Archiv für den Monat: September 2016

Wenn die Psyche das Herz krank macht

Der Volksmund weiß es schon lange: Wem „etwas zu Herzen“ geht, der ist sehr bedrückt. Ärger, Stress und depressive Verstimmungen können laut Studien tatsächlich körperliche Symptome auslösen, die das Risiko für einen Herzinfarkt steigen lassen. Eine von fünf wichtigen Ursachen für eine koronare Herzkrankheit ist Experten zufolge die Depression. Und weil diese wiederum den Verlauf von Erkrankungen wie etwa einem Herzinfarkt ungünstig beeinflussen kann, entsteht schnell ein Teufelskreis.

Besser mit Stress umgehen

Auch andauernder psychischer Stress kann eine Depression fördern. Zunächst einmal gilt es deshalb, individuelle Stressauslöser und das eigene Verhalten unter Druck besser kennenzulernen – ein erster Schritt, um gegen psychische Belastungen vorzugehen. Tests, um die persönliche Stressbelastung und die Hintergründe zu analysieren sowie Tipps, die dabei helfen, damit besser umzugehen, finden sich unter www.rgz24.de/Herzprobleme. Wer nicht in Stressfallen tappt, sondern beispielsweise regelmäßig für körperliche Bewegung sorgt und täglich eine Viertelstunde bis 20 Minuten Muße für die Regeneration einplant, kann es schaffen, die eigene Gesundheit besser vor den belastenden Auswirkungen zu schützen.

Mit Magnesium gegen den Stress

Eine weitere Möglichkeit, gegen Stressfolgen vorzugehen, kann auch eine gute Versorgung mit dem Mineralstoff Magnesium sein. Denn Stress steigert den Magnesium-Bedarf, während ein Magnesium-Mangel wiederum Stress, depressive Verstimmungen und Herzerkrankungen verstärken kann. Um den erhöhten Bedarf zu decken, reicht die Ernährung allein meist nicht aus. Ergänzend eignen sich Verbindungen aus Magnesium und der vitaminähnlichen Substanz Orotsäure. Diese Kombination ist etwa in magnerot Classic N enthalten, das es rezeptfrei in Apotheken gibt. Es kann für eine bessere Versorgung der Zellen mit Energie sorgen und Magnesium-Verlusten entgegenwirken. Beim Vorliegen einer Depression können unter Umständen Antidepressiva angeraten sein. Weil nicht alle Antidepressiva für Herzpatienten geeignet sind, sollte der Kardiologe um Rat gefragt werden.

Wenn Männer zu oft „müssen“

Eine „schwache“ Blase haben – das gilt vielen Männern als rein weibliches Problem. Doch dabei handelt es sich um einen großen Irrtum. Zwar sind Frauen von Symptomen wie überfallartig auftretendem Harndrang und ungewolltem Urinverlust tatsächlich häufiger und meist auch früher betroffen. Doch auch bei Männern ist eine überaktive Blase – auch Reizblase genannt – keine Seltenheit. Zusätzlich zu anderen Ursachen wie Entzündungen oder einem übererregbaren Blasenmuskel kommt bei Männern eine vergrößerte Prostata als Auslöser infrage.

Die gereizte Blasenmuskulatur beruhigen

Männer sind insgesamt also weniger betroffen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen Untersuchungen aber, dass Männer stärker unter ihrer Inkontinenz leiden als Frauen und in diesem Zusammenhang auch deutlich anfälliger für Depressionen sind. Hier spiele wohl auch das männliche Selbstbild eine Rolle, wonach Binden, Vorlagen und andere Hilfsmittel reine Frauensache sind. Dabei ist das Leiden der Männer oft unnötig, weil Blasenbeschwerden sich in der Regel gut behandeln lassen. „Männer sollten deshalb ihre Scheu überwinden und bei allzu häufigem Müssen oder ‚Überlaufen‘ einen Urologen aufsuchen“, rät Gesundheitsexpertin Katja Schneider von RGZ24.de. Der Urologe kann die Ursache der Beschwerden finden und wirksame Medikamente verordnen. Eine überaktive Blase kann mit Medikamenten aus der Gruppe der Anticholinergika wie etwa „Vesikur“ behandelt werden. Sie können die gereizte Blasenmuskulatur beruhigen und den unerwünschten Harndrang merklich lindern. So bleibt im Ernstfall ausreichend Zeit, eine Toilette aufzusuchen.

Selbsttest verschafft Klarheit

Ob und wann ein Arztbesuch anzuraten wäre, können Männer beispielsweise per Selbsttest unter www.blase-ok.de herausfinden. Dort gibt es auch eine bundesweite Facharztsuche. Um dem Urologen alle wichtigen Informationen für seine Diagnose geben zu können, ist es sinnvoll, schon vor dem Termin ein sogenanntes Miktionsprotokoll zu führen. Darin wird notiert, wann und wie oft man getrunken und die Toilette besucht hat. Dieses Protokoll kann ebenfalls unter der genannten Webseite kostenlos angefordert werden.

Insektenstiche erkennen und zuordnen

Genaue Selbstbeobachtung nach einem Insektenstich und eine gute Stichkunde helfen beim Erkennen einer Allergie. „Dieses Wissen kann unter Umständen lebensrettend sein“, weiß Prof. Dr. Thilo Jakob, Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie in Gießen. „Rund drei Millionen Deutsche reagieren allergisch auf einen Wespen- oder Bienenstich und etwa zwanzig von ihnen sterben jedes Jahr an einem allergischen Schock.“ Der Experte erklärt, wie Sie Insektenstiche unterscheiden können und was zu tun ist bei Verdacht auf eine Insektengiftallergie:

Insektenstiche und -bisse erkennen und zuordnen

Mücke:

– Geschieht meist unbemerkt, da die Mücke beim Stechen eine
schmerzstillende Substanz abgibt
– Starker Juckreiz nach dem Stich, Stichstelle gerötet
– Nach kurzer Zeit schwillt der Mückenstich an. Es bildet sich
eine Quaddel
– Innerhalb von 24 Stunden wird die Quaddel zu einer Art Knötchen,
einer erbsengroßen Verdickung der Haut – die sogenannte Papel
– Nach einigen Tagen heilt die Papel von selbst ab

Bremse:

– Sehr schmerzhaft aufgrund der säbelartigen Mundwerkzeuge der
Bremse
– Kleine Blutergüsse an der Einstichstelle bleiben lange Zeit
sichtbar
– Starker Juckreiz
– Deutliche Rötung und Schwellung um die Einstichstelle

Stechfliege:

– Ähnelt dem Mückenstich
– Meist sind die Auswirkungen noch stärker
– Stichstelle ist blutig unterlaufen und schwillt an
– Starke Quaddelbildung
– Rötung und Schwellung um die Einstichstelle

Biene:

– Sehr schmerzhaft
– Gerötete Schwellungen um die Einstichstelle
– Stachel mit Giftsack bleibt in der Regel in der Haut stecken und
gibt weiter Gift in die Stichstelle ab, sollte daher entfernt
werden
– Biene überlebt den Stich nicht
– Wichtig: Kann starke allergische Reaktionen auslösen!

Wespe:

– Ähnliche Reaktion wie beim Bienenstich
– Ebenfalls sehr schmerzhaft
– Es verbleibt kein Stachel in der Haut, da die Wespe ihren
Stachel nach dem Stich aus der Haut herausziehen kann
– Wichtig: Kann starke allergische Reaktionen auslösen!

Hummel:

– Sticht eher selten, da Hummeln nur zustechen, wenn sie sich
bedroht fühlen
– Anders als der Stachel von Bienen keine Widerhaken und bleibt
deshalb nicht in der Haut stecken
– Sehr schmerzhaft
– Deutliche Rötung und Schwellung um die Einstichstelle
– Wichtig: Kann bei bestehender
Bienengiftsensibilisierung/-allergie starke allergische
Reaktionen auslösen!

Hornisse:

– Wenig aggressiv, daher kommt es nur selten zu Stichen
– Äußerst schmerzhaft
– Können mehrfach stechen, da Stachel nicht in der Haut verbleibt
– Einstichstelle brennt, schwillt an und rötet sich
– Wichtig: Kann bei bestehender
Wespengiftsensibilisierung/-allergie starke allergische
Reaktionen auslösen!

Insektengiftallergie: Vorsicht bei Wespen- und Bienenstichen

Eine Insektengiftallergie tritt meist in Form einer Bienen- oder Wespengiftallergie auf. Auch Hornissen- oder Hummelstiche können allergische Reaktionen hervorrufen – was allerdings seltener vorkommt. Nur sehr wenige Personen reagieren auch auf Stiche von Mücken oder Bremsen allergisch. Hier kommt es aber zum Glück nur selten zu lebensbedrohlichen Auswirkungen für diese Allergiker.

Wer nach einem Bienen- oder Wespenstich Symptome an sich beobachtet, die über eine normale Schwellung an der Einstichstelle hinausgehen, sollte sich Rat bei einem Facharzt holen. Normal ist eine Schwellung bis zu 10 cm Durchmesser. Eine massive Schwellung an der Einstichstelle, die länger als 24 Stunden anhält, wird als überschießende Lokalreaktion bezeichnet. Schwellungen und Juckreiz an anderen Körperstellen (unabhängig von der Einstichstelle) sowie Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit, Atemnot oder Herzrasen können Bestandteil einer allergischen Reaktion auf den Insektenstich sein. Wenn Symptome auftreten, die über die normale Reaktion an der Einstichstelle hinausgehen, ist es wichtig, mit einem Arzt zu klären, ob eine Allergie vorliegt und wenn ja, gegen welches Insektengift. Daher sollten Sie genau hinschauen: Ein Bienenstich unterscheidet sich vom Wespenstich dadurch, dass der Stachel der Biene meist in der Haut stecken bleibt. Eine Wespe ist jedoch in der Lage, ihren Stachel nach dem Stich zurückzuziehen. Zudem gelten Wespen im Vergleich zu den Bienen als aggressiver und „stichfreudiger“. Wenn Sie wissen, welches Insekt die allergische Reaktion ausgelöst hat, kann dies die Diagnose im Falle unklarer Befunde erleichtern. Hierbei hilft auch die Beobachtung, bei welcher Gelegenheit Sie gestochen wurden. War es z. B. beim Barfußlaufen über die Wiese oder beim Blumenpflücken? Das würde den Verdacht auf einen Bienenstich erhärten. Oder wurden Sie während einer Grillparty oder in der Nähe eines Mülleimers gestochen? Dann könnte es eine Wespe gewesen sein.

Bei starken allergischen Reaktionen wie Übelkeit, Schwindelgefühl oder Atemnot muss immer der Notarzt gerufen werden. Prof. Jakob rät Menschen, die bereits von einer Insektengiftallergie wissen: „Haben Sie Ihre Notfallmedikation stets griffbereit und klären Sie Ihr Umfeld über die Allergie und notwendige Hilfsmaßnahmen auf. Besser noch: Beugen Sie durch eine Insektengiftimpfung langfristig vor und reduzieren Sie damit das Risiko eines allergischen Schocks auf ein Minimum.“

Weitere Informationen zu Insektengift-Allergien und Insektengiftimpfungen (sogenannte Hyposensibilisierung) finden Sie auf www.initiative-insektengift.de.

Dieser Service wird von JDB MEDIA in Kooperation mit der Initiative Insektengift zur Verfügung gestellt.

Wissenswertes zu Lungenkrebs für Patienten und Angehörige

Lungenkrebs betrifft Patienten und ihre Angehörigen – auf www.der-zweite-atem.de finden deshalb jetzt beide Seiten alles Wissenswerte. Das neu gestaltete Online-Portal vermittelt wissenschaftlich fundierte Informationen dabei auf eine besonders einfühlsame Art und Weise.

Zum Leben mit Lungenkrebs haben Betroffene und Angehörige vor allem
eins, viele Fragen:
– Was genau ist eigentlich Lungenkrebs?
– Wie wird er behandelt?
– Was ändert sich durch die Erkrankung in unserem Alltag?
– Wo finden wir die richtigen Ansprechpartner?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt das Informationsportal www.der-zweite-atem.de. Das Besondere: Zu jedem Thema finden jetzt auch Angehörige hilfreiche Tipps und Hinweise.

Schnell zu hilfreichen Informationen

In der Rubrik „Wissen & Verstehen“ werden neben den medizinischen Grundlagen vor allem die aktuellen Therapiemöglichkeiten erläutert. Praktischer wird es dann in der Rubrik „Umgang & Leben“. Hier finden die Nutzer wertvolle Tipps rund um den Alltag mit Lungenkrebs. Es wird erläutert, wie Patienten selbst aktiv werden und sich etwas Gutes tun können. Darüber hinaus zeigen Videos praktische Atemübungen, die direkt ausprobiert werden können. Eine zusätzlich entwickelte App macht das Atemtraining dann auch mit dem Smartphone oder Tablet möglich. Auch ganz praktische Dinge wie die Organisation des Alltags und sozialrechtliche Aspekte finden Beachtung. Eine Kolumne zeigt zudem, wie andere Patienten mit der Erkrankung umgehen – und soll den Betroffenen damit Mut machen.

Aber nicht nur die Betroffenen brauchen Zuspruch. Auch die Welt der Angehörigen gerät durch die Erkrankung ins Wanken. In der Rubrik „Für Familie und Freunde“ finden sie Tipps, wie der Umgang mit dem Betroffenen besser gelingen kann. Darüber hinaus erhalten sie aber auch konkrete Hilfestellungen – etwa, wie sie eigene Ängste besser bewältigen und neue Kraft für die täglichen Herausforderungen tanken können. Anlaufstellen für Hilfsangebote hält die Rubrik „Hilfe & Unterstützung“ bereit. Hier finden Betroffene und Angehörige praktische Checklisten für das Arztgespräch und kostenloses Info-Material zum Bestellen oder Herunterladen.

Das Online-Portal www.der-zweite-atem.de ist Teil der Informations-Kampagne „Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs“ der Roche Pharma AG. Bereits seit 2005 informiert sie Patienten und Interessierte umfassend über Lungenkrebs und die Fortschritte im Kampf gegen diese Krankheit.

Eindeutige Kennzeichnung von biologischen Arzneimitteln in der medizinischen Kommunikation

Für die Patientensicherheit ist es wichtig, biologische Arzneimittel durch ihren Handelsnamen klar zu kennzeichnen. Nur so kann gewährleistet werden, dass mögliche Nebenwirkungen eindeutig einem bestimmten Produkt zugeordnet und zurückverfolgt werden können. Analog europäischer behördlicher Vorgaben für die Dokumentation des Handelsnamens in der Patientenakte nennt Roche in Publikationen, Texten und Presseinformationen deshalb neben dem internationalen Freinamen auch den Handelsnamen.