Archiv für den Monat: Oktober 2012

Neureglung zur Organspende

Am 01. November 2012 ist es soweit und die bisherige „erweiterte Zustimmungslösung“ wird durch die „Entscheidungslösung“ ersetzt.

Alle Bundesbürger sollen in Zukunft regelmäßig die Möglichkeit erhalten, sich über das Thema Organspende zu informieren und dazu eine eigene Entscheidung zu treffen. Die Voraussetzungen für eine Organspende bleiben dieselben: Nur wenn der Hirntod des Verstorbenen nachweislich festgestellt wurde und eine Zustimmung vorliegt, ist das Spenden von Organen möglich.

Ziel des überarbeiteten Transplantationsgesetzes ist es, die Bereitschaft zur Organspende zu steigern und die Situation der 12.000 Wartelisten-Patienten in Deutschland zu verbessern. Die Einführung der Entscheidungslösung fällt nun in eine Zeit, in der Manipulationsvorwürfe gegenüber einzelnen Transplantationszentren zu Verunsicherungen in der Bevölkerung geführt haben. Dazu erklärt Prof. Dr. Günter Kirste, Medizinischer Vorstand DSO: „Es ist wichtig, dass nun flächendeckende Kontrollen bei den Zentren durchgeführt werden. Alle Verdachtsfälle müssen aufgearbeitet und die nötigen Konsequenzen gezogen werden. Gleichzeitig appellieren wir an alle Bürgerinnen und Bürger, sich dennoch vorurteilsfrei über das Thema Organspende zu informieren und sich zu entscheiden. Eine Organspende ist für viele Patienten die einzige Hoffnung auf ein neues Leben.“

Bislang haben nur relativ wenige Menschen ihren Willen zur Organspende schriftlich festgehalten. Nach Erfahrungen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) sind es in neun von zehn Fällen die Angehörigen, die nach dem vermuteten oder mündlich geäußerten Willen des Verstorbenen eine Entscheidung treffen. „Wer sich hingegen selbst zu Lebzeiten entscheidet, sorgt für Klarheit und entlastet seine Angehörigen“, betont Kirste.

Über das neue Gesetz und alle weiteren Fragen rund um die Gewebe- und Organspende informiert das gebührenfreie Infotelefon Organspende, eine gemeinsame Einrichtung der BZgA und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Hier sind die wichtigsten Fragen zur „Entscheidungslösung“ zusammengestellt:

Was ist anders an der „Entscheidungslösung“ im Vergleich zur bisherigen Regelung?

Neu ist, dass die Krankenversicherungen ihre Versicherten, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, in regelmäßigen Abständen auffordern, eine Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu treffen. Dazu versenden die Krankenkassen Informationsmaterialien und Organspendeausweise an ihre Versicherten.

Muss ich mich entscheiden?

Nein. Ob man sich zur Organ- und Gewebespende erklärt, bleibt freiwillig. Ist im Falle einer Organspende keine Entscheidung dokumentiert, werden die Angehörigen gefragt, ob sie im Sinne des Verstorbenen einer Organ- oder Gewebespende zustimmen oder nicht. Dies kann für die Angehörigen sehr belastend sein. Eine eigene Entscheidung hilft den Hinterbliebenen in solch einer Situation.

Wird meine Entscheidung registriert?

Nein. Die Erklärung auf dem Spenderausweis wird weder durch die Krankenversicherungen noch durch andere Institutionen erfasst. Es gibt hierfür auch kein Widerspruchs- oder sonstiges Register. Langfristig ist geplant, dass gesetzlich Versicherte eine Speicherung ihrer Entscheidung auf der elektronischen Gesundheitskarte vornehmen können, sofern sie dies wünschen. Die Krankenkassen wollen darüber zu gegebener Zeit informieren.

Kann ich einer Organ- und Gewebespende zustimmen, wenn ich bereits eine Patientenverfügung habe?

Ja. Eine Patientenverfügung kann dazu genutzt werden, eine Entscheidung für oder gegen die Organ- und Gewebespende zu dokumentieren. Es ist wichtig zu beachten, dass sich der Inhalt der Patientenverfügung und die Erklärung des Spenderausweises nicht widersprechen. Entscheidet man sich in einer Patientenverfügung grundsätzlich gegen lebenserhaltende Maßnahmen, möchte aber trotzdem ein „JA“ zur Organ- und Gewebespende geben, kann man dies beispielsweise wie folgt in der Patientenverfügung formulieren: „Grundsätzlich bin ich zur Spende meiner Organe und Gewebe bereit. Es ist mir bewusst, dass Organe nur nach Feststellung des Hirntodes bei aufrechterhaltenem Kreislauf entnommen werden können. Deshalb gestatte ich ausnahmsweise für den Fall, dass bei mir eine Organspende medizinisch in Frage kommt, die kurzfristige (Stunden bis höchstens wenige Tage umfassende) Durchführung intensivmedizinischer Maßnahmen zur Bestimmung des Hirntodes nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und zur anschließenden Entnahme der Organe.“

Stelle ich meinen Körper mit Ausfüllen eines Spenderausweises gleichzeitig der Wissenschaft zur Verfügung?

Nein. Spenderorgane oder gespendetes Gewebe dienen einzig dazu, kranke Menschen medizinisch zu behandeln. Wer seinen Körper nach dem Tod wissenschaftlichen Zwecken zur Verfügung stellen möchte, muss sich an ein Anatomisches Institut einer Universitätsklinik wenden.

Wo kann ich mich informieren, wenn ich weitere Fragen habe? Das Infotelefon Organspende beantwortet alle Fragen rund um die Gewebe- und Organspende und versendet kostenlos Organspendeausweise und Broschüren. Die gebührenfreien Rufnummer 0800/90 40 400 ist montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr erreichbar.

Umfangreiche Informationen sind zudem abrufbar unter www.organspende-info.de und www.dso.de.

Gesetzliche Krankenkasse drängt schwer Kranke zur Kündigung

Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ berichtete am Dienstag, 30. Oktober 2012 über schwere Vorwürfe gegen die KKH-Allianz, eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands. Aus internen Telefonprotokollen, die „Frontal 21“ vorliegen, geht hervor, dass die KKH Allianz schwer kranke und damit besonders teure Versicherte dazu aufgefordert hat, zu kündigen. Diese Geschäftspraxis der Krankenkasse haben sowohl betroffene Versicherte als auch Mitarbeiter der KKH-Allianz gegenüber der Redaktion bestätigt.

Der Vorstand der Krankenkasse, Ingo Kailuweit, hatte die Vorwürfe zunächst zurückgewiesen. Das könne er sich „definitiv nicht vorstellen“, sagte Kailuweit im ZDF-Interview. Es sei bei der Telefonaktion um ein ganz normales Mahnverfahren gegangen. Inzwischen hat die KKH-Allianz gegenüber „Frontal 21“ schriftlich eine interne Prüfung angekündigt.

Nach eigenen Angaben hat die KKH-Allianz 1,8 Millionen Versicherte. Sie ist gesetzlich verpflichtet, alle Versicherten gleich zu behandeln, egal ob jung oder alt, gesund oder schwer krank. Der renommierte Gesundheitsökonom und Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Prof. Rolf Rosenbrock wertet das Vorgehen der KKH-Allianz als Skandal: „Das entspricht auf keinen Fall dem Auftrag einer gesetzlichen Krankenversicherung. In § 1 des zuständigen Gesetzes steht, die gesetzliche Krankenkasse ist eine Solidargemeinschaft.“

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisierte das Geschäftsgebaren der Krankenkasse: „Ich denke, dass Wettbewerb nicht dazu führen darf, dass man gesetzliche Grenzen überschreitet.“ Schaar sagte dem ZDF, es könne nicht sein, dass Menschen aus der gesetzlichen Krankenkasse gedrängt würden, „weil sie möglicherweise zu teuer sind.“

Die Telefonaktion der KKH-Allianz ging nach ZDF-Recherchen offenbar über mehrere Monate. Hunderte Versicherte wurden kontaktiert, die Gesprächsinhalte detailliert festgehalten. In den Telefonprotokollen heißt es über einen HIV-infizierten Mann, „er sei immer schon bei KKH und die zahlen auch seine HIV Therapie; nach langem Gespräch dennoch überzeugt, über Kassenwechsel nachzudenken; Kündigung liegt vor“. Über eine Frau heißt es: „Kundin ist blind; Kassenwechsel als Möglichkeit aufgezeigt.“ Über eine schwer kranke Diabetikerin ist vermerkt: „hat am Telefon geweint; Kündigung liegt vor!“

Meilenstein für Patienten mit Herzrhythmusstörungen

Der Münchner Kardiologe Prof. Dr. Thorsten Lewalter vom Isar Herz Zentrum hat als einer der weltweit ersten Mediziner einem Patienten einen sogenannten Biomonitor implantiert. Der Eingriff fand am Montag bei einer 67-jährigen Münchnerin statt und verlief ohne Komplikationen. Es ist der erste Eingriff dieser Art in München.

Der Biomonitor ist ein Herz-Monitor, der kontinuierlich EKG aufzeichnen kann. Dieses Mini-Gerät wird in Herznähe unter der Haut implantiert und sendet automatisch im 24-Stunden-Takt die Herz-Daten der Patientin telemetrisch an das Isar Herz Zentrum. Prof. Dr. Lewalter: „Da Schlaganfällen häufig zunächst Vorhofflimmern vorausgeht, sehen wir hier große Chancen, früher einschreiten und schwere Langzeitschäden der Betroffenen verhindern zu können. Mit den bisherigen Methoden war es bislang selten möglich, eine zielgenaue Therapie einzuleiten.“

Mit dem vom deutschen Medizintechnikhersteller BIOTRONIK entwickelten Herzmonitor lassen sich nun sowohl zu langsame (Bradykardien) als auch zu schnelle Herzfrequenzen (Tachykardien) wie das Vorhofflimmern sicher erkennen, ebenso unregelmäßige Herzaktionen (Asystolien) und plötzliche Abfälle in der Herzfrequenz. Aktuell leiden rund ein Prozent aller Menschen an Vorhofflimmern, das unter anderem einen Schlaganfall auslösen oder eine Herzschwäche begünstigen kann. Als erste Klinik in Süddeutschland hatte das Isar Herz Zentrum im Isar Medizin Zentrum an der Sonnenstraße erst im Herbst 2011 die sogenannte Laser-Ablation als innovative Therapie gegen das Vorhofflimmern eingeführt.

Prof. Lewalter: „Seitdem ist es uns möglich, unter optischer Kontrolle diejenigen Stellen stillzulegen, die das Vorhofflimmern auslösen. Der jetzt entwickelte Biomonitor schließt eine weitere wichtige Lücke in der Diagnostik und eröffnet völlig neue Therapiemöglichkeiten.“ Sowohl für die Laser-Ablation als auch für die Implantation des Biomonitors übernehmen bei der entsprechenden medizinischen Indikation selbstverständlich auch die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlungskosten.

Auch für Patienten, die aus unklarem Grund wiederholt bewusstlos werden oder über Schwindel klagen, ist der Biomonitor ein diagnostischer Quantensprung, erklärt Prof. Lewalter: „Um die Situation richtig beurteilen zu können, benötigen wir eine Momentaufnahme des Geschehens. Dies ist nur über ein durchgehendes Monitoring möglich, welches unberechenbare Rhythmusstörungen aufdeckt und zeitnah übermittelt.“

Rund 2,6 Millionen Deutsche haben Dauerschnupfen

Die kalte und nasse Jahreszeit zieht herauf und mit ihr die Erkältungskrankheiten. Aber was, wenn die Nase gar nicht mehr aufhört zu laufen? Wenn die Augen tränen und keine Besserung eintritt? Wie kann man vorbeugen – und welche modernen Behandlungsverfahren sind heute verfügbar? Fragen, die von Spezialisten im Rahmen der Vortragsveranstaltungen „Hanseatische Nachtvorlesungen“ der Hamburger Asklepios Kliniken zum Thema HNO und Augenheilkunde im November beantworten. Die fünf Vorträge – jeweils donnerstags – sind für die Teilnehmer kostenfrei. Zusätzlich bietet Asklepios über das Internet kostenlos rund 300 Videos mit Experteninterviews aus fast allen medizinischen Gebieten an. Zu finden im YouTube-Kanal von Asklepios und auf der Asklepios Internetseite.

Dauerschnupfen

Wer an Dauerschnupfen leidet, ist das ganze Jahr über immer wieder – aber mindestens über zwei Jahre lang jeweils mindestens acht Wochen lang – erkältet. Rund 2,6 Millionen Menschen leiden in Deutschland an so einem Dauerschnupfen, in der Fachsprache chronische Rhinosinusitis genannt.

Professor Dr. Jens Meyer, Chefarzt der Abteilung für Hals-Nasen-Ohrenkunde der Asklepios Klinik St. Georg: „Es ist wichtig, festzustellen, ob eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung durch allergische Reaktionen, wie z.B. gegen Hausstaubmilben, Tiere, Schimmelpilze ausgelöst wird oder ob es sich um eine nichtallergische Dauererkältung handelt: Diese wird durch unterschiedliche Faktoren wie Wärme, Kälte oder Reizstoffe in der Luft ausgelöst.“

Nasenspülungen, Antibiotika und Nasensprays oft ohne Wirkung

Patienten mit Dauerschnupfen haben ständig geschwollene Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen, die zu einer Nasenatmungsbehinderung und schlechten Belüftung des Nasenrachenraumes führen. Professor Meyer: „Um die Beschwerden, die daraus entstehen, z.B. starke Kopfschmerzen, heftiger Ohrendruck, eine ständig laufende – oder auch ganz trockene – Nase erfolgreich und auf Dauer zu stoppen, müssen die Nasennebenhöhlen wieder frei werden.“ Weil Nasenspülungen, Antibiotika und Nasensprays oft ohne Wirkung bleiben, sind pro Jahr rund 60.000 Patienten in Deutschland auf eine Operation angewiesen, Tendenz steigend. Professor Meyer: „Sind konservative Therapien ausgeschöpft und zeigt die Computertomographie eine chronische Sinusitis, wird ein operativer Eingriff unumgänglich. Grundsätzlich führen wir alle Eingriffe stets so minimalinvasiv wie möglich durch, damit die Nasenfunktionen wie z.B. Riechen, Reinigen, Befeuchten erhalten bleiben.“

Heiserkeit – Sogar Liebeskummer kann die Ursache sein

Manchmal ist eine einfache Erkältung schuld oder auch nur der Jubel über den siegreichen Lieblingsverein auf dem Fußballplatz: Heiserkeit kann viele Ursachen haben und verschwindet meist nach ein paar Tagen. „Wenn die Beschwerden nach 14 Tagen immer noch nicht vorbei sind, sollte ein Facharzt besucht werden“, rät Professor Dr. Jens Meyer. „Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser die Chancen, eine mögliche, ernstere Erkrankung vollständig zu heilen.“ In den meisten Fällen, so betont Professor Meyer, gibt es keinen Grund zur Sorge. Selbst Veränderungen an den Stimmbändern müssen nicht bösartig sein, sondern können auch durch ständige Belastungen entstehen. „Wer zum Beispiel viele Vorträge halten muss und sich beim Sprechen leicht verkrampft, kann heiser werden“, sagt Meyer. „Auch Sänger sind mitunter betroffen.“ Völlig unnötig aber sei die Sorge vor einer ärztlichen Untersuchung. „Angst vor Würgereiz war früher. Längst gibt es kleinste Endoskope, mit denen untersucht werden kann“, erklärt er. „Und wenn nötig, gibt es eine örtliche Betäubung.“

Auch wenn Heiserkeit im schlimsten Fall ein Symptom für eine Kehlkopfentzündung oder Kehlkopfkrebs sein kann: „Nach wie vor überwiegt die Zahl der Patienten, deren Halserkrankung gutartig ist,“ betont Professor Meyer. „Nicht vergessen werden dürfen dabei auch Symptome, die durch psychischen Stress ausgelöst werden. Sogar Liebeskummer kann heiser machen.“ Für solche, aus medizinischer Sicht harmlosen Fälle, rät Meyer. „Am besten schweigen! Stimmruhe ist der Gips des Kehlkopfes!“ Zusätzlich könne eine „Kehlkopfdiät“ zur raschen Heilung beitragen. „Das bedeutet: Der Patient sollte nicht rauchen oder Alkohol trinken und auch möglichst nichts Scharfes oder zu Heißes essen oder trinken.“

Beschwerden der koronaren Herzkrankheit werden oft übergangen

Ein Herzinfarkt kommt nicht, wie es häufig heißt, aus heiterem Himmel, sondern dem Infarkt geht die koronare Herzkrankheit (KHK) voraus. Die KHK ist die häufigste Herzerkrankung. Sie ist dadurch charakterisiert, dass sich Herzkranzgefäße in einem langen schleichenden Prozess verengen, so dass die Durchblutung des Herzens behindert wird. Allein in Deutschland sind etwa 2,34 Mio. Frauen und 3,16 Mio. Männer von einer KHK betroffen.* Über 59.000 Menschen sterben bundesweit jedes Jahr an einem Herzinfarkt.

„Besonders tückisch an der KHK ist, dass sie ein gefährliches, ein harmloses und ein weniger harmloses Gesicht hat“, sagt der Herzspezialist Prof. Dr. med. Heribert Schunkert, Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München und Beiratsmitglied der Deutschen Herzstiftung. „Einerseits stellt die KHK die Grundlage für den Herzinfarkt dar. Andererseits können die Veränderungen an den Herzkranzgefäßen, die man z. B. bei einer Herzkatheteruntersuchung findet, Jahrzehnte vor sich hinschlummern, ohne dass der Patient etwas davon merkt und ohne, dass irgendetwas Schlimmes passiert.“ Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen wissen, wie die KHK entsteht und mit welchen Beschwerden und Warnzeichen sie sich bemerkbar macht. Denn die Erkrankung und ihre Symptome lassen sich frühzeitig erkennen und durch einen gesunden Lebensstil, durch Ausschaltung der Risikofaktoren, durch Medikamente, auch durch Kathetereingriff und Bypassoperation wirksam behandeln.

Warnzeichen Angina pectoris (Brustenge): Höchste Zeit, zum Arzt zu gehen
Der schleichende Entstehungsprozess der KHK entwickelt sich lange unbemerkt über Jahrzehnte hinweg: kleine Ablagerungen (Plaques) in der Gefäßwand der Herzkranzgefäße, die durch die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) hervorgerufen sind, beeinträchtigen den Blutstrom in den Herzkranzgefäßen, bevor sich die ersten Beschwerden der Angina pectoris (Brustenge) zeigen. Typisch sind ein Druck-, Engegefühl oder Schmerzen in der Brust, die mit Atemnot einhergehen können. Atemnot kann auch allein auftreten. Diese Beschwerden werden durch körperliche oder seelische Belastung ausgelöst wie Treppensteigen, schnelles Gehen, Getränkekisten tragen, aber auch, wenn man sich aufregt. Der Schmerz kann in die Schulter, in den Kieferbereich oder in den Oberbauch ausstrahlen. Allerdings ist charakteristisch für den Schmerz, dass er in wenigen Minuten wieder verschwindet, wenn man auf der Treppe stehenbleibt, beim Rennen innehält, also wenn die Belastung aufhört. Tückisch für den Betroffenen ist, dass der Schmerz plötzlich nachlässt, sobald die Belastung aufhört.

Gefahr durch Verdrängung oder Anpassung an die KHK
Nicht jeder, der bei solchen Schmerzen an ein Herzproblem denkt, gesteht sich auch ein herzkrank zu sein. „Wir machen die Erfahrung, dass viele Betroffene die Beschwerden auf das Alter, die Bronchien oder den empfindlichen Magen schieben. Sie gehen deshalb nicht zum Arzt. Manche passen ihren Alltag der KHK an, so dass die Beschwerden selten auftreten: Statt der Treppe nimmt man jetzt den Aufzug, statt Urlaub in den Bergen geht man jetzt ans flache Meer“, berichtet Prof. Schunkert und warnt: „Die Angina-pectoris-Beschwerden weisen aber darauf hin, dass das Herz nicht mehr genug Sauerstoff erhält. Es besteht Handlungsbedarf, man muss zum Arzt, um ein Fortschreiten der KHK und lebensbedrohliche Situationen wie den Herzinfarkt und Herzschwäche zu verhindern.“
Wird nichts gegen das Fortschreiten einer KHK unternommen, nehmen die Plaques, die Ablagerungen, die die Gefäße verengen, an Zahl und Schweregrad zu. Ein Herzinfarkt entsteht, wenn eine Plaque aufreißt, sich ein Blutgerinnsel bildet, das das Gefäß verschließt.

Gemeinsam mit dem Arzt: Ausschaltung der Risikofaktoren
Alter, erbliche Belastung und Geschlecht spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der KHK. Aber die Hauptursache ist der heutige Lebensstil: falsche Ernährung, Übergewicht, Mangel an Bewegung, Rauchen und Stress. Daraus entstehen die Risikofaktoren Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung (erhöhtes Cholesterin) und Diabetes. „Viel hängt davon ab, dass man diese Risikofaktoren der KHK rechtzeitig entdeckt und behandelt, bevor sie Gefäße und damit den gesamten Körper ruinieren“, stellt Prof. Schunkert fest. Sich auf einen gesunden Lebensstil umzustellen und die Risikofaktoren für eine KHK auszuschalten, ist daher Basis jeder Therapie der KHK, ganz gleich, ob mit Medikamenten, einer Stentbehandlung oder durch eine Bypassoperation behandelt wird.

*Nach Angaben des Instituts für Herzinfarktforschung in Ludwigshafen

Unwissenheit begünstigt Ausbreitung von Masern bei Erwachsenen

Immer mehr Erwachsene erkranken an Masern. Der Grund dafür ist ein Rückgang des Impfschutzes in den letzten Jahren. Schutz vor Krankheitsausbrüchen ist durch konsequente Impfung mit einem unkomplizierten Dreifach-Kombinationsimpfstoff möglich. Durch die gute medizinische Versorgung in Deutschland geht in der Bevölkerung zunehmend die Sensibilität für die Notwendigkeit von Impfungen verloren. Dies spiegelt sich beispielsweise besonders in den Impfraten der zweiten Masern-Mumps-Röteln-Impfung von Kindern sowie im allgemeinen Impfverhalten von Erwachsenen wider. 2010 lag die Impfquote für die zweite Masern-Mumps-Röteln-Impfung von Kindern bei nur 91,5 Prozent. Für eine Ausrottung dieser Erkrankungen ist jedoch eine Impfquote von 95 Prozent notwendig. Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Masern-Erkrankungsraten in Europa. Immer wieder gibt es epidemieartige Masernwellen. Besonders auffällig ist dabei eine Häufung in Westdeutschland. In Ostdeutschland besteht eine höhere Durchimpfungsrate, dort sind die Menschen vor einer Ausbreitung besser geschützt.

Deutschland verfehlt erneut Masern-Ziel

Deutschland hatte bereits das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Masern bis 2010 auszurotten, nicht erreicht. Auch der neu gesetzte Termin, dies bis 2015 zu schaffen, kann nicht eingehalten werden, wie die Ärzte Zeitung im Juni 2012 berichtete. Denn die Masern gelten erst dann offiziell als ausgerottet, wenn drei Jahre hintereinander weniger als 0,1 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner auftreten. In Deutschland dürften also im Jahr 2012 nicht mehr als 82 Menschen an Masern erkranken. Bis zum 17. Oktober wurden aber bereits 170 Erkrankungen an das Robert Koch-Institut gemeldet.

Gründe für Impfmüdigkeit

Die Notwendigkeit für regelmäßige Impfungen bei Kindern und entsprechende Auffrischungen wird immer wieder betont, hingegen wird der Impfschutz bei Erwachsenen oft vernachlässigt. Viele Erwachsene achten vermehrt auf einen ausreichenden Impfschutz für ihre Kinder als für sich selbst. Ein Grund dafür: Die Bedrohung durch Infektionskrankheiten ist nicht mehr so präsent wie früher – eben aufgrund des Erfolgs von Impfungen. Dadurch rückt aber die Angst vor Impfnebenwirkungen in den Vordergrund der Überlegungen. „Viele impfpräventable Erkrankungen sind heutzutage nur noch wenig bekannt. Immer wieder wird öffentlich über Impfnebenwirkungen spekuliert, schwerwiegende Symptome einer Erkrankung selbst werden allerdings außer Acht gelassen“, so der Impfexperte Dr. med. Albrecht von Schrader-Beielstein aus Erfahrung. Viele Erwachsene sind zusätzlich nicht ausreichend über die für sie notwendigen Impfungen informiert. Häufig ist eine Fernreise der einzige Anlass, sich mit dem Thema Impfung auseinander zu setzen. Bei vielen ist der Impfausweis verloren gegangen oder nicht gut gepflegt. Daher fehlt auch den Hausärzten der Überblick für erfolgte und noch erforderliche Impfungen ihrer Patienten.

Folgen fehlender Masern-Mumps-Röteln-Impfung

Eine langfristige Immunität ist nur nach einer zweimaligen Impfung oder einer überstandenen Erkrankung gewährleistet. Seit 2006 nimmt für Erwachsene das Erkrankungsrisiko durch Masern wieder zu: Im Jahr 2010 wurden insgesamt 780 Masern-Fälle in Deutschland gezählt, 2011 hatte sich die Zahl schon auf 1.607 Fälle mehr als verdoppelt. Die Erkrankten werden im Durchschnitt dabei immer älter. Der entscheidende Grund für diese Entwicklung ist: Erst seit 1991 gibt es eine klare Empfehlung an die Ärzte, zweimal zu impfen, um ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Mit dem Start der Masernimpfung in den 1970er Jahren bis Anfang der 1990er Jahre wurde aber nur eine einmalige Impfung gegeben, die keinen langfristigen Schutz bietet. Dies hat zur Folge, dass die heutige Elterngeneration – in der Regel zwischen 1970 und 1990 geboren – nur unzureichend gegen Masern, Mumps und Röteln geschützt ist. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher seit 2010 alle nach 1970 Geborenen mit unklarem oder nicht ausreichendem Impfstatus mit dem Dreifach-Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln zu impfen. Die Krankenversicherungen übernehmen komplett die Kosten für die Masern-Mumps-Röteln-Impfung für alle nach 1970 geborenen sowie für Kinder ab dem elften Lebensmonat.

70 Prozent der psychisch kranken Kinder werden nicht fachärztlich versorgt

Die meisten psychisch kranken Kinder erhalten in Deutschland nicht die Versorgung, die sie bräuchten. Das berichtet das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ unter Berufung auf eine aktuelle Auswertung der „Bella-Studie“ zu psychischen Problemen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Für die repräsentative Studie im Auftrag des Robert-Koch-Instituts und der Uniklinik Hamburg-Eppendorf wurden 4.000 Familien befragt. Studienleiterin Prof. Ulrike Ravens-Sieberer erklärte im Interview: „Diese Ergebnisse zeigen ganz deutlich, dass nur 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die wirklich auffällig sind, in der fachspezifischen Versorgung landen, das heißt bei den Kinder- und Jugendpsychiatern, bei den Psychotherapeuten und bei den Psychologen. Und das ist natürlich ein großes Defizit, wenn 70 Prozent der Kinder, die eigentlich hier eine Versorgung bräuchten, diese nicht erhalten.“

Die Studie bestätigt den seit Jahren beklagten Therapienotstand in ländlichen Gebieten. Prof. Ravens-Sieberer erklärte dazu im Interview: „Gerade auf dem Land und insbesondere in den ostdeutschen Flächenstaaten ist die Versorgung so lückenhaft, dass dort in der Regel zehn Wochen länger auf eine Behandlung gewartet wird als in den Städten. Hier muss sich was tun. Es kann nicht sein, dass Kinder, je nachdem, wo sie wohnen, besser oder schlechter oder früher oder später versorgt werden.“

Ein weiteres alarmierendes Ergebnis der Untersuchung: Die soziale Herkunft von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen ist entscheidend für den Zugang zu fachärztlicher Versorgung. Studienleiterin Prof. Ulrike Ravens-Sieberer sagte dazu gegenüber „Report Mainz“: „Es werden vor allem Kinder versorgt, die eine hohe Symptombelastung haben, die relativ jung sind, und die aus Familien kommen mit einem höheren sozialen Status, deren Mütter ein hohes Bildungsniveau haben. Für Kinder aus Familien mit einem niedrigen sozialen Status, eventuell sogar noch mit Migrationshintergrund, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie in der Versorgung landen. Hier haben wir ein besonderes Defizit.“

Ein Interview mit der Studienleiterin zu den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung dokumentiert „Report Mainz“ auf seiner Internetseitewww.reportmainz.de

Mehr Opera­tio­nen und medi­zini­sche Pro­ze­duren bei statio­nären Pati­enten im Jahr 2011

Rund 49 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren wurden bei den im Jahr 2011 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patientinnen und Patienten durchgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 4,2 % mehr als im Jahr 2010. Die Anzahl der Krankenhausfälle, bei denen eine Operation oder medizinische Prozedur durchgeführt wurde, stieg währenddessen nur um 1,4 %. Auf jeden dieser 14,6 Millionen Fälle entfielen im Jahr 2011 im Durchschnitt 3,4 Maßnahmen. Im Jahr 2010 waren es noch 3,3 Maßnahmen pro Fall. Dabei wird jedoch nicht berücksichtigt, ob der Zuwachs durch Veränderungen des Operationen- und Prozedurenschlüssels oder andere Gründe bedingt ist.

Knapp ein Drittel der 2011 durchgeführten Maßnahmen waren Operationen (15,4 Millionen). Danach folgten nichtoperative therapeutische Maßnahmen mit einem Anteil von 26,5 % (13,1 Millionen) und diagnostische Maßnahmen mit 19,8 % (9,8 Millionen). Der Rest verteilte sich auf die bildgebende Diagnostik (9,1 Millionen), ergänzende Maßnahmen wie zum Beispiel geburtsbegleitende Behandlungen (1,7 Millionen) sowie die Verabreichung von speziellen Medikamenten (0,3 Millionen).

Von den rund 15 Millionen Operationen entfiel der größte Anteil auf die über 65-jäh­rigen Patientinnen und Patienten (41,9 %). Zu den häufigsten Operationen in dieser Altersgruppe zählten andere Operationen am Darm (zum Beispiel Lösen von Verwachsungen, Aufdehnung von Darmabschnitten), die Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk sowie endoskopische Operationen an den Gallengängen.

Arthroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken spielten vor allem bei den 45- bis 64-Jährigen eine große Rolle. Auf den weiteren Rängen folgte in dieser Altersgruppe bei den Frauen andere Operationen am Darm und bei den Männern der Verschluss eines Leistenbruchs.

Bei Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren standen Operationen im Vordergrund, die im Zusammenhang mit Entbindungen stehen. Bei Männern dieser Altersgruppe erfolgten in erster Linie operative Eingriffe an der unteren Nasenmuschel sowie arthroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken.

Bei Kindern bis 14 Jahren gehörten das Einschneiden des Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle sowie die Entfernung der Rachenmandeln zu den häufigsten Operationen.

Hände waschen in Kliniken ist die beste Vorbeugung gegen Infektionen

Jedes Jahr ziehen sich 400.000 bis 600.000 Patienten in Deutschland im Krankenhaus eine Infektion zu, für 10.000 bis 15.000 von ihnen endet dies tödlich. Wie lässt sich das vermeiden? Das Magazin Reader’s Digest geht in seiner November-Ausgabe dem brisanten Thema nach und zeigt auf, dass die Hygiene der entscheidende Faktor in den Kliniken ist. Experten wie Petra Gastmeier, Direktorin des Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infekten (NRZ), nehmen Ärzte und Pflegepersonal in der Pflicht. „Das Thema Hygiene ist für Ärzte und Ärztinnen nicht besonders sexy, weil es dabei vor allem um Vorbeugung und nicht um Behandlung geht“, sagt Professor Gastmeier. Dr. Markus Schimmelpfennig, Leiter der Hygieneabteilung am Gesundheitsamt Kassel, führt die Probleme auf den wachsenden Wirtschaftlichkeitsdruck in vielen Häusern zurück: „Immer mehr Patienten in immer kürzerer Zeit mit immer weniger Personal versorgen zu müssen, das fördert Hygienemängel.“

Doch die Zahl der Krankenhausinfektionen ist nicht nur in Deutschland, sondern auch im Nachbarland Österreich dramatisch hoch. Dort geht man von 55.000 Infektionen und bis zu 4.800 Todesfällen pro Jahr aus.

Gefährdet sind vor allem sehr junge Patienten – also Frühchen und Säuglinge –, aber auch ältere und kranke Menschen, weil Bakterien wie Staphylococcus aureus und Escherichia coli, die bei jedem Menschen auf der Haut und im Darm siedeln, gerade bei Patienten mit geschwächter Immunabwehr für Wundinfektionen, Blasenentzündungen und Atemwegsinfektionen bis hin zur Lungenentzündung auslösen können. Sobald diese Erreger ins Blut gelangen, droht eine lebensgefährliche Vergiftung. Besonders gefährlich ist der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), einer der häufigsten multiresistenten Erreger von Krankenhausinfektionen, der kaum noch auf Antibiotika anspricht.

Experten wie Gastmeier fordern deshalb die strikte Einhaltung von Hygieneregeln und müssen zugleich registrieren, dass mancher Chefarzt seine Vorbildrolle vernachlässigt. „Wenn die Führungskräfte sich die Hände nicht korrekt desinfizieren, darf man sich nicht wundern, wenn auch die Mitarbeiter es mit der Hygiene nicht so genau nehmen.“ Dr. Guido Hinterberger, Mikrobiologe und Leiter des Bereichs Krankenhaushygiene der Medizinischen Universität Innsbruck, sieht das genauso: „Wenn die Desinfektion bei der Handhygiene nicht stimmt, sind alle anderen Maßnahmen wie das Tragen von Schutzkleidung oder die Desinfektion von Oberflächen umsonst.“ Rund 1000 Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie ambulante Einrichtungen in Deutschland beteiligen sich deshalb inzwischen an der von der Bundesregierung unterstützten Kampagne „Aktion Saubere Hände“, mit der die Händedesinfektion von Mitarbeitern verbessert werden soll.

Aber auch Patienten und Besucher im Krankenhaus selbst können einen Beitrag zu mehr Hygiene leisten. Das Magazin Reader’s Digest gibt dazu zahlreiche Tipps. So ist es ratsam, sich in der Klinik immer wieder mal die Hände zu desinfizieren – das heißt sie 30 Sekunden lang gründlich mit Desinfektionsmittel einreiben.

Wellnessurlaub im Ferienhaus

Um Geist, Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen, bietet sich ein Wellnessurlaub geradezu an, um mal wieder so richtig entspannen zu können und herrliche Tage in einer schönen Umgebung zu genießen. Ein idealer Ort, um Badespaß, Erholung und Wellness pur zu erleben findet man im Ostseebad Kühlungsborn. Gemütliche Strandkorbatmosphäre erwartet die Feriengäste, liebevoll restaurierte Gästehäuser und Villen verleihen der grünen Stadt am Meer das ganz besondere Flair eines Seebades um die Jahrhundertwende, was den Aufenthalt in Kühlungsborn so attraktiv und reizvoll macht.

Mit Massagen, Bädern und ganzheitlichen Schönheitsbehandlungen können sich die Urlauber in den Spa-Bereichen der Hotels etwas Gutes tun. Sauna, Dampfbad und Solarium lassen die Hektik des Alltags schnell vergessen. Wer sich für Ferienhäuser entscheidet, kann aus den vielfältigen Angeboten der Ferienwohnung Kühlungsborn das für sich perfekte Domizil aussuchen. In den geschmackvoll eingerichteten Ferienwohnungen bleiben keine Wünsche offen. In herrlicher Lage bieten sie den Gästen alles, was das Herz begehrt. Helle, modern eingerichtete Räume und eine exklusive Ausstattung sind ebenso selbstverständlich wie der eigene KFZ-Stellplatz, Kabelfernseher und Stereoanlage. Vom Stil her erinnern sie an die Ferienwohnung Wangerooge an der Nordsee.

Wer aktive Erholung sucht, kann an den unterschiedlichsten Freizeitangeboten auswählen. Segeln, Golfen, Rad fahren, Wandern, Windsurfen oder Segeln, lassen den Urlaub unvergesslich werden. Das reichhaltige kulturelle Programm, Veranstaltungen oder Tagesausflüge sind für Familien mit Kindern genau das Richtige. Am Sandstrand Burgen bauen, Badespaß pur erleben, das lässt Kinderaugen strahlen.

Wellnessurlaub alleine oder mit der Familie bietet Erholung pur. Aktive oder passive Wellnessprogramme bieten Erholung und Entspannung pur und dienen der Gesundheit für Körper und Geist.