Archiv für den Monat: September 2014

Jetzt die Abwehrkräfte stärken

Wind, Regen, frostige Temperaturen – in der nasskalten Jahreszeit haben Erkältungsviren wieder Hochsaison. Überall um einen herum, in Büros, U-Bahnen, Bussen, Restaurants und Kinos wird geniest und geschnieft. Umso wichtiger ist es, sein Immunsystem rechtzeitig zu stärken, damit es die möglichen Ansteckungen effektiv abwehren kann.

Eine gute Vitalstoffversorgung stärkt die Abwehr

Ein entscheidender Ansatz hierfür ist eine bewusste und gesunde Ernährung, die viele Vitalstoffe liefert – allen voran Vitamin C sowie Zink und Selen. Diese Vitalstoffe gehören zu den wichtigsten Helfern für die Abwehrkräfte, wie das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de bestätigt. Sie sind beispielsweise besonders reichlich in Weizen- und Haferflocken, Käse, Milch, Fisch, Zitrusfrüchten, roter Paprika, Acerolabeeren sowie Sonnenblumen- und Cashewkernen enthalten. Allerdings bleiben in der Alltagshektik ausgewogene, über den Tag verteilte Mahlzeiten oft auf der Strecke. Die Folge: Es werden nicht immer alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe in ausreichender Menge aufgenommen. Dann kann vor allem in der kalten Jahreszeit der Nährstoffbedarf stark erhöht sein. Ein Nahrungsergänzungsmittel wie „tetesept Immusan C“ kann jetzt sinnvoll sein. Als wohlschmeckende Trinkampulle oder Heißgetränk liefert es die für die Abwehr wichtigen Vitalstoffe Vitamin C, Zink und Selen in hochdosierter Form.

Abhärten und Hygiene beachten

Aber man kann noch mehr tun: Abhärtung ist beispielsweise ein wichtiger Faktor. Dazu tragen regelmäßige Saunagänge, Wechselduschen und Bewegung an der frischen Luft bei. Wer sich außerdem viel unter Menschen und an öffentlichen Plätzen aufhält, sollte möglichst oft die Hände waschen – 20 Sekunden gründlich einseifen und gut mit warmem Wasser abspülen. Wichtig ist auch passende, witterungsgerechte Kleidung. Wer warme, trockene Füße hat, Kopf, Hals und Ohren vor Kälte schützt und bei Nässe eine regenfeste Jacke trägt, ist schon einmal gut gewappnet

Besserer Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankung

Tägliches Sitzen von mehreren Stunden kann riskant für Herz und Kreislauf werden, besonders wenn kein Ausgleich durch Bewegung erfolgt. Umgekehrt kann sich eine konsequente Vermeidung des Sitzens positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Darauf deuten jüngste Untersuchungen der schwedischen Uppsala-Universität (Sjögren P., Br J Sports Med 2014) hin, deren Ergebnisse frühere Arbeiten (Ravussin E., Science 2005) bestätigen. „Das Vermeiden von Sitzen zugunsten von einfachem Umhergehen und Stehen sind für die Gesundheit und das Normalisieren des Körpergewichts außerordentlich vorteilhaft. Jeder sollte im Alltag, ob zu Hause oder bei der Arbeit, jede noch so kleine Gelegenheit nutzen, um aufzustehen und Schritte zu sammeln“, betont Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab, Chefarzt für Kardiologie an der Curschmann-Klinik am Timmendorfer Strand und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung. Anlässlich des Weltherztages am 29.9. appelliert die Deutsche Herzstiftung mit ihrem kostenfreien Info-Angebot unter www.herzstiftung.de/ausdauer-verbessern an Menschen aller Altersgruppen, das Sitzen im Alltag nach Möglichkeit deutlich zu reduzieren und ihr Bewegungspensum bewusst zu steigern, etwa mit Hilfe eines Schrittzählers. „Schon eine geringfügige Steigerung, etwa durch tägliches flottes Gehen oder Radfahren, senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erhöht die Lebensqualität bedeutsam.“

Wie lässt sich das Sitzen vermeiden – wie wird man zum Schrittsammler?
Wie man kinderleicht seine Aktivität konsequent in den Alltag integriert und bewusst steigert, zeigt die Herzstiftung mit den folgenden Tipps:
Tipp 1: Gehen Sie sportlich: Liegt der Arbeitsplatz oder der nächste Einkaufsmarkt nicht allzu weit entfernt, verzichten Sie auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel und fahren Sie mit dem Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß. Oder Sie steigen gezielt mehrere Stationen früher aus und legen den Rest der Strecke in flottem Tempo zu Fuß zurück.
Tipp 2: Wenn Sie häufig im Sitzen arbeiten oder am PC Büroarbeiten erledigen, stehen Sie öfter auf. Führen Sie Telefonate im Stehen oder Gehen, lesen Sie die Post im Stehen. Besuchen Sie Ihre Kollegen im Büro oder Ihre Nachbarn zu Hause, anstatt anzurufen oder eine Mail zu schicken.
Tipp 3: Widerstehen Sie der Rolltreppenversuchung: Wenn Sie nicht gerade schwere Koffer, Kisten oder Ähnliches zu tragen haben, dann nutzen Sie die Treppe anstelle des Aufzuges oder der Rolltreppe.
Tipp 4: Schrittzähler helfen, ein tägliches Pensum von mindestens 7.000 Schritten pro Tag zu gehen. Das ist die von der Herzstiftung empfohlene tägliche Mindestschrittmenge mit nachweisbarem Gesundheitseffekt. Optimal sind 10.000 Schritte pro Tag. Jeder kann ganz leicht Schritte sammeln: z. B. in der Wartezeit das Bahngleis auf und ab laufen oder im Park in flottem Tempo spazieren gehen. Attraktiv können in Betrieben Schrittzählerwettbewerbe sein. Wichtig ist flottes Gehen.

Gesund leben – Krebs vorbeugen – von klein an!

Die Deutsche Krebshilfe ruft dazu auf, bei Kindern und Jugendlichen stärker auf eine gesunde Lebensweise zu achten. „Tabak, Alkohol, Sonnenbrände, Übergewicht und Bewegungsmangel schaden der Gesundheit junger Menschen und können langfristig Krebs verursachen“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Experten gehen davon aus, dass etwa die Hälfte aller Krebserkrankungen durch einen gesunden Lebensstil vermieden werden könnte. Interessierten bietet das Präventionsfaltblatt „Kindergesundheit – Gut geschützt von Anfang an“ praktische Alltagstipps. Es kann kostenlos unter www.krebshilfe.de bestellt werden.

Kinder sind um ein Vielfaches schutzbedürftiger als Erwachsene. Dies gilt insbesondere für krebserregende Faktoren, auf die ihr Organismus wesentlich empfindlicher reagiert, als der von Erwachsenen. Krebseregend sind laut Weltgesund-heitsorganisation vor allem Tabakprodukte und der von ihnen ausgehende Rauch, ultraviolette Strahlen von Sonne und Solarien sowie Alkohol.

Nach Ansicht von Experten werden zudem zwei weitere Krebsrisikofaktoren bei jungen Menschen unterschätzt: Fettleibigkeit und körperliche Inaktivität. Beides begünstigt schädliche Stoffwechselvorgänge im Körper, die das Entstehen von Tumoren fördern. Ob ein Mensch im Laufe seines Lebens Übergewicht entwickelt, wird maßgeblich in der Kindheit entschieden. Denn in frühen Jahren wird die Anzahl der Fettzellen im Körper festgelegt, die danach zeitlebens konstant bleibt. In den letzten dreißig Jahren hat der Anteil junger Übergewichtiger in Deutschland stark zugenommen. Fast zwei Millionen Kinder sind es hierzulande – Tendenz steigend. Bei den Schülern ist heute bereits jeder Sechste zu dick.

„Wer Kindern einen gesunden Lebensstil nahebringt, der stattet sie in vielerlei Hinsicht mit einem Startkapital für die Zukunft aus“, so Nettekoven. „Verhaltensmuster aus Kindertagen behalten Jugendliche und Erwachsene oft ihr Leben lang bei.“ Dies ist besonders vor dem Hintergrund stetig steigender Krebszahlen in Deutschland von Bedeutung: Eine halbe Million Menschen erkranken jährlich bundesweit neu an einem Tumor. Insbesondere für einige sehr häufig auftretende Krebsarten, wie Haut-, Darm- und Brustkrebs gilt: vorbeugen ist leichter als heilen.

Die Deutsche Krebshilfe rät: Gesundheitstipps für Kinder

Ausgewogen ernähren, viel bewegen

Geben Sie Ihren Kindern viel frisches Obst und Gemüse sowie Salat, am besten der Saison entsprechend. Diese Lebensmittel enthalten viele Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Fleisch- und Wurstwaren gehören nur selten auf den Speiseplan.
„Fast food“ sollte die Ausnahme sein. Denn Pizza, Pommes und Co. enthalten viele Kalorien und wenig lebenswichtige Inhaltsstoffe.
Süßigkeiten sind bei Kindern begehrt. Bieten Sie diese nur in Maßen an. Ersetzen Sie Süßigkeiten durch Obst.
Haben Sie ein wachsames Auge auf das Gewicht Ihrer Kinder.
Ermuntern Sie Ihre Kinder, Sport zu treiben.

Achtung bei Tabak und Alkohol

Leben Sie rauchfrei. Wenn Sie selbst nicht aufhören können, rauchen Sie nicht in Gegenwart von Kindern.
Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihrer Kinder, damit sie dem Druck Gleichaltriger entgegen setzen können: „Ich muss nicht rauchen“.
Verharmlosen Sie Alkohol nicht – weder als Garant für Fröhlichkeit noch als Seelentröster.
Haben Sie im Blick, ob Ihr Kind an manchen Tagen oder Wochenenden besonders viel trinkt. Holen Sie sich bei Bedarf Rat und Hilfe in einer Beratungsstelle.

Starke UV-Bestrahlung vermeiden

Setzen Sie Babys im ersten Lebensjahr nicht der direkten Sonne aus.
Schützen Sie Ihre Kinder in jedem Fall vor Sonnenbrand! Textiler Sonnenschutz und Aufenthalt im Schatten sind der effektivste Schutz vor UV-Strahlen.
Der Besuch von Solarien ist Kindern und Jugendlichen gesetzlich verboten.

Hyposensibilisierung: dauerhafte Hilfe bei Pollenallergie

Allergien und Heuschnupfen sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Laut Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst reagieren bereits 12 Millionen Bundesbürger allergisch auf Pollen. Im Herbst haben Pollenallergiker eine kurze Verschnaufpause. Dr. Margareta Mayer-Gliga von der IKK classic rät, diese zu nutzen und jetzt mit einer Hyposensibilisierung zu beginnen. Die Erfolgsaussichten sind gut.

Viele Allergiker, die unter Heuschnupfen leiden, nehmen Medikamente ein. Die Medikamente bekämpfen zwar die Symptome, aber nicht die Ursachen. Dr. Margareta Mayer-Gliga von der IKK classic empfiehlt deshalb die Hyposensibilisierung. Sie ist die einzige Behandlungsmethode, die das Übel an der Wurzel packt und die überempfindliche Reaktion des Körpers normalisiert. Eine Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung oder spezifische Immuntherapie genannt, kann bei den meisten Allergikern die Heuschnupfen-Beschwerden lindern oder sogar ganz verschwinden lassen. Eine Hyposensibilisierung mildert jedoch nicht nur die allergischen Beschwerden ab: „Wer sich hyposensibilisieren lässt, bannt damit auch das Risiko, dass sich aus der Allergie ein allergisches Asthma entwickelt“, weiß die Ärztin.

Voraussetzungen für eine Therapie
Möglich ist die spezifische Immuntherapie, wenn der Auslöser der Allergie bekannt ist. Diesen kann ein Allergologen, z. B. der Hausarzt, ein Dermatologe, HNO-Arzt oder ein Lungenarzt, mit Hilfe eines Allergietests bestimmen. „Jetzt im Herbst ist die beste Zeit für einen Therapiebeginn, weil Gräser-, Kräuter- und Baumpollen keine Belastung mehr darstellen.“ Allerdings ist eine Hyposensibilisierung nicht für jeden geeignet. Kinder sollten erst ab dem Schulalter mit einer Behandlung beginnen. Bei Erwachsenen ist eine Hyposensibilisierung bei schwerem Asthma, Herz-Kreislauf- oder Tumor-Erkrankungen, einem geschwächten Immunsystem, Problemen mit den Nieren sowie in der Schwangerschaft nicht angeraten. Im Einzelfall muss jedoch der behandelnde Arzt entscheiden.

Therapieformen: Spritze, Tablette oder Tropfen
„Bei der Hyposensibilisierung wird das Immunsystem des Allergiepatienten umerzogen. Es soll lernen, dass der allergieauslösende Stoff nicht schädlich ist“, erklärt Dr. Mayer-Gliga. Die Hyposensibilisierung geht unter die Haut: „In den meisten Fällen erfolgt die Immunisierung mit Hilfe der Spritze.“ Diese Therapie wird von der Weltgesundheitsorganisation als „Allergieimpfung“ bezeichnet. Die Spritzentherapie besteht häufig aus zwei Phasen und dauert ca. drei Jahre. In der ersten Zeit injiziert der Mediziner das Allergen einmal in der Woche. Später reicht eine Spritze pro Monat aus. So prägt sich das Immunsystem dauerhaft ein, dass es auf den Allergieauslöser nicht mehr zu reagieren braucht. Da bei dieser Methode der allergieauslösende Stoff gespritzt wird, kann es als Nebenwirkung zu allergischen Reaktionen kommen. Meistens beschränken sich diese auf die Einstichstelle, es kann aber auch ein genereller Juckreiz der Haut oder ein Asthmaanfall auftreten. Obwohl es selten zu Überreaktionen kommt, sollte der Allergiepatient noch eine halbe Stunde nach der Spritze in der Arztpraxis bleiben. So kann der Arzt im Notfall eingreifen.

Wer Angst vor Spritzen hat oder die regelmäßigen Arztbesuche zeitlich nicht einrichten kann, findet in der oralen Therapie eine Alternative. „Bei dieser Therapie nimmt der Allergiker das Allergenextrakt ebenfalls über einen Zeitraum von drei Jahren täglich als Tropfen oder Tablette ein“, erläutert Dr. Mayer-Gliga. Auch bei dieser Behandlung wird mit einer geringen Dosis begonnen, die dann kontinuierlich gesteigert wird. Die erste Einnahme der Tropfen bzw. Tabletten erfolgt wieder beim Arzt, der auch den Verlauf der Therapie in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Nebenwirkungen können Juckreiz im Mund, eine geschwollene Schleimhaut oder Magen-Darm-Probleme sein.

Hohe Erfolgsraten bei langfristiger Behandlung
Da die Hyposensibilisierung immer auf einen Zeitraum von mehreren Jahren angelegt ist, erfordert eine Behandlung Geduld. Nur wenn die Therapie konsequent erfolgt, kann sie langfristig helfen. „Bei 70 bis 80 Prozent der Patienten können die Beschwerden durch die Behandlung meist dauerhaft gelindert werden. In einigen Fällen verschwinden sie sogar völlig“, sagt Dr. Mayer-Gliga. Die Chancen sind vor allem dann sehr gut, wenn nur eine Allergie besteht. Die Kosten der Behandlung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.

Hautkrebs mit einfachen Tipps aktiv vorbeugen

Bewegung ist gesund. Joggen, radfahren, rudern – Sport im Freien tut gut und entspannt. „Wer draußen Sport treibt, sollte sich allerdings richtig vor der Sonne schützen“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Hautkrebs kann einfach vorgebeugt werden: starke UV-Strahlung meiden und die Haut mit Textilien schützen.“

Menschen, die regelmäßig körperlich aktiv sind, tun ihrer Gesundheit etwas Gutes. Zudem senken sie aktiv ihr Krebsrisiko für verschiedene häufige Krebsarten, wie beispielsweise Brust- und Darmkrebs. Sport im Freien wird von vielen als besonders wohltuend empfunden. Outdoor-Sportler sollten jedoch in den Sommermonaten ihre Haut vor zu viel UV-Strahlen schützen. Diese schädigen das Erbgut und sind der größte Risikofaktor für das Entstehen von Hautkrebs. Jährlich erkranken in Deutschland über 250.000 Menschen neu daran. Hautkrebs ist damit inzwischen bundesweit die häufigste Krebserkrankung.

„Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko“, sagt der Hautkrebsexperte Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP): „Lassen Sie Ihre Haut daher gar nicht erst rot werden. Trainieren Sie morgens oder am späten Nachmittag, wenn die UV-Strahlen weniger intensiv sind.“

Kleidung ist ein besonders einfach zu handhabender Sonnenschutz. Die Deutsche Krebshilfe und die ADP raten, in der Sonne stets angepasste Kleidung zu tragen. Einige Textilien verfügen über einen speziellen Sonnenschutzfaktor: Der sogenannte Ultraviolet Protection Factor (UPF) gibt an, um welchen Faktor die Intensität der UV-Strahlung durch ein Textil gesenkt wird. Ein leichtes weißes T-Shirt oder Baumwollhemd hat einen UPF von 10 – das heißt, dass nur noch ein Zehntel der UV-Strahlung auf die Haut gelangt. Dicht gewebte, dunklere Baumwollkleidung erreicht UPF-Werte von über 20 – es trifft also nur noch weniger als ein Zwanzigstel der UV-Strahlen auf die Haut. Spezielle UV-Schutz-Textilien erzielen UPF-Werte von bis zu 80. Zum Vergleich: Bäume haben je nach Belaubung einen Schutzfaktor zwischen fünf und 15.

Der textile Sonnenschutz ist wirksamer und leichter anzuwenden als jede Sonnencreme. Dennoch sollten die nicht von Textilien bedeckten Körperteile mit einer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor (LSF ) von mindestens 30 („hoch“) eingecremt werden, wobei auf eine Kombination aus UV-A- und UV-B-Schutz zu achten ist. Und besonders wichtig: Auch im Wasser vor der Sonne schützen!

Weitere Informationen zum Thema Bewegung und Sonnenschutz erhalten Interessierte unter www.bewegung-gegen-krebs.de. Außerdem bieten die Deutsche Krebshilfe und die ADP Ratgeber und Faltblätter zu diesen Themen. Diese können kostenlos im Internet unter www.krebshilfe.de bestellt werden.

UV-Schutztipps für Outdoor-Sportler

Vermeidung starker UV-Bestrahlung

Haut langsam durch kurze Aufenthalte an die Sonne gewöhnen.
Sonnenbrand stets vermeiden!
Sportliche Aktivitäten in der Mittagszeit zwischen 11 und 16 möglichst vermeiden.
Bei allen Aktivitäten im Freien auf den UV-Index achten: www.bfs.de

Sonnengerechte Kleidung

Textiler Sonnenschutz besteht aus: dicht gewebten T-Shirts oder Hemden, Tuch, Kappe oder Hut mit Schirm und Nackenschutz, Schuhen, die den Fußrücken schützen. Bei speziellen Sonnenschutztextilien auf die Kennzeichnung achten: UV-Protektion-Faktor UPF 30 oder Prüfsiegel „UV-Standard 801“.
Sonnenbrille tragen. Einen geeigneten UV-Schutz bietet die Kennzeichnung DIN E 836 mit dem Standard „UV-400“.
Beim Schwimmen T-Shirt tragen!

Sonnenschutzmittel

Unbekleidete Hautpartien mit Sonnenschutzmitteln eincremen.
Wasserfeste Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor LFS mindestens 30 benutzen, die einen UVA- und UVB-Schutz bieten und keine Duftstoffe enthalten.
Vor dem Training Sonnencreme dick und gleichmäßig auftragen und besonders auf die „Sonnenterassen“ des Körpers achten: Nase, Ohren, Lippen, Schultern und Fußrücken.
Eincremen nach zwei Stunden wiederholen.

Hermes macht Platz für Deutsche Krebshilfe

Der Handels- und Logistikdienstleister Hermes, Offizieller Pre-mium-Partner der Bundesliga, gratuliert der Deutschen Krebshilfe zu ihrem 40-jährigen Bestehen mit einem ganz besonderen Geschenk: Am 11. Bundesliga-Spieltag verzichtet Hermes auf seine Werbepräsenz in der Fußball-Bundesliga und stellt seine Werbeträger der Deutschen Krebshilfe zur Verfügung. Das Logo der Organisation wird vom 7. bis 10. November 2014 auf den Trikot-Ärmeln aller Spieler der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie auf Schiedsrichtertafeln präsent sein – Flächen, die eigentlich Hermes belegt.

In der ZDF TV-Gala „Willkommen bei Carmen Nebel“ am vergangenen Samstag gab Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe, die außergewöhnliche Aktion erstmals bekannt. „Die Präsenz bei einem kompletten Bundesliga-Spieltag, den Millionen von Menschen im Fernsehen und in den Stadien verfol-gen, ist für uns ein wertvolles Geschenk“, so Pleitgen. „Diese Möglichkeit auf das Thema Krebs und unsere Arbeit aufmerksam zu machen, ist für die Deutsche Krebshilfe unglaublich wichtig. Eine solche Plattform mit einer derart öffentlichen Wirkung wäre für uns nicht bezahlbar“.

Zusätzlich zur Logo-Platzierung werden die Bundesliga-Clubs mit der Unterstüt-zung der DFL Deutsche Fußball Liga aufgerufen, am 11. Spieltag mit Beiträgen in den Stadionzeitungen Aufmerksamkeit für das Thema „Krebs“ zu schaffen und dabei zu helfen, Botschaften zur Krebsprävention zu vermitteln.

„Mit unseren Aktivitäten zum 40-jährigen Bestehen möchten wir die Öffentlich-keit verstärkt über das Thema Krebs, über unsere wichtige Arbeit zur Verbesserung der Versorgung krebskranker Menschen und die besondere Bedeutung der Prävention im Rahmen der Krebsbekämpfung informieren, so auch im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltages“, sagt Pleitgen. „Wir danken Hermes für die großartige Plattform, die das Unternehmen uns hierfür zur Verfügung stellt“.

„Zu Hermes passt die Aktion perfekt, schließlich ist die Förderung sozialer Projekte bei uns historisch gewachsen“, sagt Frank Iden, CEO der Hermes Logistik Gruppe Deutschland. „Im Rahmen der WE DO! Kampagne unterstützen wir heute zahlreiche Organisationen und Projekte weltweit. Denn als international tätiges Unternehmen muss man heute Verantwortung über-nehmen – und zwar nicht nur im eigenen Konzern, sondern auch außerhalb davon.“ WE DO! ist eine 2010 von Hermes ins Leben gerufene Initiative, die neben sozialen Projekten auch Engagements zum Schutz von Klima und Umwelt umfasst.

Hintergrund-Informationen: Deutsche Krebshilfe e.V.

Die Deutsche Krebshilfe e. V. (DKH) wurde am 25. September 1974 von Dr. Mild-red Scheel gegrün¬det. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, die Krebs-krankheiten in all ihren Erscheinungs¬formen zu bekämpfen. Nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Deutsche Krebshilfe Pro¬jekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nach¬sorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche Krebshilfe ist der wichtigste private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsforschung in Deutschland.
Spendenkonto: Kreissparkasse Köln, IBAN: DE23 3705 0299 0000 8282 82.

Chronische Schmerzen frühzeitig behandeln

Eigentlich sind Schmerzen nützlich: Der Körper signalisiert damit eine Verletzung oder Erkrankung. Nach der Heilung verschwindet der Schmerz in der Regel von allein. Manchmal jedoch geht die Schutz- und Alarmfunktion verloren und der Schmerz selbst entwickelt sich zur Krankheit. Dies belastet den Betroffenen monate- oder jahrelang – man spricht von chronischen Schmerzen. Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter. „Weil chronische Schmerzen oft aus akuten Beschwerden entstehen, ist die beste Vorbeugung, Schmerzen frühzeitig zu bekämpfen“, sagt Birgit Kuhlen-Janßens, Expertin für Akutschmerztherapie bei TÜV Rheinland. Der Grund: Werden Nervenzellen permanent gereizt, entwickeln sie eine Art Schmerzgedächtnis. In der Folge empfinden die Betroffenen Schmerzen, ohne dass noch eine erkennbare körperliche Ursache besteht. Insbesondere Krankenhauspatienten leiden oft unter starken Schmerzen.

TÜV Rheinland bietet seit 2005 das Zertifikat „Qualitätsmanagement Akutschmerztherapie“ an. Damit weist die Klinik nach, dass sie vor, während und nach einer Operation geeignete Maßnahmen ergreift, um Schmerzen, so gut es geht, zu verhindern. Dazu gehört neben umfassender Patienteninformation vor allem eine rasche Schmerzbehandlung. In zertifizierten Kliniken dürfen nicht nur Ärzte, sondern auch speziell geschulte Pflegekräfte selbstständig schmerzstillende Mittel verabreichen. So muss kein Patient zu lange warten, bis er Medikamente bekommt. Das steigert die Aufenthaltsqualität und verkürzt die Verweildauer in der Klinik. Letztlich verringert sich auch die Gefahr chronischer Schmerzen. Deutschlandweit haben sich bereits mehr als 70 Kliniken zertifizieren lassen.
Heilung durch ganzheitliche Therapie

Die Behandlung chronischer Schmerzen ist aufwändig und erfordert meist ein ganzheitliches Vorgehen mit Bewegungstherapie, Massagen, psychologischer Betreuung, Entspannungstechniken oder Medikamenten – je nach Art, Ort und Intensität der Schmerzen. „Wer unter chronischen Schmerzen leidet, wendet sich nach Absprache mit seinem Hausarzt am besten an einen speziell ausgebildeten Schmerztherapeuten“, empfiehlt Birgit Kuhlen-Janßens. Nützliche Informationen zum Thema erhalten Betroffene von Organisationen wie der Deutschen Schmerzliga oder der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin. Mehr zu dem Thema „Qualitätsmanagement Akutschmerztherapie“ von TÜV Rheinland sowie alle erfolgreich geprüften Kliniken in ganz Deutschland unter www.tuv.com/akutschmerz im Internet.