Archiv der Kategorie: Diabetes

Den Glukosespiegel im Urlaub schnell und unkompliziert messen

Eine gründliche Reisevorbereitung ist für die etwa sechs Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland von entscheidender Bedeutung. „Zeitverschiebungen und Klimawechsel können die Glukosewerte beeinflussen und erfordern möglicherweise eine Therapieanpassung. Urlauber sollten Reisepläne deshalb immer mit dem Arzt besprechen“, erklärt Dr. Jens Kröger vom Zentrum für Diabetologie Hamburg-Bergedorf und Vorstandsmitglied von „diabetesDE“. Der Mediziner rät dazu, vor jeder Reise den Status der Auslandsreisekrankenversicherung und notwendiger Impfungen zu überprüfen. Rezepte für Medikamente, Insulin und anderes Diabeteszubehör sollten bereits in Deutschland eingelöst werden, so könne man eventuelle Akzeptanz- und Abrechnungsprobleme im Ausland vermeiden.

Diabetesbedarf im Handgepäck

Wichtiger Diabetesbedarf muss immer ins Handgepäck: „Bei Flugreisen sollte man einen Ausweis, der über die Krankheit aufklärt, mitführen. Auch eine ärztliche Bescheinigung, dass man aus medizinischen Gründen bestimmte Utensilien wie Spritzen und Insulin benötigt, sollte griffbreit sein“, so Dr. Kröger. Medizinisch notwendige Hilfsmittel dürften trotz strenger Sicherheitskontrollen mit an Bord eines Flugzeugs genommen werden. Vorsichtshalber sollte man mindestens den zweifachen Diabetesbedarf mitnehmen und auf mehrere Koffer verteilen, falls ein Koffer verloren geht. Zu hohe oder niedrige Temperaturen können unter Umständen die Wirksamkeit von Insulinpräparaten beinträchtigen. Beim Sonnenbaden ist mitgebrachtes Insulin deshalb immer in der Kühltasche zu lagern.

Glukosekontrolle: Scannen statt Stechen

Die Blutzuckerselbstkontrolle mit Händewaschen ist am Strand oder beim Wandern für Menschen mit Diabetes oftmals schwierig. Beim „FreeStyle Libre“-Messsystem hingegen funktioniert die Kontrolle schnell und unkompliziert mit Scannen statt Stechen. Dafür wird ein Sensor an der Rückseite des Oberarms platziert, der in der Gewebeflüssigkeit den Glukosespiegel misst. Nach einem schmerzlosen Scan des Sensors durch das Lesegerät werden der aktuelle Wert sowie die Werte der letzten acht Stunden angezeigt. Bis zu 14 Tage lang können auf diese Weise Glukosewerte Tag und Nacht abgerufen werden, dann muss der Sensor ausgetauscht werden. Der Trendpfeil auf dem Display bietet zusätzliche Sicherheit und zeigt an, in welche Richtung sich der Wert in naher Zukunft bewegt.

Auch kleine Reisende mit Diabetes können von dem System profitieren, denn es ist für Kinder ab vier Jahren erhältlich. Röntgengeräte bei Sicherheitskontrollen am Flughafen können mit dem Messsystem bedenkenlos passiert werden. Das Sicherheitspersonal sollte man jedoch vorher informieren. Das Starterset gibt es für 169,90 Euro im Online-Shop unter www.freestylelibre.de oder telefonisch unter der Hotline 0800-5199519.

12 Situationen, die nur Menschen mit Diabetes auf Reisen kennen

Und täglich grüßt das Murmeltier: Wer häufig auf Reisen geht, kennt diese Momente, wenn der Nachbar das gleiche Hotel gebucht hat, Einheimische die eigenen mühseligen Sprachversuche nicht verstehen oder die Liege am Pool schon in den frühen Morgenstunden durch ein Handtuch reserviert ist. Auch Menschen mit Diabetes begegnen auf Reisen immer wieder Situationen, die sie kennen – nur dass es sich bei ihnen oft um Vorurteile und Missverständnisse handelt.

1. „Ich habe Diabetes. Dies sind Medikamente und keine Drogen.“
Ob bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen oder an Bord – mit
Nadeln und Insulin-Pens entsteht schnell ein falscher Eindruck. Ein
ärztliches Attest hilft Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Damit alles reibungslos funktioniert, finden Reiselustige in der
aktualisierten Diabetes Airline Checkliste 2016 von Ascensia Diabetes
Care wichtige Informationen für ihren Flug, zum Beispiel ob
Kühlmöglichkeiten für ihr Insulin an Bord bestehen oder die
Frachträume temperiert sind. Grundsätzlich wird Reisenden mit
Diabetes empfohlen, die benötigten Utensilien im Handgepäck zu
transportieren. Denn sicher ist sicher – falls der aufgegebene Koffer
zu spät ankommt.

2. „Ich packe meinen Koffer und nehme mit… genug Insulin!“
Sechs Monate „Work and Travel“ in Australien und nur begrenzten Platz
im Rucksack? Die Situation kommt vielen Backpackern bekannt vor. Für
Weltenbummler mit Diabetes heißt es aber erst recht Prioritäten
setzen, damit Insulin, Teststreifen und Traubenzucker genug Platz im
Gepäck haben. Vor allem ins Handgepäck gehört eine ausreichende Menge
des benötigten Diabetesbedarfs wie Insulin, Teststreifen, Pens usw.

3. Zwischen Arktis und Sahara – das richtige Blutzuckermesssystem
punktet
Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können die Ergebnisse der
Blutzuckermessung beeinträchtigen. Für Anwender der Contour Next
Blutzuckermesssysteme gilt: Die Systeme wurden entwickelt, um
verlässliche Sicherheit mit besonders präzisen Messergebnissen nach
ISO-Norm 15197:2015 zwischen 5°C und 45°C zu liefern. (1,2)

4. „Einmal Tom Kha Gai und die Nährwerttabelle, bitte.“
Wie viel Broteinheiten (BE) hat Pad Thai? Oder Paella? Je nach
Reiseland kann sich die Küche im Ausland deutlich von der heimischen
unterscheiden. Oft ist es gar nicht so einfach, den
Kohlenhydratgehalt dieser unbekannten Köstlichkeiten einzuschätzen.
Daher gilt: Den Blutzuckerspiegel zwei Stunden nach dem Essen erneut
messen und gegebenenfalls eine Insulinkorrektur durchführen.

5. Gipfelkreuz = Blutzuckermessung mit Aussicht
Nach einer anstrengenden Wanderung über Stock und Stein wird der
Anstieg meist mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Es ist
genau dieser Moment, in dem Menschen mit Diabetes erkennen: Das ist
der perfekte Ort, um in aller Ruhe den Blutzucker zu messen. Damit
der Blutzuckerspiegel bei der Wanderung auch im Zielbereich bleibt,
sind Blutzuckermessungen vor und währenddessen wichtig. Bei längeren
Wanderungen ist es zusätzlich ratsam, die Basalinsulindosis zu
reduzieren.

6. „Du isst Baklava? Stopp, da ist doch Zucker drin!“
Gute Ratschläge aus dem Familien- oder Freundeskreis hat jeder Mensch
mit Diabetes schon einmal gehört und auch neue Urlaubsbekanntschaften
können sich vermeintlich lehrreiche Hinweise oft nicht verkneifen.
Was viele nicht beachten: Menschen mit Diabetes kennen ihren Körper
sehr genau und wissen um den Kohlenhydratgehalt ihrer
Lieblingsspeisen. Zusammen mit einem präzisen Messsystem (z.B.
Contour Next Systeme (1)) und einer guten Blutzuckereinstellung
können sie zu 100 Prozent im Leben stehen. In ihrer Diabetestherapie
können sie dabei auch Lebensmittel essen, die Zucker enthalten.

7. Vom Urlauber zum Packesel
Unbekannte Gegend, weitab der nächsten Einkaufsmöglichkeit – auf
Reisen stellen Menschen mit Diabetes rasch fest, wie schnell sie bei
einer Unterzuckerung in eine brenzlige Situation gelangen können.
Deshalb heißt es vorbeugen. Schnellwirksame Kohlenhydrate wie
Traubenzucker oder Gummibärchen gehören deshalb für mögliche
Unterzuckerungssituationen immer in den Rucksack, damit der
Blutzuckerspiegel schnell wieder in den Zielbereich gebracht werden
kann.

8. „Du hast Diabetes? Krass – ich könnte mich niemals selbst
spritzen!“
Besonders frisch geknüpfte Kontakte – wie neue Urlaubsbekanntschaften
– reagieren häufig so, erzählen Betroffene von ihrem Diabetes. Doch
wer schon eine Weile mit der Diagnose lebt, ist an das Spritzen
gewöhnt. Ob das Insulin in der Öffentlichkeit gespritzt wird oder
lieber in Ruhe allein, ist Geschmackssache.

9. Vor der Hotel- steht die Arztsuche
Weg ist es! Für den Fall der Fälle, dass ihr Insulin oder die
Tabletten im Ausland verloren gehen oder verderben, suchen erfahrende
Reisende mit Diabetes bereits zu Hause nach einem Arzt oder einem
Krankenhaus am Urlaubsort, damit sie schnell Ersatz erhalten können.
Dabei hilft es, sich den Handelsnamen und die Herstellerfirma des
Präparats zu notieren. Übrigens: Die Namen variieren mitunter von
Land zu Land. Wer sich den Produktionscode aufschreibt, geht auf
Nummer sicher, denn dieser ist weltweit identisch.

10. In Deutschland ist es jetzt 17:00 Uhr… – wenn die
Zeitverschiebung nicht nur für das Telefonieren mit Zuhause relevant
ist
Australien, Thailand oder Kanada – Menschen mit Diabetes, die gerne
in die Ferne reisen, sind oft Rechenkünstler in puncto
Zeitverschiebung und Therapieanpassung. Gerade wenn der Trip über
mehrere Zeitzonen hinweg geht, sollte vorab mit dem Arzt besprochen
werden, inwieweit eine Tabletten- oder Insulindosisanpassung
notwendig ist. Grob gilt die Regel: Bei Flügen gen Westen verlängert
sich der Tag, sodass der Körper mehr Insulin braucht. Bei Flügen nach
Osten wird der Tag kürzer, sodass die Dosis mitunter gesenkt werden
kann.

11. Die Reise wird mit dem Diabetologen geplant
Vor Fernreisen heißt es für Menschen mit Diabetes: „Hallo Doktor, ich
bin dann bald weg…“ – die ärztliche Untersuchung im Vorfeld stellt
sicher, dass der Diabetes gut eingestellt ist, aktuelle ärztliche
Atteste vorliegen und Fragen zu etwaigen Therapieanpassungen während
des Urlaubs beantwortet werden können.

12. „Wie spreche ich Diabetes eigentlich auf Französisch aus?“
Manche Wissenslücken entdecken Reisende mit Diabetes erst unterwegs.
Doch gute Vorbereitung ist alles: Mit dem Diabetes Dolmetscher des
Ascensia Diabetes Service im Gepäck müssen sie sich im Fall der Fälle
nicht auf die Kommunikation mit Hand und Fuß verlassen. Im
praktischen Taschenformat bietet er den Überblick zu den wichtigsten
Begriffen rund um Diabetes in elf Sprachen.

Die Diabetes Airline Checkliste 2016 – gute Vorbereitung ist das A
und O:
Damit auf Flugreisen an alles gedacht wird, bündelt die Diabetes
Airline Checkliste 2016 alle wichtigen und aktuellen Informationen
von 17 großen Fluggesellschaften für Reisende mit Diabetes vor und
während des Fluges. Dazu gehören Angaben der Fluggesellschaften zu
Bordapotheke, Rollstuhlservice, Anmeldung und Mitnahme von
Therapiebedarf sowie der Service für Diabetiker an Bord. Mit der
enthaltenen Handgepäcksliste können außerdem die richtigen
Vorbereitungen für die Zeit in der Kabine getroffen werden.

Weitere hilfreiche und kostenfreie Services von Ascensia Diabetes Care rund ums Thema Reisen beinhalten Vorlagen für ärztliche Bescheinigungen zum Mitführen von Insulin, Spritzbesteck und Lanzetten auf Flugreisen sowie der Internationale Diabetikerausweis mit Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Mehr Informationen zur Blutzuckerselbstkontrolle erhalten Sie im Internet unter www.diabetes.ascensia.de oder beim Ascensia Diabetes Service unter der kostenfreien Service-Hotline 0800/5088822.

Bei Diabetes auf den Blutdruck achten

Am 7. April ist Weltgesundheitstag. Diabetes ist das Thema der WHO in diesem Jahr, eine der Erkrankungen mit den weltweit größten Zuwächsen. Diabetiker haben ein hohes Schlaganfall-Risiko. Weshalb bei ihnen ein besonderes Augenmerk auf den Blutdruck gelegt werden sollte, erklärt eine aktuelle britische Studie.

Fast zwei Millionen Patienten haben die britischen Epidemiologen in ihre Studie eingeschlossen. Untersucht wurden deren Krankheitsdaten aus den Jahren 1997 bis 2010. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, wie sehr Diabetes das Risiko für bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen wie den Herzinfarkt oder den Schlaganfall erhöht. Die Forscher konzentrierten sich dabei auf Patienten mit dem so genannten Typ-2-Diabetes, der mit Abstand häufigsten Form der Zuckerkrankheit.

Die Studienteilnehmer waren zu Beginn der Untersuchung mindestens 30 Jahre alt und litten nicht an kardiovaskulären Erkrankungen. In einem Zeitraum von 5,5 Jahren trat bei einem von 19 nicht diabetischen Studienteilnehmern eine Erkrankung auf. Dagegen traf es in der Gruppe der Diabetiker etwa jeden fünften. Diabetiker hatten also ein vierfach erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen.

Die Forscher wollten es noch genauer wissen und differenzierten nach Krankheitsarten. Am häufigsten trat die so genannte periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) auf, die Durchblutungsstörungen von Armen oder Beinen verursacht. Überraschend war, dass nicht Herzerkrankungen, sondern Schlaganfälle an zweiter Stelle folgten mit einer gut 70prozentigen Risikoerhöhung.

Wichtig zu wissen: in vielen Fällen weisen Patienten mit Diabetes auch einen hohen Blutdruck auf, der größte Risikofaktor des Schlaganfalls. „Das liegt daran, dass zwei Risikofaktoren des Diabetes und Bluthochdrucks identisch sind: bauchbetontes Übergewicht und Bewegungsmangel“, erklärt Dr. Bettina Begerow, Präventionsexpertin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Zudem wirkt sich ein chronisch erhöhter Blutzucker negativ auf die Gefäßwände aus und begünstigt damit einen Bluthochdruck. Langfristig betrachtet ist deshalb bei diesen Patienten eine gute Einstellung des Blutdrucks ebenso wichtig wie die Therapie des Diabetes.“

In Deutschland leben geschätzt mehr als 6 Millionen Menschen mit Diabetes, mehr als 90 Prozent von ihnen mit dem lebensstilbedingten Diabetes Typ-2. In weniger als 20 Jahren ist die Zahl der Erkrankungen um 38 Prozent gestiegen. Verantwortlich dafür sind unsere veränderten Lebensgewohnheiten, vor allem eine ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung. Rund 50 Prozent der Erkrankten könnten ohne Medikamente leben, wenn sie ihren Lebensstil anpassen würden. „Patienten können selbst sehr viel für ihre Gesundheit tun“, sagt Dr. Bettina Begerow. Sie rät: „Drei- bis viermal die Woche Ausdauersport in Verbindung mit einer ausgewogenen, salzarmen Ernährung – das ist die sanfte Art, seinen Blutdruck zu senken und das Risiko für Diabetes zu minimieren“.

(Lancet 2015; 385; doi:10.106/S0140-6736(15)60401-9)

„Auf Augenhöhe – gemeinsam für gutes Sehen“

Dem diesjährigen Thema der Woche des Sehens (8. bis 15. Oktober) entsprechend werden am Mittwoch, 14. Oktober beim Chat auf www.woche-des-sehens.de Fragen rund um diabetische Augenkrankheiten auf Augenhöhe thematisiert. Dr. Georg Spital, Generalsekretär der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ gibt von 14 bis 16 Uhr Hinweise, wie Patienten mit Diabetes langfristig ihr Augenlicht erhalten können.

Diabetiker und Augenärzte sind in den Bemühungen um den Erhalt des Augenlichts Verbündete. Einmal im Jahr zum Augenarzt – das ist für Zuckerkranke eine wichtige Vorsorgemaßnahme, um die Sehschärfe zu erhalten. Denn die diabetische Netzhauterkrankung und der Graue Star zählen zu den schwerwiegenden Folgekrankheiten des Diabetes mellitus. Die Entstehung verläuft dabei oft schleichend und wird bei einer augenärztlichen Untersuchung in der Regel schneller entdeckt als vom Patienten selbst bemerkt. Im Frühstadium lassen sich diabetische Augenerkrankungen oft gut behandeln, so dass eine dauerhafte Sehbeeinträchtigung vermieden werden kann. Die konsequente Kontrolle von Blutzucker und Blutdruck tut ein Weiteres, um Schäden zu vermeiden.

Erfolgreiche Bemühungen um das Augenlicht

Nach 20 Jahren mit Diabetes Typ 1 zeigen sich etwa bei der Hälfte der Betroffenen Veränderungen an der Netzhaut. Nach 40 Jahren sind etwa 85 Prozent der Patienten von einer Netzhauterkrankung betroffen; bei der Hälfte von diesen liegt eine schwere, fortgeschrittene Form der Augenkrankheit vor. So schlimm diese Zahlen auch sind und so sehr sie zeigen, wie wichtig regelmäßige Augenkontrollen sind, verglichen mit älteren Zahlen zeigen sie, dass die Bemühungen, das Augenlicht der Patienten zu erhalten, bereits Fortschritte erreicht haben: Älteren Daten zufolge litten nach 20 Jahren bereits 95 Prozent der Diabetes-Patienten an einer Netzhautkrankheit. Heutzutage werden jedoch die Blutzucker- und Blutdruck-Werte konsequenter eingestellt und den Patienten wird die regelmäßige augenärztliche Kontrolle nahegelegt.

Beim Typ 2 Diabetes, der oftmals sehr schleichend beginnt, müssen Augenärzte leider feststellen, dass nicht selten schon bei der Erstdiagnose der Zuckerkrankheit die Netzhaut bereits geschädigt ist. Manchmal erkennen überhaupt erst die Augenärzte bei einer Augenuntersuchung die Zuckerkrankheit – die Patienten selbst wissen noch gar nichts davon.

Früherkennung ist das A und O

Ganz wesentlich für den Erfolg der augenärztlichen Therapie ist, dass die krankhaften Prozesse so früh wie möglich erkannt und unterbunden werden. Die Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands raten deshalb: Jeder Diabetiker sollte einmal jährlich zum Augenarzt gehen, auch wenn noch keine Schäden am Auge bekannt sind und der Patient gut sieht. Sobald erste Veränderungen zu beobachten sind, werden die Untersuchungsintervalle individuell abgestimmt. Es gibt eine zunehmende Zahl an Behandlungsmöglichkeiten, die vielfach sogar eine Sehverbesserung erzielen können, wenn rechtzeitig behandelt wird. Eine Erblindung ist heute bei regelmäßiger Untersuchung und stadiengerechter Therapie fast immer vermeidbar!

Chat am 14. Oktober von 14 bis 16 Uhr

Diabetes ist eine komplexe Krankheit und in jedem einzelnen Fall gilt es, die richtige Strategie zu finden, um Folgeschäden zu vermeiden oder in den Griff zu bekommen. Die Woche des Sehens lädt in diesem Jahr erstmals zu einem Chat ein, bei dem Betroffene oder auch Angehörige einem erfahrenen Augenarzt Fragen stellen können. Den Besuch beim Augenarzt kann ein solcher Austausch selbstverständlich nicht ersetzen. Doch fundierte Informationen vom Experten können dazu beitragen, die Partnerschaft zwischen Augenärzten und Patienten zu verbessern.

Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2015

Die Woche des Sehens unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause wird von sieben Partnern gemeinsam getragen: der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Seit dem Jahr 2002 informiert die bundesweite Kampagne mit vielfältigen Aktionen über die Bedeutung guten Sehvermögens und klärt über die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern auf. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.

Weitere Informationen finden Sie auf www.woche-des-sehens.de oder www.facebook.com/WochedesSehens.

„Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“

„Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ ist das Motto der Aufklärungsinitiative zur diabetischen Neuropathie von WÖRWAG Pharma und der Deutschen Diabetes-Stiftung. Bei einer Pressekonferenz anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin zogen die Initiatoren ein vorläufiges Resümee: Im vergangenen Jahr wurden in 17 Städten über 700 Fuß-Checks durchgeführt. Deren Ergebnisse zeigen, dass bei etwa jedem zweiten Untersuchten ein Verdacht auf eine diabetesbedingte Nervenschädigung, eine so genannte diabetische Neuropathie, vorlag. „Viele der Untersuchten wussten zuvor nichts von dieser Erkrankung. Die Daten unterstreichen, wie wichtig die Aufklärung zu diesem Thema ist“, erklärte Professor Dan Ziegler, Düsseldorf, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Aufklärungsinitiative. Die Experten waren sich einig, dass erste Warnsignale dieser diabetischen Folgeerkrankung frühzeitig erkannt und ernst genommen werden sollten. Denn Kribbeln, Brennen, Schmerzen oder Taubheitsgefühle in den Füßen können Anzeichen einer diabetischen Neuropathie sein. Wer frühzeitig handelt, kann dem Voranschreiten der Nervenschädigung entgegenwirken und schwerwiegende Komplikationen vermeiden.

Zentrale Elemente der bundesweiten Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ sind der einzigartige Barfuß-Parcours und die bei den Aktionstagen bundesweit vorgenommenen Fuß-Checks. Hierbei untersuchen Podologen die Füße, überprüfen die Fußpulse und analysieren die Temperatur-, Druck- und Vibrationswahrnehmung an den Füßen. So können sie feststellen, ob bei den Untersuchten ein Verdacht auf eine Neuropathie besteht. Im ersten Jahr der Aufklärungsinitiative wurden über 700 Menschen in 17 Städten untersucht. „Die Ergebnisse zeigen, dass etwa bei der Hälfte der Untersuchten Anzeichen einer diabetischen Neuropathie vorliegen“, erklärte Prof. Dr. med. Oliver Schnell, München. Die Auswertung ergab außerdem, dass mehr als zwei Drittel der Menschen mit Verdacht auf Neuropathie nicht wussten, dass sie an einer Nervenstörung leiden. Eine aktuelle Studie zeigt ähnliche Ergebnisse: 77 % der Patienten mit einem bekannten Diabetes und einer Neuropathie wussten nichts von ihrer Nervenerkrankung.(1)

Auf die Füße „hören“: Diabetische Neuropathie frühzeitig erkennen und handeln

Je früher eine Neuropathie erkannt wird, desto erfolgreicher kann man Folgekomplikationen wie dem diabetischen Fuß-Syndrom entgegenwirken. „Jährlich sind in Deutschland rund 50.000 Amputationen auf ein diabetisches Fußsyndrom zurückzuführen“, sagte Professor Dr. med. Ralf Lobmann, Stuttgart. Umso wichtiger ist es also auf seine Füße zu „hören“ und seinem Arzt unbedingt alle auffälligen Wahrnehmungsveränderungen mitzuteilen. Durch regelmäßige Untersuchungen mit einfachen Tests kann die diabetische Neuropathie frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Die wichtigste vorbeugende Maßnahme gegen diabetesbedingte Komplikationen ist eine konsequente Blutzuckereinstellung und die Vermeidung so genannter Blutzuckerspitzen, wie Prof. Dr. med. Kristian Rett, Frankfurt am Main ausführte. Für den Alltag der Patienten bedeutet dies, den Verzehr von raffiniertem Zucker möglichst komplett zu vermeiden und stattdessen auf komplexe Kohlenhydrate, die z. B. in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse enthalten sind, umzusteigen. Zudem sollte ein Vitamin-B1-Mangel vermieden werden.

Die Therapie der diabetischen Neuropathie

Bei der Behandlung der diabetischen Neuropathie empfiehlt Prof. Dr. med. Karlheinz Reiners, Würzburg, nach dem „Drei-Säulen-Schema“ vorzugehen. Danach steht die erste Säule der Therapie für eine individuell angepasste, optimale Diabeteseinstellung. Die zweite Säule hat zum Ziel, krankmachende Stoffwechselwege auszuschalten, die in der Folge Nerven und Gefäße schädigen können. Hier steht z. B. die Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin zur Verfügung. Die vitaminähnliche Substanz aktiviert das Enzym Transketolase und kann so die Bildung von aggressiven Zuckerabbauprodukten (AGEs, Advanced Glycation Endproducts), die durch die Überzuckerung des Blutes vermehrt entstehen, hemmen. Dadurch kann Benfotiamin bei regelmäßiger Einnahme Nerven und Blutgefäße vor Schädigungen schützen und die Symptome der diabetischen Neuropathie lindern. Als dritte Säule der Therapie gilt die rein symptomatische Therapie, die neuropathische Schmerzen medikamentös behandelt und so die Lebensqualität der Betroffenen verbessern kann, aber auch potenzielle Nebenwirkungen hat.

Quelle:
(1) Bongaerts BWC et al. Diabetes Care 2013;36:1141-46.

Über die Aufklärungsinitiative

Mit der Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ informieren WÖRWAG Pharma und die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) zusammen mit renommierten Experten über die diabetische Neuropathie, um Früherkennung und rechtzeitige Therapie zu fördern und Komplikationen, wie das diabetische Fußsyndrom, zu verhindern. Die Initiative wurde im Mai 2013 ins Leben gerufen. Seitdem hat sie mit ihrer Informationstour 18 Stopps in 17 Städten gemacht. Spannende Aktionen rund um das Thema Fußgesundheit laden die Menschen mit Diabetes und Interessierte am Aktionsstand zum Mitmachen ein. So können sie beispielsweise auf einem Barfuß-Parcours das eigene Gespür in den Füßen auf die Probe stellen. Gibt es Anzeichen von Empfindungsstörungen, besteht vor Ort die Möglichkeit, von einem Podologen einen kostenlosen Fuß-Check durchführen zu lassen. Hierbei werden Temperatur-, Druck- und Vibrationswahrnehmung untersucht. Im Rahmen von Expertenvorträgen erhalten die Standbesucher außerdem vielfältige Tipps – von der richtigen Fußpflege bis hin zum Tragen des richtigen Schuhwerks.

Weitere Informationen zur Aufklärungsinitiative und zu den Tourstopps 2014 finden Interessierte unter www.hoerensieaufihrefuesse.de.

Diabetes: Viele Betroffene fühlen sich durch die Krankheit stark belastet

Die Diagnose Diabetes trifft viele Menschen völlig unvermittelt. Und das gilt nicht nur für den ohnehin plötzlich auftretenden Typ-1-, sondern auch für den Typ-2-Diabetes, der etwa 95 Prozent aller Zuckerkranken betrifft. Diese Form beginnt meist schleichend und die Diagnose kommt oft überraschend im Rahmen einer anderen Untersuchung. Im Schnitt besteht ein Typ-2-Diabetes laut dem Bundesverband Niedergelassener Diabetologen schon fünf bis sieben Jahre, bis er erkannt wird. Die Basis der dann vom Arzt eingeleiteten Diabetestherapie bildet eine gesunde Lebensweise, was vielen Patienten schwer fällt.

Angst vor Unterzucker

In einer Studie zur Auswirkung der Krankheit auf die Lebensqualität fühlte sich gut jeder vierte Erkrankte durch Diabetes belastet. Eine große Sorge war für 38 Prozent der Typ-2-Diabetiker dabei auch die Angst vor Unterzucker. Dieser ist eine Komplikation, bei der es durch Glukosemangel zu Symptomen wie Schwitzen, Zittern, Hunger und Angst bis zu Sehstörungen, verminderter Denkleistung und Bewusstlosigkeit kommen kann – weitere Informationen gibt es unter www.diabetes-behandeln.de. Unter anderem lässt sich dieses Risiko durch eine konsequente Überwachung des Blutzuckerspiegels verringern, und inzwischen können auch moderne Medikamente eine Verbesserung bieten: „Sogenannte DPP-4-Hemmer erhöhen die Inkretinspiegel deutlich und regulieren die Insulinausschüttung bedarfsgerecht in Abhängigkeit vom jeweiligen Blutzuckerspiegel. Nur wenn dieser erhöht ist, wird Insulin freigesetzt. Gleichzeitig sind sie gewichtsneutral“, erklärt der Aschaffenburger Diabetologe Dr. med. Gerhard Klausmann.

Übergewicht abbauen

Unter DPP-4-Hemmern wie zum Beispiel Sitagliptin nahmen die Patienten in Studien nicht zu – ein wichtiger Punkt, da bei Typ-2-Diabetes Übergewicht abgebaut werden muss. Deshalb sollten Betroffene sich gesund ernähren mit Mittelmeerkost, Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Olivenöl statt tierischem Fett. Wichtiger noch ist regelmäßige Bewegung, damit die Insulinsensitivität verbessert wird und der Blutzuckerspiegel sinkt.

Nur jeder fünfte Diabetiker kennt das Risiko einer diabetischen Polyneuropathie

Eine forsa Umfrage* unter 404 Diabetikern ab 50 Jahren belegt, dass nur 22 Prozent der Befragten sich des Risikos für Diabetes bedingte Nervenschäden bewusst sind, obwohl die sogenannte diabetische Polyneuropathie (DPNP) eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes ist. Besonders die Gruppe der Typ 2-Diabetiker weist ein geringes Bewusstsein auf. Dabei geben 55 Prozent aller Befragten an, an den für die diabetische Polyneuropathie typischen Missempfindungen wie Kribbeln, Brennen, Schmerzen oder Taubheit in Füßen oder Händen zu leiden. Auch der damit verbundene Leidensdruck ist groß: Mehr als ein Drittel der von Missempfindungen Betroffenen (37 Prozent) gibt an, dass sich die Missempfindungen negativ auf ihr Leben auswirken. 11 Prozent nennen Depressionen und Stimmungsschwankungen als eine Folge, 10 Prozent haben Angst vor einer Verschlechterung der Lebenssituation durch die Missempfindungen. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Obwohl es Therapien zur Behandlung der durch die diabetische Polyneuropathie hervorgerufenen Missempfindungen gibt, wenden 58 Prozent der davon Betroffenen keine an. Dabei gibt es in Apotheken rezeptfreie Medikamente wie Alpan®, die die Symptome lindern können, der Nervenschädigung entgegenwirken und den Körper dabei nicht belasten. Das sind genau die Eigenschaften, die sich die meisten Befragten von einem Neuropathie-Medikament wünschen. Mit seinem natürlichen Wirkstoff Thioctsäure, ein körpereigenes Co-Enzym, stellt das Medikament Alpan® eine wirksame und sehr gut verträgliche Therapie-Option bei diabetischer Polyneuropathie dar.

Die diabetische Polyneuropathie zählt zu den häufigsten Folgeerkrankungen eines Diabetes. Allgemein leiden rund 30 Prozent aller Diabetiker unter den für die Krankheit typischen Symptomen wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühl oder gar Schmerzen in Füßen oder Händen. Unbehandelt schreitet die Nervenschädigung voran und kann unter anderem ein diabetisches Fußsyndrom begünstigen, das nicht selten eine Amputation zur Folge hat. Besonders betroffen scheinen ältere Diabetiker ab 50 Jahren zu sein, wie die forsa Umfrage zeigt:

55 Prozent der Befragten klagen über mindestens eine Missempfindung, besonders häufig (30 Prozent) tritt diese in den Füßen auf. Rund jeder Fünfte (17 Prozent) leidet unter Missempfindungen sowohl in den Händen als auch in den Füßen. Als häufigste Missempfindung wird „Kribbeln in den Füßen“ (28 Prozent) genannt, gefolgt von „Taubheitsgefühl in den Füßen“ (21 Prozent) und „Schmerzen in den Füßen“ (19 Prozent). Auf einer Skala von 1 (= überhaupt nicht unangenehm)bis 10 (= sehr unangenehm) bewerten die Befragten die Missempfindungen im Mittel mit 5,4. Wie belastend diese Missempfindungen für das Leben der Betroffenen sind, verdeutlicht die Umfrage ebenfalls: Neben Depressionen und Angst vor einer Verschlechterung der Lebenssituation hat ungefähr jeder Zehnte Angst vor weiteren Folgeerkrankungen bzw. klagt über negative Auswirkungen auf seine allgemeine Lebensenergie. Auch Einschränkungen der Lebensqualität sowie weniger Freude an Sozialkontakten und Unternehmungen werden von einigen genannt. Wie stark der Einfluss der Missempfindungen auf das allgemeine Leben ist,verdeutlichen weitere Ergebnisse: 28 Prozent der befragten Frauen mit Missempfindungen haben durch ihre Missempfindungen Probleme beim Schlafen (Skalenwerte 7 bis 10). Bei den Befragten, die angeben, ihren Diabetes als belastend zu empfinden, klagen sogar 42 Prozent über Schlafprobleme durch Missempfindungen. Die diabetische Polyneuropathie kann behandelt werden Wichtig zur Vermeidung einer diabetischen Polyneuropathie bzw. deren Verschlechterung ist ein guter Langzeit-Blutzucker (HbA1c-Wert). Um diesen zu erreichen, empfiehlt der behandelnde Arzt eine geeignete Therapie. Besteht allerdings bereits eine DPNP, reicht die Diabetes-Therapie oftmals nicht aus, um auch die teils sehr unangenehmen bis schmerzhaften Missempfindungen zu lindern. Hier kommen – je nach Schweregrad und Erkrankungsform – rezeptfreie Medikamente (z.B. Alpan®)und/oder verschreibungspflichtige Schmerzmittel zum Einsatz. Alpan® ist – im Gegensatz zu vielen verschreibungspflichtigen DPNP-Medikamenten – sehr gut verträglich, belastet den Körper nicht und wirkt der Nervenschädigung entgegen. Mit seiner natürlichen Wirksamkeit lindert es diabetische Missempfindungen wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühl und Schmerzen bei langfristiger Einnahme effektiv und nachhaltig. Bereits nach 14 Tagen können die Symptome spürbar nachlassen. Ursächlich hierfür ist der enthaltene Wirkstoff Thioctsäure, ein körpereigenes Co-Enzym, das für den Zuckerstoffwechsel sehr wichtig ist und gleichzeitig die Körperzellen, Nerven und Blutgefäße vor schädlichen Oxidationen schützt (Antioxidans). So wirkt Alpan® 3-fach gegen die diabetischen Missempfindungen:

1. Es verbessert die Funktion bereits durch den Diabetes
geschädigter Nerven.
2. Es schützt die Nerven vor weiteren Diabetes-Angriffen.
3. Es wirkt dem gestörten Blutzuckerabbau entgegen.

Diabetische Missempfindungen bleiben oftmals unbehandelt

Trotz wirksamer Behandlungsmöglichkeiten geben 79 Prozent der Befragten, die von Missempfindungen betroffen sind, an, keine spezifischen Therapien oder Medikamente gegen ihre DPNP-bedingten Beschwerden zu verwenden. Denkbare Gründe hierfür können die Angst der Betroffenen vor Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder die Angst vor einer weiteren Belastung des Körpers sein. Denn: Befragt nach wünschenswerten Eigenschaften eines Medikaments gegen die diabetischen Missempfindungen geben die von forsa Befragten an, dass neben der Eigenschaft die Nerven vor einer weiteren Verschlechterung zu schützen, eine gute Verträglichkeit und keine Wechselwirkungen sowie keine zusätzliche Belastung des Körpers sehr wichtige Merkmale eines Medikaments gegen die Missempfindungen sind. Eigenschaften, die Alpan® aufweist.

*Quelle: forsa.omninet, Befragungszeitraum 29. November bis 6. Dezember 2013, 404 Panel-Teilnehmern im Alter ab 50 Jahren durchgeführt,die wissentlich unter Diabetes (Typ I oder Typ II) leiden.

Weitere Informationen unter www.alpan.de.

Diabetiker haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko

Herz- und Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Diabetikern. Mehr als drei Viertel aller Menschen mit Typ-2-Diabetes sterben daran, vor allem an Herzinfarkt. Bei ihnen liegen neben dem erhöhten Blutzuckerspiegel häufig weitere Störungen vor, die sich negativ auf die Blutgefäße auswirken – etwa Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Die Herzgesundheit sollte daher bei Menschen mit Zuckerkrankheit verstärkt im Fokus stehen.

Dreimal die Woche bewegen

Einer der wichtigsten begünstigenden Faktoren für die Herzgesundheit ist regelmäßige Bewegung. Sie reduziert das Risiko für Erkrankungen deutlich und kann die Lebenserwartung erhöhen. Sport senkt den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck, fördert den Fettstoffwechsel und kurbelt die Durchblutung an. Wer regelmäßig zwei- bis dreimal wöchentlich für mindestens eine halbe Stunde aktiv wird, hat schon viel für sich getan. Mehr Informationen und Tipps gibt es unter www.diabetes-behandeln.de im Internet.

Neben einer Umstellung der Lebensgewohnheiten sind auch eine sorgfältige ärztliche Überwachung und die gute Einstellung des Blutzuckerspiegels wichtig. Mit fortschreitender Diabeteserkrankung sind dazu meist Medikamente erforderlich. Unerwünschte Effekte einiger gängiger oraler Diabetesmedikamente wie Gewichtszunahme oder die Gefahr von Unterzuckerungen können heute oft vermieden werden. Professor Dr. Stephan Jacob, niedergelassener Diabetologe und Endokrinologe aus Villingen-Schwenningen, nennt Alternativen: „Bei der Behandlung mit sogenannten DPP-4-Hemmern, etwa Sitagliptin, nahmen die Patienten in klinischen Studien nicht zu.“ Im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungen wie etwa mit Sulfonylharnstoffen träten außerdem Hypoglykämien (Unterzuckerungen) sehr viel seltener auf.

Ausdauersportarten sind top

Bei der Wahl der Sportart stehen Ausdauerdisziplinen wie Walking, Jogging, Radfahren oder Schwimmen ganz oben auf der Liste, weil sie das Herz-Kreislauf-System besonders effektiv und schonend trainieren. Wichtig ist, dass man eine Sportart findet, die Spaß macht, denn nur so bleibt man auch dabei.

Keine Chance für Blutzuckerspitzen

Bewegungsmangel und Übergewicht lassen die Zahl der Typ-2-Diabetiker immer weiter ansteigen. Schätzungen zufolge leiden allein in Deutschland rund sieben Millionen Menschen unter der Stoffwechselerkrankung. Hinzu kommen alle, die bislang unerkannt mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel leben. Denn ein Diabetes entsteht oft schleichend – ohne akute Beschwerden.

Häufiges Wasserlassen, gesteigertes Trinkbedürfnis, trockene Haut oder Müdigkeit können erste Anzeichen sein. Um den Blutzucker möglichst stabil zu halten, sollten Betroffene neben dem weitmöglichen Verzicht auf weißen Industriezucker, Süßstoff und Alkohol täglich auf eine ausgewogene vollwertig-vegetarische Ernährung mit viel gedünstetem und rohem Gemüse, Salat, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und frischem Obst achten. Als gesundes und wohlschmeckendes Frühstück empfiehlt Dr. h. c. Peter Jentschura den Hirse-Buchweizen-Brei „Morgenstund’“. „Mit diesem ballaststoffreichen Brei erzielt man eine lang anhaltende Sättigung und vermeidet ausgeprägte Blutzuckerspitzen“, erklärt der Gesundheitsautor. Unter www.p-jentschura.de gibt es eine Vielzahl von Rezepten rund um das Frühstück. Darüber hinaus rät der Stoffwechselexperte Diabetikern, ihre Nieren mit ausgiebigen basischen Fußbädern bei der Ausscheidung von Stoffwechselabfällen zu unterstützen und so möglichen Folgeschäden an Füßen und Beinen vorzubeugen.

Neue Aufklärungsinitiative zur diabetischen Neuropathie

Unter dem Motto „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ klären WÖRWAG Pharma und die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) mit einer bundesweiten Info-Tour ab 8. Mai 2013 über diabetesbedingte Nervenschädigungen auf.

Das macht hellhörig: Jeder dritte Diabetiker in Deutschland leidet an einer diabetesbedingten Nervenfunktionsstörung(1), jeder Zehnte in Deutschland ist von einem Diabetes betroffen(2) und viele wissen es nicht einmal. Um diese häufige Folgeerkrankung des Diabetes zu erkennen und zu vermeiden, setzt sich die Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ von WÖRWAG Pharma in Zusammenarbeit mit der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) und einem wissenschaftlichen Beirat dafür ein, auf seine Füße zu „hören“: Denn Kribbeln, Brennen, Schmerzen oder Taubheitsgefühle in den Füßen können Anzeichen für eine diabetesbedingte Nervenschädigung sein, auch diabetische Neuropathie genannt. Wer die ersten Warnsignale dieser diabetischen Folgeerkrankung erkennt und frühzeitig (be)handelt, kann dem Voranschreiten der Nervenschädigung entgegenwirken und schwerwiegende Komplikationen, wie das diabetische Fußsyndrom, vermeiden. Die bundesweite Info-Tour informiert Menschen mit Diabetes und Interessierte über die diabetische Neuropathie: mit einem Barfuß-Parcours, einem kostenlosen Fuß-Check und fachlicher Beratung. Aktuelle Tourdaten und wichtige Informationen rund um das Thema diabetische Neuropathie gibt es ab sofort im Internet auf www.hoerensieaufihrefuesse.de.

Die diabetische Neuropathie steht im Mittelpunkt der neuen bundesweiten Aufklärungsinitiative unter dem Motto „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“. Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Diabetes und Interessierte über das Thema Diabetes und eine seiner häufigsten Folgeerkrankungen, die diabetische Neuropathie, zu informieren und die Früherkennung und rechtzeitige Behandlung zu fördern. Immerhin ist von dieser Nervenschädigung etwa jeder dritte Diabetiker in Deutschland betroffen.

Denn zu viel Zucker im Blut schädigt die Nerven. Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle oder Schmerzen in den Füßen können Anzeichen dafür sein. Schenkt man diesen Warnsignalen kein Gehör, können schwerwiegende Komplikationen wie das diabetische Fußsyndrom die Folge sein. Durch die Empfindungsstörungen können Verletzungen unbemerkt bleiben. Es kommt zu schlecht heilenden Gewebsdefekten, die sich auf den ganzen Fuß ausbreiten können. Dies führt jährlich in ca. 40.000 Fällen(3) zur Amputation. Umso wichtiger ist es, auf seine Füße zu hören, um Nerven und Gefäße rechtzeitig schützen zu können.

Früherkennung und Prävention – durch einen gesunden Lebensstil

„Viele Risikofaktoren der diabetischen Neuropathie sind beeinflussbar, man kann also mit Sport, Nikotinverzicht, Einschränkung des Alkoholkonsums und gesunder Ernährung selbst vieles dafür tun, dass es gar nicht erst zu dieser Erkrankung kommt. Sehr wichtig gegen diabetesbedingte Komplikationen ist eine gute Blutzuckereinstellung. Daher ist es unerlässlich, gezielt seinen Blutzucker zu messen und zu lernen, daraus eventuelle Konsequenzen zu ziehen. Außerdem sollte man auch seine Blutdruck- und Blutfettwerte immer wieder vom Arzt kontrollieren lassen“, so Professor Dr. med. Dan Ziegler, Stv. Direktor am Institut für Klinische Diabetologie des Deutschen Diabetes-Zentrums und an der Klinik für Stoffwechselkrankheiten des Universitätsklinikums Düsseldorf sowie Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Aufklärungsinitiative. Denn eine der wichtigen Ursachen der diabetischen Neuropathie liegt bei Diabetikern in der vermehrten Bildung schädlicher Zuckerabbauprodukte, der sogenannten AGEs (Advanced Glycation Endproducts). Diese AGEs entstehen durch die Überzuckerung des Blutes, in dem sich die im Übermaß vorhandenen Zuckerbausteine mit Eiweißen verbinden. Sie können das Nervengewebe und die Gefäße schädigen und somit ihre Funktion erheblich beeinträchtigen.

Die bundesweite Info-Tour – Barfuß-Parcours, Gratis-Fuß-Check und fachliche Beratung

Eine bundesweite Info-Tour bringt Diabetikern und Interessierten die Früherkennung der diabetischen Neuropathie nahe. Mit wichtigen Informationen zur diabetischen Neuropathie und spannenden Aktionen rund um das Thema Fußgesundheit wird Wissen vermittelt und zum Mitmachen motiviert. Der Barfuß-Parcours lädt ein, das eigene Gespür in den Füßen auf die Probe zu stellen. Gibt es Anzeichen von Empfindungsstörungen, kann man einen kostenlosen Fuß-Check machen lassen. Darüber hinaus gibt es vor Ort die Möglichkeit einer persönlichen Beratung durch medizinische Fachkräfte. Das vielseitige Angebot wird durch verschiedene Gewinnspielaktionen abgerundet. Als Hauptgewinn an jeder Station der Info-Tour winkt ein exklusiver Wellnesstag für zwei Personen.

Die Aufklärungstour macht Station in folgenden Städten:

– Leipzig, CCL, 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes
Gesellschaft (DDG), Mittwoch, 8., bis Freitag, 10. Mai 2013.
Hinweis: Die eintrittspflichtige Tagung ist ein Fachkongress für
Ärzte und Menschen aus medizinischen Berufen.
www.diabeteskongress.de

– Schweinfurt, STADTGALERIE, Samstag, 18. Mai 2013, 10.00 bis
20.00 Uhr, www.stadtgalerie-schweinfurt.de

– Sulzbach, Main-Taunus-Zentrum, Freitag, 24., und Samstag, 25.
Mai 2013, 10.00 bis 20.00 Uhr, www.main-taunus-zentrum.de

– Saarbrücken, EUROPA-Galerie, Samstag, 1. Juni 2013, 10.00 bis
20.00 Uhr, www.europagalerie.de

– Essen, Landesdiabetikertag Nordrhein-Westfalen, Messe Essen,
Samstag, 8. Juni 2013, 09.00 bis 16.00 Uhr, www.diabetestour.de

– Nürnberg, Franken-Center, Freitag, 14., und Samstag, 15. Juni
2013, 10.00 bis 20.00 Uhr, www.franken-center-nuernberg.de

– Weiterstadt, Loop 5 Shopping Center, Freitag, 21., und Samstag,
22. Juni 2013, 10.00 bis 20.00 Uhr, www.loop5.de

– Lindau, Lindaupark, Samstag, 29. Juni 2013, 10.00 bis 20.00 Uhr,
www.lindaupark.de

– Leonberg, Leo-Center, Samstag, 13. Juli 2013, 10.00 bis 20.00
Uhr, www.leo-center.de

– München, Olympia-Einkaufszentrum, Freitag, 9., und Samstag, 10.
August 2013, 10.00 bis 20.00 Uhr, www.olympia-einkaufszentrum.de

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hoerensieaufihrefuesse.de.

48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) vom 8. bis 10. Mai 2013 in Leipzig

Die Initiative richtet sich nicht nur an die breite Öffentlichkeit, sondern gleichermaßen an alle Fachgruppen, die Menschen mit Diabetes betreuen, um über die nach wie vor unterschätzte Komplikation „diabetische Neuropathie“ aufzuklären. Zu diesem Zweck macht die Info-Tour auf dem diesjährigen Diabetes-Fachkongress der DDG in Leipzig erstmals Station. Hier sind Ärzte, Apotheker und Diabetesberater herzlich willkommen: im CCL, Messestand Nr. 41. www.diabeteskongress.de

Über die Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“

Mit der neuen Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ informieren WÖRWAG Pharma und die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) zusammen mit renommierten Experten über die diabetische Neuropathie, um Früherkennung und rechtzeitige Therapie zu fördern und Komplikationen, wie das diabetische Fußsyndrom, zu verhindern. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.hoerensieaufihrefuesse.de.

Über WÖRWAG Pharma

Seit 40 Jahren steht WÖRWAG Pharma für Kompetenz und Know-how in den Bereichen Biofaktoren und Generika. Das 1965 von Dr. Fritz Wörwag gegründete Unternehmen hat sich weltweit als Spezialist in der Behandlung von Diabetes und seinen Begleit- und Folgeerkrankungen, speziell der diabetischen Neuropathie, etabliert. Der Weg von der Stadtapotheke zum mittelständischen Familienunternehmen war, vor allem nach Einführung des Wirkstoffs Benfotiamin im Jahre 1985, geschrieben. Das Provitamin wird bei Diabetikern gegen Nervenschäden (Neuropathien) und die damit verbundenen Symptome erfolgreich angewendet. Weitere Informationen finden Sie unter www.woerwagpharma.com oder www.milgamma.de.

Über die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS)

Die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) ist auf Grund ihres Stiftungszwecks satzungsgemäß dazu verpflichtet, intensive und nachhaltige Initiativen und Maßnahmen gegen Diabetes mellitus und seine Komplikationen (Schwerpunkt Typ 2 – Volkskrankheit Diabetes) und für die Prävention bzw. für eine optimierte Versorgung der Betroffenen zu ergreifen und durchzuführen, u. a.:

– Reduzierung der Dunkelziffer bei Typ-2-Diabetes und Zuführung
neu entdeckter Betroffener in eine adäquate Behandlung mit
Lebensstil-Intervention, zur Verhinderung bzw. Verzögerung
kardiovaskulärer und neurologischer Folgeerkrankungen.

– frühzeitige Identifizierung von Risikopersonen (u. a. mittels
GesundheitsCheck DIABETES „Findrisk“) und Bereitstellung von
Angeboten sowie Maßnahmen zur Prävention – zur möglichen
Verhinderung von Typ-2-Diabetes.

Die DDS ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts. Als allgemeine selbstständige Stiftung ist sie fördernd und operativ tätig. Die DDS ist neutral und unabhängig und entscheidet allein – durch ihren geschäftsführenden Vorstand – über die Beteiligung an Projekten Dritter. Informationen unter www.diabetesstiftung.de.

Quellen: (1) Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2013, S. 114. (2) Deutscher Gesundheitssurvey 2012. (3) DDG, AG Fuß, Presseinformation, 28. September 2012.

**********************************************************

Anhang: Presseinformation Wörwag Pharma

Beschwerden der diabetischen Neuropathie lindern – Nerven und Gefäße schützen

Böblingen, im Mai 2013. Gegen das Voranschreiten und die Symptome der Neuropathie hat sich der vitaminähnliche Wirkstoff Benfotiamin bewährt. Die natürliche Substanz kann Nervenbeschwerden wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in Füßen oder Händen nachweislich lindern und ist dabei sehr gut verträglich.

Benfotiamin (z. B. in milgamma® protekt) ist eine fettlösliche Vorstufe des Vitamins B1, die vom Körper und vom Nervengewebe besonders gut aufgenommen wird. Sie aktiviert körpereigene Entgiftungsprozesse und schützt so Nerven und Blutgefäße vor den schädlichen Auswirkungen des erhöhten Blutzuckers. Dank dieser ursächlichen Wirkung kann der natürliche Schutzstoff schon im Diabetes-Anfangsstadium Nervenschäden und anderen Folgeerkrankungen entgegenwirken.

Um diabetische Folgeerkrankungen zu vermeiden oder aufzuhalten, ist eine ausgewogene Ernährung, verbunden mit ausreichend Bewegung, die Grundlage. Die wichtigste Vorsorgemaßnahme gegen diabetesbedingte Komplikationen ist eine konsequente Blutzuckereinstellung. Das regelmäßige Messen des Blutzuckers ist unerlässlich, vor allem auch nach den Mahlzeiten. Außerdem sollten Blutdruck- und Blutfettwerte immer wieder kontrolliert werden.

Nicht zuletzt sollte für Diabetiker die tägliche Kontrolle und Pflege der Füße ebenso selbstverständlich sein wie das Zähneputzen. So können Anzeichen für Empfindungsstörungen oder mögliche Verletzungen frühzeitig erkannt werden. Zu den typischen Frühwarnzeichen für eine Neuropathie gehören eine ungewöhnlich trockene Haut an den Füßen, starke Schwielen, Verhornungen oder ein gestörtes Temperaturempfinden. Neben der täglichen Eigenkontrolle ist natürlich der regelmäßige Fuß- bzw. Nerven-Check beim Arzt sehr wichtig. Benfotiamin ist als milgamma® protekt rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Weitere Informationen unter www.milgamma.de.