Archiv der Kategorie: Gesund im Mund

„Abkassiert beim Zahnarzt?“

Jeder Deutsche geht im Schnitt einmal im Jahr zum Zahnarzt. Kassenpatienten zahlen bei diesen Praxisbesuchen mittlerweile viele Leistungen aus eigener Tasche – und immer mehr von ihnen geraten dabei finanziell ans Limit. Seit der Gesundheitsreform vor zehn Jahren, mit der die Privatisierung der Zahnmedizin begann, ist der Verbraucherschutz offenbar auf der Strecke geblieben. „ZDFzoom“ fragt in der Sendung am Mittwoch, 29. Juli 2015, 22.45 Uhr: Warum werden Millionen Menschen beim Zahnarzt so massiv zur Kasse gebeten?

Patienten können nicht wissen, welche Preise angemessen sind und welche Behandlung sie wirklich brauchen. Viele vertrauen ihrem Zahnarzt blind. „ZDFzoom“-Autor Hannes Vogel spricht mit Zahnärzten, die kritisieren, dass manche in ihrer Branche ungeniert zugreifen oder Patienten zu teuren, unnötigen Behandlungen raten.

Die Analyse des Autors zeigt: Die Krankenkassen haben kein Interesse, an diesem System etwas zu ändern. Denn sie sparen, indem sie die Kosten auf die Versicherten verschieben: Mindestens 3,2 Milliarden Euro zahlen Patienten inzwischen jedes Jahr allein beim Zahnersatz aus eigener Tasche, das haben Berechnungen von „ZDFzoom“ ergeben. Die weitaus höheren Summen, die der Zahnarzt direkt mit dem Patienten abrechnet, werden dagegen von keiner Stelle erfasst oder gar kontrolliert.

Um den Verbraucherschutz ist es seit der Gesetzesänderung 2005 schlecht bestellt. Und die Politik hat all dies bislang kaum als Problem gesehen. Die „ZDFzoom“-Dokumentation deckt auf, wie die Zahnärzteschaft im Bundestag ihre Freiheiten politisch abgesichert hat.
http://zoom.zdf.de

Deutsche Reisen für eine Zahnbehandlung nach Ungarn

Ungarn hat sich als Zielland für Gesundheitstourismus mittlerweile fest etabliert. Insbesondere für Zahnbehandlungen wird das Land von deutschen Patienten verstärkt nachgefragt. Das hat eine neue repräsentative Studie der FirstMed Service GmbH zum Thema Medizintourismus ergeben, die in Kürze veröffentlicht wird. Dem Ungarischen Tourismusamt liegen erste Ergebnisse bereits vor.

An der Studie nahmen von 2012 bis 2013 insgesamt 1.038 Medizintouristen aus Deutschland und der Schweiz teil. Um mögliche Trends aufzuzeigen, wurden die Ergebnisse der aktuellen Studie mit einer Erhebung aus dem Jahr 2010 verglichen. Während im Jahr 2010 nur 22 Prozent der Befragten angaben, dass ihnen eine Behandlung in Ungarn „sehr wichtig“ sei, stieg die Zahl 2013 sogar auf über ein Drittel aller Befragten (34 Prozent) an. „Unwichtig“ war es bei der ersten Befragung knapp einem Viertel der Patienten (23 Prozent), 2013 bewerteten es nur noch 15 Prozent der Befragten so.

Der Hauptgrund für das gestiegene Interesse an eine Behandlung in Ungarn ist nach wie vor die Ersparnis, die trotz Reisekosten bei einer Zahnbehandlung je nach Komplexität zwischen 40 bis 70 Prozent beträgt. Ein weiteres Argument für eine Behandlung in Ungarn ist auch die Erreichbarkeit des Landes. Diese wird aktuell von 94 Prozent der Befragten mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Immer mehr Patienten verbinden ihren Aufenthalt in Ungarn mit weiteren Aktivitäten. Während es bei der ersten Erhebung noch 43 Prozent waren, so ist es aktuell fast die Hälfte.

Mundhygiene

Eine sorgfältige Mundhygiene ist Voraussetzung für gesunde Zähne. Um das zu erreichen, gibt es heute viele Hilfsmittel. Die Palette reicht von der Hand- über die elektrische Zahnbürste, die Zwischenraumbürste und die Zahnseide bis hin zur Munddusche. So groß das Angebot ist, so individuell ist die eigene Vorliebe. Zähneputzen ist wichtig – schon ab dem ersten Zahn, und ob das nun von Hand oder mithilfe einer elektrischen Bürste geschieht, ist zweitrangig. „In erster Linie kommt es auf die Ausdauer an“, sagt Kathrin Sitzmann, Laborleiterin von TÜV Rheinland. Sie empfiehlt mindestens zwei Mal täglich jeweils drei Minuten Zähneputzen.

Zwischenräume mit Zahnseide reinigen

Wer von einer Hand- auf eine Elektrobürste umsteigen möchte, hat die Wahl zwischen zwei Modellen: Die einen haben rotierende Köpfe, die anderen vibrierende. Rotierende Bürstenköpfe drehen sich vor und zurück, vibrierende reagieren mithilfe von Schall. Die Akkulaufzeiten variieren. „Eine gute Laufzeit ist ab 80 Minuten für vibrierende und ab 50 Minuten für rotierende Modelle gegeben“, berichtet Kathrin Sitzmann. Beide Modelle haben eine Nutzungsdauer von rund zehn Jahren und verbrauchen wenig Strom. Sind Zahnbürsten mit einem „LGA tested Quality“-Zeichen von TÜV Rheinland versehen, hat das Produkt eine Qualitätsprüfung bestanden. „Die Handzahnbürste erreicht die Zwischenräume nicht so gut“, erklärt die TÜV Rheinland-Expertin. Deshalb empfiehlt sie die Verwendung von Zahnseide. Ob eine weiche, mittlere oder harte Handbürste die richtige Wahl ist, hängt von der Zahnoberfläche und der Zahnfleischempfindlichkeit ab. Die Hersteller von elektrischen Bürsten bieten zusätzlich zum unterschiedlichen Härtegrad spezielle Bürsten an, die zum Beispiel mehr Glanz verleihen.

Munddusche umspült die Zähne

Noch individueller als die Zahnbürste ist die Munddusche. Sie ist sinnvoll, um schwer zugängliche Stellen zu erreichen oder die Zähne zu umspülen. „Zahnspangenträger profitieren davon“, sagt die TÜV Rheinland-Expertin. Aber das Wasser spritzt stark und das Geräusch kann sehr laut sein. Auch bei diesen Geräten steht das „LGA tested Quality“-Prüfzeichen von TÜV Rheinland für die zusätzlich bestandene Qualitätsprüfung.

Zahnimplantate futsch

Ein Biss in den Apfel – dann waren die Zahnimplantate futsch: Diese kuriose Meldung amüsiert in diesen Tagen ganz Deutschland. Doch warum lösen sich die künstlichen Wurzeln aus dem Kieferknochen? Oft ist eine zu frühe Belastung frisch eingesetzter Implantate schuld, warnen Zahnfachärzte. Nicht richtig eingeheilte Implantate können sich lockern. Auch eine nicht bemerkte Entzündung – die oft schmerzfrei verläuft – kann zu Knochenabbau und damit zum Verlust der künstlichen Zahnwurzeln führen.

Ein 63-Jähriger habe während der Fahrt auf der Autobahn herzhaft zugebissen und den Apfelrest durchs Fenster entsorgt, berichten zahlreiche Medien. Leider steckten darin seine Zahnimplantate und damit wohl auch die Kronen bzw. Prothesen. Bei der sofortigen Suche wurde der Apfelrest entdeckt – die Implantate nicht.

„Grundsätzlich müssen Zahnimplantate nach dem Einsetzen durch den Spezialisten erst fest mit dem Knochengewebe im Kiefer verwachsen, ehe der Patient sie normal belasten kann“, erklärt der Hamburger Implantologe und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg Dr. Bernhard Brinkmann.

Zahn raus, Dental-Implantat rein, Krone drauf und sofort in eine Möhre beißen: Das wäre zwar wünschenswert, ist aber in den allermeisten Fällen illusorisch – auch wenn dies manchmal versprochen werde. „Niemand kommt auf die Idee, mit einem gebrochenen Bein ohne Schiene und Gipsverband herumzulaufen, so lange der Knochen nicht verheilt ist“, so Dr. Brinkmann, der Mitglied der European Centers for Dental Implantology ist, einer Vereinigung 17 spezialisierter Zahn-Fachkliniken und -Praxen. Auch ein Dental-Implantat müsse fest mit dem umgebenden Kieferknochen verbunden sein, wenn es – der natürlichen Zahnwurzel ähnlich – als sicherer Pfeiler die enormen Kaukräfte des Kiefers aushalten soll. Dieser Vorgang dauert in der Regel mindestens acht Wochen.

Wer verlorene Zähne durch Zahnimplantate ersetzen will, sollte also Geduld und Zeit aufbringen. Gleichwohl können Patientinnen und Patienten nach der Implantation bald wieder lächeln. Das ermöglichen provisorische Versorgungen, die den Zeitraum bis zum Einsetzen des eigentlichen Zahnersatzes überbrücken.

„Jede Implantation benötigt eine profunde Vorbereitung“, sagt der Düsseldorfer Kieferchirurg und Implantologe Dr. Dr. Martin Bonsmann. Dazu gehörten neben einer gründlichen Diagnose der Gegebenheiten im Mundraum auch detaillierte Kenntnisse der Gesundheit des Patienten insgesamt sowie eine penible Mundhygiene durch den Patienten selbst. Denn eine auftretende Entzündung verläuft meist schleichend und schmerzlos, so dass der Patient sie gar nicht bemerken kann. Daher ist eine regelmäßige Kontrolle durch den behandelnden Arzt unverzichtbar, so ECDI-Mitglied Bonsmann.

Über ECDI: Unter dem Dach der European Centers for Dental Implantology (ECDI) sind 17 Zentren in Deutschland zusammengeschlossen. Weitere Zentren in Europa kommen hinzu. Die ECDI stehen für höchste und vor allem für eine geprüfte und transparente Qualität in der Zahn-Implantologie. Ihre Ärzte müssen seit mindestens 15 Jahren implantologisch tätig sein und mindestens 3.000 Implantate gesetzt haben. Die Leistungszahlen der Zentren werden jährlich überprüft und veröffentlicht. Die Zentren sind einer leitliniengerechten und wissenschaftlich gesicherten Therapie verpflichtet.

www.zahnimplantate.com

Gründliche Zahnreinigung ist die beste Prophylaxe

Unsere Zähne leisten jeden Tag aufs Neue Schwerstarbeit und müssen entsprechend gründlich gepflegt werden – andernfalls können sie nicht bis ins hohe Alter „funktionieren“ und dabei auch noch gut aussehen. Leider wissen allerdings die wenigsten, worauf es bei der Pflege und dem Putzen der Zähne wirklich ankommt. Viele reinigen beispielsweise nur die Kauflächen und nicht die Zahnzwischenräume. Fatal, wenn man bedenkt, dass die Zahnzwischenräume rund 40 Prozent der gesamten Zahnfläche ausmachen und sich in ihnen sehr leicht Speisereste ablagern können.

Reinigung der Zahnzwischenräume ist unerlässlich

Gute Zahnbürsten reinigen Zähne und Zahnzwischenräume gleichermaßen und fördern dabei auch gleich die Durchblutung des Zahnfleisches. Damit man beim Zähneputzen leicht in alle Ecken und Winkel gelangt, ohne das empfindliche Zahnfleisch zu verletzen, sollte der Zahnbürstenkopf gut abgerundet und eher klein sein. „Die richtige Putztechnik ohne zu viel Druck schont die Zahnsubstanz. Mit leicht rüttelnden Bewegungen im 45-Grad-Winkel zur Zahnachse sollen die Beläge aus den Zahnfleischtaschen und Zahnzwischenräumen gelöst werden“, führt Dr. med. dent. Silke Liebrecht-Rüsing aus. Elektrische Zahnbürsten mit rotierend-oszillierenden Bewegungen sind von ihrer Handhabung her häufig einfacher und erleichtern das richtige Zähneputzen. Um Mundgeruch vorzubeugen, sollte man auch täglich mindestens einmal mit einem speziellen Zungenschaber den Belag auf der Zunge entfernen. Außerdem empfiehlt sich der zusätzliche Einsatz von Zahnseide für die Reinigung der Zahnzwischenräume, betont Silke Liebrecht-Rüsing.

Zu wenige gehen regelmäßig zur Zahnreinigung

Auch der Gang zum Zahnarzt sollte regelmäßig auf dem Programm stehen – mindestens zweimal pro Jahr. Durch die wiederkehrende Kontrolle wird Zahnerkrankungen optimal vorgesorgt. Zweimal jährlich sollte man nach Ansicht von Experten auch zu einer professionellen Zahnreinigung gehen. Allerdings folgt diesem Rat nicht einmal jeder Fünfte, wie eine TNS Emnid-Umfrage im Auftrag der ( https://ergodirekt.de/de.html ) Ergo Direkt Versicherungen zeigt. Gerade mal 19 Prozent der Befragten lassen zweimal pro Jahr den Profi ran. 31 Prozent gehen immerhin einmal jährlich zur professionellen Zahnreinigung, während die Hälfte selten bis gar nicht auf diese Möglichkeit zurückgreift.

Individuelle Mischungen ätherischer Öle bei Parodontitis

Ab dem 40. Lebensjahr gehen mehr Zähne durch eine Parodontitis verloren als durch Karies. Aggressive Bakterien – die Parodontitiserreger – werden für die Entzündung des Zahnhalteapparats verantwortlich gemacht. Ätherische Öle können das Wachstum der Bakterien hemmen und helfen, einem drohenden Zahnverlust vorzubeugen. Die SymbioVaccin GmbH hat deshalb die Parodolium-Mundwasser entwickelt: sie enthalten jeweils die ätherischen Öle, die besonders wirksam gegen die gefundenen Parodontitiserreger sind. Bei einer Parodontitis hat sich die Zusammensetzung der bakteriellen Mundflora ungünstig verändert. Während die Vertreter der gesunden Mundflora zurückgegangen sind, haben sich die aggressiven Parodontitiserreger vermehrt. Die auf Zahn und Zahnfleisch ansässigen Bakterien bilden jetzt zum Teil Stoffwechselgifte, die das Zahnfleisch zu einer Immunreaktion anregen: es rötet sich und schwillt an. Werden die Erreger nicht entfernt, kann die Entzündung weiter fortschreiten und den Knochen angreifen. Der Zahn ist in Gefahr.

Das Institut für Mikroökologie in Herborn analysiert die Bakterien in der Zahntasche und weist Veränderungen in der Zusammensetzung nach. Parodontitiserreger können dabei isoliert und im Aromatogramm auf ihre Empfindlichkeit gegenüber ätherischen Öle getestet werden. „Unsere Mitarbeiter streichen die isolierten Erreger auf Nährböden aus und legen dann Plättchen darauf, die verschiedene ätherische Öle enthalten“, erläutert Dr. Andreas Schwiertz, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung am Institut für Mikroökologie. Anschließend komme der Nährboden in einen Brutraum, bis ein dichter Bakterienrasen gewachsen ist. „Ist ein ätherisches Öl gegen den ausgestrichenen Erreger wirksam, bildet sich ein Hof um das Plättchen. In diesem Hof kann der Erreger nicht wachsen“, erklärt Schwiertz weiter. Beispiele für antibiotisch besonders aktive Öle sind das Lemongrasöl, Manukaöl, Lavendelöl und Pfefferminzöl.

Auf der Basis des Aromatogramms hat die SymbioVaccin GmbH die verschiedenen Parodolium-Mundwasser entwickelt. Betroffene können das Mundwasser direkt beim Zahnarzt erwerben oder auf parodolium.de bestellen. Ein angenehmer Nebeneffekt der Öle: die meisten Mischungen duften ansprechend und sorgen für ein frisches Mundgefühl. Mehr Informationen unter parodolium.de.

Gesunde Zähne von Anfang an

Karies ist eine der am weitesten verbreiteten Erkrankungen der Zähne. Gut 99% der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland leiden unter dieser Form einer bakteriell verursachten Erkrankung der Zähne. Diesem massiven Auftreten der Volkskrankheit Karies liegen verschiedene Ursachen zu Grunde. Eine der Hauptursachen ist eine mangelhafte Zahnpflege. Die Wurzeln hierfür liegen oftmals schon in der Kindheit. Viele Eltern scheint es immer weniger zu kümmern, wann und wie oft sich ihre Kinder die Zähne putzen. Etwa jedes dritte Kind putzt sich nur einmal am Tag die Zähne, manchmal noch seltener. Eine Folge davon ist, dass bereits im Kindesalter eines von zehn Kindern Probleme mit Karies hat. Die andere Folge entwickelt sich über einen langen Zeitraum und macht sich erst im Erwachsenenalter bemerkbar: zum Teil tiefe Karies, die oftmals jahrelang an den Zähnen arbeitet und diese nachhaltig schädigt.

In aller Regel lernen Kinder im Kindergarten oder auch in der Grundschule, wie man die eigenen Zähne richtig putzt und so Karies erfolgreich vorbeugt. Dennoch sind es vor allem die Eltern, die nicht nur in der Pflicht stehen, ihren Kindern eine gute Mundhygiene zu vermitteln. Sie nehmen auch eine wichtige Schlüsselfunktion ein wenn es darum geht, den Kindern eine optimale Zahnpflege vorzuleben. Zwei Dinge sind hierbei entscheidend: Die Eltern müssen einerseits die Akzeptanz des Kindes gegenüber dem Zähneputzen schaffen und die Zahnreinigung zu einer gewohnten Routine werden lassen, die regelmäßig nach den Mahlzeiten bzw. vor dem Schlafengehen stattfindet. Dazu gehört natürlich auch, dass die Eltern dieses Verhalten vorleben und die Kinder das Putzen der Zähne als etwas Notwendiges und völlig Normales erleben. Eltern, die ihre Mundhygiene selbst sehr locker handhaben, dürfte das nur schwer gelingen. Auch der Gang zum Zahnarzt gehört zu den Aufgaben der Eltern. Regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen sind integraler Bestandteil einer umfassenden Vorsorge. Bekanntermaßen haben viele Menschen Angst vor dem Zahnarzt. Da die Wurzeln hierfür oft in der Kindheit liegen, sollte man den Zahnarzt mit Bedacht auswählen. Vor allem junge Eltern, die beispielsweise durch einen Umzug in eine neue Umgebung kommen haben meist selbst keinen Zahnarzt des Vertrauens vor Ort. Hier helfen häufig Suchportale im Internet weiter. Eines der bekanntesten ist doxter, hier sind zahlreiche Zahnärzte registriert und können stadtteilgenau gefunden werden. Wer also einen Zahnarzt im Bezirk Berlin Charlottenburg sucht, bekommt auch nur die in Frage kommenden Zahnärzte angezeigt. Das hinterlegte Profil einer jeden Zahnarztpraxis gibt Auskunft über die Leistungen der Praxis, der Patientenbewertung kann unter anderem entnommen werden, ob Patienten mit Kindern zufrieden mit der Behandlung waren. Das mag für viele Eltern ein Kriterium sein, denn nicht jeder Zahnarzt versteht es, einfühlsam mit Kindern umzugehen.

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist außerdem eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Vor allem sind es säure- und zuckerhaltige Lebensmittel, die es den Zähnen schwer und den Bakterien leicht machen. Das gilt sowohl für Getränke als auch für feste Lebensmittel. Die Kombination aus Zucker und Säure ist besonders problematisch, da die Säure, beispielsweise in Limonade, den Zahnschmelz angreift. Die Zahnoberfläche wird so rauer und anfälliger für Ablagerungen. In diesen können sich wiederum Bakterien festsetzen. Und die finden nicht nur ausreichend Nahrung, sondern auch eine gute Angriffsfläche. Nun ist es keinbesfalls so, dass man komplett auf Süßes oder Saures verzichten müsste – ganz im Gegenteil, gilt doch Obst (und das enthält zum teil erhebliche Mengen von Fruchtsäure) nicht nur weithin als gesund, sondern ist es auch. Auch Schokolade muss man nicht sofort vom Speiseplan verbannen. Allerdings ist es sinnvoll, einige wichtige Regeln zu beachten. Erstens: Relativ zeitnah nach dem Essen sollte man sich die Zähne putzen und erst recht darauf achten, dass die Kinder das auch machen. Zweitens: Zähneputzen vor dem Schlafengehen ist Pflicht. Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Wer stark säurehaltige Lebensmittel zu sich genommen hat sollte mit dem Putzen eine weile warten, bis das stumpfe Gefühl auf den Zähnen verschwunden ist. Sonst schadet das Putzen den Zähnen mehr, als es nützt.

Gesunde Zähne bis ins hohe Alter

Nicht jeder ist mit gesunden Zähnen gesegnet oder tut aktiv etwas für die eigene Zahngesundheit. Dabei sind viele Tipps in jeden Alltag einbaubar. So ist ein strahlendes Lächeln auch im Hohen Alter möglich – mit den eigenen Zähnen.

Das hält Zähne und Zahnfleisch gesund
Wer mit gesunden Zähnen überzeugen möchte, sollte auf die eigene Mundgesundheit achten. So ist nicht nur regelmäßiges Zähneputzen sinnvoll, sondern auch die Reinigung der Zahnzwischenräume. Ob es sich hierbei um die klassische Handzahnbürste oder eine elektrische Variante handelt, ist nicht von Belang. Vor allem die Putztechnik entscheidet, wie sauber die eigenen Zähne werden. Dies trägt sehr zum Erhalt der eigenen Zahnsubstanz bei. Doch dies ist längst nicht der einzige Punkt, auf den geachtet werden soll. Wichtig ist neben einer ausreichenden Mundhygiene auch eine gesunde Ernährung. Viele Lebensmittel haben Einfluss auf das Mundmilieu und können den Zahnschmelz schädigen. Dies kann zu Karies und Parodontose führen. Daher ist auch eine regelmäßige Kontrolle wichtig.

Wenn der Zahnarzt ran muss
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es dennoch vorkommen, dass Zahnschmerzen oder gar Löcher in den Zähnen drohen. Dann ist der Facharzt gefragt. Ein Zahnarzt kann nicht nur schnell und gezielt die Beschwerden lindern, sondern die Zähne auch entsprechend erhalten. So ist trotz Vorschaden auch lange Zeit danach kein Zahnersatz nötig. Wichtig ist, dass der Gang zum Zahnarzt regelmäßig erfolgt. Denn auch kleine Schäden, die noch keine Beschwerden verursachen, können so entdeckt und beseitigt werden. Dies erspart stärkere Schmerzen und unter Umständen auch hohe Behandlungskosten.

Hilfe mit Dentallegierungen
Zahnärzte greifen bei Löchern und Zahnersatz zu Dentallegierungen von Ivoclar Vivadent. Diese können nicht nur individuell angepasst werden, sondern sind vor allem gut verträglich. So können gerade bei Füllungen äußerst feste und langhaltige Legierungen eingesetzt werden, die kaum oder gar nicht sichtbar sind. Vor allem für gesunde Zähne im hohen Alter ist dies ein wichtiger Beitrag.

Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für Zahnverlust

Das Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken, die langfristig zu Zahnverlust führen kann, ist bei Diabetikern im Vergleich zu Nicht-Diabetikern dreimal so hoch. Deshalb sollten Diabetiker nicht nur Füße und Gefäße regelmäßig kontrollieren lassen, sondern besonders gute Mundhygiene betreiben und regelmäßig ihren Zahnarzt aufsuchen, rät die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November.

„Umgekehrt verschlechtert eine Parodontitis auch den Diabetes“, erklärt der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Die Abhängigkeiten zwischen diesen beiden Volkskrankheiten sind wechselseitig. Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, bei einer unbehandelten Parodontitis intensivieren die Entzündungsherde des Mundraumes die Insulinresistenz der Zellen und beeinträchtigen die Blutzuckerwerte ungünstig“, so Oesterreich.

Diabetiker sollten Ihren Zahnarzt regelmäßig konsultieren und neben der Kontrolle der Zähne auch den Zahnhalteapparat untersuchen lassen.

Hintergrund:

Der offizielle Weltdiabetestag der Vereinten Nationen (UN) ist jährlich der 14. November, analog dem Welt-AIDS-Tag einer Krankheit gewidmet. Der Weltdiabetestag wird seit 1991 als ein Tag der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführt.

Die Bundeszahnärztekammer engagiert sich gemeinsam mit Colgate-Palmolive und diabetesDE in der Initiative „Gesund im Mund bei Diabetes“, um bei Diabetes-Patienten das Bewusstsein für das Thema Mundgesundheit zu fördern und sie bei ihrer Parodontitisprophylaxe zu unterstützen.

Ohne Stempel – keinen Bonus

Jährliche Kontrollbesuche beim Zahnarzt sind eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Dabei lohnt sich Termintreue bei der zahnärztlichen Untersuchung nicht nur für die Zahngesundheit, sondern auch finanziell. So steht seit 1989 allen Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherungen ein Bonusheft für Zahnersatz zu. Jeder Besuch beim Zahnarzt wird mit einem Stempel honoriert. Wer fünf Jahre lang regelmäßig jedes Jahr gestempelt hat, dem gewähren die Krankenkassen einen zusätzlichen Bonus von 20 Prozent auf Zahnersatz. Bei einem über zehn Jahre lückenlos geführten Heft beträgt der Bonus 30 Prozent.

Mit dem Bonusheft bei den Dritten sparen

Dass sich das Bonusheft für Patienten lohnt, weiß auch Dr. Olaf Perleberg, Geschäftsführer beim Bremer Zahnersatzanbieter dentaltrade. „Versicherte, die ihr Bonusheft regelmäßig führen, können beim Zahnersatz deutlich sparen. Die Berechnung erfolgt über den Festzuschuss, den die Krankenkassen zum Zahnersatz zusteuern. Dieser beträgt in der Regel 50 Prozent, sodass sich bei einem zehn Jahre geführten Bonusheft eine Ersparnis von 65 Prozent ergibt.“ Was vielen Versicherten nicht bekannt ist: wer diese Kostenvorteile mit Angeboten von Auslandslaboren kombiniert, spart gleich doppelt. Dr. Perleberg betont: „Bei dentaltrade produzieren wir nach deutschen Qualitätsstandards in unserem eigenen TÜV-geprüften Meisterlabor in China. Dadurch erzielen wir deutliche Preisvorteile, die sich in Kombination mit dem Bonusheft nochmals erhöhen. Daher können wir bestimmte Zahnersatzversorgungen bei einem über zehn Jahre lückenlos geführten Bonusheft sogar zuzahlungsfrei anbieten. Es lohnt sich, das Bonusheft zu führen.“

Kein Stempel, kein Bonus

Auf der anderen Seite werden Lücken im Bonusheft von den Kassen abgestraft. Wurde die jährliche Kontrolluntersuchung verschludert, heißt es zurück auf Start und Versicherte müssen mit dem Stempelsammeln wieder von vorne beginnen. Falls nur vergessen wurde, den Zahnarztbesuch per Stempel zu vermerken, kann dies auch später nachgeholt werden. Weitere Informationen in Sachen Zahnersatz unter www.dentaltrade.de sowie unter der kostenfreien Servicenummer (0800) 230 231-1.