. „Persönliche Worte sind oft noch schöner als kleine Geschenke“, meint eine andere Krankenschwester aus Hamburg.

Neuer Online-Planer für die ambulante Pflege

Internet-Angebot soll Verbraucher ab 2013 unterstützen, häusliche Pflege gezielt zu planen

Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen haben in Zukunft die Möglichkeit, die häusliche Pflege und den Einsatz eines Pflegedienstes gezielter zu planen. Ratsuchende sollen auf einer neuen Webseite ihren individuellen Pflegebedarf ermitteln und sich über mögliche Unterstützungsleistungen sowie die voraussichtlichen Kosten informieren können. Entwickelt wird der neue Online-Planer derzeit vom Projekt „Weisse Liste“ – im Sommer 2013 soll die Internetseite freigeschaltet werden. Das Bundesverbraucherministerium unterstützt und fördert die Entwicklung des neuen Angebots. Die Weisse Liste ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann-Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen.

„Verbraucher sollen sich gezielter darüber informieren können, welche Unterstützung sie für die Pflege zu Hause in Anspruch nehmen können“, so Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium. Das neue, interaktive Instrument soll auch in der Pflegeberatung eingesetzt werden können. „Wir möchten die Selbstbestimmung der Menschen fördern und dafür sorgen, dass Leistungen in der ambulanten Pflege bedarfsgerechter eingesetzt werden“, so Kloos. Langfristig solle das Projekt dazu beitragen, dass Pflegebedürftige länger im häuslichen Umfeld versorgt werden können.

Mit Hilfe des neuen Internet-Portals sollen Verbraucher einen individuellen Pflegeplan erstellen können, aus dem hervorgeht, zu welchem Zeitpunkt welche Leistungen eines Pflegedienstes benötigt werden. „Pflegebedürftige und Angehörige sollen sich besser auf die Gespräche mit in Frage kommenden Pflegediensten vorbereiten und Leistungen möglichst passgenau auswählen können“, sagt Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung. Das Portal soll auch über spezielle Leistungen wie Sondenernährung oder die Begleitung zu Ärzten und Behörden Auskunft geben. „Bislang ist es für die Betroffenen schwierig, sich einen Überblick über mögliche Leistungsbündel und Kosten zu verschaffen – auch, weil diese sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können“, so Mohn.

„Die meisten Pflegebedürftigen möchten möglichst lange zu Hause versorgt werden. Dabei kümmern sich in der Mehrzahl der Fälle direkte Angehörige um die Pflege“, so Jens Kaffenberger, stellvertretender Bundesgeschäftsführer des Sozialverbands VdK Deutschland. Der Sozialverband ist Partner des Projekts Weisse Liste. Für die pflegenden Angehörigen sei es wichtig, dass sie Entlastungen durch professionelle Pflegeanbieter oder Hilfen im Haushalt gezielt planen können. „Sie benötigen fundierte Informationen, um sich bei der oftmals verwirrenden Vielfalt von Leistungen und Kosten orientieren zu können“, so Kaffenberger.

Die Weisse Liste ist seit 2008 unter www.weisse-liste.de online zugänglich. Das Portal unterstützt bereits heute die Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Suche nach einem Arzt, Krankenhaus oder Pflegeheim. Die geplante Online-Planungshilfe für die ambulante Pflege ist eine Erweiterung. Die Projektentwicklung wird begleitet von einem Beirat mit Pflegeexperten aus Wissenschaft und Praxis. Die Weisse Liste ist ein gemeinsames Projekt von Bertelsmann Stiftung, Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, Forum chronisch kranker und behinderter Menschen im Paritätischen Gesamtverband, Sozialverband VdK Deutschland und Verbraucherzentrale Bundesverband. Die Initiatoren wollen mit dem Internetportal www.weisse-liste.de eine individuelle Entscheidungshilfe für Patienten und Angehörige zur Verfügung stellen und für mehr Transparenz im Gesundheitswesen sorgen.

Deutsche Herzstiftung warnt: Neue Rufnummer 116 117 („Notdienstnummer“) für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst ist kein Ersatz für die 112

Angesichts der Einführung einer bundesweit einheitlichen neuen Rufnummer 116 117 („Notdienstnummer“) für den Ärztlichen Bereitschafts- bzw. Notdienst warnt die Deutsche Herzstiftung vor einer Verwechslung dieser neuen Rufnummer mit der Notrufnummer 112 des Rettungsdienstes bzw. der Feuerwehr, was fatale Folgen haben könnte. Denn bei lebensbedrohlichen Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Unfällen ist die 112 zu wählen.
„Die 112 ist die einzige Notrufnummer. Sie ist besonders für Infarktpatienten und Menschen in anderen schweren Notsituationen wie Unfällen überlebenswichtig und darf keinesfalls mit der neuen sechsstelligen Rufnummer für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst verwechselt werden“, betont Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Direktor der Klinik für Kardiologie/Konservative Intensivmedizin am Vivantes-Klinikum Am Urban in Berlin und Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung. „Allein der Begriff ,Notdienst‘ für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst ist irreführend.“

Gefährlicher Umweg beim Herznotfall: Hausarzt und Ärztlicher Notdienst
Von den mehr als 60 000 Menschen, die jedes Jahr in Deutschland an einem Herzinfarkt sterben, stirbt schätzungsweise jeder vierte bevor er die rettende Klinik erreicht. Ein wesentlicher Grund: Die Symptome eines Infarkts werden häufig nicht rechtzeitig erkannt oder auch nicht so ernst genommen, so dass mit dem Anruf der 112 sowieso schon gezögert wird. Wenn dann noch zusätzlich zunächst die Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes gewählt wird, könnte diese Zeitverzögerung fatale Folgen für den Betroffenen haben. „Das kostet den Betroffenen nur wertvolle lebensrettende Zeit, in der die verheerenden Folgen des Herzinfarkts aber auch des Schlaganfalls ihren Lauf nehmen – ein lebensgefährlicher Umweg“, warnt der Herzspezialist und Notfallmediziner Prof. Andresen.
Deshalb: Bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall ist sofort der Rettungsdienst unter der 112 zu rufen. Nur der über die 112 herbeigerufene Notarzt kann den Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten ausreichend schnell behandeln und ihn vor weiteren Komplikationen bewahren.

Wann ist die 116 117 zu wählen?
Die 116 117 ist dann zu wählen, wenn es sich um eine Erkrankung handelt, mit der man normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würde, aber die Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten kann, z. B. bei einer akuten Magenverstimmung während der Feiertage oder unerwartet hohem Fieber am Wochenende etc.

Infarktverdacht deutlich äußern!
Wer die 112 ruft, sollte den Verdacht auf Herzinfarkt deutlich äußern, damit kein einfacher Krankenwagen, sondern ein Rettungswagen mit Notarzt geschickt wird. Die infarkttypischen Alarmzeichen sind leicht zu erkennen: Schwere, länger als fünf Minuten anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer und Oberbauch ausstrahlen können. Auch ein starkes Engegefühl, heftiger Druck und ein Brennen im Brustkorb gehören dazu. Schweißausbruch, Übelkeit und Atemnot sind häufige Begleiterscheinungen.

Herznotfallambulanz / CPU bei unklarem Brustschmerz
Wer sich nicht entschließen kann, die 112 zu rufen, weil die Schmerzen nicht so stark sind oder Zweifel bestehen, ob es sich um einen Herzinfarkt handelt, kann sich in die CPU (Chest Pain Unit, engl. für Brustschmerzeinheit) fahren lassen (niemals selbst fahren, da bei Auftreten von Herzrhythmusstörungen keine Fahrtüchtigkeit besteht). Die Herznotfallambulanz steht allen Patienten mit akuten Brustkorbbeschwerden 24 Stunden offen und kann sofort rettend eingreifen. Zertifizierte CPUs gibt es derzeit an 139 Standorten bundesweit (siehe http://cpu.dgk.org/). Achtung: Ist die CPU weiter als 30 Kilometer bzw. länger als 30 Minuten entfernt, sollten Betroffene sich nicht dorthin fahren lassen, sondern sofort den Rettungsdienst (112) rufen.

Organspende: AOK startet die Entscheidungshilfe zur Entscheidungslösung – Neues Online-Angebot bietet Versicherten verständliche Informationen zu Fragen der Organspende

Die AOK hat ihr Online-Informationsangebot um die Entscheidungshilfe Organspende erweitert.

„Mit der interaktiven Entscheidungshilfe wollen wir unsere Versicherten und auch alle anderen Nutzer unterstützen bei der Antwort auf die Frage, ob sie nach ihrem Tod die eigenen Organe spenden wollen oder nicht“, sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, zum Start der Entscheidungshilfe am Donnerstag in Berlin.

Wichtig ist es Graalmann, dass die AOK mit der Online-Entscheidungshilfe niemanden zu einer bestimmten Antwort drängen will: „Niemand kann dem einzelnen Menschen seine Entscheidung zur Organspende abnehmen.“ Vielmehr gehe es darum, dem Einzelnen die Bedeutung des Themas Organspende verständlich zu machen. „Denn jeder, der zu Lebzeiten die Frage beantwortet, ob er zu einer Organspende nach seinem Tod bereit ist, bewahrt im Todesfall seine Angehörigen vor einer oft erdrückenden und überfordernden Situation“, so Graalmann.

Da es bei der Organspende um grundsätzliche Abwägungen geht, ist der Informationsbedarf sehr hoch. Hier setzt die Entscheidungshilfe Organspende der AOK an. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Hamburg hat die Gesundheitskasse in der Entscheidungshilfe Fakten und Meinungen zur Organspende zusammengestellt. In Fallbeispielen schildern Menschen, warum sie sich für oder gegen eine Organspende entschieden haben. Der Nutzer kann sich über Positionen aus mehreren Bereichen wie Recht, Hirndiagnostik oder Menschenwürde informieren und jeweils angeben, wie nützlich ihm die Informationen sind. Zum Schluss werden die gemachten Angaben gegenübergestellt, so dass auf dieser Basis die Entscheidung für oder gegen eine Organspende leichter fällt. Die vom Nutzer gemachten Angaben werden nicht gespeichert. Das Online-Angebot erfüllt somit alle datenschutzrechtlichen Vorgaben.

In dieser Entscheidungshilfe sieht AOK-Vorstandschef eine wichtige Aufgabe der Gesundheitskasse. „Wir unterstützen damit unsere Versicherten schon jetzt weit über das hinaus, was die Politik bei der angestrebten Entscheidungslösung als Pflicht für die Kassen und Privatversicherer vorsieht“, stellt Graalmann klar. Die AOK unterstütze ausdrücklich das Vorhaben des Bundestags, in einer fraktionsübergreifenden Initiative die Entscheidungslösung anstelle der derzeitigen Zustimmungsregelung einzuführen. Denn obwohl in Umfragen rund 70 Prozent der Deutschen nichts gegen eine Organspende nach ihrem Tod haben, warten etwa 12.000 Patienten auf ein passendes Organ. So sterben pro Jahr etwa 1.000 Menschen, weil es für sie kein Spenderorgan gibt.

Der Link zur Entscheidungshilfe Organspende lautet: www.aok.de/organspende

Deutsche Krebshilfe fördert Institutsanbau in Frankfurt

Um den Anforderungen moderner Krebsmedizin gerecht zu werden, wurde das Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie der Frankfurter Goethe-Universität durch einen Anbau erweitert. Die Deutsche Krebshilfe hat sich mit 225.000 Euro an den Baukosten beteiligt. Das neue Gebäude eröffnet den Wissenschaftlern zahlreiche weitere Forschungsmöglichkeiten. Unter der Direktorin des Instituts, Professor Dr. Simone Fulda, die bereits seit 18 Jahren Krebs bei Kindern erforscht, suchen sie nach neuen Therapieansätzen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen.

„Wenn ich groß bin, möchte ich gesund sein“ steht auf einem Plakat der „Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder“, die das Kinderkrebs-Forschungsinstitut 2005 gegründet hat. Das Plakat hat ein achtjähriger Patient gemalt. Einen wichtigen Beitrag, um seinen Wunsch zu erfüllen, leisten die Forscher aus Fuldas Team. „Um wirkungsvollere Therapien zu entwickeln müssen wir untersuchen, wie eine Krebserkrankung überhaupt erst entsteht“, erläutert Fulda. „Unsere wichtigste Aufgabe ist es, die biologischen Besonderheiten von kindlichen Krebsarten besser zu verstehen. Zudem reagiert der Körper eines Kindes ganz anders auf die gängigen Behandlungsmethoden als der eines Erwachsenen.“

Die Frankfurter Forscher beschäftigen sich mit einem zentralen Thema der onkologischen Forschung: die so genannte Apoptose – das Selbstmord-Programm der Zelle. In gesunden Zellen ist die Apoptose ein wichtiger Schutzmechanismus, mit dem der Körper funktionsuntüchtige, nicht mehr benötigte oder bösartig veränderte Zellen in den Freitod treibt. Wird das Selbstmord-Programm jedoch durch einen genetischen Defekt gestört, reagieren die Zellen nicht mehr auf die Todes-Signale und teilen sich ungehindert weiter. Als Folge kann aus den entarteten Zellen ein bösartiger Tumor entstehen. Die Forscher wollen nun herausfinden, welche Faktoren im kindlichen Organismus dabei eine Rolle spielen.

Bisher verfügte das Team um Fulda über 1.000 Quadratmeter Laborfläche. Durch den von der „Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder“ initiierten, 1,25 Millionen Euro teuren Anbau kommen noch einmal 230 Quadratmeter hinzu. Das neue zweistöckige Gebäude wurde zudem mit modernster Labortechnik ausgestattet.

Darüber hinaus sind die Voraussetzungen für einen schnellen Einsatz der gewonnenen Erkenntnisse im klinischen Alltag sichergestellt: „Die enge Anbindung des Instituts an das Universitätsklinikum Frankfurt ist das Bindeglied zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung – so kommen die Forschungsergebnisse den jungen Patienten schnell zu Gute“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.

Tipps für gesundes Sonnenbaden

Endlich Frühling, endlich Osterferien! Nach dem Winter ist die Sehnsucht nach wärmenden Sonnenstrahlen besonders groß. Doch zu viel UV-Strahlung ist krebserregend und erhöht das Hautkrebsrisiko. „Wer sich in der Sonne richtig verhält, kann sie genießen und gleichzeitig Sonnenbrände und Hautkrebs vermeiden“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. “Es gilt, sich in der Sonne nicht aus-, sondern anzuziehen und die pralle Mittagssonne zu meiden.“

Derzeit erkranken jährlich etwa 224.000 Menschen bundesweit an einem Tumor der Haut. Der größte Risikofaktor für dieses Tumorleiden sind die UV-Strahlen. „Auch wenn es Anzeichen dafür gibt, dass sich die Ozonschicht insgesamt wieder erholt, kann es im Frühjahr zu lokalen, zeitlich begrenzten Einbrüchen der Ozonschicht kommen, die dazu führen, dass es in einzelnen Regionen Europas schon im April zu UV-Belastungen kommt, die denen im Sommer entsprechen“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). „Daher ist ein umfassender Sonnenschutz auch im Frühling wichtig.“

Dazu gehört insbesondere eine schützende Kleidung mit Kopfschutz, Schuhe, die den Fußrücken ausreichend bedecken, und eine Sonnenbrille mit UV-A- und UV-B-Schutz. Die Experten empfehlen außerdem: Alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel eincremen (Lichtschutzfaktor 20, mit UV-A- und UV-B-Schutz).

Die Deutsche Krebshilfe und die ADP raten zudem davon ab, Solarien zum Vorbräunen zu nutzen. Denn die Strahlungsintensität in Solarien ist so stark, wie die der Sonne mittags am Äquator. Sie schädigt die Haut und erhöht das Hautkrebsrisiko erheblich. Daher ist die Solariennutzung für unter 18-Jährige gesetzlich verboten.

Weitere Informationen und praktische Tipps gibt es in den Ratgebern und Faltblättern der Deutschen Krebshilfe. Die Info-Materialien können unter www.krebshilfe.de kostenlos bestellt werden.

Bundesrat fordert Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln

Die Mehrheit der Länder spricht sich für ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln aus. Das wurde heute im Bundesrat bei den Beratungen zum Zweiten Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften beschlossen. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist ein Pick-up-Verbot vereinbart. Da die Verhandlung darüber ins Stocken geraten ist, sehen einige Länder im Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel die einzige Möglichkeit, die Auswüchse des Versandhandels zu reduzieren. Damit dürfte sich der Handlungsdruck auf die Regierungsparteien weiter erhöhen. Deren Initiative, die Anwendung des deutschen Preisrechts auch ausländischen Versandanbietern aufzuerlegen, scheint dem Bundesrat offenbar nicht ausreichend. „Das ist ein richtiger Schritt in Richtung Patientensicherheit und wir begrüßen diese Entscheidung des Bundesrats,“ sagt Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

In seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat der vorgelegten Novelle zur Apothekenbetriebsordnung mit Änderungen zugestimmt. Dabei hat sich die Länderkammer gegen die geplante Privilegierung der Filialapotheken beim Nacht- und Notdienst ausgesprochen. Die ABDA begrüßt diese Stärkung der Individualapotheke, die weiterhin das gesamte Leistungsspektrum vollständig abdecken soll und muss. Hervorzuheben ist auch die Stärkung der Qualitätsstandards – einmal bei der Herstellung von Rezeptur-Arzneimitteln, aber auch durch ein verbindliches Qualitätsmanagement-System.