Archiv für den Monat: November 2012

Patienten mit Rheuma benötigen bei richtiger Ernährung weniger Medikamente

Menschen mit entzündlichem Rheuma, die zweimal pro Woche Seefisch essen, Milchprodukte nur fettreduziert kaufen und fette Fleisch- und Wurstsorten meiden, können ihre Beschwerden lindern und Medikamente einsparen, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Der Effekt setzt nach drei Monaten ein“, sagt Professor Olaf Adam, Ernährungsmediziner und Internist an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dann könne der Arzt oft Schmerzmittel und Kortison reduzieren. Mitverantwortlich für die Beschwerden der Rheumatiker machen Experten die ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure aus Fleisch, Leber, Eigelb, fettiger Wurst, Milch und fettigem Käse. Der Körper braucht diese Fettsäure zwar, aber im Schnitt essen wir davon siebenmal so viel wie nötig.

Frohes Fest für Schweißgeplagte

Ein „heißer Winter“ – was nach ausgelassenen Glühweinpartys klingt, kennen die Meisten von der wortwörtlichen Seite. Denn trotz des kühleren Klimas können Menschen im Winter Hitze empfinden und darauf mit Schweißanfällen reagieren. Insbesondere der Wechsel von kalter Außentemperatur in geheizte Räume – z. B. beim Betreten des Büros, einer Wohnung oder eines Kaufhauses – lässt bei vielen den Schweiß fließen. Wer per se das Gefühl hat, schnell stark zu schwitzen, hat hier besonders große Probleme.

Ein Antitranspirant aus der Apotheke kann unliebsame schwitzige Überraschungen vermeiden helfen: Perspirex wurde speziell dazu entwickelt, extremes Schwitzen effektiv und über möglichst lange Zeit einzudämmen. Es schützt wirksam vor Schweiß, Schweißgeruch und Schweißflecken. Durch seine Formulierung aus Aluminiumchlorid in Alkohol gelingt ihm dies mit einem Langzeiteffekt von bis zu fünf Tagen pro Anwendung. Erhältlich ist Perspirex als Roll-on und als Hand- und Fußlotion. Der Roll-on ist mit Aluminium-Lactat angereichert, das die empfindliche Achselhaut schonen hilft. Diese Rezeptur ist patentiert. Die Lotion schützt u. a. vor Schweißfüßen, die sich in Winterstiefeln besonders schnell entwickeln können.

Perspirex wappnet so auch für alle geselligen Zusammenkünfte. Von der Nikolausfeier im Betrieb, über das Weihnachtsfest im Familienkreis bis hin zur Sylvesterfeier: Wo mehrere Menschen in geheizten Räumen zusammen kommen, entsteht schnell unangenehme Hitze. Damit diese schweißfrei verlaufen, werden Lotion und Roll-on vor dem Zubettgehen aufgetragen. Die morgendliche Körperwäsche erfolgt wie gewohnt, ohne Perspirex neu auftragen zu müssen. Beide Produkte verzichten auf Konservierungs- und Duftstoffe. Weitere Informationen: www.perspirex.de

Krank oder verletzt im Urlaub: Kostenloser weltweiter Schutz fällt ab Januar weg

Wer im kommenden Jahr Urlaub im Ausland macht, sollte vor Beginn der Reise seinen Versicherungsschutz prüfen: Grund: Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen ab 1. Januar keinen kostenlosen weltweiten privaten Auslands-Krankenschutz mehr anbieten. Wie viele Versicherte von der Neuregelung betroffen sind, ist laut Bundesversicherungsamt nicht bekannt. Der ADAC geht davon aus, dass sich vor allem Versicherte von Betrieblichen Krankenkassen umstellen müssen.

An den gesetzlichen Leistungen der Kassen bei Reisen innerhalb von Europa und in Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, ändert sich nichts. Doch die sind laut ADAC nicht ausreichend. Wer ohne zusätzlichen privaten Auslands-Krankenschutz verreist, riskiert im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin. Denn die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt innerhalb von Europa oft nur einen Bruchteil der Behandlungskosten, außerhalb von Europa grundsätzlich überhaupt nichts. Nicht abgedeckt ist generell ein Krankenrücktransport in eine Klinik in Deutschland – oft die teuerste Leistung. Vor allem per Ambulanz-Sonderflug kann dieser schnell mehrere zehntausend Euro kosten, in Einzelfällen sogar bis zu 100 000 Euro. Deshalb raten auch die gesetzlichen Krankenkassen zu einem zusätzlichen Auslands-Krankenschutz. Eine Familienpolice, wie sie auch der ADAC anbietet, kann in der Regel für etwa 20 Euro abgeschlossen werden.

Weltweit muss sich der ADAC Ambulanzdienst jährlich um rund 50 000 erkrankte oder verletzte Reisende kümmern. Für knapp 15 000 dieser Urlauber endet die schönste Zeit des Jahres mit einem Rücktransport in ein Krankenhaus in der Heimat. Davon werden rund 4 500 Urlauber mit einem ADAC Ambulanz-Sonderflug oder mit Linienmaschinen nach Hause transportiert.

Der ADAC betreibt für Krankenrücktransporte eine eigene Ambulanzflotte, die jährlich etwa 1 700 Menschen transportiert. Die meisten Urlauber werden aus Spanien, der Türkei und aus Italien ausgeflogen. Hauptursachen für die Krankenrücktransporte per Flugzeug sind in 70 Prozent der Fälle Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle und Hirnblutungen.

Seit Umstellung der Uhren: verstärktes Hoch für seelische Tiefs

Trübes Wetter, wenig Licht und kurze Tage: Den winterlichen Monaten in Deutschland können die Wenigsten etwas Positives abgewinnen. Negative Gedanken gewinnen bei Vielen leicht die Oberhand. Der so genannte Winterblues ist oftmals der Grund für ihr Leiden. Aber häufig empfinden auch Menschen mit anderen seelischen Belastungen jetzt körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Herzklopfen, Konzentrationsprobleme oder Antriebsarmut besonders schlimm. Ergotherapeuten, die sich auf psychische Probleme spezialisiert haben, sind kompetente Ansprechpersonen in solchen Fällen.

Für manche stellt der Gang zum Haus- oder Facharzt eine Hemmschwelle dar. „Dabei ist die Behandlung oft unkomplizierter, wenn Betroffene früh Hilfe suchen.“, so Andrea Knoche, niedergelassene Ergotherapeutin und im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) organisiert. Daher bietet sie ebenso wie einige ihrer Kollegen an: „Wer sich unsicher ist kann vorab mit mir telefonisch klären, ob in seiner Situation Ergotherapie sinnvoll erscheint.“ Niemand hat etwas zu verlieren, im Gegenteil: Die Expertin hat die Erfahrung gemacht, dass sich nicht Wenige schon bei einem solchen Erstkontakt öffnen.

Viele wollen dann gerne etwas an ihrer Situation verändern, suchen gezielt einen Arzt auf und erhalten eine Verordnung für die Ergotherapie. Dort erwartet die Klienten eine individuelle, speziell auf sie zugeschnittene Behandlung. Denn jeder Fall ist anders gelagert, davon weiß Frau Knoche zu berichten. Sie hat ihre Kompetenz durch entsprechende Zusatzausbildungen verstärkt und erläutert: „Alles hat einen Grund und bei der „Spurensuche“ kann beispielsweise ein traumatisches Erlebnis an die Oberfläche kommen, das die Befindlichkeit des Patienten verursacht, ihn in einer Gedankenspirale festhält und seelisch bedrückt.“ Die erfahrene Ergotherapeutin weiter: „Gespräche sind dabei ebenso wichtig wie bestimmte Methoden, um Veränderungsprozesse zu unterstützen und Blockaden zu lösen.“ Ihre Devise lautet Ressourcenaufbau und Stärken, die aufgrund belastender Situationen verloren gingen, wieder in den Vordergrund holen. Das A und O und somit ein ebenso wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung ist die Umsetzbarkeit im Alltag. Und dies ist immer das Ziel der Ergotherapie: aus den breit gefächerten Möglichkeiten die optimale Vorgehensweise zu erarbeiten, die den Betroffenen befähigt, sein tägliches Leben wieder besser zu bewältigen. Das können für den Einen spannungsabbauende Übungen zum Meistern schwieriger Situationen sein. Andere sprechen auf handwerkliche Techniken an, die die Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer zurückbringen oder die verloren geglaubte Fähigkeit, strukturiert zu arbeiten.

Hilfreiche Informationen zu diesem und weiteren Themen bietet der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE) unter www.dve.info

Gesundheit im Unternehmen

Gesundheit am Arbeitsplatz gewinnt auch im Mittelstand zunehmend an Bedeutung. Dennoch haben 62 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland bisher noch kein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eingeführt. Begründet wird diese Zurückhaltung vor allem mit fehlenden Ressourcen und einem zu großen Verwaltungsaufwand. Mittelständler, die bereits ein BGM betreiben, nehmen dafür zumeist rund 10.000 Euro jährlich in die Hand. Ohne die Unterstützung externer Experten kommen aber auch sie nicht aus. Das sind Ergebnisse der Studie „Gesundheit im Unternehmen“ der Süddeutschen Krankenversicherung und der mhplus Krankenkasse in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

„Wie unsere Studie weiter zeigt, verfolgen die Unternehmen mit ihren derzeitigen Aktivitäten – egal ob gut organisiertes BGM oder gelegentlich stattfindende Kurse – drei wesentliche Ziele: Gesundheitsförderung, Motivation und Leistungssteigerung“, sagt Klaus Henkel, Vorstandsvorsitzender der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK). „Dass mehr als 90 Prozent der Mittelständler an erster Stelle mit der Verbesserung des Gesundheitszustands ihrer Belegschaft die Zahl der Krankmeldungen senken möchten, verwundert dabei nicht. Denn jedes Jahr entstehen den hiesigen Betrieben im Durchschnitt rund 3.600 Euro krankheitsbedingte Kosten pro Mitarbeiter.“

Doch auch über direkte Einsparungen aufgrund reduzierter Fehlzeiten hinaus hat der Mittelstand die Wirkung der betrieblichen Gesundheitsförderung erkannt. Acht von zehn Unternehmen möchten mit ihrem Engagement ihr Image als fürsorglicher Arbeitgeber verbessern. Hierbei fällt auf, dass Firmen mit einem umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagement die Wirkung auf das eigene Renommee schon deutlich mehr verinnerlicht haben als Betriebe, die bisher nur auf Einzelmaßnahmen setzen. Allen Unternehmen ist dabei interessanterweise gemein, dass ihre Aktivitäten in erster Linie auf die jetzige Belegschaft zielen. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter rangiert in der Bedeutung deutlich dahinter.

Organisatorisch sind sowohl BGM-Lösungen als auch die Einzelmaßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung bei mehr als drei von vier Mittelständlern in der Personalabteilung angesiedelt. Hauptberuflich Verantwortliche für dieses Thema sind im Mittelstand hingegen noch eher die Ausnahme. Um diese fachliche Lücke zu schließen, kooperieren zwei Drittel der mittelständischen Unternehmen mit externen Partnern. Winfried Baumgärtner, Vorstand der mhplus Krankenkasse, betont: „Gleich nach den medizinischen Dienstleistern sind Versicherer und Krankenkassen die wichtigsten Ansprechpartner für den Mittelstand. Dass dabei 90 Prozent der Unternehmen mit ihren Partnern zufrieden sind, ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich.“

Salzarm essen, Übergewicht abbauen, dazu viel Bewegung

Bluthochdruck gehört in Deutschland längst zu den Volkskrankheiten, immerhin leiden 44 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer darunter. Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner Dezember-Ausgabe viele Tipps, was man vorbeugend gegen den lautlosen Killer tun kann. Die fünf goldenen Grundregeln: Gesund und salzarm essen, Übergewicht abbauen, nicht rauchen, regelmäßig Sport treiben und maximal ein bis zwei alkoholhaltige Getränke pro Tag konsumieren.

Menschen, die unter erhöhtem Blutdruck leiden, spüren oftmals nichts davon, weil die Krankheit keine Schmerzen verursacht. Die Folgen aber können gravierend sein, immerhin drohen Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenschäden. Herzspezialist Wolfram Delius, Professor für Innere Medizin und Kardiologie in München, rät deshalb zu frühzeitiger Kontrolle: „Lassen Sie einen Check-up bei Ihrem Hausarzt vornehmen. Vorbeugen ist besser als reparieren“, sagt er in der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest. Im Zweifelsfall sei es ratsam, den Blutdruck zweimal täglich mit einem Oberarmgerät selbst zu kontrollieren.

Als wichtiger Bestandteil der Vorbeugung gilt neben regelmäßiger Bewegung – auch im Büro! – eine ausgewogene Ernährung mit wenig Salz. Stattdessen sollte man reichlich Obst und Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Getreide und Salat zu sich nehmen, das ganze kombiniert mit viel frischem Fisch und wenig rotem Fleisch, Olivenöl, Raps- und Sonnenblumenöl und einem Gläschen Wein. Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte zudem Sojabohnen, Petersilie, Trockenobst und Nüsse, vor allem Mandeln, in den Speiseplan aufnehmen. Denn das darin enthaltene Kalium sorgt dafür, dass sich Herzmuskeln und Blutgefäße entspannen und der Blutdruck sinkt. Professor Michael Böhm, Direktor der Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, meint dazu: „Ersetzen Sie Ihre Abendmahlzeit durch einen großen Salatteller.“ Auch die Sportmedizinerin Dr. Ursula Hildebrandt von der Deutschen Sporthochschule in Köln wartet mit einem wichtigen Ratschlag auf: „Trinken Sie zwischendurch oder zu den Mahlzeiten frische Gemüsesuppen.“ Dies senke das Hungergefühl, damit werde das Körpergewicht reduziert, was wiederum die Blutdruckwerte reduziere. Eine andere Möglichkeit, den Bluthochdruck zu drücken, nennt in der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest der Naturheilkundler Benno Brinkhaus, Professor und Leiter der Hochschulambulanz für Naturheilkunde an der Charité in Berlin: „Trinken Sie pro Tag drei bis fünf Tassen grünen Tee.“ Gesunde Ernährung beginnt übrigens schon beim Einkaufen. Grundsätzlich gilt: Nie hungrig in den Supermarkt gehen, und sich Zeit nehmen für den Einkauf. Professor Martin Middeke, Ernährungsmediziner und Leiter des Hypertoniezentrum München, empfiehlt zum Beispiel den Kauf von Mineralwasser mit weniger als 100 Milligramm Natrium pro Liter. Sportmedizinerin Hildebrandt rät davon ab, Fertigprodukte in den Einkaufswagen zu legen: „Sie enthalten viel Salz und wenig Kalium und wirken sich somit ungünstig auf den Blutdruck aus.“

Schmerzende Gelenke

Für Arthrose-Patienten beginnt mit der nass-kalten Jahreszeit meist auch die Leidenssaison. Schuld daran ist oft auch mangelnde Bewegung. Getreu dem Motto: Wer rastet, der rostet, sollte die Devise deshalb gerade jetzt lauten: Bewegen an der frischen Luft.

Gelenkverschleiß und mangelnde Bewegung: Ein Teufelskreis

Mit steigendem Alter verringert sich die Knorpelmasse in den Gelenken zunehmend. Ist dieser irreversible Gelenkverschleiß übermäßig stark ausgeprägt, sprechen Mediziner von Arthrose. Erste Anzeichen können ein Stechen im Knie, schmerzende Finger oder geschwollene Knöchel sein. Im weiteren Verlauf wird die Funktion der Gelenke zunehmend eingeschränkt und Belastungen sind oft nur noch unter Schmerzen möglich. Gelenkbeschwerden sind aber bei weitem nicht nur ein Altersproblem. Grund für das sinkende Alter der Patienten ist neben Haltungsschäden und Überlastungen der Gelenke auch mangelnde Bewegung. Hier beginnt ein Teufelskreis, denn je weniger die Gelenke bewegt werden, desto schneller schreitet die Abnutzung voran und desto stärker werden die Schmerzen. Durch die fehlende Bewegung werden die Gelenke steifer und die Schmerzen dadurch stärker. Jetzt ist wirksame Hilfe gefragt.

Enzyme: Hochdosiert genauso wirksam wie ein Schmerzmittel

Wer mit schmerzenden Gelenken zum Arzt oder in die Apotheke geht, erhält in der Regel ein klassisches Schmerzmittel. Das Problem: Schmerzpräparate sind nicht selten mit Nebenwirkungen verbunden. Eine schonende Alternative bieten Enzymkombinationspräparate aus den natürlichen Enzymen Bromelain und Trypsin und dem Flavonoid Rutosid (z. B. Wobenzym® plus). Die Hauptwirkung der Enzyme beruht auf ihrer Fähigkeit, überschüssige Entzündungsbotenstoffe abzufangen und überschießende Entzündungsreaktionen in geordnete Bahnen zu lenken. Bromelain reduziert außerdem Schwellungen, Trypsin verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und Rutosid unterstützt zusätzlich den abschwellenden Effekt und wirkt antioxidativ. Die antientzündliche und abschwellende Wirkung sorgt dabei auch für eine Besserung der Schmerzen. Die hochdosierte Enzymkombination ist dabei genauso wirksam wie klassische Schmerzmittel, aber deutlich besser verträglich.

Gut gepolstert

Dicke Menschen erkranken zwar häufiger als dünne – aber in der Regel nicht so heftig wie dünne. Diese überraschende Erkenntnis, von der das Magazin GEO in seiner Dezember-Ausgabe berichtet, fußt auf inzwischen unabweisbaren Daten. Das sogenannte „Obesity Paradox“, vom Kardiologen Carl Levie John am Ochsner Heart and Vascular Institute in New Orleans entdeckt, hat mittlerweile weitere Bestätigung gefunden. Eine Studie an 11.000 Kanadiern im Jahr 2007 ergab sogar, dass Übergewichtige an keiner einzigen Krankheit häufiger sterben als Normalgewichtige. Und an ausgewiesenen Fettleibigkeitserkrankungen wie Herzleiden, Nierenproblemen und Diabetes sterben besser gepolsterte Menschen sogar seltener als jene, die dasselbe Leiden aufweisen, aber laut Body-Mass-Index normalgewichtig sind. Während Speck also durchaus das Risiko für chronische Erkrankungen birgt, ist er offenbar zugleich auch ein Schutzschild vor Schlimmerem.

Gruppen für Menschen mit Demenz werden dringend gebraucht!

Jedes Jahr erkranken in Deutschland fast 300.000 Menschen an einer Demenz. Gruppen, die die Betroffenen nach der Diagnose auffangen, werden dringend benötigt; bisher gibt es davon viel zu wenige. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) unterstützt den Aufbau von Gruppen für Menschen am Anfang einer Demenz durch Weitergabe von Wissen und Vernetzung von Interessierten.

Für die Betroffenen bedeutet die Diagnose Demenz meist einen Schock. „Die Krankheit ist für mich eine große Kränkung“ formulierte es Viktoria von Grone aus der Gruppe „Dementi“, Duisburg, auf der Tagung „Gemeinsam Neues entdecken“ in Köln. Die Fachtagung wurde am 19. November von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, der Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen und dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften in Nordrhein-Westfalen gemeinsam veranstaltet. An der Tagung nahmen 130 Menschen teil – Betroffene ebenso wie Leiterinnen und Leiter von Gruppen und Interessierte -, um verschiedene Konzepte von Gruppen für Menschen mit beginnender Demenz vorzustellen und kennen zu lernen.

Die bestehenden Gruppen haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Bei einigen stehen Gespräch und Austausch im Vordergrund, bei anderen gemeinsame Freizeitaktivitäten. Allen gemeinsam ist, dass die Zuwendung, das Gehörtwerden und Zusammensein in der Gruppe den Teilnehmern Kraft und Sicherheit gibt. „Ich gehe jetzt offen mit meiner Krankheit um“, sagte ein Aktiver der Selbsthilfegruppe Demenz aus Königswinter. Die „freundschaftliche Herzlichkeit“ in den Gruppen, in denen sich „keiner etwas vormacht“ und in denen Vergesslichkeit kein Manko ist, wurde von vielen Betroffenen als besonders wichtig hervorgehoben.

Die Botschaft an die professionell Tätigen lautete daher, den Aufbau solcher Gruppen organisatorisch zu unterstützen und Menschen mit Demenz zur Teilnahme zu ermutigen, denn „so kommen wir gemeinsam weiter“.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft organisiert seit 2010 regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch zwischen den Gruppen. Informationen zu den Gruppen für Menschen mit beginnender Demenz in Deutschland gibt die Geschäftsstelle der DAlzG.

Hintergrundinformationen
Heute leben in Deutschland etwa 1,4 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60% davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 133 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 – 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 / 259 37 95-14 (Festnetztarif).

Informationen von und für Menschen mit Demenz sind auf der Homepage der DAlzG zu finden unter http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=352.

Internetseite informiert über Lungenkrebsdiagnostik

In der modernen Lungenkrebstherapie werden genetische Tests von Tumoren und molekulare Diagnoseverfahren immer wichtiger. Die neue Internetseite www.lungenkrebs-testen.de von Pfizer macht Patienten ab sofort darauf aufmerksam, wie diese Tests funktionieren und welchen therapeutischen Nutzen sie bieten können.

Bei der Behandlung von Lungenkrebs, insbesondere beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, werden zunehmend Arzneimittel eingesetzt, die auf die genetische Beschaffenheit von Tumoren ausgerichtet sind. Es hat sich gezeigt, dass diese so genannten personalisierten Therapien bei bestimmten Patientengruppen bessere Erfolgsaussichten bieten als herkömmliche Behandlungsmethoden wie Chemo- und Strahlentherapie.

Vor der Anwendung von personalisierten Lungenkrebstherapien muss ein molekularbiologischer Test des Tumorgewebes durchgeführt werden, um herauszufinden, ob es ein passendes Medikament gibt. Die hierbei angewandten Diagnose- und Testverfahren stehen im Mittelpunkt der Internetseite lungenkrebs-testen.de, die sich gezielt an Patienten richtet.

Die Struktur der Inhalte basiert auf Fragen, die für Lungenkrebspatienten besonders relevant sind: „Warum testen?“ In dieser Rubrik werden die medizinischen Hintergründe der neuen Diagnosetechniken dargestellt. „Was testen?“ Hier erfährt man, welche Genänderungen in der Lungenkrebsdiagnostik relevant sind und im Rahmen der Diagnostik untersucht werden. „Wie testen?“ In dieser Rubrik wird erklärt, wie die molekularen Tests ablaufen – von der Entnahme einer Gewebeprobe über die Untersuchung im Labor bis zur Auswertung der Ergebnisse für die Therapie.

Alle Informationen werden knapp und anschaulich dargestellt. Neben der übersichtlichen Aufbereitung der Inhalte mit kurzen Texten und informativen Grafiken sorgt auch die flache Navigation von lungenkrebs-testen.de für einen schnellen Überblick – die gesuchten Informationen können mit wenigen Mausklicks gefunden werden. Medizinische Fachbegriffe werden mittels „Mouse-Over“ erläutert – wenn man mit der Maus über einen Fachbegriff im Text fährt, wird automatisch ein kleines Textfeld mit einer Erklärung eingeblendet.

Neben medizinischen Informationen bietet lungenkrebs-testen.de auch praktische Services für Patienten. Alle Seiten können einzeln ausgedruckt und der gesamte Inhalt als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen unter www.lungenkrebs-testen.de.