Archiv der Kategorie: Gesundheit für Senioren

Mit zunehmendem Alter steigt der Vitalstoffbedarf

Laut einer Umfrage des Allensbacher Instituts ernähren sich 85 Prozent der Deutschen nicht so gesund, wie sie es gerne würden. Im Hinblick auf die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegen die meisten Bundesbürger weit unter dem Soll und verzehren gerade mal zwei der empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Dabei ist ein gesunder Lebensstil wichtig, um lange fit und leistungsfähig zu bleiben. Zwar nimmt der Kalorienbedarf mit steigendem Alter ab, der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen bleibt aber gleich oder erhöht sich sogar noch – beispielsweise durch Krankheiten oder dauerhafte Medikamenteneinnahme. Mit dem Alter sinkt auch die Eigenproduktion von Vitaminen im Körper wie etwa von Vitamin D.

Vitamine und Co. für gesunde Prävention

Daher ist es besonders wichtig, auf Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte zu achten. Gleichzeitig empfehlen Experten, die tägliche Ernährung mit zusätzlichen Vitalstoffen zu optimieren. Je natürlicher das Produkt, desto besser. So rät die Internationale Gesellschaft für Prävention (i-gap) in Wien: „Nach einer umfassenden Produktanalyse können wir das Präparat LaVita aufgrund seiner komplexen und vollkommen natürlichen Zusammensetzung uneingeschränkt zur Mikronährstoff-Basisversorgung empfehlen.“ Die Basis des Saftkonzentrats aus über 70 natürlichen Lebensmitteln bilden Obst, Gemüse, Kräuter und Öle. Durch eine einzigartige Rezeptur liefert es alle wichtigen Vitaminen und Mineralstoffe. Darüber hinaus enthält es wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und auch Enzyme.

Muskeln, Gelenke und Knochen fit halten

Zusätzlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist regelmäßige Bewegung wichtig, um Muskeln, Knochen und Gelenke beweglich zu halten. Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft unterstützen zusätzlich das Immunsystem und sind Balsam für die Seele.

Pflegestärkungsgesetz bringt kaum Verbesserungen

„Das Pflegestärkungsgesetz bringt nur kleine Verbesserungen. Für die 1,5 Millionen Demenzkranken und ihre pflegenden Angehörigen ist immer noch keine wirkliche Entlastung in Sicht“, so Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich der heutigen abschließenden Lesung des
1. Pflegestärkungsgesetzes im Bundestag.

„Eine große Pflegereform, wie der VdK sie fordert, ist das Pflegestärkungsgesetz nicht“, kommentiert Mascher weiter. Es fehle immer noch die Einführung eines umfassenden Pflegebedürftigkeitsbegriffs. „Konkret fordern wir fünf statt der heutigen drei Pflegestufen, die neben körperlichen auch seelisch-geistige Beeinträchtigungen berücksichtigen. Würde diese Einteilung bereits angewandt, hätten schon heute viele Demenzpatienten und deren pflegende Angehörige Zugang zu besseren Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Ohne Pflegestufe gibt es für die pflegenden Angehörigen von Demenzkranken auch keinen vollen Zugang zu Entlastungsangeboten wie Tages- und Kurzzeitpflege“, erklärt die VdK-Präsidentin. Außerdem verstreiche durch die neuerliche Erprobung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes viel kostbare Zeit. „Wir befürchten deshalb, dass die Umsetzung, die erst in einem zweiten Schritt erfolgen soll, nicht in dieser Wahlperiode kommen wird“.

Wenig Verständnis hat Mascher dafür, dass ab 1. Januar 2015 ein Pflegevorsorgefonds aus den Beitragsgeldern der Versicherten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro jährlich aufgebaut werden soll. „Das Geld benötigen wir für die Umsetzung des ganzheitlichen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, und zwar sofort. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass immer, wenn ein Geldtopf angelegt wird, die Gefahr groß ist, dass ein Finanzminister zugreift. Wir sollten deshalb auf den Fonds verzichten und Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen das Geld ungeschmälert zukommen lassen“, so Mascher.

Der Einbezug der privaten Pflegeversicherung für einen Finanzausgleich und die Schnittstellenprobleme zwischen Kranken- und Pflegeversicherung würden ebenfalls weiterhin nicht angepackt. Die rentenrechtliche Anerkennung von Pflegezeit in der Pflegestufe 0 fehlt auch. Es gebe Lichtblicke wie die Anhebung um vier Prozent bei Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Ein automatischer Inflationsausgleich ist im Gesetz jedoch nicht verankert. Mascher: „Wir fordern eine jährliche Anpassung des Pflegegelds, die sich an den tatsächlichen Kostensteigerungen orientiert.“

Für eine ganzheitlichere, bedarfsgerechtere und zukunftsfähige Pflege – Mit der Kampagne „Große Pflegereform – jetzt!“ macht sich der Sozialverband VdK für eine sofortige grundlegende Pflegereform stark. Jetzt informieren: www.grosse-pflegereform-jetzt.de

Ratgeber für Reizblase-Patienten

Nicht nur Hämorrhoiden oder Magen-Darm-Probleme gehören zu den Beschwerden, über die niemand gerne spricht. Auch eine Reizblase zählt zu den schambehafteten Tabuthemen. Ein Grund, der den Leidensdruck der Betroffenen zusätzlich erhöht und zum Problem werden kann. Denn durch das Stillschweigen fehlt den Patienten häufig das Wissen über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten ihrer Symptome. Es besteht also Gesprächsbedarf.

Wenn die Suche nach dem nächsten WC und die Angst, das stille Örtchen nicht rechtzeitig zu erreichen, das Leben bestimmt, wird der Alltag zur Herausforderung und die Lebensqualität leidet. Fast fünf Millionen Frauen haben hierzulande eine Reizblase – mehr als acht Mal müssen sie täglich zur Toilette. Permanenter Harndrang, aber nur geringe Urinmengen und diffuse Unterbauchschmerzen sind ihre ständigen Begleiter. Besonders belastend und vor allem unangenehm ist der unkontrollierbare Harnverlust, der bei einigen Betroffenen auftritt. Eine schwache Beckenbodenmuskulatur kann dies zusätzlich begünstigen. Weiteres Problem: Reizblasen kennen keine Nachtruhe. Reizblase-Patienten müssen auch nachts oft mehrmals zur Toilette. Der Schlafmangel trübt nicht nur die Stimmung, sondern kann zu verminderter Konzentrations- und Leistungsfähigkeit führen.

Überaktivität mit zahlreichen Ursachen

Vor allem Frauen ab 40 leiden an einer gereizten Blase. Schuld am krankhaften Harndrang sind übersensible Nerven in der Blase, die bereits bei geringen Urinmengen das Signal zum Entleeren geben. Diese Hypersensibilität entwickelt sich häufig als Folge wiederkehrender Blasenentzündungen und wiederholter Reizungen der Blasenschleimhaut. Harnwegsinfekte und Reizblase stehen in einem engen Zusammenhang. Denn einerseits kann sich aus einer rezidivierenden Blasenentzündung eine Reizblase entwickeln, andererseits ist eine gereizte Blase auch anfälliger für bakterielle Infekte.

Ebenso können Veränderungen des hormonellen Gleichgewichts wie ein sinkender Östrogenspiegel während der Wechseljahre oder auch psychischer Stress eine Reizblase begünstigen. Nicht verantwortlich für eine chronisch überaktive Blase dagegen sind Bakterien. Diese verursachen „nur“ eine Blasenentzündung, die allerdings mit ähnlichen Symptomen verläuft wie eine Reizblase.

Infokasten: Natürliche Hilfe für gereizte Blasen

Bei der Behandlung einer akuten Reizblase haben sich zwei Arzneipflanzen besonders bewährt: Echte Goldrute und Bärentraube (wie in Cystinol® N Lösung). Echte Goldrute wirkt durchspülend und krampflösend und beruhigt mit ihren entzündungshemmenden Effekten die gereizte Blasenschleimhaut. Der Harndrang wird gemindert und die Kapazität der Blase spürbar erhöht. Bärentraubenblättertrockenextrakt hemmt die Entzündung und wirkt zusätzlich antibakteriell. Haben Bakterien zur Entstehung einer akuten Reizblase beigetragen, werden diese durch die Wirkstoffe des Bärentraubenblättertrockenextrakts effektiv abgetötet. Bei einer chronisch gereizten Blase ohne bakterielle Ursache ist eine langfristige Behandlung sinnvoll. Extrakt aus Echtem Goldrutenkraut (wie in Cystinol long® Kapseln) beruhigt die Blase dauerhaft und unterstützt wirksam das Blasentraining.

Bei akuten Blasenentzündungen dagegen, sind pflanzliche Mono-Präparate mit Bärentraubenblättertrockenextrakt (wie Cystinol akut®) effektiv und gleichzeitig schonend. Der enthaltene Wirkstoff Arbutin sorgt durch sein antibakterielles und entzündungshemmendes Wirkprofil für eine rasche Besserung der Symptome wie Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, Krämpfe und verstärkten Harndrang. Die gereizte Schleimhaut kann sich schnell erholen.

Tipps für eine starke Blase

Wer folgende Tipps beherzigt, kann seine Blase zusätzlich unterstützen

Training für die Blase

Wer seine Blase trainiert und die Abstände zwischen den Toilettengängen langsam vergrößert, kann nach und nach die Blasenkapazität erhöhen und die Überaktivität der Blase minimieren. Ein Miktionstagebuch hilft, ein Gefühl für die eigenen „Blasengewohnheiten“ zu bekommen.

Stress reduzieren

Häufig trägt Stress zu einer übersensiblen Blase bei. Deshalb: Bewusst auf Entspannung setzen, achtsam auf die eigenen Bedürfnisse hören und Stressfaktoren reduzieren. Das entspannt auch die gereizte Blase.

Auf reizende Nahrungsmittel verzichten

Zumindest bei starken Beschwerden sollte auf Lebensmittel, welche die Blase zusätzlich reizen, eine Weile verzichtet werden. Dazu zählen neben stark gewürzten Speisen und scharfen Nahrungsmitteln auch Kaffee und hochprozentiger Alkohol.

Bewusst trinken

Sind Bakterien die Ursache für Blasenbeschwerden – wie bei einer Cystitis – ist eine erhöhte Trinkmenge (min. 2l) besonders wichtig, um die Erreger auszuspülen. Bei einer Reizblase ohne bakteriellen Hintergrund, muss nicht auf eine verstärkte Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Im Gegenteil: Aktuellen Expertenmeinungen zufolge sollte zwar ausreichend (ca. 1,5l), aber nicht übermäßig viel getrunken werden, um die Blase nicht zusätzlich zu strapazieren.

Stürzen im Alter vorbeugen

Im eigenen Zuhause alt zu werden wünschen sich die meisten Menschen. Das Problem: Schätzungen zufolge ist nur etwa ein Prozent der Wohnungen in Deutschland altersgerecht gestaltet. In neun von zehn Seniorenhaushalten müssen Stufen überwunden werden, die Bewegungsflächen sind zu eng bemessen oder der Zugang zu Terrasse und Balkon birgt Unfallgefahren. Entsprechend häufig sind Stürze: Rund 30 Prozent der über 65-Jährigen stürzen mindestens einmal im Jahr. Franziska Pflüger, Physiotherapeutin bei TÜV Rheinland: „Neben Verletzungen und Knochenbrüchen gehört der so genannte Teufelskreis des Sturzes zu den Folgen eines solchen Ereignisses. Das heißt: Viele Betroffene haben Angst, erneut hinzufallen, und bewegen sich daher weniger. Inaktivität begünstig jedoch weitere Stürze.“ Bewegung, die den Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit fördert sowie die Muskulatur kräftigt, ist dagegen eine wichtige Vorbeugemaßnahme. Vereine oder Sportgruppen haben oftmals spezielle Angebote zur Sturzprophylaxe, die auch Informationen zum altersgerechten Wohnen umfassen und Raum zum Austausch bieten.

Nachtlicht erhöht die Sicherheit

Um die eigenen vier Wände seniorengerecht zu gestalten, rät die Expertin zu einer barrierefreien Wohnung. Dazu gehört es unter anderem, Stolperfallen wie Türschwellen, Unebenheiten in Bodenbelägen oder auch ausgetretene Treppenstufen zu beseitigen. Die Vorgaben für barrierefreie Wohnungen sind in der DIN 18040-2 zusammengefasst. „Bei der Umsetzung ist fachlicher Rat sinnvoll, beispielsweise durch Ingenieure oder Gesundheitsexperten von TÜV Rheinland, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben“, erläutert Pflüger. Auch Hilfsmittel wie ein Rollator bei Gangunsicherheit sowie Haltegriffe in der Dusche oder neben der Toilette erhöhen die Sicherheit im Alltag. Wichtig ist zudem eine ausreichende Beleuchtung. Gerade für den Weg zwischen Schlafzimmer und Bad empfiehlt die Expertin ein Nachtlicht. „Zudem gibt es eine druckempfindliche Platte, die das Suchen nach dem Lichtschalter überflüssig macht. Werden die Füße beim Aufstehen aus dem Bett auf die Platte gesetzt, schaltet sich das Licht ein“, so Pflüger.

Abwechslung beugt Überlastung vor

Doch nicht nur zu Hause ist Sicherheit für ältere Menschen wichtig: In Unternehmen sind immer mehr ältere Mitarbeiter tätig. Und aufgrund des demografischen Wandels wird ihr Anteil künftig ansteigen. Hier setzt das betriebliche Gesundheitsmanagement an. Teresa Sacher, Gesundheitswirtin bei TÜV Rheinland: „Sportangebote schon für jüngere Arbeitnehmer tragen dazu bei, dass Bewegung bis ins Alter ganz selbstverständlich zum Alltag gehört. Darüber hinaus müssen Führungskräfte und Kollegen für die besonderen Ansprüche älterer Mitarbeiter sensibilisiert werden.“ Dazu gehört zum Beispiel eine altersgerechte Beleuchtung des Arbeitsplatzes. Denn ältere Menschen brauchen hier eine stärkere Ausleuchtung, um optimal sehen zu können. Sacher rät dazu, die Tätigkeit älterer Arbeitnehmer abwechslungsreich zu gestalten, beispielsweise indem körperliche Arbeit und geistige Tätigkeiten abwechseln. „Das beugt einer Überlastung ebenso vor wie eine spezielle Pausenregelung. Allerdings gilt es an jedem Arbeitsplatz genau zu schauen, mit welchen Maßnahmen ältere Mitarbeiter entlastet werden können“, so die Expertin. Für Arbeitgeber zahlen sich diese Veränderungen aus, denn sie helfen, wertvolle Kompetenzen lange im Unternehmen zu halten und einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Hilfreiche Tipps bei Schlafstörungen

Der natürliche Alterungsprozess macht vor niemandem Halt. So verringert sich im Lauf der Zeit die Muskelmasse, Gelenke verschleißen, Sehkraft und Beweglichkeit lassen nach und die Haare werden zunehmend grau. Auch das Schlafverhalten der meisten Menschen wandelt sich mit dem Alter. Während Säuglinge bis zu 16 Stunden schlummern, benötigen Erwachsene nur noch etwa sieben bis acht Stunden Schlaf. Für Personen ab 60 Jahren reichen nach Ansicht von Schlafmedizinern sechs Stunden aus, da diese meist tagsüber ein Nickerchen halten. Viele Rentner werden jedoch von Einschlafschwierigkeiten, Schlafunterbrechungen und frühzeitigem Erwachen geplagt. Ihr Schlaf ist leicht und störanfällig, die Belastungsfähigkeit und Lebensqualität wird durch Tagesmüdigkeit deutlich verringert.

Wie man sich bettet, so liegt man

Oft sind auch chronische Schmerzen verantwortlich für den Schlafmangel. Um die wenigen Stunden Schlaf möglichst erholsam und angenehm zu gestalten, kann zum Beispiel die Anschaffung einer Spezialmatratze des Anbieters Thomashilfen hilfreich sein. Mehr Informationen hierzu gibt es unter www.thevo.info im Internet. Die „ThevoRelief“-Matratze etwa wurde eigens für Schmerzpatienten entwickelt und bietet eine optimale Druckentlastung, die den Liegeschmerz reduziert. Anstelle eines Lattenrostes verfügt sie über eine spezielle Flügelfederung. Diese nimmt minimale Bewegungen des Liegenden auf und gibt sie wieder sanft zurück. Diese Mikrostimulation löst beim Schläfer ein Geborgenheitsgefühl aus und verhilft zu besserem Schlaf. Kostenlose Testmodelle können unter der Telefonnummer 04761-88677 angefordert werden.

Beruhigende Wirkstoffe fördern den Schlaf

Um die Erfolgsquote für das Einschlafen zu erhöhen, kann einiges getan werden. Zunächst empfiehlt sich ein warmes Wannenbad mit beruhigenden Essenzen. Auch Tees mit Baldrian, Hopfen oder Melisse können die nötige Bettschwere fördern. Ein kleiner Abendspaziergang an der frischen Luft kann ebenso helfen, zur Ruhe zu kommen, wie ein Glas heiße Milch mit Honig.

Mit 60 wurde man früher zum alten Eisen gerechnet.

Doch die Zeiten sind vorbei. Heute sind die sogenannten Best Ager zwischen 50 und 70 so agil wie nie. Sport, Reisen, politisches Engagement und künstlerische Ambitionen füllen ihren Alltag aus. Allerdings ist hierfür körperliches und seelisches Wohlbefinden eine wesentliche Voraussetzung. Da der Organismus mit zunehmendem Alter einer Fülle von Veränderungen unterworfen ist, ist es jetzt besonders wichtig, die Signale des Körpers wahr- und vor allem ernst zu nehmen. Das gilt für das Nachlassen der Sehfähigkeit ebenso wie für Wadenkrämpfe in der Nacht oder Schlaflosigkeit.

Mineralstoffzufuhr im Blick

Wie Experten betonen, ist es mit Hilfe einer gesunden Ernährung und moderater Bewegung heute meist problemlos möglich, bis ins hohe Alter körperlich und geistig fit zu bleiben. Allerdings ist es dabei ratsam, auf eine ausreichende Mikronährstoffzufuhr zu achten. „Denn durch altersbedingte Stoffwechselumstellungen, Veränderungen der Nierenfunktion und die Einnahme von Medikamenten kann es zu einem Ungleichgewicht im Mineralstoffhaushalt kommen“, erklärt die Münchner Apothekerin Dr. Kerstin Salomon. Gleichzeitig bleibe der Mineralstoffbedarf jedoch auch im Alter unverändert hoch. Als Folge einer Mangelversorgung zum Beispiel mit Magnesium können Beschwerden wie nächtliche Wadenkrämpfe, Kopfschmerzen, Migräne, Verspannungen an Nacken und Rücken auftreten oder verstärkt werden. Tipps und Ratgeber zum Download zum Beispiel gibt es unter www.diasporal.de im Internet.

Ergänzende Versorgung für Aktive

Damit es nicht zu einem Mangel kommt, empfiehlt die Kölner Ernährungsberaterin Jutta Doebel die zusätzliche Einnahme essenzieller Mikronährstoffe, wie Magnesium-Diasporal 300 aus der Apotheke. Eine ausreichende Versorgung mit schnell bioverfügbarem Magnesium – zur Vorbereitung auf die Belastung und zur Regeneration – ist nicht zuletzt für alle Aktiven wichtig, die sich regelmäßig mit Ausdauersportarten wie Jogging, Walking oder Radfahren fit halten. Denn mit dem Schweiß gehen zusätzlich viele Mineralstoffe verloren.

Gruppen für Menschen mit Demenz werden dringend gebraucht!

Jedes Jahr erkranken in Deutschland fast 300.000 Menschen an einer Demenz. Gruppen, die die Betroffenen nach der Diagnose auffangen, werden dringend benötigt; bisher gibt es davon viel zu wenige. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) unterstützt den Aufbau von Gruppen für Menschen am Anfang einer Demenz durch Weitergabe von Wissen und Vernetzung von Interessierten.

Für die Betroffenen bedeutet die Diagnose Demenz meist einen Schock. „Die Krankheit ist für mich eine große Kränkung“ formulierte es Viktoria von Grone aus der Gruppe „Dementi“, Duisburg, auf der Tagung „Gemeinsam Neues entdecken“ in Köln. Die Fachtagung wurde am 19. November von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, der Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen und dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften in Nordrhein-Westfalen gemeinsam veranstaltet. An der Tagung nahmen 130 Menschen teil – Betroffene ebenso wie Leiterinnen und Leiter von Gruppen und Interessierte -, um verschiedene Konzepte von Gruppen für Menschen mit beginnender Demenz vorzustellen und kennen zu lernen.

Die bestehenden Gruppen haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Bei einigen stehen Gespräch und Austausch im Vordergrund, bei anderen gemeinsame Freizeitaktivitäten. Allen gemeinsam ist, dass die Zuwendung, das Gehörtwerden und Zusammensein in der Gruppe den Teilnehmern Kraft und Sicherheit gibt. „Ich gehe jetzt offen mit meiner Krankheit um“, sagte ein Aktiver der Selbsthilfegruppe Demenz aus Königswinter. Die „freundschaftliche Herzlichkeit“ in den Gruppen, in denen sich „keiner etwas vormacht“ und in denen Vergesslichkeit kein Manko ist, wurde von vielen Betroffenen als besonders wichtig hervorgehoben.

Die Botschaft an die professionell Tätigen lautete daher, den Aufbau solcher Gruppen organisatorisch zu unterstützen und Menschen mit Demenz zur Teilnahme zu ermutigen, denn „so kommen wir gemeinsam weiter“.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft organisiert seit 2010 regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch zwischen den Gruppen. Informationen zu den Gruppen für Menschen mit beginnender Demenz in Deutschland gibt die Geschäftsstelle der DAlzG.

Hintergrundinformationen
Heute leben in Deutschland etwa 1,4 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60% davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 133 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 – 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 / 259 37 95-14 (Festnetztarif).

Informationen von und für Menschen mit Demenz sind auf der Homepage der DAlzG zu finden unter http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=352.

Vitamin- und Mineralstoff-Defizite bei Senioren beeinträchtigen körperliche und geistige Fitness

Senioren haben ein höheres Risiko für einen Mangel an lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Die Ursachen sind – neben Fehlernährung – vor allem Arzneimitteleinnahmen, Krankheiten und altersbedingte Aufnahmestörungen im Magen-Darm-Trakt. Die Folgen einer Unterversorgung sollten nicht unterschätzt werden, wie Wissenschaftler bei einem Symposium der Gesellschaft für Biofaktoren e.V. (GfB) am 10. November 2012 in Frankfurt a.M. verdeutlichten. Defizite können die körperliche und geistige Fitness im Alter erheblich beeinträchtigen und alterstypische Erkrankungen vorantreiben.

So sind ältere Menschen häufig von einem Vitamin-B12-Mangel betroffen – meist verursacht durch Aufnahmestörungen im Magen-Darm-Trakt, wie Prof. Joachim Schmidt, Pharmakologe aus Dresden, berichtete. Die möglichen Folgen des Mangels reichen von Missempfindungen und Gangunsicherheit bis hin zu Gedächtnisstörungen, Depressionen und Demenz. „In der Praxis werden diese Symptome aber unzureichend als Folgen eines Vitamin-B12-Mangel erkannt“, beklagte Schmidt.

Ein Mangel an Magnesium fördert alterstypische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einen Diabetes mellitus Typ-2, berichtete Prof. Klaus Kisters von der Medizinischen Klinik I des St. Anna Hospitals in Herne.

Gerade bei Diabetikern ist – bedingt durch den gestörten Stoffwechsel – auch ein Mangel an Vitamin B1 verbreitet, der die Entstehung diabetischer Folgeerkrankungen wie Gefäß- und Nervenschäden begünstigt, erläuterte Prof. Burkhard Herrmann, Diabetologe aus Bochum. Eine Vorstufe vom Vitamin B1, das Benfotiamin, wird daher auch zur Prävention und Behandlung diabetischer Nervenschäden (Neuropathien) angewendet.

Ein weiteres kritisches Vitamin im Alter ist Vitamin D, da die vom UV-Licht abhängige Vitamin-D-Produktion in der Haut mit dem Älterwerden deutlich abnimmt. Niedrige Vitamin-D-Konzentrationen im Blut sind, neueren Erkenntnissen zufolge, nicht nur mit einem erhöhten Risiko für Osteoporose, sondern auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs verbunden, berichtete der Pharmakologe Prof. Dieter Loew, Wiesbaden.

Insbesondere bei dauerhafter Medikamenten-Einnahme sollte der Vitamin- und Mineralstoffversorgung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, betonte Uwe Gröber, Apotheker und Mikronährstoffexperte aus Essen: „Werden ein oder mehrere Arzneimittel eingenommen, besteht immer das Risiko für Wechselwirkungen mit dem Stoffwechsel essenzieller Mikronährstoffe“.

Durch den gezielten Ausgleich von Mangelzuständen könnte die Prävention und Therapie von alterstypischen Erkrankungen wirksam unterstützt werden, so die Experten.

www.gf-biofaktoren.de

Arthrose-Tipps für die kalte Jahreszeit

(djd/pt). Eisrosen am Fenster, Schneetreiben und zugefrorene Seen: Was die Herzen von Wintersportfans höherschlagen lässt, bedeutet für Millionen von Arthrosepatienten eine echte Leidenszeit. Man kommt schlecht in Gang, weil die Gelenke nach einer längeren Ruhepause steif sind. Kraftlosigkeit und Müdigkeit sind häufige Begleiterscheinungen und Kälte verstärkt die Beschwerden. In kalter Umgebung wird die Muskulatur schlechter durchblutet und die Gelenke werden steif. Dieser Prozess reduziert die Beweglichkeit insgesamt und kann auch zu Schmerzen führen.

Im Winter nicht in die Knie gehen

Dennoch sollten Betroffene keinesfalls ihr Bewegungspensum reduzieren und in eine Art „Winterschlaf“ fallen. Dr. Knud Leonhardt aus Schwarzenberg, Orthopäde und Olympiaarzt der deutschen Leichtathletikmannschaft, erklärt die Zusammenhänge: „Nimmt der Patient eine schmerzbedingte Schonhaltung ein und belastet das Gelenk zunehmend weniger, beginnen die Gelenkkapseln zu schrumpfen, die gelenknahe Muskulatur bildet sich zurück und die Gelenke werden instabil. Durch die mangelnde Bewegung wird zudem weniger Gelenkflüssigkeit in den Knorpel hineingepresst – er erhält nicht mehr genügend Nährstoffe und ,verhungert‘ buchstäblich.“ Was die Behandlungsmöglichkeiten betrifft, rät der Mediziner: „Bereits im Frühstadium der Beschwerden ist eine Therapie mit Hyaluronsäure empfehlenswert. Sie wird direkt in das kranke Gelenk injiziert und ergänzt beziehungsweise ersetzt dort die körpereigene Hyaluronsäure. Dadurch wird die Gelenkschmierung wiederhergestellt, Entzündungen werden gehemmt und der Knorpel vor Abbau geschützt. So kann das Fortschreiten der Arthrose deutlich verlangsamt werden. Wie eine klinische Studie ergeben hat, lassen sich beispielsweise Schmerzen bei Kniegelenkarthrose inzwischen mit nur einer Injektion Synvisc-One für mindestens sechs Monate deutlich lindern.“

Was Betroffene noch tun können

Daneben können Arthrosepatienten den Auswirkungen der Kälte mit Saunabesuchen, Wechselduschen oder auch Wasseranwendungen nach Kneipp entgegenwirken, wobei hier nicht übertrieben werden sollte. Keinesfalls ist es für Betroffene ratsam, an der Heizkostenrechnung sparen zu wollen, da eine trockene und kuschelig warme Wohnung der ideale Fluchtpunkt vor der draußen herrschenden Kälte ist. Nehmen die Beschwerden überhand, dann sollten alle, die sich dies beruflich und finanziell leisten können, auch eine Überwinterung in warmen Ländern in Betracht ziehen.

Wer Hämorriden loswerden möchte, muss frühzeitig aktiv werden

(djd/pt). Wenn es um Schmerzen im Analbereich geht, haben die meisten Menschen Schwierigkeiten, darüber zu sprechen. Selbst beim Arzt fällt es ihnen schwer, die richtigen Worte zu finden, um ihre Beschwerden zu beschreiben. Dabei sind Enddarmerkrankungen keine Seltenheit. Nach der Einschätzung von Dr. Meike Criswell leiden etwa 70 bis 80 Prozent der Erwachsenen unter vergrößerten Hämorriden. Die Erkrankung verläuft in vier Stadien. Deshalb rät die Berliner Apothekerin Betroffenen beizeiten aktiv zu werden. „Im Laufe eines Lebens nimmt ihre Ausprägung zu, weshalb sie unbedingt frühzeitig behandelt werden müssen.“

Frühzeitig aktiv werden

Behandeln – das kann anfänglich die alleinige Änderung des Lebensstils bedeuten: Ausreichende regelmäßige Bewegung, ballaststoffreiche Kost, viel Flüssigkeit, Verzicht auf Pressen beim Stuhlgang, die Reduzierung von Übergewicht und eine sanfte Analhygiene mit lauwarmem Wasser. Weitere Informationen unter www.posterisan.de. Erst bei Begleiterscheinungen wie Juckreiz, Brennen, Nässen und Schmerzen wird eine Therapie mit Medikamenten notwendig. „In späteren Krankheitsstadien“, so Dr. Chriswell, „kann dann nur noch eine operative Maßnahme beim Facharzt weiterhelfen.“ Um Operationen zu vermeiden, ist es ratsam, den Gang zum Proktologen nicht lange hinaus zu zögern. Zur Akuttherapie empfiehlt die Expertin „gut verträgliche und rezeptfreie Salben und Zäpfchen aus der Apotheke wie Posterisan akut mit dem Wirkstoff Lidocain.“ Das lokal wirksame Schmerzmittel lindere die Beschwerden schon innerhalb weniger Minuten.

Beschwerdefreie Zeit verlängern

Um dem Wiederauftreten akuter Analerkrankungen vorzubeugen, ist das bewährte Mittel seit Kurzem auch als „protect“ in Salben- und Zäpfchenform erhältlich. Das neue Präparat enthält einen speziell entwickelten Hautschutzkomplex mit Jojoba- und Bienenwachs, der eine optimale Pflege und damit einen langfristigen Schutz vor Hämorridenleiden bieten kann. Gleich nach der Anwendung legt sich ein wasserabweisender Schutzmantel um die empfindliche Analregion. So werden Reizungen verhindert, der Stuhlgang durch einen natürlichen Gleiteffekt erleichtert und die beschwerdefreie Zeit verlängert.