Archiv für den Monat: Februar 2013

Darmkrebs: früh erkannt – besser heilbar

Was für viele Krebsarten gilt, trifft besonders auf Darmkrebs zu: Früh erkannt, ist er besser heilbar. Anlässlich des Darmkrebsmonats März ruft die Deutsche Krebshilfe dazu auf, sich ausführlich über die Früherkennungs-Möglichkeiten zu informieren, die die gesetzlichen Krankenkassen allen Versicherten ab 50 Jahren anbieten. Für alle Interessierten hält die Deutsche Krebshilfe das kostenlose Faltblatt „Darmkrebs erkennen“ bereit.

Jedes Jahr erhalten rund 70.000 Menschen in Deutschland die Diagnose Darmkrebs, wie das Robert Koch-Institut in Berlin schätzt. Die meisten Menschen erkranken im Alter von über 70 Jahren, jeder Zehnte ist jedoch jünger als 55 Jahre. Zu den Risikofaktoren gehören Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung.

Das Aufspüren eines Darmtumors in einem frühen Entwicklungsstadium kann lebenswichtig sein. Darmkrebs bildet sich durch langsam wachsende Vorstufen, die leicht entdeckt und entfernt werden können. Daher bieten die gesetzlichen Krankenkassen Frauen und Männern ab einem Alter von 50 Jahren kostenlose Früherkennungsuntersuchungen an: Zunächst einen jährlichen Test auf verstecktes Blut im Stuhl, ab 55 Jahren dann die Darmspiegelung (Koloskopie).

Die Koloskopie ist zwar ein Routineverfahren, dennoch kann es bei einem sehr geringen Prozentsatz aller untersuchten Patienten zu Komplikationen kommen. „Daher ist es sehr wichtig, dem Patienten mögliche Risiken dieses Untersuchungsverfahrens verständlich darzulegen. Denn nur ein aufgeklärter und gut informierter Patient kann auf Augenhöhe mit seinem Arzt die für ihn richtige Entscheidung treffen“ so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „So kann er die richtigen Fragen stellen und weiß die medizinischen Informationen besser einzuordnen.“

Darmkrebs ist auch eine Krankheit, die vererbt werden kann: etwa jeder 50. Bundesbürger ist familiär vorbelastet. Menschen, bei denen Darmkrebs häufig innerhalb der Familie auftritt, sollten bereits in jungen Jahren ein engmaschiges Früherkennungsprogramm beginnen. Risikopersonen können sich in einem der sechs deutschen Zentren für familiären Darmkrebs beraten lassen, die von der Deutschen Krebshilfe gefördert werden. Unter www.krebshilfe.de/darmkrebszentren.html finden Betroffene eine Liste der Zentren für familiären Darmkrebs.

Zum Thema Darmkrebs und Darmkrebs-Früherkennung stellt die Deutsche Krebshilfe umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung: Alle Ratgeber, Präventionsfaltblätter, Plakate sowie Patienten-Informationsfilme auf DVD können Interessierte und Betroffene kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, und im Internet unter www.krebshilfe.de bestellen oder herunterladen.

Pocket-Ratgeber Erkältungen

Wie gelangen Erkältungsviren in den Körper? Was hilft, wenn Husten, Schnupfen und Halsschmerzen Sie aus der Bahn werfen? Wie kann man einer Erkältung vorbeugen? Der praktische Pocket-Ratgeber „Kopf dicht? Nase zu? Husten?“ von GeloMyrtol® forte beantwortet diese und weitere Fragen rund um Erkältungsbeschwerden. Der handliche Ratgeber passt in jede Hosentasche und leistet auch unterwegs gute Dienste.

Bei Atemwegsinfekten auf die Heilkraft Natur setzen

Bei grippalen Infekten haben sich Schleimlöser aus der Natur bewährt. Der pflanzliche Erkältungsklassiker GeloMyrtol® forte löst den Schleim, sorgt für einen schnellen Abtransport und verflüssigt das zähe Sekret. Das Präparat enthält ein Destillat aus Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl (Myrtol®*). Das wirkt zusätzlich antibakteriell, antientzündlich und gegen freie Radikale. Die Selbstreinigungskräfte der Atemwege werden aktiviert, Erkältungsbeschwerden wie eine behinderte Nasenatmung, Druckkopfschmerzen und Abgeschlagenheit bessern sich schnell. Sowohl bei einem beginnenden Infekt der oberen und unteren Atemwege als auch bei einer fortgeschrittenen Sinusitis und Bronchitis bestätigen Studien GeloMyrtol® forte ein breites Wirkspektrum.

Der Ratgeber steht unter: http://www.medipresse.de/Broschueren.html

Wann der Betriebsarzt helfen kann

Grippeschutzimpfung – ja oder nein? Wie geht man mit dem Arbeitsstress am besten um? Wie kann ein Unternehmer einem Beschäftigten bei Suchtproblemen helfen? All diese Fragen fallen wie die arbeitsmedizinische Vorsorge in das umfangreiche Aufgabengebiet eines Betriebsarztes. Ob fest angestellt oder regelmäßig für einige Stunden als externer Ansprechpartner – jedes Unternehmen muss für eine ausreichende Grundbetreuung durch einen Betriebsarzt sorgen. Die wichtigste Aufgabe des Betriebsarztes ist dabei die Verhütung von Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Erkrankungen. Er unterstützt damit den Unternehmer bei der Wahrnehmung seiner Verantwortung für den Gesundheitsschutz seiner Beschäftigten.

Das Gesundheitsbewusstsein der Beschäftigten sprechen Betriebsärzte mit betrieblichen Gesundheitsaktionen an. „Nicht selten initiieren die Betriebsärzte Vorsorgeprogramme und Gesundheitstage“, schildert Dr. Jens Petersen von der gesetzlichen Unfallversicherung VBG. „Zum Beispiel können Betriebsärzte Impfaktionen für die Mitarbeiter anbieten oder Beratungstage zu gesunder Ernährung veranstalten.“

Der Betriebsarzt bietet außerdem Leistungen zur aktiven Gesundheitsförderung an. Er ist Ansprechperson für die ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes und die Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Darüber hinaus kann er als Vermittler zwischen Beschäftigten und dem Arbeitgeber bei Konflikten und Suchterkrankungen dienen. Genau wie jeder andere Arzt unterliegt auch der Betriebsarzt dabei der ärztlichen Schweigepflicht. Was Beschäftigte mit dem Arzt besprechen, bleibt geheim.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.vbg.de/downloads

Jede Sekunde zählt!

Jährlich erleiden in Deutschland etwa 250.000 Menschen eine schwere Hirnverletzung vor allem durch Stürze und Unfälle – etwa 170.000 Menschen einen Schlaganfall .

„Nach einem solchen Akutereignis ist es extrem wichtig, dass die Patienten so schnell wie möglich in eine entsprechend ausgestattete Stroke-Unit gelangen“, so Chefarzt Dr. Stephen Kaendler vom Klinikum Heidenheim. „Denn es bleiben, um beispielsweise durch eine Lysetherapie ein Blutgerinnsel aufzulösen, maximal viereinhalb Stunden Zeit, und dies vom erstmaligen Auftreten der Symptome bis zur Behandlung. Da zählt jede Sekunde!“ weiß Kaendler zu berichten.

„Für die über 250.000 Schädelhirnverletzte, die jedes Jahr neu hinzukommen sind die Informationen, wo welche speziellen Einrichtungen für die neurologische Rehabilitation, Nachsorge und Spezialpflege immens wichtig!“, so der stellvertretende Vorsitzende der SHV – FORUM GEHIRN e.V. Karl-Eugen Siegel. „Es ist frustrierend, dass Betroffene selbst heute oft nicht erfahren, welche rehabilitative Möglichkeiten es bei Hirnverletzungen gibt. So erst bei einer Selbsthilfeaktion im November letzten Jahres!“ Daher hat Siegel nun mit seinem Verband ein Onlineportal geschaffen, welches diesen Informationsmangel behebt. Unter www.neuroINDEX.de können alle in Deutschland tätigen Einrichtungen in der neurologischen Rehabilitation, Pflege und Nachsorge abgerufen werden.

Doch Siegel’s Verband und seine Partner möchten noch mehr. Sie wollen vor Ort über die Besonderheiten der neurologischen Rehabilitation sowohl bei Schlaganfall als auch Hirnverletzungen aufklären. Dazu gibt es vom 5.März bis zum 18. März in Zusammenarbeit mit der vhs Heidenheim ein reichhaltiges Programm (s. unten). Den Auftakt wird am Dienstag 5. März 2013, der Heidenheimer Landrat Thomas Reinhardt um 16.00 Uhr machen, gefolgt von Fachbeiträgen der Chefärzte Dr. Stephen Kaendler, Klinikum Heidenheim, Dr. Bernhard Eifert, SRH Fachkrankenhaus Neresheim, Luzia Fischer, Therapiezentrum Burgau und einem Bericht von Hermine Gutmair über ihren Alltag als Betroffene.

Begleitend zur Gesamtaktion, werden Chefarzt Dr. Kaendler und K.E. Siegel am Montag, den 25. Februar um 15.00 Uhr im Foyer des Klinikums Heidenheim eine Mitmachausstellung eröffnen, die sich mit dem Thema:“brain i cap, Das Hadicap mit unserem Gehirn!“ beschäfftigt. „Die Besucher können an sieben Stationen erleben, welche Auswirkungen eine Hirnverletzung im Alltag haben kann“, erläutert Siegel die Ausstellung. „Beispielsweise das Phänomen der Doppelbilder, der Aphasie, Koordinationsschwierigkeiten und einiges mehr. Es lohnt sich, diese eigene Erfahrung zu machen und im Gegensatz zu einer Hirnverletzung kann man die Ausstellung ohne Nebenwirkungen verlassen!“ Siegel grinst.“Genau das denke ich nicht. Diese kleine Ausstellung wird seine Wirkung nicht verfehlen und uns für Hirnverletzte sensibilisieren!“

neuroINDEX, Das Magazin Ausgabe Heidenheim finden Sie unter: http://www.neuro-index.de/?p=9911

Lieber nicht am Freitag operieren lassen

Wer sich im Krankenhaus einer Operation unterziehen muss, hat keine andere Wahl, als den behandelnden Ärzten zu vertrauen. Der Zeit- und Kostendruck, der auf den Medizinern im Operationssaal lastet, wird aber immer größer. Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner März-Ausgabe unter dem Motto „21 Geheimnisse aus dem OP“ dieser Thematik und gibt Ratschläge, was man als Patient vor einem Eingriff unbedingt beachten sollte und welche Rechte man danach hat.

So raten sogar Mediziner, für eine Operation nicht gleich den erstbesten Arzt zu nehmen. „Ärzterankings in Zeitschriften und im Internet haben ihre Berechtigung. Aber erste Anlaufstelle, um den richtigen Chirurgen zu finden, bleibt Ihr Haus- oder Facharzt“, rät zum Beispiel Dr. Jörg Ansorg, Geschäftsführer des Berufsverbandes der deutschen Chirurgen. Es sei durchaus richtig und üblich, so Ansorg, sich vor einer großen Operation die Meinung eines anderen Arztes einzuholen. „Jeder Kassenpatient hat das Recht dazu. Das hat nichts mit Misstrauen zu tun, sondern damit, dass mit der Größe des Eingriffs das Risiko steigt.“ Ein weiterer Ratschlag der Fachleute: Wer kann, sollte seinen Operationstermin auf den Wochenanfang legen lassen. Die einfache Begründung: Der Arzt kann in den folgenden Tagen den Genesungsprozess des Patienten selbst begleiten; bei der Operation kurz vor dem Wochenende ist dies eher selten möglich, da der Arzt dann möglicherweise freie Tage hat. Zugleich raten Experten, vor einer planbaren Operation eine Eigenblutspende vorzunehmen. Damit kann der Patient das Restrisiko ausschließen, dass er sich – sollte er bei oder nach der Operation plötzlich Blut benötigen – durch Spenderblut mit HIV oder Hepatitis B und C ansteckt.

Überhaupt gilt es als ratsam, mit dem Haus- oder Facharzt zu klären, ob der Eingriff überhaupt notwendig ist oder es nicht möglicherweise Alternativen zur Operation gibt. „Wenn die Betten im Krankenhaus gefüllt werden müssen und der leistungsorientierte Vertrag des Oberarztes und Chefarztes über Ihr Einkommen entscheidet, dann kommt es wohl in Einzelfällen vor, dass ein Bett in einer chirurgischen Klinik mit einem Patienten belegt wird, der unter Umständen diesen Eingriff nicht unbedingt benötigt“, räumt Prof. Dr. Markus W. Büchler ein, der 2012 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie war. Wer sich einer Operation unterziehen will oder muss, hat im Übrigen danach das Recht zu erfahren, wie der Eingriff gelaufen ist. Die entsprechenden Informationen stehen im so genannten OP-Bericht. Möglicherweise lauern dort aber unliebsame Überraschungen. Wie das Magazin
Reader’s Digest in der neuen Ausgabe unter Berufung auf eine Statistik des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung berichtet, beschwerten sich im Jahr 2011 insgesamt 2343 Chirurgiepatienten bei ihrer Krankenversicherung über einen Behandlungsfehler. In 29 Prozent der Fälle erwiesen sich die Vorwürfe als berechtigt.

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die März-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab Montag, 25. Februar, an zentralen Kiosken erhältlich.

Diabetes-TV

Diabetes-TV.info – mit diesem innovativen Informationsangebot beschreitet der Deutsche Diabetiker Bund (DDB), Landesverband Hessen, neue Wege.

Viele interessante Themen rund um Diabetes wurden aufgearbeitet und in Bewegtbilder umgesetzt. „Selbsthilfe findet nicht mehr ausschließlich in Gruppenräumen statt. Im Zeitalter von großen sozialen Netzwerken möchten auch wir mit neuen geeigneten Wegen Diabetiker erreichen, die wie alle anderen immer medienaffiner sind und so in jüngerem Alter für uns erreichbar werden“, begründet Prof. Dr. med. Hermann von Lilienfeld-Toal, Vorsitzender des Landesverbandes Hessen, diesen Schritt in die digitale Zukunft. „Ein modernes und innovatives Selbsthilfeprojekt, das wir gerne mit auf den Weg gebracht haben“, so Norbert Sudhoff, Landesgeschäftsführer der BARMER GEK in Hessen.

Der DDB Landesverband ist die größte Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Diabetes in Hessen. Dem Verband gehören rund 3.500 Diabetiker und Interessierte an. 15 Bezirksverbände organisieren die über 100 lokalen Selbsthilfegruppen. „Wir dürfen als Verband nicht stehen bleiben – das Internet ist ein wichtiges Medium geworden“, weiß Prof. Lilienfeld-Toal. Viele Informationen und Ankündigungen laufen bereits über die Homepage. „Aber uns war es wichtig auch das bewegte Bild in unser Angebot zu integrieren.“ Das Projekt Diabetes-TV.info war damit geboren. 20 Themen rund um Diabetes wurden filmerisch umgesetzt, immer in enger fachlicher Abstimmung mit anerkannten Experten.

„Die Selbsthilfe ist ein wichtiger Bestandteil unseres Gesundheitssystems und übernimmt Aufgaben, die sonst kaum zu bewältigen wären. Der Landesverband Hessen im Deutschen Diabetiker Bund öffnet sich für neue Wege der Information ohne die traditionellen Wege der Selbsthilfe vor Ort zu vernachlässigen“, begründet Norbert Sudhoff das Engagement der BARMER GEK in Hessen. In den 20 kleinen Kurzfilmen geht es um traditionelle Themen wie Ernährung und Bewegung aber auch sehr praktische Bereiche wie den richtigen Umgang mit der Insulinspritze. „Wir wollten natürlich auch den Blick auf etwas ungewohnte Themen werfen und haben uns solchen Bereichen wie Homöopathie, Entwicklung in der Diabetestherapie und die Möglichkeit von Transplantationen der Bauchspeicheldrüse gewidmet“, beschreibt Prof. Lilienfeld-Toal die Inhalte von Diabetes-TV.info.

Mit diesem neuen Medium haben sowohl Mitglieder als auch weitere Betroffene und Interessierte die Möglichkeit, unabhängig von Ort und Zeit, sich über das weite Feld Diabetes Informationen zu besorgen. „Mit Diabetes-TV.info wagen wir einen vorsichtigen Schritt in die virtuelle Zukunft“, so Lilienfeld-Toal. Für den Landesverband ist es eine moderne Ergänzung zum traditionellen Angebot der Selbsthilfeorganisation. Die Themen sollen weiter ausgebaut werden, sodass Diabetes-TV.info als ein flexibles und modernes Instrument in die Arbeit der Diabetes-Selbsthilfe integriert werden kann. Einsatzmöglichkeiten sieht der hessische Landesvorsitzende aber auch in ärztlichen Wartezimmer und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens. Immerhin gehört Diabetes zu den großen chronischen Volkskrankheiten. In Deutschland sind über 7 Millionen Menschen davon betroffen. Da lohnt es sich neue Wege zu gehen und auf breiter Basis zu informieren.
www.diabetes-tv.info

Ratgeber Gesundheit

Gesund bleiben und Risiken erkennen: Die Experten des stern haben einen umfassenden Ratgeber erstellt, der kompaktes Wissen rund um die Gesundheit liefert. Die Sonderausgabe basiert auf neusten medizinischen Erkenntnissen und hilft Patienten, die Qualität der ärztlichen Versorgung einzuschätzen / Neue Ausgabe stern GESUND LEBEN „Ratgeber Gesundheit“ ab 18. März 2013 zum Preis von 8,00 EUR im Handel.

Woran erkennt man, ob ein Arzt gut behandelt? Betrachtet er Körper und Psyche gleichermaßen? Wann sollte der Hausarzt, wann der Facharzt zu Rate gezogen werden? Und wie sollte die Zusammenarbeit dieser Mediziner aussehen? Der Ratgeber Gesundheit von stern GESUND LEBEN gibt ausführliche Antworten und bereitet Patienten bestmöglich auf die nächste Sprechstunde vor.

Das stern GESUND LEBEN Spezial bietet Informationen zu 30 weit verbreiteten Krankheiten – von Rückenschmerzen und Sodbrennen über Asthma bis hin zum Herzinfarkt. Im verständlichen Diagnose- und Therapie-Kompass erfahren Leser zudem, wie sie selbst zur Heilung beitragen können. Basis des Ratgebers sind die neusten Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften, die regelmäßig auf Basis von Studien überarbeitet werden.

Der Ratgeber Gesundheit erklärt das faszinierende Zusammenspiel von Psyche und Organen. Er gliedert sich in die Kapitel „Herz & Kreislauf“, „Muskeln & Gelenke“, „Magen“, „Darm“, „Haut“ und „Lunge“. Zu jedem Organ werden ausführliche Informationen zur Prävention geliefert und klassische Risikofaktoren erläutert. Denn oft passt die moderne Lebensweise nicht zur Biologie des Menschen. stern GESUND LEBEN Spezial zeigt auf, was gesund hält und heilt: Beispielsweise wirkt sich Joggen nicht nur positiv auf Muskeln und Gelenke aus, sondern stärkt auch das Immunsystem und fördert die Anpassungsfähigkeit des Gehirns.

Ergänzt werden die ausführlichen Informationen zu Körper und Geist mit Infografiken. Sie veranschaulichen die Funktionsweise der wichtigsten Organe und erklären die technische Ausstattung von Facharztpraxen. Zusätzlich enthält der Ratgeber zahlreiche Tests zur Selbsteinschätzung. Sie helfen, das eigene Gesundheitsrisiko zu erkennen.

Wie Apotheken beim großen Husten abkassieren

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – viele Menschen leiden derzeit unter einer heftigen Erkältung. Doch wer damit in die Apotheke geht, wird oft schlecht beraten und bekommt viel zu viele Medikamente verkauft. Das haben Recherchen des NDR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins „Markt“ im NDR Fernsehen ergeben. Mediziner und Pharmakologen halten dieses Ergebnis für erschreckend.

Nasentropfen, Paracetamol, Eukalyptusölkapseln, Hustensaft, Acetylcystein zum Schleimlösen, Salbe zum Einreiben und Inhalieren und ein Vitaminkomplexpräparat – Medikamente für insgesamt rund 50 Euro verkaufte eine Apotheke einem einzigen Kunden mit Erkältungssymptomen. Zehn Apotheken hat der NDR stichprobenartig getestet. Rund 30 Euro haben die Apotheken im Durchschnitt für Erkältungsmedikamente kassiert. „Alles auf einmal bei einem Menschen, dafür gibt es ein Wort: Polypragmasie. Und da wird es kritisch mit den Interaktionen und Wechselwirkungen der einzelnen Medikamente“, kritisiert Prof. Martin Scherer vom Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Ein Großteil des Geldes könne man getrost sparen.

Apotheker sind gesetzlich verpflichtet zu beraten. Seit dem 1. Juni 2012 ist eine ausführliche Kundenberatung sogar laut Apothekenbetriebsordnung Pflicht. Doch nur in einer Apotheke wurde überhaupt nachgefragt, unter welchen Erkältungssymptomen der Patient tatsächlich leide und welche Medikamente er sonst noch nehme. „Da geht es nur ums Verkaufen und nicht um eine qualifizierte Beratung“, empört sich der Pharmakologe Prof. Roland Seifert, Medizinische Hochschule Hannover. „Es scheint sich nichts verbessert zu haben.“ Noch vor vier Monaten hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) dem NDR zugesichert, dass man daran arbeite, das Bewusstsein der Apotheken zu stärken, damit so etwas nicht mehr vorkomme. Zu der aktuellen Stichprobe aber wollte der ABDA kurzfristig keine Stellungnahme abgeben.

Mehr zum Thema in der Sendung „Markt“ am Montag, 18. Februar, um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen.

Aufklärungs- und Testprogramm zum Thema Cholesterin

75 % der Deutschen kennen ihren Cholesterinwert nicht. Dieses bemerkenswerte Ergebnis legt aktuell eine groß angelegte Studie* in sechs europäischen Ländern im Auftrag von Becel pro.activ offen. Doch gerade die Kenntnis des eigenen Cholesterinwertes ist von enormer Bedeutung. Ein erhöhter Cholesterinspiegel gehört zu den größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen, deren äußerste Ausprägung der Herzinfarkt ist. Im Rahmen eines umfangreichen Jahresprogramms möchte Becel pro.activ nun das Thema Cholesterin wieder stärker ins Bewusstsein der Deutschen rücken, die Bevölkerung aufklären, testen und beim Cholesterinsenken unterstützen. Das Programm startet mit 70.000 Cholesterintests, die noch bis zum 28. März 2013 in 300 deutschen Städten durchgeführt werden.

Mythos Cholesterin – Was wissen die Deutschen wirklich?

Ein Auszug aus der Studie zeigt: Das Wissen der Deutschen über Cholesterin ist auch im europäischen Vergleich schwindend gering. Obwohl jeder zweite Deutsche (53 %) es wichtig findet, den eigenen Cholesterinspiegel zu kennen, wissen drei von vier Bundesbürgern (75 %) ihre Werte nicht. Die Bundesrepublik liegt damit über dem europäischen Durchschnitt von 60 %. Zum Vergleich: Acht von zehn Deutschen (84 %) kennen ihren Blutdruck. Ein Drittel der befragten Deutschen (33 %) gibt nicht nur an, den eigenen Cholesterinspiegel nicht zu kennen, sondern geht gleichzeitig davon aus, dass dieser nicht erhöht ist. Sechs von zehn Befragten (60 %), die ihren Cholesterinspiegel kennen (25 % der Befragten), haben erhöhtes Cholesterin. Außerdem herrscht auch immer noch die fälschliche Annahme, dass die Ursachen im Übergewicht und Alter liegen: Sieben von zehn deutschen Befragten (70 %) sind der Meinung, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel nur ein Problem der Menschen mit Übergewicht ist. Im Vergleich zu den europäischen Nachbarn kommt Deutschland damit schlecht weg: Im Durchschnitt sind hier nur vier von zehn (40 %) dieser Ansicht. Fast jeder zweite Bundesbürger (46 %) nimmt an, dass erhöhtes Cholesterin vor allem die ältere Bevölkerung betrifft. In den anderen befragten Ländern glauben dies lediglich 15 %.

Projekt Cholesterinbewusstsein – So unterstützt Becel pro.activ

Die bedenklichen Ergebnisse der Studie sind Grund genug für Becel pro.activ ein Aufklärungs- und Testprogramm einzuleiten, das sich über das gesamte Jahr erstreckt. Die Marke macht es sich zur Aufgabe, die Deutschen über die Bedeutung von Cholesterin aufzuklären, die Bundesbürger zu testen und sie beim Senken des Cholesterinspiegels zu unterstützen. Zunächst ruft Becel pro.activ ab sofort bis zum 28. März 2013 deutschlandweit dazu auf, die eigenen Cholesterinwerte überprüfen zu lassen. 70.000 kostenlose Tests werden in insgesamt 350 Supermärkten in knapp 300 Städten durchgeführt. Auf www.becel.de haben Interessenten mittels eines Filialfinders die Möglichkeit, einen Teststandort in ihrer Nähe zu finden. Im Anschluss an die 70.000 Tests wird es ein vierwöchiges Programm zur Senkung des Cholesterinspiegels in einer deutschen Stadt geben, in der – laut Testergebnissen – besonders viele Bewohner mit erhöhtem Cholesterin leben. In der zweiten Jahreshälfte erfolgt auf der Website www.becel.de ein deutschlandweiter Aufruf zum Cholesterinsenken. Teilnehmer erhalten kostenlos einen vierwöchigen Vorrat Becel pro.activ Margarine sowie Tipps zu einer gesunden und aktiven Lebensweise.

* Repräsentative Studie von Becel pro.activ, Dezember 2012. Umfrage zum Thema „Cholesterin“ unter 6.062 Bürgern über 45 Jahre in sechs europäischen Ländern (Deutschland (n=1004), England (n=1033), Frankreich (n=1011), Spanien (n=1008), Niederlande (n=1004), Griechenland (n=1002)).

Wer heilt, hat Recht.

Glaubt man diesem Grundsatz, spricht bei bestimmten Erkrankungen viel für die Behandlung mit sogenannten „alternativen“ beziehungsweise komplementären Heilmethoden. Dies gilt vor allem für viele, von der Schulmedizin oft nur schwer behandelbare Gesundheitsprobleme, wie zum Beispiel chronische Erkrankungen und Schmerzen. Ganz oben in der Beliebtheitsskala der „Alternativen“: Akupunktur, Homöopathie und anthroposophische Therapien.

Akupunktur

Nach Überzeugung der Anhänger der Traditionellen Chinesischen Medizin durchziehen Energiebahnen, Meridiane genannt, unseren Körper. Bei Krankheiten liegt nach Vorstellung der TCM-Mediziner eine Störung im Fluss der Lebensenergie vor. An über 350 Stellen des menschlichen Körpers erreichen diese Energiebahnen als stimulierbare Akupunkturpunkte die Körperoberfläche.

Akupunktur hat ihre Grenzen, vor allem bei schweren organischen Schäden, schweren Entzündungen, Brüchen und Infektionskrankheiten. Aber bei Beschwerden wie chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder chronischen Schmerzen im Kniegelenk zum Beispiel durch Gonarthrose kann Akupunktur durchaus hilfreich sein. Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn diese mindestens sechs Monate bestehen.

Patienten sollten auf eine nachgewiesene, hohe Qualifikation der Akupunkteure und eine Einbindung der „alternativen“ Behandlung in eine umfassende schmerztherapeutische Gesamtbehandlung achten. Deshalb sollten nur anerkannte und erfahrene Spezialisten mit umfassenden Kenntnissen in der Akupunktur, in der Schmerztherapie sowie in der psychosomatischen Grundversorgung die Nadeln setzen.

Homöopathie

Der Grundsatz dieser vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelten Heilmethode: „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“. Die Grundstoffe für homöopathische Arzneimittel sind vor allem Pflanzen, Tiere, Mineralien, Metalle oder Stoffe aus erkrankten Organen. Sie werden vor Verabreichung aber häufig so weit verdünnt, dass vom Ausgangsstoff nichts mehr nachzuweisen ist. Dabei werden Verdünnungen erreicht, die ungefähr dem Verhältnis von einem Gramm Kochsalz gelöst im gesamten Wasser des Bodensees entspricht. Es gibt auch noch weit höhere Verdünnungsverhältnisse (Hochpotenzen).

Wenngleich in diesen Arzneien kein Molekül des Ausgangsstoffes mehr nachzuweisen ist, sind diese nach Überzeugung der Homöopathen die am stärksten und tiefsten wirkenden Arzneien. Wie ist das möglich? Nach Überzeugung der Anhänger der Lehre Hahnemanns speichert das Lösungsmittel die Information des Arzneiwirkstoffs und gibt dieses als heilende Kraft an den Körper weiter.
In einem ersten ausführlichen Gespräch dokumentiert der homöopathische Arzt die individuellen Beschwerden sowie das physische und psychische Gesamtbild des Patienten. Auf dieser Grundlage bestimmt der behandelnde Arzt die effektivsten homöopathischen Mittel für die Heilung. Die Kontrolle des Behandlungs- und Heilungsverlaufs erfolgt schließlich durch ein Folgegespräch.

Anthroposophische Medizin

Die Anthroposophische Medizin versteht sich als Erweiterung der Schulmedizin, basierend auf drei funktionellen Bereichen im menschlichen Körper: dem Sinnes-Nerven-System des Denkens und Bewusstseins, dem rhythmischen System von Kreislauf und Atmung und dem Stoffwechsel und Gliedmaßen-System. Ziel der anthroposophischen Behandlung ist es, die Harmonie zwischen den Wesensgliedern auszubalancieren. Neben der Diagnose werden auch das soziale Umfeld und die Persönlichkeit des Erkrankten berücksichtigt. Die drei Säulen der Therapie: schulmedizinische oder anthroposophische Medikamente, individuelle, biodynamische Ernährungspläne und Heileurythmie. Deren Ziel ist es, den Erkrankten zu einem schöpferischen Umgang mit sich und der Krankheit zu führen.
(obx-medizindirekt)