Archiv für den Monat: Mai 2014

Diabetes: Viele Betroffene fühlen sich durch die Krankheit stark belastet

Die Diagnose Diabetes trifft viele Menschen völlig unvermittelt. Und das gilt nicht nur für den ohnehin plötzlich auftretenden Typ-1-, sondern auch für den Typ-2-Diabetes, der etwa 95 Prozent aller Zuckerkranken betrifft. Diese Form beginnt meist schleichend und die Diagnose kommt oft überraschend im Rahmen einer anderen Untersuchung. Im Schnitt besteht ein Typ-2-Diabetes laut dem Bundesverband Niedergelassener Diabetologen schon fünf bis sieben Jahre, bis er erkannt wird. Die Basis der dann vom Arzt eingeleiteten Diabetestherapie bildet eine gesunde Lebensweise, was vielen Patienten schwer fällt.

Angst vor Unterzucker

In einer Studie zur Auswirkung der Krankheit auf die Lebensqualität fühlte sich gut jeder vierte Erkrankte durch Diabetes belastet. Eine große Sorge war für 38 Prozent der Typ-2-Diabetiker dabei auch die Angst vor Unterzucker. Dieser ist eine Komplikation, bei der es durch Glukosemangel zu Symptomen wie Schwitzen, Zittern, Hunger und Angst bis zu Sehstörungen, verminderter Denkleistung und Bewusstlosigkeit kommen kann – weitere Informationen gibt es unter www.diabetes-behandeln.de. Unter anderem lässt sich dieses Risiko durch eine konsequente Überwachung des Blutzuckerspiegels verringern, und inzwischen können auch moderne Medikamente eine Verbesserung bieten: „Sogenannte DPP-4-Hemmer erhöhen die Inkretinspiegel deutlich und regulieren die Insulinausschüttung bedarfsgerecht in Abhängigkeit vom jeweiligen Blutzuckerspiegel. Nur wenn dieser erhöht ist, wird Insulin freigesetzt. Gleichzeitig sind sie gewichtsneutral“, erklärt der Aschaffenburger Diabetologe Dr. med. Gerhard Klausmann.

Übergewicht abbauen

Unter DPP-4-Hemmern wie zum Beispiel Sitagliptin nahmen die Patienten in Studien nicht zu – ein wichtiger Punkt, da bei Typ-2-Diabetes Übergewicht abgebaut werden muss. Deshalb sollten Betroffene sich gesund ernähren mit Mittelmeerkost, Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Olivenöl statt tierischem Fett. Wichtiger noch ist regelmäßige Bewegung, damit die Insulinsensitivität verbessert wird und der Blutzuckerspiegel sinkt.

Druckausgleich kann vor dem „Barotrauma“ im Flugzeug schützen

Die meisten Urlauber können es kaum erwarten, bis die Maschine von der Landebahn abhebt. Doch viele Flugreisende erleben unterwegs auch unangenehme Momente: Was Vielflieger, Menschen mit empfindlichen Ohren oder auch Kinder über den Wolken belastet, ist der schmerzhafte Druck auf den Ohren. Beim Start und besonders bei der Landung macht sich dieses so genannte Barotrauma bemerkbar. Es wird aufgrund des Unterschieds zwischen dem Luftdruck im Mittelohr und in der Umgebungsatmosphäre ausgelöst. Neben Schmerzen und Hörproblemen kann es auch zu Schwindelgefühlen kommen, da sich das Gleichgewichtsorgan im Mittelohr befindet.

Das Trommelfell entspannen

Normalerweise wird diese Druckdifferenz über die Ohrtrompete, die das Ohr mit dem Rachen verbindet, von selbst ausgeglichen. Mehr Informationen dazu gibt es beispielsweise unter www.cirrushealthcare.de. Diese Funktion kann aber durch eine Schwellung der Nasenschleimhaut, etwa bei Schnupfen oder wegen der trockenen Luft an Bord, eingeschränkt sein. Wenn Tricks wie Kaugummikauen, Gähnen oder Schlucken nicht helfen, können Ohrstöpsel wie die „EarPlanes“ aus der Apotheke bei Erwachsenen und Kindern für ein entspanntes Trommelfell sorgen. Sie bestehen aus weichem Silikon und dichten den Gehörgang komplett ab. Der integrierte Keramikfilter lässt Druckänderungen dosiert ins Ohr, schützt so das Trommelfell und reduziert druckbedingte Ohrenschmerzen.

Durchblutungsstörungen ausschließen

Manchmal stecken hinter dem unangenehmen Ohrendruck auch Verspannungen der Halswirbelsäule, ausgelöst durch eine Fehlstellung. So verlaufen im Bereich des obersten Halswirbels, dem Atlas, zahlreiche Blutgefäße und Nervenstränge, die bei einer Verschiebung der Wirbelkörper nicht mehr richtig durchblutet werden. Bei häufig wiederkehrendem Ohrengeräuschen, Druckgefühlen oder Schwindel lohnt es sich, einen Orthopäden um Rat zu Fragen, der vorhandene Blockaden löst. Zudem kann ein anhaltender Druck auf die Ohren durch nächtliches Zähneknirschen entstehen. Hier hilft eine spezielle Aufbissschiene, die verkrampfte Muskulatur dauerhaft zu lösen.