Archiv für den Monat: Juni 2016

Neurodermitis: Intervalle und Intensität der Schübe lassen sich verringern

Wer unter Neurodermitis leidet, steckt oftmals in einem Teufelskreis aus ununterbrochenem, unerträglichem Juckreiz und Kratzen. Schätzungen zufolge sind in den Industrieländern etwa zehn bis 20 Prozent der Kinder und zwei bis drei Prozent der Erwachsenen von der atopischen Dermatitis, wie die chronisch-entzündliche Hautkrankheit auch genannt wird, betroffen.

Konsequente Pflege – auch in beschwerdefreien Zeiten

„Die ‚eine‘ Therapie bei Neurodermitis gibt es nicht“, weiß Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Von Fall zu Fall könne sich das Krankheitsbild sehr stark unterscheiden. Einig seien sich Dermatologen aber darüber, dass Betroffene auch in beschwerdefreien Zeiten eine Basistherapie verfolgen sollten, die die trockene Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.

Pflegepräparate wie beispielsweise das rückfettende „Lipogel“ von Preval können die Haut vor einer weiteren Austrocknung schützen und gleichzeitig die geschädigte Barrierefunktion der Haut bei der Regeneration unterstützen. Gleichzeitig wird die Haut beruhigt, wodurch Juckreiz und Spannungsgefühle deutlich zurückgehen können. Im besten Fall lassen sich durch eine konsequent durchgeführte Basispflege die zeitlichen Intervalle verlängern und die Intensität der Schübe sogar verringern. Wasser- und parfümfrei ist dieses Gel ohne Konservierungsstoffe und Emulgatoren in Apotheken oder im Onlineshop unter www.preval.net erhältlich.

Ursachen der Neurodermitis

Bei der Entstehung einer Neurodermitis spielen Störungen der Hautschutzfunktion und des körpereigenen Immunsystems eine wichtige Rolle. Die Krankheit selbst ist zwar nicht erblich, wohl aber die Veranlagung, und nicht selten leidet eines der Elternteile bereits an Neurodermitis. Besteht eine Veranlagung, kann es durch Faktoren wie Stress, bakterielle Hautinfektionen, Hausstaubmilben, Blütenpollen, grobe Kleidung, die auf der Haut kratzt, oder bestimmte Inhalts- oder Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln zum Ausbruch der Krankheit beziehungsweise einem Schub kommen.

Den Glukosespiegel im Urlaub schnell und unkompliziert messen

Eine gründliche Reisevorbereitung ist für die etwa sechs Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland von entscheidender Bedeutung. „Zeitverschiebungen und Klimawechsel können die Glukosewerte beeinflussen und erfordern möglicherweise eine Therapieanpassung. Urlauber sollten Reisepläne deshalb immer mit dem Arzt besprechen“, erklärt Dr. Jens Kröger vom Zentrum für Diabetologie Hamburg-Bergedorf und Vorstandsmitglied von „diabetesDE“. Der Mediziner rät dazu, vor jeder Reise den Status der Auslandsreisekrankenversicherung und notwendiger Impfungen zu überprüfen. Rezepte für Medikamente, Insulin und anderes Diabeteszubehör sollten bereits in Deutschland eingelöst werden, so könne man eventuelle Akzeptanz- und Abrechnungsprobleme im Ausland vermeiden.

Diabetesbedarf im Handgepäck

Wichtiger Diabetesbedarf muss immer ins Handgepäck: „Bei Flugreisen sollte man einen Ausweis, der über die Krankheit aufklärt, mitführen. Auch eine ärztliche Bescheinigung, dass man aus medizinischen Gründen bestimmte Utensilien wie Spritzen und Insulin benötigt, sollte griffbreit sein“, so Dr. Kröger. Medizinisch notwendige Hilfsmittel dürften trotz strenger Sicherheitskontrollen mit an Bord eines Flugzeugs genommen werden. Vorsichtshalber sollte man mindestens den zweifachen Diabetesbedarf mitnehmen und auf mehrere Koffer verteilen, falls ein Koffer verloren geht. Zu hohe oder niedrige Temperaturen können unter Umständen die Wirksamkeit von Insulinpräparaten beinträchtigen. Beim Sonnenbaden ist mitgebrachtes Insulin deshalb immer in der Kühltasche zu lagern.

Glukosekontrolle: Scannen statt Stechen

Die Blutzuckerselbstkontrolle mit Händewaschen ist am Strand oder beim Wandern für Menschen mit Diabetes oftmals schwierig. Beim „FreeStyle Libre“-Messsystem hingegen funktioniert die Kontrolle schnell und unkompliziert mit Scannen statt Stechen. Dafür wird ein Sensor an der Rückseite des Oberarms platziert, der in der Gewebeflüssigkeit den Glukosespiegel misst. Nach einem schmerzlosen Scan des Sensors durch das Lesegerät werden der aktuelle Wert sowie die Werte der letzten acht Stunden angezeigt. Bis zu 14 Tage lang können auf diese Weise Glukosewerte Tag und Nacht abgerufen werden, dann muss der Sensor ausgetauscht werden. Der Trendpfeil auf dem Display bietet zusätzliche Sicherheit und zeigt an, in welche Richtung sich der Wert in naher Zukunft bewegt.

Auch kleine Reisende mit Diabetes können von dem System profitieren, denn es ist für Kinder ab vier Jahren erhältlich. Röntgengeräte bei Sicherheitskontrollen am Flughafen können mit dem Messsystem bedenkenlos passiert werden. Das Sicherheitspersonal sollte man jedoch vorher informieren. Das Starterset gibt es für 169,90 Euro im Online-Shop unter www.freestylelibre.de oder telefonisch unter der Hotline 0800-5199519.