Archiv für den Monat: Januar 2014

Ein Drittel der Erwachsenen ist körperlich inaktiv

Als alarmierend stuft die Deutsche Herzstiftung die Tatsache ein, dass in Deutschland 30 % der Erwachsenen körperlich inaktiv sind, wie der neue Deutsche Herzbericht 2013 dokumentiert (www.herzstiftung.de/herzbericht ). „Dies bedeutet eine große Herausforderung für das Gesundheitswesen in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch anderer schwerwiegender Krankheiten wie Krebs“, warnt der Kardiologe Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, bei der Vorstellung des neuen Herzberichts in Berlin. Bewegungsmangel ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung und das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit (KHK), der Krankheit, die dem Herzinfarkt vorausgeht. Längst wissenschaftlich belegt ist zudem die vorbeugende Wirkung von regelmäßiger Bewegung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck.

Bedenkliche Entwicklung
Trotzdem bewegen sich leider immer noch zu viele Menschen viel zu wenig in ihrem Alltag: 34,3 % der Frauen und 33,0 % der Männer erklären sich als „sportlich inaktiv“. Dies ergab die „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)“ des Robert-Koch-Instituts. „Umso bedenklicher ist diese Entwicklung in der Bevölkerung, wenn man bedenkt, welchen dominierenden Einfluss die koronare Herzkrankheit und die Herzinsuffizienz (Herzschwäche) auf die Sterblichkeit in allen Bundesländern haben“, hebt Prof. Meinertz hervor. Denn insgesamt starben laut Deutschem Herzbericht 2013 allein im Jahr 2011 127.101 Menschen an KHK, davon mehr als 52.000 am akuten Herzinfarkt, 45.428 Menschen starben an Herzschwäche in Deutschland.

Reha für Herzkranke: Besonders jüngere Patienten meiden wichtige Herzgruppen
Mit Sorge beobachten Kardiologen außerdem einen Rückgang der Anzahl teilnehmender Patienten an den Herzgruppen zur Betreuung chronisch Herzkranker im Sinne der Rehabilitation. Solche Herzgruppen meiden zunehmend die jüngeren, vorwiegend berufstätigen Patienten und besonders Patientinnen. Nur noch jeder fünfte Herzinfarktpatient sucht eine Herzgruppe auf. Bewegungstherapie ist aber in der Rehabilitation von Herzkranken, z. B. nach einem Herzinfarkt, sehr wichtig und ein wesentliches Element in den von den Landesorganisationen der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) betreuten über 6.300 Herzgruppen in Deutschland. Diese Herzgruppen werden zunehmend von älteren Männern (Durchschnittsalter: 69,03 Jahre in 2012) dominiert, während der Anteil von Frauen lediglich 28,6 % beträgt. „Hier sind dringend Aktionen notwendig, wie man die Bewegungsangebote in den Herzgruppen auch für die jüngeren Patienten attraktiver macht“, fordert Prof. Meinertz. Ferner bestehen regionale Unterschiede in der Versorgung mit Herzgruppen. „Besonders in den neuen Bundesländern und in ländlichen Regionen müsste es noch mehr Herzgruppen geben.“

Wie viel pro Tag sollte man sich bewegen?
Positiv bewertet die Herzstiftung, dass sich in Deutschland heute mehr Frauen und Männer als vor zehn Jahren bewegen (DEGS1). Für gesunde Erwachsene werden moderate Aktivitäten von mindestens 30 Minuten pro Tag (möglich auch in 10-Minuten-Abschnitten), fünfmal in der Woche, empfohlen. Bei Kindern liegt das tägliche Minimum an körperlicher Bewegung bei ein bis zwei Stunden pro Tag. Wegen der Zunahme der Adipositas von Kindern, empfehlen ärztliche Fachgesellschaften zudem eine Stunde Schulsport täglich. Übergewicht und Adipositas zählen zu den klassischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sie schränken die Beweglichkeit des Betroffenen ein, erhöhen den Blutdruck, Blutzucker und Blutfette.

Zum kostenfreien Ratgeber der Deutschen Herzstiftung für mehr Bewegung „Jeder Schritt zählt!“ unter: www.herzstiftung.de/ausdauer-verbessern

Zusammenhang zwischen Melatonin und Krebsrisiko entdeckt

Dass ausreichend Schlaf und körperliche Gesundheit zusammenhängen, ist schon lange bekannt. Doch Krebsforscher an der Harvard School of Public Health haben nun eine Entdeckung gemacht: Höhere Dosen des Schlafhormons Melatonin könnten ein niedrigeres Risiko für Prostata-Krebs bedeuten.

Die Forscher untersuchten in ihrer Studie im Zeitraum von 2002 bis 2009 die körpereigene Melatoninproduktion von 928 isländischen Männern. Die Probanden wurden darüber hinaus gebeten, Fragen über ihr Schlafverhalten zu beantworten. Die Untersuchung ergab, dass ein Siebtel der Männer Einschlafprobleme hatte. Jeder Fünfte hatte erhebliche Schwierigkeiten, nachts durchzuschlafen. Studienteilnehmer mit Schlafproblemen hatten deutlich niedrigere Melatoninwerte im Körper als jene ohne Schlafprobleme. „Es ist bereits seit längerer Zeit bekannt, dass Schlafmangel und andere Faktoren, wie zum Beispiel die Ernährung, die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin beeinflussen können. Zudem nimmt die körpereigene Melatoninproduktion im Alter ab“, erklärt Tony Gnann, Geschäftsführer der Milchkristalle GmbH, München Melatonin ist in vielen Lebensmitteln enthalten – unter anderem auch in den Nachtmilchkristallen.

Die Forscher fanden außerdem heraus, dass Männer mit Schlafproblemen ein deutlich höheres Krebsrisiko hatten. Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, reduzierte sich bei Probanden mit überdurchschnittlichen Melatoninwerten im Körper um 75 Prozent. Um die Ergebnisse zu bestätigen, sollen nun weitere Studien zum Zusammenspiel von Schlafverhalten und Krebsrisiko folgen.

Künstliches Licht, Jetlag und eine falsche Ernährung können die Ausschüttung von Melatonin reduzieren. Das Schlafhormon ist jedoch essenziell für den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers. Es wird in der Zirbeldrüse im Zwischenhirn produziert, die über die Melatoninausschüttung die innere Uhr steuert. Durch die Zufuhr von Melatonin kann der Melatoninspiegel angehoben werden. Lebensmittel wie Walnüsse, Tomaten, Reis, Bananen oder Nachtmilchkristalle sind dafür besonders geeignet. Nachtmilchkristalle werden aus Milch von Kühen gewonnen, die vor Sonnenaufgang gemolken werden. Zudem werden die Kühe mit Kräutern und Gräsern gefüttert, die die Aminosäure Tryptophan enthalten. Dadurch enthalten sie bis zu 100 mal mehr Melatonin als normale Milch.

Mehr Informationen: www.milchkristalle.de

Barth Syndrom: Erbkrankheit als Ursache einer Herzschwäche bei Kindern

Die Dilatative Kardiomyopathie ist eine wichtige zugrundeliegende Ursache der chronischen Herzinsuffizienz. Die Ursachen einer Dilatativen Kardiomypathie sind vielfältig und gehen häufig auf genetische Defekte zurück, die krankhafte Veränderungen der Struktur und/oder Funktionsweise der Herzmuskelzellen bedingen. Im Rahmen der Margret Elisabeth Strauß-Projektförderung der Deutschen Herzstiftung in Höhe von 91.000 Euro, die zum Ziel die Weiterentwicklung der Behandlungsmethoden auf dem Gebiet der Dilatativen Kardiomyopathie hat, sollen Entstehungsmechanismen dieser Erkrankung näher untersucht und mögliche Therapieansätze erforscht werden, die eine Linderung der Erkrankung herbeiführen könnten. Bei Kindern wird eine Dilatative Kardiomyopathie unter anderem durch das Barth Syndrom verursacht. Diese Erbkrankheit ist auf einen Gendefekt zurückzuführen, der zur Beeinträchtigung der Energiegewinnung in Herzmuskelzellen führt. Die genauen Mechanismen, die letztlich zur Herzinsuffizienz führen, sind hierbei aber noch unvollständig verstanden.

Das Forscherteam um Prof. Dr. med. Christoph Maack, Oberarzt und Heisenberg-Professor an der Klinik für Innere Medizin III am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, wird daher in Zusammenarbeit mit der Gruppe um Prof. Dr. rer. nat. Peter Rehling vom Zentrum Biochemie der Universitätsmedizin Göttingen die Herzmuskelzellen von Mäusen untersuchen, die den gleichen genetischen Defekt wie Patienten mit Barth Syndrom haben. „Von der Arbeit des Forscherteams um Professor Maack erhoffen wir uns neue Erkenntnisse zur Krankheitsentstehung des Barth Syndroms. Dank solcher Erkenntnisse lassen sich womöglich neue Therapiemöglichkeiten zur Bekämpfung der Dilatativen Kardiomyopathie bei Kindern aufzeigen“, hebt Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, hervor. Das Forschungsprojekt trägt den Titel „Das Barth Syndrom als mitochondriale Form der dilatativen Kardiomyopathie: Rolle von Redoxstatus und oxidativem Stress“.

Erbkrankheit mit schwerwiegenden Folgen betrifft nur Jungen
Das Barth Syndrom ist eine Erbkrankheit, die nur Jungen betrifft, oft bereits in den ersten Lebensmonaten auftritt und durch eine Herzschwäche, eine Muskelschwäche der Skelettmuskulatur und einen Immundefekt gekennzeichnet ist. Die Herzschwäche ist hierbei meist das führende Problem, hat eine schlechte Prognose und kann in 14 % der Fälle nur noch durch eine Herztransplantation behandelt werden. Die Immunschwäche geht auf eine Verringerung der Zahl der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) zurück und kann lebensbedrohliche Infektionen verursachen. Die Muskelschwäche verursacht eine schnelle Ermüdbarkeit der Kinder, die ihnen das Rennen beim Spielen spürbar erschweren kann.

Die Erkrankung, erstmals 1983 durch Dr. Peter Barth beschrieben, geht auf einen Defekt des sog. Taffazin-Gens zurück, der die zelleigene Produktion von Cardiolipin beeinträchtigt. Cardiolipin ist ein wichtiger Membranbestandteil in Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zellen, die für die Versorgung der Körperzellen mit Energie in Form von Adenosintriphosphat (kurz: ATP), dem wichtigsten Energieträger in den Zellen, verantwortlich sind. Defekte in der Cardiolipin-Herstellung führen dazu, dass in den Kraftwerken die „Turbinen“ der ATP-Produktion nicht mehr effektiv ineinander greifen, was dazu führt, dass weniger Energie, aber mehr „Abgase“ in Form von Sauerstoffradikalen entstehen. Sauerstoffradikale sind dafür bekannt, dass sie krankhafte Umbauprozesse und Schwächung des Herzens, aber auch Defekte anderer Organ- bzw. Zellsysteme und Alterung verursachen können.

Neu im Fokus der Forschung: Zusammenspiel zwischen den Kalzium-Speichern der Zellen und den Mitochondrien
Der Schwerpunkt der Arbeiten wird darauf liegen, das Zusammenspiel zwischen den Kalzium-Speichern der Zellen und den Mitochondrien genauer zu analysieren, da der Defekt des Taffazin-Gens auch die Verbindung zwischen diesen beiden Zellbestandteilen beeinträchtigen könnte. Da jedoch die Energie-Produktion sowie die Entgiftung von Sauerstoffradikalen auf Kalzium-Belieferung der Mitochondrien aus den Speichern angewiesen ist, könnte ein solcher Defekt auch eine Energieverarmung und Radikalstress verursachen. Schließlich soll ein neuartiges Medikament getestet werden, welches Cardiolipin stabilisieren und Sauerstoffradikale abfangen kann und sich bereits in klinischer Erprobung bei Patienten mit Herzinfarkt befindet.

Infos zur Forschungsförderung der Deutschen Herzstiftung unter: www.herzstiftung.de/Forschung.html

Nur jeder fünfte Diabetiker kennt das Risiko einer diabetischen Polyneuropathie

Eine forsa Umfrage* unter 404 Diabetikern ab 50 Jahren belegt, dass nur 22 Prozent der Befragten sich des Risikos für Diabetes bedingte Nervenschäden bewusst sind, obwohl die sogenannte diabetische Polyneuropathie (DPNP) eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes ist. Besonders die Gruppe der Typ 2-Diabetiker weist ein geringes Bewusstsein auf. Dabei geben 55 Prozent aller Befragten an, an den für die diabetische Polyneuropathie typischen Missempfindungen wie Kribbeln, Brennen, Schmerzen oder Taubheit in Füßen oder Händen zu leiden. Auch der damit verbundene Leidensdruck ist groß: Mehr als ein Drittel der von Missempfindungen Betroffenen (37 Prozent) gibt an, dass sich die Missempfindungen negativ auf ihr Leben auswirken. 11 Prozent nennen Depressionen und Stimmungsschwankungen als eine Folge, 10 Prozent haben Angst vor einer Verschlechterung der Lebenssituation durch die Missempfindungen. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Obwohl es Therapien zur Behandlung der durch die diabetische Polyneuropathie hervorgerufenen Missempfindungen gibt, wenden 58 Prozent der davon Betroffenen keine an. Dabei gibt es in Apotheken rezeptfreie Medikamente wie Alpan®, die die Symptome lindern können, der Nervenschädigung entgegenwirken und den Körper dabei nicht belasten. Das sind genau die Eigenschaften, die sich die meisten Befragten von einem Neuropathie-Medikament wünschen. Mit seinem natürlichen Wirkstoff Thioctsäure, ein körpereigenes Co-Enzym, stellt das Medikament Alpan® eine wirksame und sehr gut verträgliche Therapie-Option bei diabetischer Polyneuropathie dar.

Die diabetische Polyneuropathie zählt zu den häufigsten Folgeerkrankungen eines Diabetes. Allgemein leiden rund 30 Prozent aller Diabetiker unter den für die Krankheit typischen Symptomen wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühl oder gar Schmerzen in Füßen oder Händen. Unbehandelt schreitet die Nervenschädigung voran und kann unter anderem ein diabetisches Fußsyndrom begünstigen, das nicht selten eine Amputation zur Folge hat. Besonders betroffen scheinen ältere Diabetiker ab 50 Jahren zu sein, wie die forsa Umfrage zeigt:

55 Prozent der Befragten klagen über mindestens eine Missempfindung, besonders häufig (30 Prozent) tritt diese in den Füßen auf. Rund jeder Fünfte (17 Prozent) leidet unter Missempfindungen sowohl in den Händen als auch in den Füßen. Als häufigste Missempfindung wird „Kribbeln in den Füßen“ (28 Prozent) genannt, gefolgt von „Taubheitsgefühl in den Füßen“ (21 Prozent) und „Schmerzen in den Füßen“ (19 Prozent). Auf einer Skala von 1 (= überhaupt nicht unangenehm)bis 10 (= sehr unangenehm) bewerten die Befragten die Missempfindungen im Mittel mit 5,4. Wie belastend diese Missempfindungen für das Leben der Betroffenen sind, verdeutlicht die Umfrage ebenfalls: Neben Depressionen und Angst vor einer Verschlechterung der Lebenssituation hat ungefähr jeder Zehnte Angst vor weiteren Folgeerkrankungen bzw. klagt über negative Auswirkungen auf seine allgemeine Lebensenergie. Auch Einschränkungen der Lebensqualität sowie weniger Freude an Sozialkontakten und Unternehmungen werden von einigen genannt. Wie stark der Einfluss der Missempfindungen auf das allgemeine Leben ist,verdeutlichen weitere Ergebnisse: 28 Prozent der befragten Frauen mit Missempfindungen haben durch ihre Missempfindungen Probleme beim Schlafen (Skalenwerte 7 bis 10). Bei den Befragten, die angeben, ihren Diabetes als belastend zu empfinden, klagen sogar 42 Prozent über Schlafprobleme durch Missempfindungen. Die diabetische Polyneuropathie kann behandelt werden Wichtig zur Vermeidung einer diabetischen Polyneuropathie bzw. deren Verschlechterung ist ein guter Langzeit-Blutzucker (HbA1c-Wert). Um diesen zu erreichen, empfiehlt der behandelnde Arzt eine geeignete Therapie. Besteht allerdings bereits eine DPNP, reicht die Diabetes-Therapie oftmals nicht aus, um auch die teils sehr unangenehmen bis schmerzhaften Missempfindungen zu lindern. Hier kommen – je nach Schweregrad und Erkrankungsform – rezeptfreie Medikamente (z.B. Alpan®)und/oder verschreibungspflichtige Schmerzmittel zum Einsatz. Alpan® ist – im Gegensatz zu vielen verschreibungspflichtigen DPNP-Medikamenten – sehr gut verträglich, belastet den Körper nicht und wirkt der Nervenschädigung entgegen. Mit seiner natürlichen Wirksamkeit lindert es diabetische Missempfindungen wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühl und Schmerzen bei langfristiger Einnahme effektiv und nachhaltig. Bereits nach 14 Tagen können die Symptome spürbar nachlassen. Ursächlich hierfür ist der enthaltene Wirkstoff Thioctsäure, ein körpereigenes Co-Enzym, das für den Zuckerstoffwechsel sehr wichtig ist und gleichzeitig die Körperzellen, Nerven und Blutgefäße vor schädlichen Oxidationen schützt (Antioxidans). So wirkt Alpan® 3-fach gegen die diabetischen Missempfindungen:

1. Es verbessert die Funktion bereits durch den Diabetes
geschädigter Nerven.
2. Es schützt die Nerven vor weiteren Diabetes-Angriffen.
3. Es wirkt dem gestörten Blutzuckerabbau entgegen.

Diabetische Missempfindungen bleiben oftmals unbehandelt

Trotz wirksamer Behandlungsmöglichkeiten geben 79 Prozent der Befragten, die von Missempfindungen betroffen sind, an, keine spezifischen Therapien oder Medikamente gegen ihre DPNP-bedingten Beschwerden zu verwenden. Denkbare Gründe hierfür können die Angst der Betroffenen vor Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder die Angst vor einer weiteren Belastung des Körpers sein. Denn: Befragt nach wünschenswerten Eigenschaften eines Medikaments gegen die diabetischen Missempfindungen geben die von forsa Befragten an, dass neben der Eigenschaft die Nerven vor einer weiteren Verschlechterung zu schützen, eine gute Verträglichkeit und keine Wechselwirkungen sowie keine zusätzliche Belastung des Körpers sehr wichtige Merkmale eines Medikaments gegen die Missempfindungen sind. Eigenschaften, die Alpan® aufweist.

*Quelle: forsa.omninet, Befragungszeitraum 29. November bis 6. Dezember 2013, 404 Panel-Teilnehmern im Alter ab 50 Jahren durchgeführt,die wissentlich unter Diabetes (Typ I oder Typ II) leiden.

Weitere Informationen unter www.alpan.de.

Mit Training und der richtigen Behandlung bleiben Arthrosepatienten mobil

Schon ab Mitte 40 geht es häufig los, und bei den über 60-Jährigen kennt es fast jeder: Nach längerem Sitzen oder Liegen kommt man nur schwer in Gang. Knie-, Hüft- oder Schultergelenke schmerzen, und erst nach einiger Zeit in Bewegung läuft alles wieder rund. Diese sogenannten „Anlaufschmerzen“ sind erste Anzeichen für eine Arthrose. Schmerzen bei besonderen Belastungen können ebenfalls ein Hinweis sein. Spätestens jetzt sollte man handeln, um sich seine Beweglichkeit auch bis ins höhere Alter zu erhalten.

Bewegung hält beweglich

Eine der wichtigsten Maßnahmen, um lange mobil zu bleiben, ist Bewegung selbst, denn gezieltes, moderates Training kräftigt die Muskeln und stärkt Sehnen und Bänder. So werden die Gelenke gut gehalten, geschützt und geschont. Zudem regt körperliche Aktivität die Produktion der Gelenkflüssigkeit an. Diese versorgt den Gelenkknorpel mit Nährstoffen und dient als Schmiermittel bei Bewegungen, wodurch er vor weiterer Abnutzung bewahrt wird. Viele gute Tipps zum Thema sowie gelenkschonende Übungen findet man etwa unter www.fit-und-mobil.info, dort kann man auch einen kostenlosen Newsletter bestellen. Um mit dem Bewegungsprogramm starten zu können, ist es wichtig, möglichst schmerzfrei sein. Für die richtige Therapie sollte man dabei frühzeitig einen Arzt zurate ziehen. Er kann gegebenenfalls geeignete Schmerzmittel verordnen oder auch eine speziell vernetzte Hyaluronsäure, wie etwa Synvisc, einmal direkt in das betroffene Gelenk injizieren. Diese kann die bei Arthrose verlorengegangene Schmierung und Pufferung wieder herstellen und so langfristig die Schmerzen lindern.

Die Gelenke von Gewicht entlasten

Wer dann regelmäßig trainiert, nützt seinen Gelenken sogar doppelt: Denn Sport hilft auch beim Abbau von Übergewicht, das wiederum eine große Belastung speziell für Knie- und Hüftgelenke darstellt. Jedes Kilo weniger kann hier zu einer spürbaren Erleichterung und damit auch zur Schmerzreduktion führen. Und mit weniger Schmerzen macht die Bewegung noch mehr Spaß – eine echte Positivspirale.

Diabetiker haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko

Herz- und Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Diabetikern. Mehr als drei Viertel aller Menschen mit Typ-2-Diabetes sterben daran, vor allem an Herzinfarkt. Bei ihnen liegen neben dem erhöhten Blutzuckerspiegel häufig weitere Störungen vor, die sich negativ auf die Blutgefäße auswirken – etwa Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Die Herzgesundheit sollte daher bei Menschen mit Zuckerkrankheit verstärkt im Fokus stehen.

Dreimal die Woche bewegen

Einer der wichtigsten begünstigenden Faktoren für die Herzgesundheit ist regelmäßige Bewegung. Sie reduziert das Risiko für Erkrankungen deutlich und kann die Lebenserwartung erhöhen. Sport senkt den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck, fördert den Fettstoffwechsel und kurbelt die Durchblutung an. Wer regelmäßig zwei- bis dreimal wöchentlich für mindestens eine halbe Stunde aktiv wird, hat schon viel für sich getan. Mehr Informationen und Tipps gibt es unter www.diabetes-behandeln.de im Internet.

Neben einer Umstellung der Lebensgewohnheiten sind auch eine sorgfältige ärztliche Überwachung und die gute Einstellung des Blutzuckerspiegels wichtig. Mit fortschreitender Diabeteserkrankung sind dazu meist Medikamente erforderlich. Unerwünschte Effekte einiger gängiger oraler Diabetesmedikamente wie Gewichtszunahme oder die Gefahr von Unterzuckerungen können heute oft vermieden werden. Professor Dr. Stephan Jacob, niedergelassener Diabetologe und Endokrinologe aus Villingen-Schwenningen, nennt Alternativen: „Bei der Behandlung mit sogenannten DPP-4-Hemmern, etwa Sitagliptin, nahmen die Patienten in klinischen Studien nicht zu.“ Im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungen wie etwa mit Sulfonylharnstoffen träten außerdem Hypoglykämien (Unterzuckerungen) sehr viel seltener auf.

Ausdauersportarten sind top

Bei der Wahl der Sportart stehen Ausdauerdisziplinen wie Walking, Jogging, Radfahren oder Schwimmen ganz oben auf der Liste, weil sie das Herz-Kreislauf-System besonders effektiv und schonend trainieren. Wichtig ist, dass man eine Sportart findet, die Spaß macht, denn nur so bleibt man auch dabei.

Herzversagen bei Kindern mit nur einer funktionsfähigen Herzkammer

Kinder, die mit nur einer funktionsfähigen Herzkammer auf die Welt kommen – einem sog. funktionell univentrikulären Herzen – benötigen in den ersten Lebensjahren mehrere aufeinanderfolgende Herzoperationen, die insgesamt als Fontan-Operation bezeichnet werden. Das Ergebnis dieser Operationen ist eine Fontan-Zirkulation: Die verbleibende Herzkammer pumpt dabei das sauerstoffreiche Blut aktiv durch den Körperkreislauf. Da keine zweite funktionierende Herzkammer vorhanden ist, die das sauerstoffarme Blut durch die Lungen pumpt, erfolgt die Durchblutung der Lungen passiv. Eine Fontan-Operation stellt keine Korrektur und damit Heilung dieser Herzfehler, sondern eine Linderung (Palliation) dar. Bei manchen Kindern mit Fontan-Zirkulation kommt es zum Herzversagen, einem sogenannten Failing, dessen Ursachen noch weitgehend unklar und somit Gegenstand aktueller Forschung sind.

Failing-Fontan unter der Lupe
Dr. med. Julia Moosmann von der Kinderkardiologischen Abteilung der Klinik für Kinder und Jugendliche am Universitätsklinikum Erlangen, geht in dem Forschungsprojekt „Systemische Inflammation als maßgeblicher Pathomechanismus der Failing-Fontan Physiologie“ der Frage nach, ob eine Entzündungsreaktion im ganzen Körper eine wesentliche Rolle spielt, wenn bei Menschen mit nur einer funktionsfähigen Herzkammer das Herz versagt („Failing-Fontan“). Die Verschlechterung der Herzfunktion geht hier mit einer bislang nicht komplett erklärbaren Ausscheidung des Eiweißes Albumin aus dem Blut in den Darm einher. Dies wird als Eiweißverlust-Enteropathie oder Eiweißverlust-Syndrom bezeichnet – eine Komplikation, die etwa 3 bis 15 % der Menschen mit Fontan-Kreislauf betrifft.
„Um die Prognose und Lebensqualität dieser Patienten zu verbessern, sind genauere Erkenntnisse über die Ursachen dieser schwerwiegenden Erkrankung wichtig. Das Forschungsvorhaben von Dr. Moosmann könnte einen wichtigen Baustein hierbei liefern“, sagt der Herzspezialist Prof. Dr. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Das Vorhaben wird deshalb von der Deutschen Herzstiftung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK) mit der Gerd Killian-Projektförderung in Höhe von 44.400 Euro unterstützt. Dr. Moosmann nahm die Projektförderung auf der DGPK-Jahrestagung im November 2013 in Weimar entgegen.

Identifizierung neuer Biomarker
Das Eiweißverlust-Syndrom ist eine schwerwiegende Erkrankung, zu deren Folgen u.a. Durchfälle, Störungen im Salz-Wasser-Haushalt mit Wassereinlagerungen (Ödeme und Ergüsse), Lymphgefäßerweiterungen und Bronchitis plastica gehören. Das Syndrom ist ferner mit einer Einschränkung der Lebensqualität und Lebenserwartung verbunden. „Die Ursachen dieses Phänomens sind bisher noch nicht restlos geklärt. Unser Ziel ist es deshalb, Entzündungsvorgänge und Vorgänge der Immunabwehr zu identifizieren, die für die Eiweißverlust-Enteropathie und damit für ein Versagen der Fontan-Zirkulation verantwortlich sind“, erläutert Dr. Moosmann. „Anhand dieser Faktoren sollen neue Biomarker zur Prognoseabschätzung und Früherkennung etabliert sowie Angriffspunkte für neue Therapieansätze identifiziert werden, die wiederum zur Verbesserung der Lebenserwartung und -qualität der Betroffenen beitragen sollen.“

Dafür erfolgen laborexperimentelle Analysen mit der Bestimmung von entzündlichen Parametern im Blut des Patienten. Hierbei vergleicht Dr. Moosmann die Blutergebnisse von drei unterschiedlichen Patientengruppen miteinander: Patienten mit Versagen der Fontan-Zirkulation, Patienten ohne Fontan-Versagen und Patienten mit einer Transposition der großen Gefäße.

Analbeschwerden

Kaum jemand redet offen über Juckreiz am Po, Blut im Stuhl, Fremdkörpergefühl oder Schmerzen beim Stuhlgang. Die Ursache dafür können vergrößerte Hämorrhoiden sein. Wer erstmals oder über längere Zeit solche Beschwerden hat, sollte sich ärztlich untersuchen lassen. „Eine Selbstmedikation von Hämorrhoidalleiden ist nur sinnvoll, nachdem schwerwiegende Erkrankungen ausgeschlossen wurden“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer.

Jeder Mensch hat Hämorrhoiden: Das sind Gefäße am Po, die den Darmausgang abdichten. Schmerzhaft werden sie erst, wenn sie sich vergrößern oder verändern. Vergrößerte Hämorrhoiden werden oft mit Salben, Zäpfchen oder Analtampons behandelt. Zäpfchen gegen Beschwerden im Enddarm werden nur so tief in den Darm eingeführt, dass sie noch mit dem Finger ertastet werden können. Besser fixieren lassen sind Zäpfchen mit einer Mulleinlage, Analtampons genannt. Salben gegen Hämorrhoidalleiden können je nach Präparat äußerlich und/oder innerlich aufgetragen werden. Wird eine Salbe mit einer Plastiktube in den Darm eingeführt, sollte diese beim Herausziehen zusammengedrückt werden. Das Zusammendrücken verhindert, dass der Inhalt wieder zurück gesaugt wird. „Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker die richtige Anwendung erklären. Jede Apotheke bietet diskrete Beratungen an, zum Beispiel in einem separaten Raum“, sagt Benkert.

Die gegen vergrößerte Hämorrhoiden eingesetzten Präparate können die Beschwerden lindern, verkleinern die erweiterten Blutgefäße aber nicht. Gegen Jucken und Schmerzen helfen Lokalanästhetika. Sie wirken innerhalb von Minuten lokal betäubend. Sie sollten aber nur wenige Tage lang angewendet werden, sonst können sie die Schleimhaut irritieren. Wenn die Analschleimhaut brennt oder nässt, werden oft Gerbstoffe eingesetzt. Sie wirken zusammenziehend und blutstillend. Verwendet werden unter anderem Extrakte aus Hamamelis. Auch Sitzbäder mit Kamillenblüten, Eichenrinde oder Gerbstoffen können gegen die Analbeschwerden helfen.

Bewegungsmangel, Übergewicht oder Verstopfung begünstigen Hämorrhoidalleiden. Aber auch die übermäßige Anwendung von Abführmitteln kommt als Ursache in Frage. „Wenn der Stuhlgang dünnflüssig ist, ist das ein Zeichen von Überdosierung eines Abführmittels“, sagt Benkert. Apotheker warnen seit langem vor einem unkritischen Einsatz verschiedener Abführmittel.

Neue Therapiestrategie gegen Schwarzen Hautkrebs

Wie wird das Immunsystem schlagkräftiger gegen Krebs? Heidelberger Wissenschaftler sind der Antwort auf diese Frage ein gutes Stück näher gekommen. Sie haben die Natürlichen Killerzellen des Immunsystems mit Hilfe eines Cocktails aus verschiedenen Botenstoffen so gestärkt, dass diese Tumoren zerstören konnten. Derzeit entwickeln die Forscher Strategien, um ihre Erkenntnisse in den klinischen Alltag umzusetzen. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 248.000 Euro gefördert.

Seit Längerem verfolgen Forscher den Ansatz, Krebs mithilfe des körpereigenen Abwehrsystems zu bekämpfen. Vor allem die Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) der angeborenen Immunabwehr gelten als vielversprechende Kandidaten. Sie sind die erste Instanz im Körper, wenn es darum geht, Krankheitserreger wirksam zu bekämpfen und Infektionen in Schach zu halten. Auch gegen Tumoren sind die Killerzellen im Einsatz. Bisher allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Dies könnte sich nun ändern.

„Wir haben Wege gesucht, die es den Killerzellen ermöglich, ihr ganzes Potential gegen den Schwarzen Hautkrebs auszuschöpfen“, erläutert Dr. Adelheid Cerwenka vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Fündig wurde Cerwenkas Team bei den sogenannten Interleukinen, den Botenstoffen des Immunsystems. Sie steuern das Verhalten von Abwehrzellen und spielen eine wichtige Rolle bei der Immunantwort. Mit ihrer Hilfe ist es Wissenschaftlern nun gelungen, die bisher wenig angriffslustigen Killerzellen zu einer scharfen Waffe im Einsatz gegen Hautkrebstumoren zu machen.

Die Wissenschaftler um Cerwenka mixten einen Cocktail aus den Interleukinen 12, 15 und 18 und behandelten damit Natürliche Killerzellen. Das Gemisch erwies sich im Labor als sehr stimulierend: Anschließend waren die Killerzellen dazu in der Lage, das Wachstum von Tumoren aufzuhalten. In vielen Fällen wurde die Geschwulst zurückgedrängt oder verschwand sogar vollständig.

Die stimulierten Killerzellen blieben zudem noch lange aktiv – sogar, nachdem die Tumoren bereits zerstört worden waren. „Zukünftig könnten wir so sicherstellen, dass der Krebs auch wirklich vollständig besiegt wurde und keine bösartigen Zellen mehr übrig sind“, so Cerwenka weiter. Allerdings braucht es weitere Mithilfe von außen: Die NK-Zellen konnten die Tumoren nur dann erfolgreich bekämpfen, wenn diese vorher bestrahlt wurden.

„Derzeit entwickeln wir Strategien, um unsere Erkenntnisse aus dem Labor in der klinischen Praxis einzusetzen“, erläutert Cerwenka. „Eine Kombination aus stimulierten Natürlichen Killerzellen und einer Strahlentherapie wäre ein schlagkräftiges Duo gegen Schwarzen Hautkrebs.“

Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, betont: „In der Nutzung der körpereigenen Abwehrkräfte liegt sehr viel Potential im Kampf gegen Krebs. Ziel der von uns geförderten Forschungsprojekte ist es, innovative Strategien zu entwickeln, die der unmittelbaren Patientenversorgung zugutekommen.“

Herzschutz aus der Küche

Auch wenn viele Männer in ihrer Freizeit gern mal kochen – im stressigen Alltag sind noch immer meistens die Frauen dafür verantwortlich, was zu Hause auf den Tisch kommt. Dabei lässt ihnen die heutige Doppelbelastung von Beruf und Familie oft nur wenig Zeit für den Einkauf und die Zubereitung der Speisen. Aus diesem Grund wird gern zu Fertigprodukten und sogenanntem Convenience-Food gegriffen. Die Essensqualität bleibt so in vielen Fällen auf der Strecke.

Nüsse für den Blutfluss

Ernährungswissenschaftler empfehlen den Verzehr von rund 650 Gramm Obst und Gemüse pro Tag. Doch häufig werden deutlich weniger frische Lebensmittel verarbeitet. Darunter kann die Versorgung mit wichtigen Vitaminen und Spurenelementen leiden. Vor allem, weil die Bedarfssituation der einzelnen Familienmitglieder variiert. So benötigen Kinder im Wachstum ebenso wie ältere Menschen, die nicht selten unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden, mehr Nährstoffe als Normalgesunde. Nach den Erkenntnissen von Professor Dr. Horst Robenek ist für die Gefäßgesundheit bei Bluthochdruck, Adernverkalkung und Durchblutungsstörungen eine gesteigerte Aufnahme von Arginin sinnvoll. Der natürliche Eiweißbaustein wird für den Aufbau von Stickstoffmonoxid (NO) benötigt, das den Blutfluss reguliert. Nüsse, Sonnenblumenkerne, Sojabohnen, Hülsenfrüchte, Vollkornreis, Garnelen, Thunfisch und rotes Fleisch zählen nach den Angaben des Arteriosklerose-Forschers aus Münster zu den wichtigsten Lieferanten.

Eiweißbaustein kann Gefäßschutz verbessern

Doch die gehaltvollen Nahrungsmittel stehen eher selten auf dem Speiseplan. Ohnehin sei es über die normale Ernährung allein kaum möglich, die erforderliche Dosis zuzuführen, sagt Professor Robenek und empfiehlt Herz-Kreislauf-Patienten, zusätzliche Präparate einzunehmen. „Im Idealfall greifen sie dabei gleich zu einer qualitativ hochwertigen, natürlichen Adernformel aus Arginin plus Folsäure sowie Vitamin B6 und B12 – wie beispielsweise Telcor Arginin plus“, betont der Spezialist. Mit dem verbesserten Gefäßschutz könnten sie nicht nur länger, sondern auch besser leben und ihr Herz schützen.