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Volkskrankheit Bluthochdruck

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leidet weltweit jeder dritte Erwachsene an Bluthochdruck. In Deutschland sind es der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell 2010“ des Robert Koch-Instituts zufolge je rund ein Viertel der Männer und der Frauen. Mitverantwortlich ist in 90 bis 95 Prozent der Fälle der Lebensstil – denn ungesunde Ernährung, Übergewicht, Stress und andere Zivilisationssünden können die Werte nach oben treiben. Das Tückische: Bluthochdruck verursacht zunächst keine Beschwerden und wird daher oft erst spät erkannt.

Hohe Werte mit schwerwiegenden Folgen

Bluthochdruck ist der Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Schlaganfall oder Herzinfarkt, aber auch für Niereninsuffizienz. Umso wichtiger ist es daher, zu hohen Werten vorzubeugen beziehungsweise sie früh zu erkennen und schnell zu behandeln. In jedem Fall gilt es, schädliche Lebens- und Essgewohnheiten zu ändern, Pfunde und Stress abzubauen und mehr Bewegung ins Leben zu bringen. Noch gezielter können Naturheilmittel dem Bluthochdruck entgegensteuern. Heilpilze etwa haben sich dank ihrer blutdrucksenkenden Wirkung in Prophylaxe und begleitender Therapie bewährt.

Heilpilze als vielseitige Helfer

Sinnvoll zur natürlichen Regulation des Blutdrucks kann die Einnahme der Heilpilze als Pilzpulverkapseln aus dem ganzen Pilz sein, mehr Informationen dazu gibt es etwa unter www.HeilenmitPilzen.de. Als Basispilze empfehlen sich der Reishi und der Auricularia, denen eine gefäßerweiternde, entzündungshemmende und cholesterinsenkende Wirkung zugesprochen wird. Ebenso können sie die Fließfähigkeit des Bluts verbessern und so der gefürchteten Plaquebildung und Thrombosen entgegenwirken. Zusätzlich hat sich die Einnahme der Heilpilze Maitake, Shiitake und Pleurotus als günstig erwiesen. So ermöglicht der Maitake eine bessere Verstoffwechslung der Blutfette, der Shiitake kann sich positiv auf die Erhöhung des guten HDL-Cholesterins auswirken und der Pleurotus kann bei der Senkung eines erhöhten Homozystein-Werts helfen.

Bluthochdruck: Wie schützt man sich vor den Risiken für Herz und Gehirn?

Allein in Deutschland haben etwa 20 Millionen Erwachsene einen zu hohen Blutdruck. Bluthochdruck hat die tückische Eigenschaft, dass er jahrelang keine Beschwerden verursacht, unbemerkt und damit unbehandelt bleibt. So führen oft erst die katastrophalen Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks die Menschen zum Arzt: Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenschädigung oder Minderung des Sehvermögens. Deshalb propagiert die Deutsche Herzstiftung frühzeitig – beginnend beim Kinderarzt, später beim Hausarzt – regelmäßige Blutdruckmessungen bei jeder Routineuntersuchung und eine konsequente Behandlung, wenn die Werte zu hoch sind. Für Hochdruckpatienten bietet die Herzstiftung den kostenfreien Blutdruck-Pass unter www.herzstiftung.de/Blutdruckpass.html zur täglichen Eintragung der Blutdruck- und Pulswerte sowie des Körpergewichts.

„Eine frühzeitige Erkennung und konsequente Behandlung des Bluthochdrucks ist wichtig, damit es zu keiner schleichenden schweren Schädigung von Gehirn, Herz, Niere und Augen kommt. Eine Senkung des Bluthochdrucks ist lebensrettend und führt auf Dauer zu einer besseren Lebensqualität. Der Blutdruck-Pass ist hier eine wichtige Hilfe für Arzt und Patient“, betont der Herzspezialist und Hypertonie-Experte Prof. Dr. med. Michael Böhm, Direktor der Medizinischen Klinik III am Universitätsklinikum Homburg/Saar und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung.

Warum raten Kardiologen zum Blutdruck-Pass?
Mit einem Blutdruck-Pass lässt sich die Blutdrucksituation des Patienten der letzten Wochen oder Monate auf einen Blick erfassen und eine optimale Blutdruckeinstellung erreichen. Dagegen ist eine einmalige Messung in der Sprechstunde häufig nicht repräsentativ und erlaubt nur bedingt Rückschlüsse auf die derzeitige Blutdrucksituation. Grundsätzlich sollte der Blutdruck ab 40 Jahren mindestens einmal pro Jahr gemessen werden, ab 50 Jahren halbjährlich. Tritt Bluthochdruck bei Geschwistern, Eltern oder Großeltern auf, sollte ab 30 Jahren oder früher der Blutdruck jährlich gemessen werden.

Wann ist ein Blutdruckwert krankhaft?
Zu hoher Blutdruck ist definiert als eine durch den Arzt wiederholt gemessene Erhöhung des Ruheblutdrucks über 140 mmHg systolisch (oberer Wert) und 90 mmHg diastolisch (unterer Wert). Bei der Patientenselbstmessung liegt die Grenze zum krankhaften Blutdruck tiefer bei 135 mmHg systolisch und 85 mmHg diastolisch. Beim Überschreiten dieser Werte ist das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöht. Die Blutdruckerhöhung gilt als krankhaft, wenn einer der beiden Grenzwerte überschritten wird. Nach den Leitlinien der Europäischen Gesellschaften für Kardiologie (ESC) und Hypertonie (ESH) (Mancia G. et al. 2013) gilt der Zielwert unter 140/90 mmHg (Arztmessung) und unter 135/85 mmHg (Selbstmessung) auch für Patienten mit koronarer Herzkrankheit und chronischen Nierenerkrankungen. Bei Diabetes ist der Wert auf unter 140/85 mmHg (Arztmessung) und unter 135/85 mmHg (Selbstmessung) festgelegt worden. Bei älteren Patienten unter 80 Jahren kommt eine Senkung des Bluthochdrucks auf 140/90 mmHg in Betracht, wenn sie eine solche Senkung gut vertragen. Für Patienten älter als 80 Jahre genügt die Blutdrucksenkung auf 150-140/90 mmHg, wenn sie in guter körperlicher und seelischer Verfassung sind.

Gesunder Lebensstil kann wie Blutdruckmedikament wirken
Ein gesunder Lebensstil kann verhindern oder aufschieben, dass ein hoher Blutdruck entsteht und kann eine Therapie mit Medikamenten verhindern oder aufschieben, wenn der Blutdruck zwischen 140/90 und 159/99 mmHg liegt. Zum gesunden Lebensstil gehören Rauchstopp, eine gesunde Ernährung (Mittelmeerküche), regelmäßige Ausdauerbewegung (optimal: körperliche Aktivität von 30 Minuten an fünf Tagen in der Woche), wenig Alkohol (Männer höchstens 20-30 g pro Tag, Frauen 10-20 g pro Tag) und wenig Salz (5-6 g pro Tag). Übergewicht gilt als wesentlicher Faktor für die Entstehung von Bluthochdruck. „Eine Gewichtsabnahme von 5 kg geht einher mit einer Senkung des systolischen Blutdrucks um 4 mmHg“, bestätigt Prof. Böhm und betont: „Die Wirkung eines gesunden Lebensstils kann der Wirkung eines Blutdruckmedikaments gleichkommen.“

Bluthochdruck?

Immer höhere Anforderungen im Job, ständige Erreichbarkeit, dazu noch jede Menge private Verpflichtungen – für viele Menschen scheint sich die Spirale des Alltags immer schneller zu drehen. Da scheinen Symptome wie Ein- und Durchschlafstörungen, ein unruhiger Schlaf oder innere Unruhe manch einem nur der Tribut zu sein, den man dem hektischen Alltag zollen muss. Doch spätestens wenn Probleme wie Ohrensausen oder Geräusche im Ohr hinzukommen oder wenn unter psychischer oder körperlicher Belastung vermehrt Kopfschmerzen oder Schwindel auftreten, sollten die Alarmglocken klingeln. Denn all dies sind der Website www.internisten-im-netz.de zufolge mögliche Warnhinweise für Bluthochdruck. Und dieser ist alles andere als selten, sondern vielmehr ein Massenphänomen. Das bestätigt auch Prof. Dr. Horst Robenek, Arteriosklerose-Forscher am Universitätsklinikum Münster: „Von den geschätzten 20 Millionen Deutschen, die einen Bluthochdruck haben, ahnen circa sechs Millionen gar nichts von ihrer Erkrankung, weil sie lange gar keine oder nur geringe Beschwerden verspüren.“

Was macht Bluthochdruck so gefährlich?

Prof. Robenek rät, die Blutdruckwerte regelmäßig vom Arzt oder Apotheker checken zu lassen und im Erkrankungsfall schnell zu handeln. Denn die Fakten seien alarmierend: In Deutschland sterben jährlich etwa 400.000 Menschen an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Prof. Robenek erklärt, was Bluthochdruck so gefährlich macht: „Ein langfristig erhöhter Druck kann die Gefäßinnenwände – sprich das Endothel als innerste Zellschicht der Adern – verletzen. Resultat ist eine ‚endotheliale Dysfunktion‘, eine Fehlfunktion des Endothels. Sie erhöht die Gefahr, dass sich Fett- und Kalkablagerungen bilden, die unsere Blutgefäße verengen. Diese Arterienverkalkung (Arteriosklerose) verschlechtert dann zunehmend die Blutversorgung der Organe.“

Die körpereigene Blutdruckregulation stärken

Umso wichtiger ist es, der Gefahr von Fett- und Kalkablagerungen, die die Blutgefäße verengen, entgegenzuwirken. Prof. Robenek erläutert die Prozesse, die im menschlichen Körper ablaufen: „Der natürliche Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) weitet die Adern, unterstützt die körpereigene Blutdruckregulation und schützt die Gefäße vor Ablagerungen. Doch NO wird im Körper nicht gespeichert, sondern muss bei Bedarf aus dem natürlichen Eiweißbaustein Arginin produziert werden.“ Doch der erwachsene Körper bildet nur noch geringe Mengen Arginin. Gerade Menschen mit Bluthochdruck oder Adernverkalkung brauchen meist deutlich mehr davon. Prof. Robenek: „Nach dem heutigem Stand der Wissenschaft muss man davon ausgehen, dass alle diese Menschen einen Arginin-Mangel haben. Es ist somit aktuell jeder vierte Deutsche davon betroffen. Vermutlich sind es noch viel mehr, denn die Hälfte aller Deutschen stirbt an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und denen liegt ebenfalls immer ein Arginin-Mangel zugrunde.“ Prof. Robenek empfiehlt aber auch Gesunden ab dem mittleren Alter: „Im Idealfall nicht zu irgendeinem Mittel greifen, sondern gleich zu einem qualitativ hochwertigen Arginin aus der Apotheke, wie etwa ,Telcor Arginin plus‘.“ So lasse sich die NO-Versorgung verbessern. Das Blut könne besser fließen und alle Organe würden mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Besonders empfehlenswert ist die Kombination von Arginin und den Vitaminen Folsäure, B6 und B12. Sie sorgen dafür, dass gleichzeitig der Spiegel des Aderngiftes „Homocystein“ gesenkt wird.

Plötzlicher Blutdruck-Anstieg

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland und weltweit. Oft führen erst die katastrophalen Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks die Menschen zum Arzt: Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenschädigung oder Minderung des Sehvermögens. Die frühzeitige Erkennung und eine konsequente Behandlung des Bluthochdrucks sind deshalb so wichtig, um es zu einer schleichenden schwerwiegenden Schädigung von Gehirn, Herz, Niere und Augen gar nicht erst kommen zu lassen. Zu hoher Blutdruck ist definiert als eine mehrfach gemessene Erhöhung des Blutdrucks ab 140/90 mmHg. Der optimale Wert liegt bei 120/80 mmHg.

Was liegt vor: Bluthochdruckkrise oder Bluthochdrucknotfall?
Auch wenn der Bluthochdruck bereits behandelt wird, kann es vorkommen, dass der Blutdruck plötzlich ansteigt und Werte z.B. von über 220/120 mmHg erreicht. Was ist dann zu tun? „Die Antwort hängt davon ab, ob der hohe Blutdruck nur mit geringfügigen Missempfindungen auftritt, eine sogenannte Bluthochdruckkrise besteht, oder ob mit dem hohen Blutdruck ernste Beschwerden verbunden sind. Dann handelt es sich um einen Bluthochdrucknotfall, bei dem sofort die 112 (Rettungsleitstelle) alarmiert werden muss, da Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge sein können“, warnt der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Budde, Direktor der Klinik für Innere Medizin I und Kardiologie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Um solche Risiken zu vermeiden, bietet die Deutsche Herzstiftung anlässlich des Weltgesundheitstags der WHO am 7. April auf folgendem Link eine Checkliste zum Download: www.herzstiftung.de/Blutdruck-Anstieg-Notarzt-rufen.html Die Checkliste zeigt an, in welchen Fällen man bei deutlichem Blutdruck-Anstieg den Notarzt alarmieren sollte.

Welche Beschwerden deuten auf einen Bluthochdrucknotfall hin?
Der Bluthochdrucknotfall ist dadurch charakterisiert, dass mit dem hohen Blutdruck starke Beschwerden auftreten: Brustschmerzen, Atemnot, neurologische Ausfälle (Seh- oder Sprechstörungen), Benommenheit, Lähmungen, Übelkeit, Erbrechen. Diese Beschwerden weisen auf akute Schädigungen der vom Bluthochdruck betroffenen Organe hin. „Die Beschwerden sind entscheidend und nicht die absolute Höhe des Blutdrucks, die durchaus auch unter 200/100 mmHg liegen kann“, sagt Prof. Budde. „Möglich sind: Hirnödem, Schlaganfall, Hirnblutung, Herzinfarkt, Herzversagen, Lungenödem, Einrisse von Arterien, schlimmstenfalls, Einrisse der Hauptschlagader und andere Störungen.“
In diesen Fällen ist der sofortige Anruf bei der 112 (Rettungsleitstelle) notwendig. Hier gilt: Jede Minute zählt. Es empfiehlt sich, bei dem Anruf den Verdacht Bluthochdrucknotfall zu äußern, damit nicht ein Krankenwagen geschickt wird, sondern ein Rettungswagen mit Notarzt, so dass der Notarzt sofort am Einsatzort die Behandlung beginnen kann. Nur der Notarzt kann darüber entscheiden, welche Therapie in der jeweiligen Situation einzusetzen ist. Der Notarzt begleitet den Patienten ins Krankenhaus, wo die Behandlung fortgesetzt wird.

Wichtig nach einer Bluthochdruckkrise: Blutdruck mehrere Tage sorgfältig überwachen und gegebenenfalls Arzt aufsuchen
Bei der Bluthochdruckkrise hat der Patient zwar einen sehr hohen Blutdruck, aber keine ernsten Beschwerden. In den meisten Fällen wird der Patient bereits mit Blutdruckmedikamenten behandelt. „Dann hat der Arzt in der Regel mit ihm besprochen, was zu tun ist“, weiß Prof. Budde. In solchen Fällen empfiehlt der Kardiologe den Patienten, sich hinzulegen und zu entspannen. „Denn sehr oft geht die Blutdruckerhöhung darauf zurück, dass der Patient seine Blutdruckmedikamente nicht eingenommen hat. Dann soll er das unverzüglich nachholen.“
Nach einer Bluthochdruckkrise sollte der Patient seinen Blutdruck die nächsten Tage sorgfältig überwachen. Bleibt er zu hoch, muss umgehend der Arzt aufgesucht werden. Tritt ein hoher Blutdruck, z.B. von über 190/100 mmHg erstmals auf, dann sollte der Patient nicht in Panik geraten, sondern sich ruhig hinlegen, Musik hören und eine halbe Stunde warten und dann sehen, wie sich der Blutdruck verhält. In aller Regel gehen die Blutdruckwerte auf etwa 160/100 mmHg zurück. Dann sollte möglichst bald der Arzt aufgesucht werden, um eine Therapie einzuleiten. Bleibt der Blutdruck unverändert hoch, ist eine sofortige Behandlung beim Arzt oder in der Ambulanz einer Klinik angezeigt.

Blutdruck ohne Medikamente behandeln

Blutdruckprobleme bleiben oft unbemerkt. Nur wenn er sehr niedrig ist, kann Schwindel auftreten. Werte, die über der Norm liegen, verursachen oft kaum Beschwerden. Die Betroffenen bemerken es nicht und fühlen sich scheinbar wohl. Ein gefährlicher Trugschluss, denn ein dauerhaft anhaltend hoher Blutdruck kann nach und nach innere Organe schädigen. Die Dunkelziffer für Erwachsene in Deutschland mit Bluthochdruck liegt sehr hoch. Ärzte schlagen Alarm: Durch chronischen Bluthochdruck verkalken zunehmend die Arterien. Das Schlaganfall- oder Herzinfarktrisiko steigt.

Gewicht reduzieren, Rauchen aufhören

Mediziner raten ihren Patienten, ihren Lebensstil zu ändern, um die Blutdruckwerte zu regulieren. So sollen Betroffene auf Tabakgenuss verzichten, ihr Gewicht reduzieren und Alkohol nur in Maßen genießen. Regelmäßige sportliche Betätigung wie etwa Schwimmen, Walking oder Gymnastik sei ratsam. Führende nationale und internationale Fachgremien fordern solche nicht medikamentösen Methoden als Erstmaßnahme zur Behandlung der Erkrankung.

Bluthochdruck in den Griff kriegen

In vielen Fällen zeigt die Änderung Lebensgewohnheiten leider kein durchschlagendes Resultat. Daher verschreiben viele Ärzte Hypertonikern blutdrucksenkende Präparate. Allerdings können diese zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Nicht wenige Patienten erhoffen sich deshalb, ihre Bluthochdruckprobleme auf natürliche Art und Weise beeinflussen zu können. Eine neuartige Therapie wie das isometrische Handgrifftraining kann hier Abhilfe schaffen. Informationen dazu gibt es unter http://www.zonahealth.de/ im Internet. Der amerikanische Kardiologe Dr. Kenneth Kronhaus berichtet, dass bei einem seiner Hypertonie-Patienten nach wenigen Wochen der Anwendung der isometrischen Therapie mit Zona Plus die Werte des Blutdrucks wieder im Normalbereich gewesen seien. Wenn die erwünschten Blutdruckresultate mit altbekannten Methoden nicht erlangt werden können, kann die isometrische Therapie auch zusätzlich zur bestehenden Behandlung angewandt werden.

Einfache Handhabung

Das isometrische Therapiegerät wird in die Hand genommen. Der Patient drückt im Wechsel mit beiden Händen zu und hält die Anspannung eine Weile, dann wird wieder losgelassen. Anhand eines Displays werden Betroffene durch den für sie optimierten therapeutischen Kraft- und Zeitaufwand geführt. Dank der ausgeklügelten auf den individuellen Patienten angepassten Therapietechnik reicht für eine effektive Anwendung eine Trainingsdauer von etwa fünfmal wöchentlich nur zwölf Minuten aus. Das praktische Therapiegerät ist an jedem Ort einsetzbar. Der Trainierende gerät nicht ins Schwitzen, auch zwei Patienten können damit trainieren. Weiteres Plus: Bei Nichtgefallen nimmt der Hersteller das Gerät innerhalb 90 Tagen wieder zurück.

Salzarm essen, Übergewicht abbauen, dazu viel Bewegung

Bluthochdruck gehört in Deutschland längst zu den Volkskrankheiten, immerhin leiden 44 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer darunter. Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner Dezember-Ausgabe viele Tipps, was man vorbeugend gegen den lautlosen Killer tun kann. Die fünf goldenen Grundregeln: Gesund und salzarm essen, Übergewicht abbauen, nicht rauchen, regelmäßig Sport treiben und maximal ein bis zwei alkoholhaltige Getränke pro Tag konsumieren.

Menschen, die unter erhöhtem Blutdruck leiden, spüren oftmals nichts davon, weil die Krankheit keine Schmerzen verursacht. Die Folgen aber können gravierend sein, immerhin drohen Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenschäden. Herzspezialist Wolfram Delius, Professor für Innere Medizin und Kardiologie in München, rät deshalb zu frühzeitiger Kontrolle: „Lassen Sie einen Check-up bei Ihrem Hausarzt vornehmen. Vorbeugen ist besser als reparieren“, sagt er in der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest. Im Zweifelsfall sei es ratsam, den Blutdruck zweimal täglich mit einem Oberarmgerät selbst zu kontrollieren.

Als wichtiger Bestandteil der Vorbeugung gilt neben regelmäßiger Bewegung – auch im Büro! – eine ausgewogene Ernährung mit wenig Salz. Stattdessen sollte man reichlich Obst und Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Getreide und Salat zu sich nehmen, das ganze kombiniert mit viel frischem Fisch und wenig rotem Fleisch, Olivenöl, Raps- und Sonnenblumenöl und einem Gläschen Wein. Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte zudem Sojabohnen, Petersilie, Trockenobst und Nüsse, vor allem Mandeln, in den Speiseplan aufnehmen. Denn das darin enthaltene Kalium sorgt dafür, dass sich Herzmuskeln und Blutgefäße entspannen und der Blutdruck sinkt. Professor Michael Böhm, Direktor der Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, meint dazu: „Ersetzen Sie Ihre Abendmahlzeit durch einen großen Salatteller.“ Auch die Sportmedizinerin Dr. Ursula Hildebrandt von der Deutschen Sporthochschule in Köln wartet mit einem wichtigen Ratschlag auf: „Trinken Sie zwischendurch oder zu den Mahlzeiten frische Gemüsesuppen.“ Dies senke das Hungergefühl, damit werde das Körpergewicht reduziert, was wiederum die Blutdruckwerte reduziere. Eine andere Möglichkeit, den Bluthochdruck zu drücken, nennt in der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest der Naturheilkundler Benno Brinkhaus, Professor und Leiter der Hochschulambulanz für Naturheilkunde an der Charité in Berlin: „Trinken Sie pro Tag drei bis fünf Tassen grünen Tee.“ Gesunde Ernährung beginnt übrigens schon beim Einkaufen. Grundsätzlich gilt: Nie hungrig in den Supermarkt gehen, und sich Zeit nehmen für den Einkauf. Professor Martin Middeke, Ernährungsmediziner und Leiter des Hypertoniezentrum München, empfiehlt zum Beispiel den Kauf von Mineralwasser mit weniger als 100 Milligramm Natrium pro Liter. Sportmedizinerin Hildebrandt rät davon ab, Fertigprodukte in den Einkaufswagen zu legen: „Sie enthalten viel Salz und wenig Kalium und wirken sich somit ungünstig auf den Blutdruck aus.“

Nur jeder vierte Deutsche mit Bluthochdruck dauerhaft behandelt

Nur schätzungsweise jeder vierte Bundesbürger mit Bluthochdruck wird dauerhaft ausreichend behandelt. Dies leitete Prof. Dr. med. Ulrich Laufs, Leitender Oberarzt am Universitätsklinikum des Saarlands, aus der 50:50:50-Regel ab: Weltweit ist der Blutdruck bei etwa 50 Prozent der Menschen über 50 Jahren zu hoch. Von den Erkrankten wissen nur etwa 50 Prozent, dass ihre Blutdruckwerte über 140 zu 90 liegen. Ist die Krankheit bekannt, werden wiederum nur etwa 50 Prozent der Bundesbürger dauerhaft behandelt.

„Es gibt wirksame Medikamente gegen Bluthochdruck, aber rund jeder zweite Patient nimmt sie nicht wie vorgesehen ein. Das ist eine Zeitbombe. Denn Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor für Demenz“, sagte Laufs bei der Pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Wer seinen Blutdruck senkt, reduziert sein Risiko für viele Erkrankungen, etwa Herzinfarkt, nachlassende Herzleistung oder Schlaganfall. Bereits kleine Änderungen verbessern das Krankheitsrisiko deutlich.“ Blutdrucksenkung lohne sich auch bei Menschen über 80 Jahren, so Laufs.

Die Therapietreue, auch Compliance genannt, ist für Behandlung von Bluthochdruck sehr wichtig. „Etwa ein Viertel bis ein Drittel aller verordneten Medikamente werden von Patienten nicht eingenommen“, sagte Laufs. Die Therapietreue wird unter anderem beeinflusst von der Anzahl der einzunehmenden Arzneimittel und davon, zu welcher Wirkstoffklasse der Blutdrucksenker gehört.

„Schlechte Einnahmetreue ist nicht heilbar – hier besteht Bedarf für langfristige Strategien“ sagte Laufs, der auch Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) ist. Er betonte die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Apothekern, Pflegekräften, Angehörigen und Patienten.

„Aktionstag Gefäßgesundheit“ am 16. Juni: „Vorbeugen – Erkennen – Behandeln“

Wenn die Deutsche Gesellschaft für Angiologie gemeinsam mit der Initiative gegen PAVK am 16. Juni 2012 den „Aktionstag Gefäßgesundheit“ unter dem Motto „Vorbeugen – Erkennen – Behandeln“ veranstaltet, dann wird diese Initiative von einer Vielzahl von Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet begleitet. PAVK ist die Abkürzung für den medizinischen Ausdruck „Periphere Arterielle Verschlusskrankheit“. Umgangssprachlich wird diese gefährliche Durchblutungsstörung als Schaufensterkrankheit bezeichnet.

Jeder Fünfte ist betroffen

Eine große bundesweite Studie (getABI) hat gezeigt, dass jeder Fünfte der beim Hausarzt Untersuchten eine PAVK im beginnenden oder sogar fortgeschrittenen Stadium hatte, oft ohne davon zu wissen. Hintergrund ist, dass mit zunehmendem Lebensalter und ungesunder Lebensführung die Adern ihre Elastizität verlieren. Besonders gefährdet sind Bluthochdruckpatienten. Wie man heute weiß, hängt die Entstehung von Bluthochdruck in der Regel mit einem Mangel an dem Eiweißstoff Arginin zusammen. 1998 wurde der Medizin-Nobelpreis für die Erforschung von Arginin verliehen. Professor Dr. Horst Robenek, Leiter des Leibniz-Instituts für Arterioskleroseforschung, Universität Münster, erklärt: „Arginin reguliert unseren Blutdruck und muss ständig über die Nahrung aufgenommen werden.“ Gute Quellen sind zum Beispiel Nüsse, Hülsenfrüchte und Thunfisch.

Risiko reduzieren

Doch gerade Menschen, die bereits unter Bluthochdruck oder PAVK leiden, haben einen deutlich erhöhten Argininbedarf. Sie sollten deshalb zusätzliches Arginin zu sich nehmen. So wird etwa in Telcor Arginin plus (rezeptfrei, Apotheke) das Arginin gezielt mit B-Vitaminen kombiniert. Denn Folsäure und die Vitamine B6 und B12 können das „Aderngift“ Homocystein im Blut verringern. Die Adern werden so wieder elastischer und die Durchblutung im gesamten Herz-Kreislauf-System verbessert. „Argininpräparate sind chemiefrei, geeignet für die Langzeitbehandlung und können mit Medikamenten kombiniert werden“, erläutert Professor Robenek die Vorteile.

Stress ist ein bedeutender Risikofaktor für Bluthochdruck. Dauerstress erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Experten raten zur Stressbewältigung

Bluthochdruck ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland und weltweit, mit katastrophalen Folgen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen und Erblindung. Für die Vorbeugung und die Therapie des Bluthochdrucks sind nicht nur Blutdruckmedikamente, sondern ein gesunder Lebensstil von großer Bedeutung. Dauerstress wird als bedeutsamer Risikofaktor für Bluthochdruck und damit für Herzinfarkt und Schlaganfall angesehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Allerdings ist Stress nicht grundsätzlich etwas Schlechtes für den Menschen. Für blitzschnelles Reagieren in Belastungs- und Gefahrensituationen setzt der menschliche Organismus Stresshormone (Adrenalin und Noradrenalin) frei, die den Herzschlag beschleunigen, den Blutdruck erhöhen oder die Atmung anregen.

„Stress ist die Anpassungsreaktion des Körpers auf die Kräfte, die aus seiner Umwelt auf ihn einwirken. Der Mensch braucht Stress, um die Anforderungen, die an ihn gestellt werden, zu bewältigen. Anspannung gehört zum Leben, ihr muss aber Entspannung folgen“, betont Prof. Dr. med. Karl-Heinz Ladwig, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung. Ladwig ist Professor für Psychosomatische Medizin und Medizinische Psychologie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München und am Institut für Epidemiologie (EPI-II) des Helmholtz Zentrums München. „Chronischer Stress, dem keine Entspannung folgt, macht krank, da man durch ihn leicht in Verhaltensweisen hineinschlittert, die die Gesundheit ruinieren: Man greift zur Zigarette, man isst sich aus Frust Übergewicht an, man trinkt zu viel Alkohol“, sagt Prof. Ladwig. Wie aber tragen psychische Prozesse dazu bei, dass sich ein Bluthochdruck entwickelt und auf Dauer bleibt?

Von einzelnen Blutdruckerhöhungen zum dauerhaften Hochdruck
Einzelne Blutdruckerhöhungen hat die Natur vorgesehen. So sorgen in einer kurzfristigen Stresssituation Anpassungsmechanismen für ausreichend Blutdruck, um Muskeln und Organe mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Hier spielt das autonome Nervensystem eine wichtige Rolle, das eine sofortige Anpassung der Herzfrequenz, der Pumpleistung des Herzens und der Einstellung des Widerstands in den großen Gefäßen, bewirkt. Stressbedingt führt die dauerhafte Überaktivierung des autonomen Nervensystems zu einer Steigerung der Herzleistung und zur Erhöhung des Blutdrucks. Der Körper reagiert auf diese nervös bedingte Steigerung auf Dauer mit einem Umbauprozess der Gefäßwand, die zur Steifheit der Gefäße führt. „Gegen diese Gefäßveränderungen, die wiederum zu einem vermehrten Widerstand des Gefäßsystems führen, muss das Herz anpumpen – ein fataler Teufelskreis“, erklärt Prof. Ladwig. „Denn der Körper möchte sein inneres Gleichgewicht durch Veränderung erreichen und mit seiner Reaktion auf eine Belastung für ein weiteres Funktionieren sorgen. Durch diese Anpassungsreaktion stellt sich der Organismus auf das veränderte Stressniveau ein: Der Zustand der Hochspannung wird zur Normalität.“ Hat sich der Körper auf das erhöhte Niveau eingestellt, ist der Bluthochdruck auf Dauer mit eigenen Mitteln, d. h. allein mit Entspannungstechniken gegen den Stress, nicht mehr zu senken. Medikamente werden in der Regel für die Behandlung notwendig.

Stressbewältigung lohnt sich: Blutdrucksenkung schonender, weniger Medikamente
Allerdings lohnt sich Stressbewältigung, weil dadurch die Blutdrucksenkung schonender, d.h. mit weniger Medikamenten und Nebenwirkungen erreicht werden kann. Prof. Ladwig empfiehlt, den eigenen Alltag aus großer Distanz – sozusagen mit Adlerblick – genau anzusehen und zu hinterfragen. Auch kann intensive Bewegung viel zur Entspannung beitragen. Ebenso selbst gewählte packende Aktivitäten wie Musizieren, im Chor singen, mit anderen in Konzerte, Filme, ins Theater gehen und darüber diskutieren, für Freunde kochen, gemeinsame Abendessen in der Familie mit lockeren intensiven Gesprächen. „Am besten ist es allerdings, mit Stress umgehen zu lernen, bevor sich hoher Blutdruck entwickelt. Gegen die zerstörerischen Folgen des modernen Lebens ist ein ausbalancierter Lebensstil mit viel Sport, gesunder Ernährung und Zeit für Entspannung eine gute Versicherung“, so Prof. Ladwig.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in dem neuen Experten-Ratgeber „Bluthochdruck heute – Lebensstil, Medikamente, neue Verfahren“ der Deutschen Herzstiftung. Der Ratgeber informiert über alle Möglichkeiten der Behandlung des hohen Blutdrucks. Patienten erhalten wertvolle Tipps für den Umgang mit hohem Blutdruck. Alle Beiträge sind von namhaften Experten geschrieben. Der Band (88 S.) ist gegen drei Euro in Briefmarken erhältlich bei: Deutsche Herzstiftung e. V., Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt.

Blutzuckermessgeräte einer neuen Generation komplettieren Rundumangebot iBGStar® und BGStar® liefern zuverlässige, stabile Messwerte

Frankfurt (ots) – Die Einführung der beiden Blutzuckermessgeräte BGStar® und iBGStar® war für Sanofi ein besonderes „Highlight“ im Jahr 2011. Dank moderner Messtechnologie sind beide Geräte besonders zuverlässig und genau; auch Störgrößen wie Hämatokritschwankungen gefährden die Genauigkeit nicht. Mit den beiden modernen Messgeräten werde das „Rundumangebot“ des Unternehmens komplettiert, so Dr. Milan Novakovic, Medical Director der Diabetes Division bei Sanofi-Aventis Deutschland.(1)

Den Blutzucker immer im Blick: wichtig für mehr Lebensqualität

Die Blutzuckerselbstmessung ist eine wichtige Voraussetzung für die Patienten, um sich möglichst gut vor Folgekomplikationen zu schützen und die Lebensqualität zu erhalten, erinnerte Professor Andreas Pfützner, Institut für Klinische Forschung und Entwicklung, Mainz.(1) Die Selbstmessung des Blutzuckers könne bei Typ-2-Diabetes sogar zu einer niedrigeren Mortalität beitragen.(2) Der dreifache deutsche Meister im 200 m Sprint und Typ-1-Diabetiker Daniel Schnelting beispielsweise kontrolliert sieben bis acht Mal täglich seinen Blutzucker.

Moderne Messgeräte erfüllen Patientenwünsche: Einfache und erwiesen genaue Messung

Die besonders einfache und schnelle Messung mit den Blutzuckermessgeräten BGStar® und iBGStar® erleichtert den Alltag mit Diabetes. Mit dem iBGStar®, das nahtlos an das iPhone angedockt werden kann und der dazugehörigen App können die Daten immer und überall abgerufen werden

Ein wichtiger Aspekt im Alltag sind veränderte Hämatokritwerte, die zum Beispiel in Folge von Begleiterkrankungen, Schwangerschaften, durch Sport oder in großer Höhe auftreten können. Den Vergleich mit zehn Wettbewerbsgeräten hat der BGStar® bestanden. Der BGStar® war eines der wenigen Geräte, das den Anforderungen unterschiedlicher Hämatokritwerte gerecht wurde: Nur der BGStar®, das Referenzgerät und zwei weitere Geräte erfüllten das Kriterium einer Mittleren Maximalen Abweichung über alle Blutzuckerkonzentrationen von weniger als 10 Prozent. Alle anderen Geräte wiesen deutliche Abweichungen der angezeigten Glukosewerte mit fallendem oder steigendem Hämatokrit auf.(3) In einer weiteren Untersuchung mit 106 Patienten wurde die hohe Genauigkeit von BGStar® im Vergleich zu einer Referenzmethode über einen Messbereich von 35 bis 500 mg/dL (ca. 2 – 28 mmol/L) auch klinisch bestätigt.(4) Im Vergleich zu anderen Geräten, zeigte der BGStar® die besten Ergebnisse in der Error-Grid-Analyse, einer standardisierten Methode zur Beurteilung der Genauigkeit im Zusammenhang mit der klinischen Relevanz der Ergebnisse.

Quellen:

(1) Pressekonferenz „Moderne Diabetestherapie: Highlights 2011“,
2. Dezember 2011
(2) Rosso Study: Martin et al. Diabetologia 2006, 49:271-278
(3) Pfützner A et al. Procs.ADS & ADEA Ann. Meeting 2011. S. 266
(4) Musholt et al., J. Diabetes Sci. Technol., 2011