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Wie Arthrosepatienten im Frühjahr gezielt Beschwerden bekämpfen können

Wenn sich die kalte Jahreszeit dem Ende zuneigt, entsteht bei vielen Menschen der Wunsch, wieder mehr in Schwung zu kommen und aktiv etwas für die Gesundheit zu tun. Es ist traditionell die Zeit für Erneuerung und wohltuende Kuren. Davon können gerade Personen mit Gelenkbeschwerden profitieren. So zeigte eine Studie mit Arthrosepatienten am Universitätsklinikum Jena, dass eine zweiwöchige Fastenkur eine Schmerzreduktion sowie Befindlichkeits- und Gelenkfunktionsverbesserung zur Folge hatte.

Von Heilfasten bis Kollagen-Kur

Wer Heilkuren selbst ausprobieren möchte, sollte sich vorher von seinem Arzt beraten lassen. Denn häufig ist es empfehlenswert, Heilfasten unter therapeutischer Aufsicht durchzuführen. Es muss allerdings auch nicht immer ein strenges Fasten ohne feste Nahrung sein – oft bringen schon einige reine Gemüsetage oder Teekuren mit entzündungshemmenden Kräutern wie Brennnessel, Weidenrinde oder Teufelskralle eine Besserung.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Kur, die angegriffene Gelenke gezielt mit Nährstoffen versorgt – so sind beispielsweise Produkte mit bioaktiven Kollagen-Peptiden zur Unterstützung der Gelenkgesundheit und zur Stimulation der körpereigenen Kollagenproduktion für ihre positive Wirkung bekannt. In einer neuen Studie nahmen 566 Frauen und Männer, die unter mehr oder minder ausgeprägtem Symptomen von Gelenkverschleiß litten, über drei bis sechs Monate täglich eine Trinkampulle des Testpräparats CH-Alpha Plus (rezeptfrei in der Apotheke) ein. Am Ende des Beobachtungszeitraums hatten sich Beschwerden wie Schmerzen und Steifheit der Gelenke deutlich reduziert. Auch verbesserte sich die Beweglichkeit signifikant. Unter www.ch-alpha.de gibt es weitere Informationen zum Trink-Kollagen.

Regelmäßig bewegen

Was Arthrosepatienten außerdem in ihr Kurprogramm zum Frühjahr mit aufnehmen sollten, ist Bewegung. Sie hilft nicht nur dabei, gelenkbelastendes Übergewicht abzubauen, sondern sorgt für eine gute Nährstoffverteilung und hält die Gelenke mobil. Durch die Bewegung gelangen die wichtigen Nährstoffe wie Kollagen in den Gelenkknorpel.

Die milder werdenden Temperaturen sind der beste Anlass, um spazieren zu gehen, Rad zu fahren, zu walken und zu wandern. Spielt das Wetter einmal nicht mit, sind Schwimmen, Yoga und Tai-Chi gelenkschonende Sportalternativen. Dabei gilt, lieber täglich ein bisschen aktiv zu werden, statt sich nur einmal die Woche auszupowern.

Gelenkerkrankungen

Schmerzen, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen – Gelenkerkrankungen sind weit verbreitet. Oft wird hierbei von „Rheuma“ gesprochen. Unter diesem Begriff fassen Mediziner jedoch mehrere verschiedene Erkrankungen mit vielfältigen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.

– Arthrose: Sie ist die häufigste Form der Gelenkerkrankungen – eine zunehmende Abnutzung des Gelenkknorpels. In fortgeschrittenem Stadium kann der Knorpel so weit zerstört werden, dass die Knochen direkt aufeinander reiben, was zu Schmerzen und Verlust der Beweglichkeit führt. Neben dem Alter können Faktoren wie Übergewicht, Fehlstellungen, Verletzungen oder einseitige Belastungen die Entstehung einer Arthrose begünstigen. Zu den Therapieoptionen gehören Physiotherapie, Schmerzmittel sowie eine gezielte Nährstoffversorgung des Knorpels. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Strukturprotein Kollagen, aus dem gesunder Knorpel zu rund 70 Prozent besteht. „Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebutten-Extrakt enthalten, wie beispielsweise in CH-Alpha Plus“, erklärt dazu Dr. med. Werner Lehner, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner aus München. Obwohl Arthrose grundsätzlich keine Entzündung ist, kann es im Verlauf zu Entzündungsreaktionen kommen, der sogenannten aktivierten Arthrose. Mehr unter www.ch-alpha.de.

– Arthritis: Bei dieser Erkrankung liegt von vornherein eine Entzündung des Gelenks vor. Sie äußert sich etwa durch Schwellungen, Schmerzen, Überwärmung, Bewegungseinschränkungen und Gelenkerguss. Ursache kann eine bakterielle Infektion sein, bei der Krankheitserreger direkt oder über Umwege ins Gelenk eindringen. Diese Form tritt allerdings eher selten auf. Viel verbreiteter ist die rheumatoide Arthritis.

– Rheumatoide Arthritis: Sie wird auch chronische Polyarthritis genannt. Hierbei entsteht die gelenkzerstörende Entzündung durch eine Autoimmunreaktion des Körpers – aus bisher ungeklärten Gründen beginnt das Abwehrsystem den Knorpel wie einen Fremdkörper zu behandeln und zu bekämpfen. Die Erkrankung verläuft in schmerzhaften Schüben und befällt symmetrisch immer beide Gelenke. Zur Behandlung werden Kälteanwendungen, Schmerzmittel sowie verschreibungspflichtige Antirheumatika und Cortison eingesetzt.

Worauf Menschen mit Arthrose im Urlaub achten sollten

Die Feriensaison rückt näher, und viele Arthrose-Patienten wollen sich fernab von zu Hause erholen. Damit auch die geplagten Gelenke davon profitieren, sollte man bei der Planung und Gestaltung des Urlaubs einige Dinge berücksichtigen. Das geht schon bei der Wahl des Verkehrsmittels los. Denn meistens ist die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, was wiederum die Gelenke strapaziert. Am bequemsten fährt man daher mit der Bahn, wo es kein Problem ist, zwischendurch häufiger aufzustehen und umherzugehen.

Verkehrsmittel mit wenig Bewegungsfreiheit

Im Auto sitzen Reisende weitgehend starr, doch lassen sich hier häufig Pausen einlegen, was Arthrose-Patienten auch möglichst oft tun sollten. Bei Flügen kommt es auf die Strecke an – lange Flüge sind bei schmerzenden Gelenken oft schwierig. Regelmäßiges Aufstehen ist nicht zu jeder Zeit möglich, etwa wenn der Pilot zum Anschnallen aufruft. Für zwei, drei Stunden ist das machbar, aber Langstrecken können problematisch sein. Das Gleiche gilt im Übrigen für Busreisen. Was das Urlaubsziel betrifft, bieten sich Orte mit mildem Klima an, da viele Menschen mit Gelenkbeschwerden Wärme als wohltuend und entlastend empfinden.

Noch wichtiger ist aber, sich in den Ferien nicht nur auf die faule Haut zu legen. Denn auch wenn die Entspannung natürlich nicht zu kurz kommen soll, ist es wichtig, dass die Gelenke nicht einrosten. Ein maßvolles Sport- oder Bewegungsprogramm gehört daher im Urlaub dazu. Dabei sollte man allerdings möglichst schmerzfrei sein. Neben herkömmlichen Mitteln für akute Beschwerden können im Vorfeld der Reise Injektionen mit speziell vernetzter, hochmolekularer Hyaluronsäure wie Synvisc oft sinnvoll sein. Sie werden direkt ins betroffene Gelenk gespritzt und können Schmerzen langfristig lindern. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.fit-und-mobil.info.

Schonender Sport am Urlaubsort

An vielen Urlaubsorten lassen sich schonende Sportarten betreiben, die gerade für Arthrose-Patienten gut geeignet sind, beispielsweise Schwimmen, Walken, Radfahren, Yoga oder Wassergymnastik. Oft haben Hotels und Reiseanbieter sogar besondere Angebote für Menschen mit Gelenkproblemen im Programm. Hier sind Wellnesshotels, Heilbäder und Kurorte führend, wo man meist noch weitere Anwendungen wie Massagen oder Akupunktur buchen kann.

Gelenk-Guide

Über 100 Gelenke besitzt der Mensch, die zum Teil eine Belastung von 1,5 Tonnen aushalten können. Sie können wie Scharniere funktionieren und ermöglichen uns unsere vielfältige Beweglichkeit. Wie auch Metallscharniere mit der Zeit rosten können, nutzen sich die Gelenke ab und verlieren an Funktionsfähigkeit. Mit zunehmendem Alter ist der Körper oft immer weniger in der Lage, den Verschleiß des Knorpelgewebes, das die Gelenke stützt und vor Druckbelastungen schützt, entsprechend auszugleichen. Durch die täglichen Beanspruchungen, denen die Gelenke ausgesetzt sind, nimmt die Knorpelmasse in den Gelenkspalten immer mehr ab, bis schließlich die Knochen bei jeder Bewegung direkt aufeinander reiben und eine schmerzhafte Entzündung entsteht.

Arthrose – wenn die Gelenke verschleißen

Arthrose ist eine natürliche Verschleißerscheinung der Gelenke, die im Alter zunimmt. Fehlbelastungen, Übergewicht und mangelnde Bewegung können jedoch den Prozess beschleunigen und zu einer übermäßigen Abnutzung des Knorpels führen. Ein Grund, warum bereits jeder Zweite über 35 Jahren mit arthrotischen Beschwerden zu kämpfen hat. Völlig verhindern kann man das Verschleißen der körpereigenen Gelenke nicht; es gibt aber Möglichkeiten, die Abnutzung zu verlangsamen und die Gelenke beweglich zu halten.

Bewegter Alltag für bewegliche Gelenke

Bei Gelenkbeschwerden scheint es zunächst naheliegend, die schmerzenden Gelenke zu schonen und ruhig zu stellen. Doch das ist falsch! Bewegung ist ein wesentlicher Baustein für den Heilungsprozess. Sport kräftigt die Muskulatur, verbessert die Haltung und erhöht gleichzeitig die Beweglichkeit der einzelnen Gelenke. Nur kräftige Muskeln können die geschädigten Gelenke wirksam stabilisieren und so das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Zudem werden die Gelenke durch Bewegung mit wichtigen Nährstoffen versorgt und Abfallprodukte des Stoffwechsels können abtransportiert werden. Dabei sollten gelenkschonende Sportarten wie Aquagymnastik, Schwimmen, Walken oder Radfahren bevorzugt werden, um die angegriffenen Gelenke nicht zusätzlich zu belasten. Doch nicht immer ist Bewegung problemlos möglich. Dann müssen zunächst die Schmerzen gelindert werden.

Das Geheimnis gesunder Gelenke

Bei der Behandlung von Arthrose stehen zwei Ziele im Vordergrund: Zum einen die Schmerzfreiheit bei normaler Belastung, zum anderen dem betroffenen Patienten ein möglichst aktives Leben zu ermöglichen. Zur Linderung der Schmerzen werden bei Gelenkentzündungen traditionell NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) wie Diclofenac oder Ibuprofen eingesetzt. Allerdings können bei längerfristiger Einnahme schwerwiegende Nebenwirkungen wie Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten. Experten plädieren daher für Behandlungsalternativen. Sehr gute Erfolge erzielt die natürliche Enzymtherapie. Denn Enzymkombinationspräparate wie Wobenzym® plus wirken direkt gegen die Ursache der Schmerzen, die Entzündung. Sie unterdrücken die Entzündung und deren Symptome nicht, sondern unterstützen den schnelleren Ablauf der Entzündungsreaktion und damit die langfristige Abheilung der Entzündung. Die Wirkstoffkombination aus den Enzymen Bromelain und Trypsin und dem Flavonoid Rutosid wirkt sowohl entzündungsregulierend als auch abschwellend und dadurch schmerzlindernd. Die Durchblutung wird angeregt, und Muskeln und Gelenke werden verstärkt mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Meta-Analyse sechs randomisierter, kontrollierter, doppelblinder Studien zum Vergleich von Wobenzym® plus mit Diclofenac des Nürnberger Schmerztherapeuten und Präsidenten der Deutschen Schmerzliga e. V. Dr. Michael Überall belegt außerdem: Entzündungsbedingte Arthroseschmerzen lassen sich mit Enzymkombinationspräparaten genauso wirksam reduzieren wie mit dem Schmerzmittel Diclofenac. Die Enzyme punkten allerdings mit weitaus besserer Verträglichkeit und sind daher auch für die Langzeiteinnahme geeignet – ein wesentlicher Vorteil bei chronischen Erkrankungen.

Wieder beweglich und aktiv dank künstlichem Hüftgelenk

Tanzen, Tennisspielen oder Wandern waren bisher der pure Genuss. Nun aber treten immer öfter Schmerzen in der Leistengegend auf. Arthrose? Bei dieser Krankheit nutzen sich mit zunehmendem Alter die Knorpel zwischen den Gelenken ab, bis die Knochen aufeinanderreiben. Das führt zu Schmerzen, Gelenksteifheit und Mobilitätsverlust. Das am häufigsten betroffene Gelenk ist die Hüfte. Nach einem Bericht des Magazins Reader’s Digest werden deshalb europaweit jährlich rund 800.000 neue Hüftgelenke eingesetzt, Tendenz steigend. In seiner Februar-Ausgabe informiert das Magazin ausführlich über die Hüftoperation, die mittlerweile ein Routineeingriff ist.

Aktuellen Schätzungen zufolge leiden weltweit rund 18 Prozent aller Frauen und knapp 10 Prozent aller Männer unter Arthrose. Ursachen für die Erkrankung können neben einer erblichen Vorbelastung auch Autoimmunerkrankungen, Schenkelhalsfrakturen oder übermäßiger Alkoholkonsum sein. Schmerzmittel, Gymnastik und Gewichtsreduzierung lindern die Probleme zeitweise. Experten raten aber zur Operation, wenn die Schmerzen zu groß werden. Bei der totalen Hüftprothese wird das betroffene Gelenk durch ein künstliches aus Polyethylen, Keramik oder Metall ersetzt. Die neue Pfanne wird mit dem Becken verbunden, der Stiel in den Oberschenkelknochen eingefügt. Beide Teile werden dabei mit acrylbasiertem Knochenzement befestigt. „Zement ist eine perfekte Sofortlösung“, erklärt Professor Werner Siebert von der Philipps-Universität Marburg und ärztlicher Direktor der Vitos Orthopädischen Klinik in Kassel. „So kann der Patient bereits am nächsten Tag wieder gehen. Eine Hüftoperation dauert etwa zwei Stunden. Schon nach vier Tagen kann der Patient wieder nach Hause.“

Mit der immer häufiger angewandten Spinalanästhesie, bei der der Körper nur von der Taille abwärts betäubt ist, bleiben die Patienten bei vollem Bewusstsein. Sie verlieren bei der OP weniger Blut und benötigen nur wenig Schmerzmittel. Zudem sinkt das Risiko von Blutgerinnseln in Beinen und Lunge. Vorsicht ist geboten, wenn Hüftimplantate aus reinem Metall sind. Der Grund: Die Prothesen müssen viel früher ausgetauscht werden; zudem besteht das Risiko, dass Metallrückstände in den Blutkreislauf gelangen. Das führt zu Gewebeschäden und kann sich langfristig auf die Gesundheit auswirken. Stattdessen setzt man heute vor allem auf Metall-auf-Kunststoff, Keramik- oder Keramik-auf-Kunststoff-Implantate. Wer sich für eine Hüft-OP entscheidet, sollte sich deshalb zuvor intensiv über den behandelnden Arzt und das Material informieren.

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Februar-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist seit Montag, 26. Januar an zentralen Kiosken erhältlich.

Naturmoorbäder können geplagte Gelenke und Muskeln entlasten

Knirschende Gelenke und schmerzende Muskeln – fast zehn Millionen Deutsche haben der Herner Arthrose-Studie zufolge täglich mit dieser Last zu kämpfen. Gemäß einer repräsentativen Umfrage des „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung im Jahr 2010, sind bei Menschen im Alter von 70 Jahren aufwärts sogar 43 Prozent betroffen. Kein Wunder also, dass es vielen Senioren vor der dunklen Jahreszeit graut: Denn Nässe und Kälte können die Beschwerden verschlimmern. Darum bietet es sich an, ganz bewusst im Herbst oder Winter einen Kuraufenthalt oder einen Kurzurlaub in einem Kurort einzuplanen – wie beispielsweise Bad Bocklet: Das Bayerische Staatsbad ist bekannt für sein Angebot an verschiedenen Naturmooranwendungen, die Gelenk- und Muskelprobleme lindern können.

Wohltuende Wärme im Vollbad

Der ganze Körper schwebt hierbei wie schwerelos in der breiigen Masse, die wohltuende Wärme verteilt sich gleichmäßig und dringt tief in die Gewebeschichten ein. Die Durchblutung wird angeregt, Entzündungen und Schwellungen werden gelindert und die Muskulatur entspannt sich. Der hydrostatische Druck gleicht einer Lymphdrainage und regt den Abfluss angestauter Gewebeflüssigkeit an. Zugleich beeinflussen biologische Substanzen das Immunsystem und den Hormonhaushalt auf positive Weise.

Es ist diese Kombination aus thermo-physikalischer, chemischer und mechanischer Wirkung, die Schmerzgeplagte – seien es die Gelenke, die Muskeln oder der Rücken – auf Moorbäder schwören lassen. Doch nicht viele Kurbäder in Deutschland bieten noch Anwendungen mit flüssigem Badetorf an. In Bad Bocklet hingegen haben sie seit mehr als 150 Jahren Tradition. Nähere Informationen gibt es unter www.badbocklet.de.

Wer rastet, der rostet

Während Orthopäden und Ärzte früher die Schonung von schmerzenden Gelenken empfahlen, gilt heute das gute, alte Sprichwort: „Wer rastet, der rostet“. Denn maßvolle, aber regelmäßige Bewegung sorgt dafür, dass die sogenannte Gelenkschmiere die Blutgefäße in den Knorpeln ausreichend mit Nährstoffen versorgt, indem sie quasi in die Zellen hineinmassiert wird. In Bad Bocklet erwarten den Kurgast oder Kurzurlauber nicht nur wohltuende Naturmoor-Anwendungen: Die schönen Wege entlang der fränkischen Saale laden auch zum Spazierengehen oder Nordic Walking ein. Zahlreiche Schwimmbäder bieten Wassergymnastik-Kurse an: Eine besonders gelenkschonende Möglichkeit, um Sport zu treiben.

Mit Training und der richtigen Behandlung bleiben Arthrosepatienten mobil

Schon ab Mitte 40 geht es häufig los, und bei den über 60-Jährigen kennt es fast jeder: Nach längerem Sitzen oder Liegen kommt man nur schwer in Gang. Knie-, Hüft- oder Schultergelenke schmerzen, und erst nach einiger Zeit in Bewegung läuft alles wieder rund. Diese sogenannten „Anlaufschmerzen“ sind erste Anzeichen für eine Arthrose. Schmerzen bei besonderen Belastungen können ebenfalls ein Hinweis sein. Spätestens jetzt sollte man handeln, um sich seine Beweglichkeit auch bis ins höhere Alter zu erhalten.

Bewegung hält beweglich

Eine der wichtigsten Maßnahmen, um lange mobil zu bleiben, ist Bewegung selbst, denn gezieltes, moderates Training kräftigt die Muskeln und stärkt Sehnen und Bänder. So werden die Gelenke gut gehalten, geschützt und geschont. Zudem regt körperliche Aktivität die Produktion der Gelenkflüssigkeit an. Diese versorgt den Gelenkknorpel mit Nährstoffen und dient als Schmiermittel bei Bewegungen, wodurch er vor weiterer Abnutzung bewahrt wird. Viele gute Tipps zum Thema sowie gelenkschonende Übungen findet man etwa unter www.fit-und-mobil.info, dort kann man auch einen kostenlosen Newsletter bestellen. Um mit dem Bewegungsprogramm starten zu können, ist es wichtig, möglichst schmerzfrei sein. Für die richtige Therapie sollte man dabei frühzeitig einen Arzt zurate ziehen. Er kann gegebenenfalls geeignete Schmerzmittel verordnen oder auch eine speziell vernetzte Hyaluronsäure, wie etwa Synvisc, einmal direkt in das betroffene Gelenk injizieren. Diese kann die bei Arthrose verlorengegangene Schmierung und Pufferung wieder herstellen und so langfristig die Schmerzen lindern.

Die Gelenke von Gewicht entlasten

Wer dann regelmäßig trainiert, nützt seinen Gelenken sogar doppelt: Denn Sport hilft auch beim Abbau von Übergewicht, das wiederum eine große Belastung speziell für Knie- und Hüftgelenke darstellt. Jedes Kilo weniger kann hier zu einer spürbaren Erleichterung und damit auch zur Schmerzreduktion führen. Und mit weniger Schmerzen macht die Bewegung noch mehr Spaß – eine echte Positivspirale.

Hüft- oder Knie­gelenks­arthrosen sind häu­figster Behand­lungs­grund in der Reha

Im Jahr 2011 war eine Arthrose des Hüft- oder Kniegelenks die häufigste Diagnose, die zu einem vollstationären Aufenthalt in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung führte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden aus diesem Grund rund 216 000 Patientinnen und Patienten in Einrichtungen mit mehr als 100 Betten behandelt. Dies entspricht einem Anteil von circa 13 % an den insgesamt 1,6 Millionen Patientinnen und Patienten.

Das Durchschnittsalter der Patienten mit der Diagnose Arthrose des Hüft- oder Kniegelenks lag bei gut 68 Jahren. 62 % waren zwischen 65 und 84 Jahren alt, 33 % zwischen 45 und 64 Jahren. Aber auch bei den Hochbetagten mit über 85 Jahren wurden noch 5 800 Patientinnen und Patienten (3 %) aus diesem Grund in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung behandelt.

In den Altersklassen unter 45 Jahren spielte diese Diagnose keine große Rolle. Bei den 15 bis 44-Jährigen waren psychische Erkrankungen die häufigsten Diagnosen, die zu einem Aufenthalt in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung führten (38 %).

Bei den unter 15-Jährigen war Asthma der häufigste Behandlungsanlass, fast 11 000 Patientinnen und Patienten (13 %) wurden deshalb behandelt. Eine ebenfalls große Rolle in dieser Altersgruppe spielte Adipositas (Fettsucht). Sie war bei fast 6 000 Patienten der Grund für einen stationären Aufenthalt in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung.

Insgesamt wurden in den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen mit über 100 Betten 1,6 Millionen Patienten behandelt. Davon waren rund 750 000 Männer und 870 000 Frauen. Die durchschnittliche Verweildauer in diesen Einrichtungen betrug 25 Tage und damit vier Tage mehr als die Standardverordnung von drei Wochen.

Schmerzende Gelenke

Für Arthrose-Patienten beginnt mit der nass-kalten Jahreszeit meist auch die Leidenssaison. Schuld daran ist oft auch mangelnde Bewegung. Getreu dem Motto: Wer rastet, der rostet, sollte die Devise deshalb gerade jetzt lauten: Bewegen an der frischen Luft.

Gelenkverschleiß und mangelnde Bewegung: Ein Teufelskreis

Mit steigendem Alter verringert sich die Knorpelmasse in den Gelenken zunehmend. Ist dieser irreversible Gelenkverschleiß übermäßig stark ausgeprägt, sprechen Mediziner von Arthrose. Erste Anzeichen können ein Stechen im Knie, schmerzende Finger oder geschwollene Knöchel sein. Im weiteren Verlauf wird die Funktion der Gelenke zunehmend eingeschränkt und Belastungen sind oft nur noch unter Schmerzen möglich. Gelenkbeschwerden sind aber bei weitem nicht nur ein Altersproblem. Grund für das sinkende Alter der Patienten ist neben Haltungsschäden und Überlastungen der Gelenke auch mangelnde Bewegung. Hier beginnt ein Teufelskreis, denn je weniger die Gelenke bewegt werden, desto schneller schreitet die Abnutzung voran und desto stärker werden die Schmerzen. Durch die fehlende Bewegung werden die Gelenke steifer und die Schmerzen dadurch stärker. Jetzt ist wirksame Hilfe gefragt.

Enzyme: Hochdosiert genauso wirksam wie ein Schmerzmittel

Wer mit schmerzenden Gelenken zum Arzt oder in die Apotheke geht, erhält in der Regel ein klassisches Schmerzmittel. Das Problem: Schmerzpräparate sind nicht selten mit Nebenwirkungen verbunden. Eine schonende Alternative bieten Enzymkombinationspräparate aus den natürlichen Enzymen Bromelain und Trypsin und dem Flavonoid Rutosid (z. B. Wobenzym® plus). Die Hauptwirkung der Enzyme beruht auf ihrer Fähigkeit, überschüssige Entzündungsbotenstoffe abzufangen und überschießende Entzündungsreaktionen in geordnete Bahnen zu lenken. Bromelain reduziert außerdem Schwellungen, Trypsin verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und Rutosid unterstützt zusätzlich den abschwellenden Effekt und wirkt antioxidativ. Die antientzündliche und abschwellende Wirkung sorgt dabei auch für eine Besserung der Schmerzen. Die hochdosierte Enzymkombination ist dabei genauso wirksam wie klassische Schmerzmittel, aber deutlich besser verträglich.

Neu patentierte Heilmethode verspricht Erfolg bei Arthrose

Geschätzte fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an Arthrose, und es werden mehr, denn unsere Gesellschaft wird älter.

Jetzt ist ein Behandlungsverfahren europaweit patentiert worden, das Erkrankten Hilfe verspricht: die Arthrose-Stufentherapie (AST)

Die Behandlungen werden exklusiv im Deutschen Zentrum für Individualmedizin, Ludwigshafen, durchgeführt.

Der Mediziner Dr. Horst Kief ist seit 20 Jahren eine gefragte Adresse für Menschen, die an Arthrose erkrankt sind. Im Deutschen Zentrum für Individualmedizin in Ludwigshafen behandelt der Arzt Arthrose-Patienten aus ganz Deutschland nach dem von ihm entwickelten Verfahren der Arthrose-Stufentherapie (AST). Jetzt ist diese kürzlich weiter entwickelte Behandlungsmethode europaweit patentiert worden. Dr. Kief: „Dem bislang überwiegend eingesetzten Wirkstoff Hyaluron stellen wir heute mit ASTPlus eine überlegene Behandlungsmethode entgegen, die nachweislich Beschwerdefreiheit über einen weitaus längeren Zeitraum ermöglicht. Damit bietet ASTPlus Arthrose-Patienten eine deutlich höhere Lebensqualität.“

Die teils extrem schmerzhafte Arthrose bedeutet im Prinzip Gelenkverschleiß. Ursachen für die Abnutzung sind Alter, Entzündungen oder Übergewicht. Das AST-Verfahren bietet mit der Verabreichung einer Kombination natürlicher Substanzen einen deutlich verbesserten Schutzeffekt für die Gelenkflächen. Der Patient ist fast augenblicklich schmerzfrei.

Bei ASTPlus sorgen u.a. Makromoleküle sowie entzündungshemmende Wirkstoffe wie Vitamin E und eine spezielle ölige Emulsion als im Gelenk verbleibender Langzeitschutz für nachhaltige Wirkung.

Eine retrospektive Studie mit 101 Patienten nach dem bekannten WOMAC Score, einer von kanadischen Forschern entwickelten validen Messmethode, ergab eine Verminderung des Schmerzes um 28 % und der Steifheit von 54,7 %, die physikalische Funktion verbesserte sich um 55 %. Die summarische Verbesserung auf der Basis dieser drei Parameter lag bei 54,7 %! Zwischen den Erhebungen vor der Therapie und der Erhebung danach lagen bei Frauen durchschnittlich 434 Tage, bei Männern 395 Tage, in der Gesamtpopulation 410 Tage.

Kontakt: Deutsches Zentrum für Individualmedizin: Tel.: 0621-669360;
Website: www.zentrum-imed.de; E-Mail: info@zentrum-imed.de