Archiv für den Monat: April 2015

„Impfen ist ein gesamtgesellschaftliches Thema“

Masern sind eine der ansteckendsten Infektionskrankheiten weltweit. Trotz global zur Verfügung stehender Impfstoffe sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation 2013 weltweit rund 145 700 Kinder an den Folgen einer Masernerkrankung gestorben. „Durch Impfungen haben wir es in der Hand, schwere Erkrankungen bis hin zu Todesfällen zu verhindern. Das Beispiel Masern führt uns aktuell vor Augen, wie wichtig eine hohe Durchimpfungsquote auch in Niedersachsen ist“, erklärt Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt heute anlässlich des 1. Niedersächsischen Impfsymposiums. „Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere. Die eigene Entscheidung betrifft auch immer die gesamte Gesellschaft. Fortschritte können wir nur erzielen, wenn Politik, Ärztinnen und Ärzte, der öffentliche Gesundheitsdienst und Kostenträger alle gemeinsam an einem Strang ziehen.“

In Niedersachsen sind dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt für 2015 bislang

31 Masernfälle gemeldet worden. Im Vergleichszeitraum 2014 waren es drei Fälle. Der letzte große Masernausbruch in Niedersachsen wurde 2003 beobachtet.

„Die seitens der Bundesregierung in den letzten Monaten ins Spiel gebrachte Impfberatungspflicht für Eltern, die ihr Kind in eine Kita bringen möchten, halte ich für sinnvoll“, so Rundt. „Die ärztliche Beratung ist der richtige Weg, um gefährliche Krankheiten wie Masern zu eliminieren. Ich bin der festen Überzeugung, dass durch Aufklärung und Impfempfehlungen, durch niederschwelligen Zugang zu Impfungen und dadurch, dass in Deutschland die Finanzierung gesichert ist, eine ausreichende Grundlage gegeben ist, um das Ziel der Masern- und Rötelnelimination zu erreichen.“

„Die Entscheidung für eine Impfung ist immer auch eine Entscheidung für den Schutz derer, die aus medizinischen Gründen keine Impfung erhalten können“ sagte der Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes Dr. Matthias Pulz. „Impfen ist auch eine Frage der gesellschaftlichen Solidarität.“

„Um all diejenigen zu erreichen, denen eine Impfung empfohlen ist, brauchen wir eine umfassende Aufklärung und ein möglichst breites Impfangebot“ betonte Dr. Gisbert Voigt, Vizepräsident der Ärztekammer Niedersachsen. „Vor allem den Ärztinnen und Ärzten kommt im Gespräch mit den Patientinnen und Patienten eine wichtige Rolle bei der Impfaufklärung zu.“

Auf dem Impfsymposium, das durch das Niedersächsische Impfforum zur Aktivierung der Schutzimpfungen (NIAS) organisiert wurde, haben Expertinnen und Experten aktuelle Fragestellungen zum Thema Impfung aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Neben der Initiative zur Masern- und Röteln-Elimination wurden Erkenntnisse zu Impfstoffen gegen Hirnhautentzündung sowie gegen Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs verursachen können, präsentiert und offene Fragen diskutiert.

Mücken können auch Krankheiten übertragen

Mückenschutz gewinnt nicht nur auf Reisen, sondern auch hierzulande immer mehr an Bedeutung. Denn durch Globalisierung und Klimawandel haben neue Mückenarten auch in Deutschland Einzug gehalten. In manchen Regionen hat sich beispielsweise bereits die Tigermücke angesiedelt. Sie verursacht nicht nur juckende Stiche, sondern kann auch Krankheiten übertragen. Mückenstiche aller Art können sich zudem entzünden oder allergische Reaktionen hervorrufen. Bei Reisen in von Mücken geplagte Gegenden – auch innerhalb Europas – sollte man sich vorab erkundigen, wann die „Hochzeit der Blutsauger“ ist: So gelten beispielsweise in Skandinavien die Mücken als besonders aggressiv.

Starker Schutz für die ganze Familie

Ein guter Mückenschutz, wie etwa die neue Produktreihe „Jungle Formula by Azaron“ mit fünf passgenauen Produkten (Apotheke) hilft, Mückenstiche zu vermeiden. Neben einem Allroundrepellent für die ganze Familie enthält das Sortiment auch Spezialprodukte für Kinder und Tropenreisende sowie ein Produkt auf pflanzlicher Basis. Anhand der Einteilung in „Stichschutz-Faktoren“, dem sogenannten „Insect Repellent Factor“ (IRF), der vergleichbar ist mit dem Lichtschutzfaktor in Sonnencremes, bietet sich dem Anwender eine gute Orientierungshilfe. Alle Produkte der neuen Reihe sind so sanft wie möglich zu Haut und Textilien und gleichzeitig stark gegen Mücken.

Das eigene Zuhause mückensicher machen

Durch das Auftragen von Mückenschutzmitteln auf der Haut bildet sich ein Duftmantel, der Mücken fernhält und so vor Stichen schützt. Als hilfreiche Option, um die Plagegeister vom eigenen Zuhause fern zu halten, haben sich Mückengitter an Fenstern und Türen erwiesen. Besonders engmaschig, lassen sie den kleinen Blutsaugern keine Chance hindurch zu schlüpfen. Außerdem sollte man darauf achten, keine stehenden Gewässer offen zu lassen. Die Regentonne sollte richtig abgedichtet sein und Pfützen trocken gelegt werden, da die Mücken ihre Eier in stehenden Gewässern ablegen. Auch Tümpel und Teiche sind eine beliebte Brutstätte für Mücken.