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Weltkrebstag 2018

Der Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem Motto „Wir können. Ich kann“. Die Deutsche Krebshilfe nimmt den Tag zum Anlass, um die Öffentlichkeit für das Thema Prävention zu sensibilisieren. „Insbesondere Bewegung kann das eigene Krebsrisiko senken“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Bei Krebspatienten kann Sport und Bewegung zudem Nebenwirkungen reduzieren. Die Organisation bietet hierzu, aber auch zu anderen wichtigen Präventionsthemen, kostenlose Infomaterialien und berät über ihren telefonischen Informations- und Beratungsdienst, das INFONETZ KREBS.

In Deutschland erkranken jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Experten schätzen, dass etwa die Hälfte aller Krebsfälle durch einen gesünderen Lebensstil vermeidbar wäre. Beispielsweise senkt regelmäßige Bewegung das Risiko für mindestens 13 Krebsarten. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Körperlich aktive Menschen erkranken nachweislich seltener an Tumoren des Darms, der Brust oder der Gebärmutterschleimhaut. So sinkt das Risiko für Darm- und Brustkrebs um etwa 20 bis 30 Prozent, wenn die Menschen sich an mindestens fünf Tagen pro Woche mindestens 30 Minuten bewegen und dabei etwas ins Schwitzen kommen. So wird der Stoffwechsel aktiviert, was wiederum das Immunsystem stärkt. Darüber hinaus hemmen Bewegung und Sport entzündliche Prozesse im Organismus und erleichtern die Gewichtskontrolle.

Für die Deutsche Krebshilfe ist es daher ein wichtiges Anliegen, die Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren. „Es lohnt sich, seinen Körper bewegungsreich zu fordern – für die eigene Gesundheit und ein vermindertes Krebsrisiko. Zudem pflegen Menschen, die gerne und viel körperlich aktiv sind, oft einen gesünderen Lebensstil als Bewegungsmuffel“, betont Gerd Nettekoven.

Wer seinen Alltag bewegungsreicher gestalten möchte, erhält Tipps und Anleitungen in dem Präventionsratgeber der Deutschen Krebshilfe „Schritt für Schritt. Mehr Bewegung – Weniger Krebsrisiko“. Dieser kann kostenfrei bestellt werden.

Im Rahmen der gemeinsamen Präventionsinitiative „Bewegung gegen Krebs“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der Deutschen Sporthochschule Köln und der Deutschen Krebshilfe erhalten Interessierte einfache Tipps und Hilfen für die ersten Schritte hin zu mehr Bewegung. Zusätzlich ist der Aspekt „Sport und Bewegungstherapie in der Krebsnachsorge“ Teil dieses Pro-jekts, der auch vom Deutschen Behindertenverband mitgetragen wird.

Sportliche Aktivität kann nicht nur das Krebsrisiko senken, sondern auch Krebspatienten während der Therapie unterstützen. Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Bewegung und Sport den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. So werden die Lebensqualität erhöht und die Nebenwirkungen verringert.

Unterstützt wird die Deutschen Krebshilfe bei ihren Initiativen von Prominenten wie Heiko Herrlich, ehemaliger Fußballprofi und heute Bundesligatrainer, oder Antje Möldner-Schmidt, Leichtathletin und Gewinnerin des Europameistertitels 2014 im 3.000-Meter Hindernislauf. Beide wissen als ehemalige Betroffene um die zentrale Bedeutung von Sport und Bewegung während und nach der Krebstherapie.

Krebspatienten finden hilfreiche Anregungen in dem Flyer „Bewegungstherapie und Sportangebote in der Nachsorge. Beides kann ebenfalls kostenfrei bestellt werden unter www.krebshilfe.de/infomaterial Eine persönliche Beratung bietet der Informations- und Beratungsdienst der Deutschen Krebshilfe INFONETZ KREBS unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 80708877.

Wie Arthrosepatienten im Frühjahr gezielt Beschwerden bekämpfen können

Wenn sich die kalte Jahreszeit dem Ende zuneigt, entsteht bei vielen Menschen der Wunsch, wieder mehr in Schwung zu kommen und aktiv etwas für die Gesundheit zu tun. Es ist traditionell die Zeit für Erneuerung und wohltuende Kuren. Davon können gerade Personen mit Gelenkbeschwerden profitieren. So zeigte eine Studie mit Arthrosepatienten am Universitätsklinikum Jena, dass eine zweiwöchige Fastenkur eine Schmerzreduktion sowie Befindlichkeits- und Gelenkfunktionsverbesserung zur Folge hatte.

Von Heilfasten bis Kollagen-Kur

Wer Heilkuren selbst ausprobieren möchte, sollte sich vorher von seinem Arzt beraten lassen. Denn häufig ist es empfehlenswert, Heilfasten unter therapeutischer Aufsicht durchzuführen. Es muss allerdings auch nicht immer ein strenges Fasten ohne feste Nahrung sein – oft bringen schon einige reine Gemüsetage oder Teekuren mit entzündungshemmenden Kräutern wie Brennnessel, Weidenrinde oder Teufelskralle eine Besserung.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Kur, die angegriffene Gelenke gezielt mit Nährstoffen versorgt – so sind beispielsweise Produkte mit bioaktiven Kollagen-Peptiden zur Unterstützung der Gelenkgesundheit und zur Stimulation der körpereigenen Kollagenproduktion für ihre positive Wirkung bekannt. In einer neuen Studie nahmen 566 Frauen und Männer, die unter mehr oder minder ausgeprägtem Symptomen von Gelenkverschleiß litten, über drei bis sechs Monate täglich eine Trinkampulle des Testpräparats CH-Alpha Plus (rezeptfrei in der Apotheke) ein. Am Ende des Beobachtungszeitraums hatten sich Beschwerden wie Schmerzen und Steifheit der Gelenke deutlich reduziert. Auch verbesserte sich die Beweglichkeit signifikant. Unter www.ch-alpha.de gibt es weitere Informationen zum Trink-Kollagen.

Regelmäßig bewegen

Was Arthrosepatienten außerdem in ihr Kurprogramm zum Frühjahr mit aufnehmen sollten, ist Bewegung. Sie hilft nicht nur dabei, gelenkbelastendes Übergewicht abzubauen, sondern sorgt für eine gute Nährstoffverteilung und hält die Gelenke mobil. Durch die Bewegung gelangen die wichtigen Nährstoffe wie Kollagen in den Gelenkknorpel.

Die milder werdenden Temperaturen sind der beste Anlass, um spazieren zu gehen, Rad zu fahren, zu walken und zu wandern. Spielt das Wetter einmal nicht mit, sind Schwimmen, Yoga und Tai-Chi gelenkschonende Sportalternativen. Dabei gilt, lieber täglich ein bisschen aktiv zu werden, statt sich nur einmal die Woche auszupowern.

Gelenkerkrankungen

Schmerzen, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen – Gelenkerkrankungen sind weit verbreitet. Oft wird hierbei von „Rheuma“ gesprochen. Unter diesem Begriff fassen Mediziner jedoch mehrere verschiedene Erkrankungen mit vielfältigen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.

– Arthrose: Sie ist die häufigste Form der Gelenkerkrankungen – eine zunehmende Abnutzung des Gelenkknorpels. In fortgeschrittenem Stadium kann der Knorpel so weit zerstört werden, dass die Knochen direkt aufeinander reiben, was zu Schmerzen und Verlust der Beweglichkeit führt. Neben dem Alter können Faktoren wie Übergewicht, Fehlstellungen, Verletzungen oder einseitige Belastungen die Entstehung einer Arthrose begünstigen. Zu den Therapieoptionen gehören Physiotherapie, Schmerzmittel sowie eine gezielte Nährstoffversorgung des Knorpels. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Strukturprotein Kollagen, aus dem gesunder Knorpel zu rund 70 Prozent besteht. „Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebutten-Extrakt enthalten, wie beispielsweise in CH-Alpha Plus“, erklärt dazu Dr. med. Werner Lehner, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner aus München. Obwohl Arthrose grundsätzlich keine Entzündung ist, kann es im Verlauf zu Entzündungsreaktionen kommen, der sogenannten aktivierten Arthrose. Mehr unter www.ch-alpha.de.

– Arthritis: Bei dieser Erkrankung liegt von vornherein eine Entzündung des Gelenks vor. Sie äußert sich etwa durch Schwellungen, Schmerzen, Überwärmung, Bewegungseinschränkungen und Gelenkerguss. Ursache kann eine bakterielle Infektion sein, bei der Krankheitserreger direkt oder über Umwege ins Gelenk eindringen. Diese Form tritt allerdings eher selten auf. Viel verbreiteter ist die rheumatoide Arthritis.

– Rheumatoide Arthritis: Sie wird auch chronische Polyarthritis genannt. Hierbei entsteht die gelenkzerstörende Entzündung durch eine Autoimmunreaktion des Körpers – aus bisher ungeklärten Gründen beginnt das Abwehrsystem den Knorpel wie einen Fremdkörper zu behandeln und zu bekämpfen. Die Erkrankung verläuft in schmerzhaften Schüben und befällt symmetrisch immer beide Gelenke. Zur Behandlung werden Kälteanwendungen, Schmerzmittel sowie verschreibungspflichtige Antirheumatika und Cortison eingesetzt.

Drei Warnsignale für ein schwaches Herz

Wenn der Herzmuskel schwach wird, kann das unterschiedliche Gründe haben. So steckt möglicherweise ein hoher Blutdruck oder eine koronare Herzerkrankung dahinter. Auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Arteriosklerose oder Herzmuskelerkrankungen sind laut Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, eventuelle Ursachen. Der Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums nennt drei Warnsignale, an denen sich ein schwaches Herz erkennen lässt:

– Gewichtszunahme
„Bei einer Herzschwäche ist die Pumpfunktion des Herzens eingeschränkt. Dadurch kann es zu Wasseransammlungen im Körper kommen, die zu einer Gewichtszunahme führen“, sagt Professor Kisters und rät, bei einer unerklärlichen Gewichtszunahme immer einen Arzt aufzusuchen.

– Geschwollene Beine und Füße
Wassereinlagerungen bei Herzschwäche finden sich laut dem Experten klassischerweise im Bereich der Beine, vor allem an den Unterschenkeln. Hilfreicher Test: fest mit dem Finger auf eine Stelle drücken und beobachten, ob der Abdruck zu sehen bleibt. Ein weiteres Zeichen: Die Füße schwellen so an, dass die Schuhe nicht mehr passen.

– Leistungsschwäche
Fühlt man sich anhaltend schlapp, kommt kaum mehr die Treppen hoch und hat dabei Atemnot sowie einen schneller gehenden Puls, so sollte man laut Professor Kisters seinen Hausarzt aufsuchen und sich auf eine Herzschwäche untersuchen lassen.

Sind die Ursachen geklärt, kann eine Herzschwäche vom Hausarzt durch Medikamente behandelt werden, die den Empfehlungen der Europäischen Herzgesellschaft (ESC) entsprechen. Kisters: „Häufig muss der Blutdruck gut eingestellt werden.“ Als ergänzende Maßnahme empfiehlt er, Magnesium einzunehmen – insbesondere in Verbindung mit dem Biofaktor Orotsäure als Magnesiumorotat. „So können Patienten mit Bluthochdruck und Herzerkrankungen einen Magnesium-Mangel ausgleichen, was für eine gesunde Herzfunktion und die Blutdruckeinstellung unverzichtbar ist“, sagt der Experte. Das Orotat fördert nach seinen Worten zudem den Energiestoffwechsel im Herzmuskel. In Studien zeigte sich laut Prof. Kisters, dass eine Einnahme von Magnesiumorotat die Behandlung der Herzschwäche unterstützt und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann. Dr. med. Rainer Matejka, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand) und medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel, weist auf die Bedeutung einer Lebensstiländerung hin: Wer nicht raucht, sehr wenig Alkohol trinkt, sein Gewicht normalisiert und sich regelmäßig moderat bewegt, kann so sein Herz stärken.

Wenn es im Kreuz zwickt, ist Schonung meist der falsche Weg

Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzarten. Fast immer sind sie das Resultat einer Störung im komplexen System aus Muskeln, Gelenken und Bändern. Treten die Beschwerden erstmalig oder nach langer Pause auf und dauern maximal sechs Wochen, spricht man von akuten Schmerzen. Bleiben diese unbehandelt, geraten Betroffene leicht in einen Teufelskreis: Um die Pein zu lindern, vermeiden sie bestimmte Bewegungen und nehmen eine Schonhaltung ein. Das verspannt die Muskulatur zusätzlich, verstärkt die Schmerzen und kann sie chronisch werden lassen. Deshalb ist es fast immer besser, Rückenleiden aktiv mit Bewegung zu bekämpfen.

Locker und stark durch Bewegung

Bewegung lockert nicht nur Verspannungen, sie stärkt auch die Muskulatur, so dass Gelenke, Bandscheiben und Knochen entlastet werden. Spezielle Gymnastik zur Kräftigung von Rücken- und Bauchmuskulatur ist besonders geeignet. Sie wird von vielen Sportvereinen und Fitnesscentern angeboten. Schwimmen eignet sich ebenfalls gut. Beim Brustschwimmen sollte allerdings der Kopf mit abtauchen, sonst sind Nackenverspannungen programmiert. Ganz einfach in den Alltag zu integrieren sind Radfahren und Spazierengehen.

Als Voraussetzung für Aktivität müssen allerdings oft erst die Schmerzen reduziert werden. Akute Rückenbeschwerden lassen sich zum Beispiel mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie „Ibuflam akut“ mit dem Wirkstoff Ibuprofen behandeln. So kommt man aus der Vermeidung und Schonung leichter heraus und kann das Bewegungsprogramm starten. Halten die Schmerzen länger als drei Tage an, sollte aber ein Arzt aufgesucht werden.

Gezielt vorbeugen

Damit Verspannungen und Fehlhaltungen gar nicht erst auftreten, lässt sich schon im Vorfeld viel tun – mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.ibuflam.de. Wer etwa beruflich viel sitzen muss, sollte auch dabei in Bewegung bleiben und so oft wie möglich die Position wechseln. Dabei können ein Sitzball oder eine ergonomische Stuhlauflage unterstützen. Statt des Fahrstuhls lieber die Treppe benutzen und in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang machen. Schwere Lasten sollte man immer mit geradem Rücken heben und so oft wie möglich Hilfsmittel wie eine Sackkarre verwenden.

Gut schlafen ohne Hangover-Effekt

Deutschland wird mehr und mehr zu einer Nation der Schlaflosen: Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport schlafen 80 Prozent der Erwerbstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren schlecht. Das sind zwei Drittel mehr als 2010. Zudem leidet jeder zehnte Arbeitnehmer unter schweren Schlafstörungen. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Für die Betroffenen ist der Schlafmangel keine Lappalie. Sie leiden unter Abgeschlagenheit, mangelnder Belastbarkeit und können sich nicht gut konzentrieren. Die Angst, Fehler zu machen und dadurch den Job zu verlieren, lässt die innere Anspannung stetig wachsen. Das Fahnden nach den Ursachen ihrer Schlafprobleme gestaltet sich oft schwierig. Denn sowohl organische, psychische, verhaltensbedingte als auch medikamentöse Faktoren können den Schlaf beeinträchtigen. Wer über mehrere Wochen regelmäßig unter Schlafstörungen leidet, sollte auf alle Fälle einen Arzt konsultieren.

Nebenwirkungen, nein danke

Zur Behandlung von Schlafstörungen gibt es verschiedene Substanzen, die das Einschlafen fördern, die Schlafkontinuität erhöhen und die Schafqualität verbessern. Wichtig zu wissen: Einige chemische Mittel können auf Dauer eine Gewöhnung hervorrufen sowie den sogenannten Hangover-Effekt erzeugen. Dabei ist der Patient am Morgen nach der Einnahme noch wie benebelt, die Unfallgefahr bei der Arbeit und im Straßenverkehr steigt dadurch beträchtlich an. Grundsätzlich sollte der Gebrauch synthetischer Schlafmittel zeitlich begrenzt sein und vom Arzt regelmäßig überprüft werden. Gut verträglich sind dagegen natürliche Arzneimitteln wie das rezeptfreie Neurexan aus der Apotheke. Abends eingenommen, entfaltet die Wirkstoffkombination aus Passionsblume, blühendem Hafer, Kaffeesamen – in homöopathischer Dosierung – und Kristallen eines Wirkstoffes, der in der Baldrianwurzel enthalten ist, eine entspannende Wirkung, die das Einschlafen fördern kann.

Schlafstörer entlarven

Führende Schlafexperten empfehlen Menschen, deren Gedanken nachts stetig kreisen, ein Schlaftagebuch zu führen. In diesem können quälende Sorgen notiert und ungünstige Verhaltensweisen wie etwa übermäßiger Kaffeegenuss oder körperliche Überanstrengung während des Tages entlarvt werden. Darüber hinaus stehen zur Behandlung von Schlafstörungen begleitende verhaltens- und psychotherapeutischer Techniken wie beispielsweise Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen, Schlafhygiene, Schlafrestriktion sowie kognitive Techniken zur Reduktion nächtlicher Grübeleien zur Verfügung. Tipps und Informationen dazu gibt es unter www.entspannung-und-beruhigung.de.

Worauf Menschen mit Arthrose im Urlaub achten sollten

Die Feriensaison rückt näher, und viele Arthrose-Patienten wollen sich fernab von zu Hause erholen. Damit auch die geplagten Gelenke davon profitieren, sollte man bei der Planung und Gestaltung des Urlaubs einige Dinge berücksichtigen. Das geht schon bei der Wahl des Verkehrsmittels los. Denn meistens ist die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, was wiederum die Gelenke strapaziert. Am bequemsten fährt man daher mit der Bahn, wo es kein Problem ist, zwischendurch häufiger aufzustehen und umherzugehen.

Verkehrsmittel mit wenig Bewegungsfreiheit

Im Auto sitzen Reisende weitgehend starr, doch lassen sich hier häufig Pausen einlegen, was Arthrose-Patienten auch möglichst oft tun sollten. Bei Flügen kommt es auf die Strecke an – lange Flüge sind bei schmerzenden Gelenken oft schwierig. Regelmäßiges Aufstehen ist nicht zu jeder Zeit möglich, etwa wenn der Pilot zum Anschnallen aufruft. Für zwei, drei Stunden ist das machbar, aber Langstrecken können problematisch sein. Das Gleiche gilt im Übrigen für Busreisen. Was das Urlaubsziel betrifft, bieten sich Orte mit mildem Klima an, da viele Menschen mit Gelenkbeschwerden Wärme als wohltuend und entlastend empfinden.

Noch wichtiger ist aber, sich in den Ferien nicht nur auf die faule Haut zu legen. Denn auch wenn die Entspannung natürlich nicht zu kurz kommen soll, ist es wichtig, dass die Gelenke nicht einrosten. Ein maßvolles Sport- oder Bewegungsprogramm gehört daher im Urlaub dazu. Dabei sollte man allerdings möglichst schmerzfrei sein. Neben herkömmlichen Mitteln für akute Beschwerden können im Vorfeld der Reise Injektionen mit speziell vernetzter, hochmolekularer Hyaluronsäure wie Synvisc oft sinnvoll sein. Sie werden direkt ins betroffene Gelenk gespritzt und können Schmerzen langfristig lindern. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.fit-und-mobil.info.

Schonender Sport am Urlaubsort

An vielen Urlaubsorten lassen sich schonende Sportarten betreiben, die gerade für Arthrose-Patienten gut geeignet sind, beispielsweise Schwimmen, Walken, Radfahren, Yoga oder Wassergymnastik. Oft haben Hotels und Reiseanbieter sogar besondere Angebote für Menschen mit Gelenkproblemen im Programm. Hier sind Wellnesshotels, Heilbäder und Kurorte führend, wo man meist noch weitere Anwendungen wie Massagen oder Akupunktur buchen kann.

Harnwegsinfekte sind unliebsame, aber häufige Urlaubsbegleiter

Mehr als 870 Millionen Tage sind die Deutschen im Jahr auf Urlaubsreisen, so die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (Stand 2015). Dabei wird die meiste Zeit am Meer und Strand verbracht. Die Aktivitäten reichen vom Baden über Surfen, Segeln, Kiten bis hin zum Angeln oder einfach nur Relaxen. Nach dem Planschen oder Sporteln im kühlen Nass geht es direkt in feuchter Badekleidung in den Liegestuhl, an die Strandbar oder aufs Boot. Oft bleibt durch die Sonnenstrahlen unbemerkt, wie sehr der Körper dabei auskühlt, auch im empfindlichen Beckenbereich. Für viele Urlauberinnen hat dieses Verhalten einen unliebsamen Nebeneffekt: Blasenentzündung. Etwa 50 Prozent der Frauen erleiden einmal in ihrem Leben einen Harnwegsinfekt, viele davon erwischt es immer wieder.

Pflanzliche Hilfe bei Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung wird durch Unterkühlung begünstigt und ist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit: Das Wasserlassen tut weh, der ganze Unterleib krampft und hinzu kommt das Bedürfnis ständig „zu müssen“. Doch wie wird man die Keime in der Blase wieder los? Ein probates Mittel gegen akute Harnwegsinfekte kennt die Naturapotheke: Ein Extrakt der Bärentraubenblätter, etwa in Cystinol akut, bekämpft die Krankheitserreger rein pflanzlich. Die Dragees sind im Vergleich zu Arzneitees hoch dosiert, geschmacksneutral und auch unterwegs leicht anzuwenden. Aufgrund der antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung lindert die Bärentraube die Beschwerden bei akuten, entzündlichen Harnwegserkrankungen rasch. Zudem fördert sie die Regeneration der Blasenschleimhaut und verhindert, dass sich die Erreger an ihr festsetzen – die Keime werden ausgespült.

Bewährte Heilpflanze mit Tradition

Bereits im 13. Jahrhundert wurde die Bärentraube in englischen Kräuterbüchern erwähnt und gegen Harnwegsinfekte eingesetzt. Nähere Informationen zur Wirkweise des immergrünen Zwergstrauches finden sich unter www.heilpflanzen-experten.de. Viele Patienten mit Blasenentzündung empfinden Wärme als wohltuend. Warme Getränke, eine Wärmflasche sowie ein Körnerkissen zur Auflage auf Bauch oder Rücken und auch der Besuch einer Infrarotwärmekabine können zur Schmerzlinderung beitragen. Vorbeugend lässt sich die allgemeine Abwehrlage durch eine gesunde Ernährung, Sport und Saunagänge verbessern. Weitere Tipps rund um die Blasengesundheit finden sich im Ratgeber Harnwegsinfekte unter www.cystinol.de. Wichtig: Färbt sich der Urin rot oder kommt Fieber hinzu, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden, da sich sonst eventuell eine Nierenbeckenentzündung entwickeln kann.

Leben mit einer Netzhauterkrankung

Gerade Linien verkrümmen sich, Farben werden nicht mehr richtig wahrgenommen und in der Mitte des Blickfeldes erscheint plötzlich ein verschwommener Fleck: Das alles können Symptome einer erblich bedingten Netzhauterkrankung sein, unter der in Deutschland viele tausend Menschen leiden. Wer beim Augenarzt die Diagnose einer sogenannten Makuladystrophie erhält, steht vor großen Herausforderungen. Denn die Erkrankung, bei der die Netzhaut an der Stelle des schärfsten Sehens, der Makula, Veränderungen zeigt, ist nicht heilbar. Auch Kinder und junge Menschen können davon betroffen sein.

Erste Makula-Fachtagung in Münster: Aktionstag für Betroffene

Wie wird künftig mein Alltag aussehen? Wie kann ich mit meiner Angst umgehen? Wo finde ich Hilfe? Welche Förderung gibt es für mein sehbehindertes Kind? Das sind nur einige der vielen Fragen, die sich Erkrankte und Angehörige stellen. Unterstützung bietet ihnen hier zum Beispiel die Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. mit ihren zahlreichen Beratungsangeboten. Zudem veranstaltet der Verein in diesem Jahr gemeinsam mit der Universitäts-Augenklinik Münster die 1. Makula-Fachtagung, zu der auch Betroffene eingeladen sind. Während am 10. Juni 2017 die Experten und Berater im Bereich Sehbehinderungen über seltene Netzhauterkrankungen diskutieren, können sich am 11. Juni alle Patienten und Angehörigen über Krankheitsbilder wie Morbus Stargardt, LHON, Morbus Best und andere Makulaerkrankungen informieren und austauschen. Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten bis zum 1. Mai gibt es unter www.pro-retina.de.

Hilfreiche Infobroschüre

Betroffene kommen auch in der kostenlosen Informationsschrift zur Juvenilen Makuladystrophie „Farben des Lebens“ zu Wort – etwa die Chemieingenieurin Daniela Wüstenhagen, die unter dem sogenannten Morbus Best leidet. Ihre zwei Kinder sind ebenfalls betroffen. „Ich rate zum Beispiel dazu, die Kinder nicht dauernd zu fragen, was sie gerade sehen. Man kann darauf vertrauen, dass sie ihre eigenen Strategien mit den Sehstörungen finden“, so Wüstenhagen. Die Broschüre der Selbsthilfevereinigung kann bei der Geschäftsstelle unter Telefon 0241-870018 bestellt werden. Sie kombiniert Patientenerfahrungen mit medizinischen Informationen über die Veränderungen der Netzhaut und richtet sich an alle, die mehr darüber wissen möchten. Auch Informationen über Hilfsmittel, rechtliche und psychische Aspekte wurden zusammengestellt.

Frühlingssonne mit Bedacht genießen

Endlich Frühling. Die Cafés und Parks füllen sich, das Fahrrad wird aus dem Keller geholt, Groß und Klein genießen Licht und Wärme der Sonne. Vergessen wird dabei schnell die UV-Strahlung, die in hoher Dosis krebserregend ist. Im Frühjahr kann eine stellenweise Verdünnung der Ozonschicht vereinzelt zu ungewöhnlich hohen UV-Werten führen. Die Freude am Frühling muss das nicht trüben: „Genießen Sie das schöne Wetter, aber vermeiden Sie Sonnenbrände und Hautrötungen.“, rät Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Orientieren Sie sich am UV-Index, der im Internet abrufbar ist. Dieser gibt die Stärke der UV-Strahlung sowie passende Schutzmaßnahmen an.“

Neben wohltuender Wärmestrahlung und sichtbarem Licht gehören auch die ultravioletten (UV-)Strahlen zum Strahlungsspektrum der Sonne. Mit ihrer Hilfe bildet der menschliche Körper lebenswichtiges Vitamin D. Zu viel UV-Strahlung ist jedoch gesundheitsschädigend. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet diese als krebserregend ein. Ist die menschliche Haut der Sonne zu häufig und zu intensiv ausgesetzt, drohen nicht nur schmerzhafter Sonnenbrand, sondern auch Spätfolgen wie vorzeitige Hautalterung und Schäden am Erbgut der Hautzellen. Aus diesen kann im Laufe des Lebens Hautkrebs entstehen. Rund 265.000 Menschen erkranken deutschlandweit jährlich neu an einem Tumor der Haut.

Die Ozonschicht, die die Erde in 15 bis 30 Kilometern Höhe umgibt, sorgt dafür, dass nur ein Bruchteil der solaren UV-Strahlung die Erde erreicht. Im Frühling allerdings kann diese Schicht vorübergehend ausgedünnt sein. Verantwortlich dafür sind klimatische Verhältnisse im Spätwinter und Frühjahr, die dazu führen, dass ozonarme Luft aus der Polarregion und den Subtropen nach Mitteleuropa strömt. So entstehen vereinzelt kleine Ozonlöcher. „Ende März bis Anfang April können sich bei uns UV-Werte ergeben, die eher typisch für den Sommer sind“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V. Zu spüren ist davon zunächst nichts: „UV-Strahlung an sich kann man nicht fühlen. Wenn die Haut reagiert, also sich rötet, juckt oder schmerzt, haben wir bereits eine viel zu hohe Dosis davon abbekommen“, so der Dermatologe.

Um akuten und langfristigen Hautschäden vorzubeugen, gilt es, Rötungen und Sonnenbrände in jedem Fall zu vermeiden, insbesondere bei jungen Menschen. Generell empfehlen Experten, im Frühjahr die Haut durch kurze Aufenthalte im Freien langsam an die Sonne zu gewöhnen und in der Mittagszeit den Schatten aufzusuchen. Um die Frühlingssonne besser einschätzen zu können, raten die Deutsche Krebshilfe und die ADP dazu, sich am UV-Index (UVI) zu orientieren. Er beschreibt den am Boden erwarteten Tageshöchstwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung auf einer Skala von 1 bis 11+. Dabei sind jedem Skalenwert Empfehlungen zum Sonnenschutz zugeordnet. Der UVI wird vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA), dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und weiteren Institutionen erstellt. Er ist tagesaktuell im Internet abrufbar.