Archiv für den Monat: Mai 2017

Wenn es im Kreuz zwickt, ist Schonung meist der falsche Weg

Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzarten. Fast immer sind sie das Resultat einer Störung im komplexen System aus Muskeln, Gelenken und Bändern. Treten die Beschwerden erstmalig oder nach langer Pause auf und dauern maximal sechs Wochen, spricht man von akuten Schmerzen. Bleiben diese unbehandelt, geraten Betroffene leicht in einen Teufelskreis: Um die Pein zu lindern, vermeiden sie bestimmte Bewegungen und nehmen eine Schonhaltung ein. Das verspannt die Muskulatur zusätzlich, verstärkt die Schmerzen und kann sie chronisch werden lassen. Deshalb ist es fast immer besser, Rückenleiden aktiv mit Bewegung zu bekämpfen.

Locker und stark durch Bewegung

Bewegung lockert nicht nur Verspannungen, sie stärkt auch die Muskulatur, so dass Gelenke, Bandscheiben und Knochen entlastet werden. Spezielle Gymnastik zur Kräftigung von Rücken- und Bauchmuskulatur ist besonders geeignet. Sie wird von vielen Sportvereinen und Fitnesscentern angeboten. Schwimmen eignet sich ebenfalls gut. Beim Brustschwimmen sollte allerdings der Kopf mit abtauchen, sonst sind Nackenverspannungen programmiert. Ganz einfach in den Alltag zu integrieren sind Radfahren und Spazierengehen.

Als Voraussetzung für Aktivität müssen allerdings oft erst die Schmerzen reduziert werden. Akute Rückenbeschwerden lassen sich zum Beispiel mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie „Ibuflam akut“ mit dem Wirkstoff Ibuprofen behandeln. So kommt man aus der Vermeidung und Schonung leichter heraus und kann das Bewegungsprogramm starten. Halten die Schmerzen länger als drei Tage an, sollte aber ein Arzt aufgesucht werden.

Gezielt vorbeugen

Damit Verspannungen und Fehlhaltungen gar nicht erst auftreten, lässt sich schon im Vorfeld viel tun – mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.ibuflam.de. Wer etwa beruflich viel sitzen muss, sollte auch dabei in Bewegung bleiben und so oft wie möglich die Position wechseln. Dabei können ein Sitzball oder eine ergonomische Stuhlauflage unterstützen. Statt des Fahrstuhls lieber die Treppe benutzen und in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang machen. Schwere Lasten sollte man immer mit geradem Rücken heben und so oft wie möglich Hilfsmittel wie eine Sackkarre verwenden.

Gut schlafen ohne Hangover-Effekt

Deutschland wird mehr und mehr zu einer Nation der Schlaflosen: Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport schlafen 80 Prozent der Erwerbstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren schlecht. Das sind zwei Drittel mehr als 2010. Zudem leidet jeder zehnte Arbeitnehmer unter schweren Schlafstörungen. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Für die Betroffenen ist der Schlafmangel keine Lappalie. Sie leiden unter Abgeschlagenheit, mangelnder Belastbarkeit und können sich nicht gut konzentrieren. Die Angst, Fehler zu machen und dadurch den Job zu verlieren, lässt die innere Anspannung stetig wachsen. Das Fahnden nach den Ursachen ihrer Schlafprobleme gestaltet sich oft schwierig. Denn sowohl organische, psychische, verhaltensbedingte als auch medikamentöse Faktoren können den Schlaf beeinträchtigen. Wer über mehrere Wochen regelmäßig unter Schlafstörungen leidet, sollte auf alle Fälle einen Arzt konsultieren.

Nebenwirkungen, nein danke

Zur Behandlung von Schlafstörungen gibt es verschiedene Substanzen, die das Einschlafen fördern, die Schlafkontinuität erhöhen und die Schafqualität verbessern. Wichtig zu wissen: Einige chemische Mittel können auf Dauer eine Gewöhnung hervorrufen sowie den sogenannten Hangover-Effekt erzeugen. Dabei ist der Patient am Morgen nach der Einnahme noch wie benebelt, die Unfallgefahr bei der Arbeit und im Straßenverkehr steigt dadurch beträchtlich an. Grundsätzlich sollte der Gebrauch synthetischer Schlafmittel zeitlich begrenzt sein und vom Arzt regelmäßig überprüft werden. Gut verträglich sind dagegen natürliche Arzneimitteln wie das rezeptfreie Neurexan aus der Apotheke. Abends eingenommen, entfaltet die Wirkstoffkombination aus Passionsblume, blühendem Hafer, Kaffeesamen – in homöopathischer Dosierung – und Kristallen eines Wirkstoffes, der in der Baldrianwurzel enthalten ist, eine entspannende Wirkung, die das Einschlafen fördern kann.

Schlafstörer entlarven

Führende Schlafexperten empfehlen Menschen, deren Gedanken nachts stetig kreisen, ein Schlaftagebuch zu führen. In diesem können quälende Sorgen notiert und ungünstige Verhaltensweisen wie etwa übermäßiger Kaffeegenuss oder körperliche Überanstrengung während des Tages entlarvt werden. Darüber hinaus stehen zur Behandlung von Schlafstörungen begleitende verhaltens- und psychotherapeutischer Techniken wie beispielsweise Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen, Schlafhygiene, Schlafrestriktion sowie kognitive Techniken zur Reduktion nächtlicher Grübeleien zur Verfügung. Tipps und Informationen dazu gibt es unter www.entspannung-und-beruhigung.de.