Archiv der Kategorie: Gesundheitsvorsorge

Schlafstörungen können chronisch werden

Jeder Mensch liegt nachts gelegentlich einmal wach. Folgen darauf erholsame Schlafphasen, ist die Unterbrechung schnell vergessen. Reihen sich allerdings durchwachte Nächte aneinander, kann dies zum Problem werden. Schlafstörungen haben viele Gesichter: stundenlanges Grübeln, Hochschrecken aus dem Schlaf oder ein frühzeitiges Erwachen. Oft hält die Befürchtung, das Ganze könnte sich wiederholen, den Schlummer auch in den Folgenächten fern. Anspannung und negative Gedanken machen sich breit, das Schlafproblem verselbstständigt sich.

Schlafmangel kann krank machen

Die Angst, tagsüber nicht leistungsfähig zu sein, stellt für viele eine große Belastung dar. Prof. Dieter Riemann vom Uniklinikum Freiburg etwa warnt zudem vor den gesundheitlichen Konsequenzen von Schlafmangel. Demzufolge haben Menschen mit Schlafstörungen ein erhöhtes Risiko, später psychisch oder körperlich zu erkranken. Finden sich keine organischen Ursachen für die Schlafstörung, stecken oft Stressfaktoren wie Überlastung im Job oder Probleme im Privatleben dahinter. Eine Wohltat für das überreizte Nervenkostüm können dann natürliche Arzneimittel sein.

Nervöse Unruhe lindern und die Nerven stärken

Der Wirkkomplex aus Passionsblume (Passiflora incarnata), dem Zinksalz der Baldriansäure (Zincum isovalerianicum), Kaffeesamen (Coffea arabica) in homöopathischer Dosierung und Hafer (Avena sativa) wie in Neurexan (rezeptfrei, Apotheke) kann nervöse Unruhe lindern, die Nerven stärken, seelische Ausgeglichenheit herbeiführen und damit den Schlaf fördern. Tipps für mehr Entspannung, Harmonie und Wohlbefinden gibt es unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Wichtig ist es im Übrigen, bei Schlaflosigkeit nicht wach im Bett liegen zu bleiben und sich mit Blick auf den Wecker zu ärgern. Das lässt den Adrenalinspiegel steigen und macht erst richtig wach. Besser einer ruhigen Tätigkeit nachgehen, bis sich Müdigkeit einstellt. Rituale wie eine Tasse Tee am Abend, ein gemütlicher Spaziergang oder leise Musik können helfen, Körper und Geist auf die Bettruhe einzustimmen.

Gegen Stechmücken sollte man sich mit geeigneten Mitteln schützen

Auf der Terrasse, beim Picknick oder im Schlafzimmer: An milden Sommerabenden lauern Stechmücken überall. Mückenmännchen sind dabei harmlos, Jagd auf menschliches Blut machen nur die Weibchen. Dieses benötigen sie nach der Befruchtung, um ihre Brut entwickeln und in stehendem Gewässer ablegen zu können. Mit ihren juckenden Stichen können die lästigen Insekten ihren Opfern die gute Laune, die Freizeit oder den Urlaub vermiesen. Wer die Eindringlinge aus Haus und Garten möglichst fernhalten möchte, sollte ihnen die Brutgelegenheiten nehmen: So sollte man die Regentonne abdecken und stehendes Wasser aus Pflanzenuntersetzern und der Vogeltränke entfernen. Für die Fenster empfehlen sich Fliegenschutzgitter.

Zuverlässiger Schutz vor Mücken

Längst nicht so harmlos wie die heimische Stechmücke ist die in den Tropen und Subtropen heimische Aedes-Mücke, die das gefährliche Zika-Virus überträgt, das sich nach Angaben der WHO explosionsartig ausbreitet. Aber nicht nur Weltenbummler sollten die eigene Haut vor Mückenstichen schützen: Wegen der Klimaerwärmung wandern immer mehr tropische Mückenarten auch nach Deutschland ein. Zu den effektivsten Maßnahmen zählen Insektenrepellents wie etwa das vom Schweizer Tropeninstitut empfohlene „Anti Brumm Forte“. Das hierzulande meistgekaufte Mückenrepellent aus der Apotheke enthält den von der WHO empfohlenen Wirkstoff DEET und schützt zuverlässig bis zu sechs Stunden vor tropischen und heimischen Mücken. Auch die Stiftung Warentest („Test“, Heft 6/2014) vergab an das wirkungsvolle Produkt in der Kategorie Mückenschutz zum wiederholten Male die Note „sehr gut“.

Worauf Mücken „fliegen“

Forscher haben herausgefunden, dass Mücken eher auf dunkle Kleidung „fliegen“, zudem können sie eng anliegende Textilien leichter durchstechen. Als Dresscode für die abendliche Grillparty eignet sich daher eher ein helles und weites Outfit. Im frisch gewaschenen Zustand ist der Mensch im Übrigen für die Mücke uninteressant. Angelockt werden die kleinen Vampire von CO2 in der Atemluft, Schweißgeruch, Parfüm, Deodorant und Milchsäureduft.

Die besten Neujahrsvorsätze gegen Rückenschmerzen

Für viele ist der Jahresanfang ein symbolisches Datum: Der Start in ein neues Jahr wird mit zahlreichen guten Vorsätzen verbunden. Mehr auf die eigene Gesundheit zu achten, steht oft ganz oben auf der Liste. Wer häufig unter Rückenbeschwerden und Verspannungen leidet, für den ist vor allem wichtig, die Schmerzen endlich zu besiegen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt, was dabei hilft: Eine Kombination aus mehr Bewegung, weniger Stress und einem rückengerechten Umfeld.

Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Schon kleinere Veränderungen im Alltagsverhalten leisten einen wertvollen Beitrag zu mehr Rückengesundheit. Ein guter Vorsatz für den Rücken ist es beispielsweise, künftig Fahrstühle und Rolltreppen zu meiden und stattdessen die Treppe zu nutzen. Oder kurze Strecken nicht mehr mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen. Derartige Entschlüsse sind konkret und dabei relativ einfach durchzuführen – und dies steigert die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch umgesetzt werden.

Rückengesund Sport treiben – so geht’s

Zeit für Sport sollte im rückengesunden Jahr 2016 ebenfalls nicht zu kurz kommen. Für professionelles Training von zu Hause aus gibt es seit Kurzem die Möglichkeit, sich unter www.agr-coach.de für Kurse im Online-Fitnessstudio anzumelden.

Die AGR rät außerdem zu Ausdauersportarten, die von gleichmäßigen und symmetrischen Bewegungen geprägt sind. Radfahren, Nordic Walking, Inlineskaten oder Schwimmen gehören zu den Sportarten, die als besonders rückenfreundlich gelten. Auch gezielte Rückengymnastik und spezielle Übungen sind empfehlenswert. Die Aktion Gesunder Rücken hat bereits verschiedene Trainingsgeräte mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet, die für mehr Abwechslung und einen erhöhten Spaßfaktor beim Rückentraining sorgen.

Abzuraten ist hingegen von Sportarten, bei denen ruckartige und abrupte Bewegungen dominieren, die Rücken und Gelenke belasten können und zudem ein hohes Verletzungsrisiko aufweisen. Dazu zählen Handball, Tennis oder Alpinskifahren und Snowboarden.

Weniger Stress reduziert Rückenschmerzen

Was nicht jeder weiß: Auch psychische Belastungen wie Stress oder Depressionen begünstigen Muskel- und Skeletterkrankungen und können dem Rücken so massiv zusetzen. Die häufigste Konsequenz sind schmerzhafte Verspannungen im Nackenbereich, die wiederum unangenehme Spannungskopfschmerzen hervorrufen können. Am besten, man unterbricht die Schmerzspirale, bevor sie entsteht. Auch dabei hat sich Sport bewährt: So werden die Muskeln gekräftigt, außerdem sorgt körperliche Aktivität für Ausgeglichenheit und eine höhere Belastbarkeit. Sinnvoll ist es außerdem, bewusste Erholungspausen in den Alltag zu integrieren.

Das rückengerechte Umfeld

Es gibt noch einen weiteren Ansatzpunkt, bei dem sich Veränderungen lohnen: Das rückengerechte Umfeld. Der Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um einmal darüber nachzudenken, wo in unserem Alltag Ergonomiefallen lauern und wie man diese in Zukunft umgehen kann. Ein neues Jahr ist beispielsweise auch eine gute Gelegenheit für neue Möbel. Ein Schreibtischstuhl etwa, der hohen ergonomischen Maßstäben gerecht wird, kann eine lohnende Investition sein, vor allem für diejenigen, die täglich viele Stunden im Büro sitzen. Ein neues rückengerechtes Bettsystem kann verhindern, dass Rückenschmerzen während des Schlafens entstehen. Auch bei der Auswahl rückenfreundlicher Alltagsgegenstände ist das AGR-Gütesiegel ein nützlicher Anhaltspunkt.

Grippeimpfung

Eine Impfung gegen Influenza ist nicht nur für ältere und chronisch kranke Menschen sinnvoll, sondern auch für Schwangere. Zu dieser Empfehlung kommt die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts und macht zugleich gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf bestehende Wissens- und Impflücken aufmerksam: So kennen einer aktuellen Befragung zufolge nur rund 41 % der werdenden Mütter die Grippe-Impfempfehlungen für Schwangere.

In der Schwangerschaft ist die Immunabwehr weniger aktiv – es besteht ein höheres Risiko, dass eine Grippeerkrankung schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden. So steigt etwa die Gefahr, wegen einer Herz- oder Lungenerkrankung ins Krankenhaus zu müssen, für schwangere Frauen während einer Grippeinfektion auf das Sechs- bis Achtfache an. Zudem erhöht eine Grippeinfektion während der Schwangerschaft die Gefahr von Wachstumsverzögerungen sowie von Fehl- oder Frühgeburten. Eine rechtzeitige Grippeimpfung für Schwangere kann vor diesen Gefahren schützen.

Grippeimpfung: Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Für gesunde Frauen wird eine Impfung ab dem vierten Schwangerschaftsmonat empfohlen. Bestehen chronische Grunderkrankungen wie Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck sollte noch früher geimpft werden. Den besten Schutz vor Grippe ermöglicht eine Impfung vor Beginn der Wintersaison – wer sich bis Ende November immunisieren lässt, hat gute Chancen der saisonalen Grippewelle zu entkommen. Nach der Impfung dauert es etwa 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Positiver Zusatzeffekt der Impfung: Die Grippeimpfung der werdenden Mutter schützt auch das Baby – sowohl im Mutterleib als auch einige Monate nach der Geburt. Da Säuglinge erst ab dem sechsten Lebensmonat geimpft werden können, leistet die Grippeimpfung somit einen wichtigen Beitrag zum Nestschutz.

BKK Mobil Oil übernimmt Kosten und honoriert aktuellen Impfstatus im Bonusprogramm

Für alle Versicherten, die sich gegen Grippe impfen lassen möchten, übernimmt die BKK Mobil Oil die Kosten für die jährliche Schutzimpfung. Weitere Informationen zum Thema Grippeimpfungen unter www.bkk-mobil-oil.de/grippeschutzimpfung. Weiteres Extra: Im Rahmen ihres Bonusprogramms fitforcash belohnt die Krankenkasse einen aktuellen Impfstatus ihrer Versicherten mit 25,00 Euro. Mehr dazu unter www.bkk-mobil-oil.de/fitforcash.

Die wichtigsten Fakten zur Grippeimpfung

– Risikogruppen: Die STIKO empfiehlt vor allem Menschen ab 60 Jahren
und Risikogruppen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Hierzu zählen
Menschen mit chronischen Grunderkrankungen wie etwa Herzkrankheiten,
Diabetes oder Asthma, medizinisches Personal, Pflegekräfte und
Schwangere.

– Besondere Vorsicht für Schwangere: Schwangere weisen ein deutlich
erhöhtes Risiko auf, schwer zu erkranken. So steigt das Risiko, etwa
wegen einer Herz- oder Lungenerkrankung ins Krankenhaus zu müssen,
während einer Influenzawelle auf das Sechs- bis Achtfache an. Zudem
sind die Behandlungsmöglichkeiten während einer Schwangerschaft stark
eingeschränkt: Um die gesunde Entwicklung des Kindes und die
Sicherheit der Mutter nicht zu gefährden, werden Medikamente in der
Schwangerschaft nur nach strenger Prüfung verabreicht. Sicherer ist
daher, eine Grippeinfektion bereits im Vorfeld durch eine
Grippeimpfung zu verhindern.

– Gutes Timing: Ein optimaler Schutz lässt sich erreichen, wenn die
Grippeimpfung bis Ende November vorgenommen wird. Da sich die
saisonale Virusgrippe meist nach der Weihnachtszeit verbreitet,
sollte der Immunschutz zu diesem Zeitpunkt vorliegen. Ein Immunschutz
tritt etwa 14 Tage nach der Impfung ein und schützt in der Regel
zwischen vier und sechs Monate lang vor einer Infektion.

– Gesund zur Grippeimpfung: Grundsätzlich können bei leichten
Erkältungen mit Temperaturen bis 38 °C Impfungen bedenkenlos
stattfinden. Trotzdem sollte man lieber gesund zur Grippeimpfung
gehen, da krankheitsbedingt auftretendes Unwohlsein sonst schnell als
Impfnebenwirkung fehlgedeutet wird.

– Virenschutz: Auch wenn es keinen 100-prozentigen Impfschutz gibt,
so bewahrt die Grippeimpfung in ca. 60 bis 80 % der Fälle vor der
Viruserkrankung – vor allem für Risikogruppen und Menschen ab 60
Jahren ist die Impfung daher besonders empfehlenswert.

„Impfen ist ein gesamtgesellschaftliches Thema“

Masern sind eine der ansteckendsten Infektionskrankheiten weltweit. Trotz global zur Verfügung stehender Impfstoffe sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation 2013 weltweit rund 145 700 Kinder an den Folgen einer Masernerkrankung gestorben. „Durch Impfungen haben wir es in der Hand, schwere Erkrankungen bis hin zu Todesfällen zu verhindern. Das Beispiel Masern führt uns aktuell vor Augen, wie wichtig eine hohe Durchimpfungsquote auch in Niedersachsen ist“, erklärt Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt heute anlässlich des 1. Niedersächsischen Impfsymposiums. „Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere. Die eigene Entscheidung betrifft auch immer die gesamte Gesellschaft. Fortschritte können wir nur erzielen, wenn Politik, Ärztinnen und Ärzte, der öffentliche Gesundheitsdienst und Kostenträger alle gemeinsam an einem Strang ziehen.“

In Niedersachsen sind dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt für 2015 bislang

31 Masernfälle gemeldet worden. Im Vergleichszeitraum 2014 waren es drei Fälle. Der letzte große Masernausbruch in Niedersachsen wurde 2003 beobachtet.

„Die seitens der Bundesregierung in den letzten Monaten ins Spiel gebrachte Impfberatungspflicht für Eltern, die ihr Kind in eine Kita bringen möchten, halte ich für sinnvoll“, so Rundt. „Die ärztliche Beratung ist der richtige Weg, um gefährliche Krankheiten wie Masern zu eliminieren. Ich bin der festen Überzeugung, dass durch Aufklärung und Impfempfehlungen, durch niederschwelligen Zugang zu Impfungen und dadurch, dass in Deutschland die Finanzierung gesichert ist, eine ausreichende Grundlage gegeben ist, um das Ziel der Masern- und Rötelnelimination zu erreichen.“

„Die Entscheidung für eine Impfung ist immer auch eine Entscheidung für den Schutz derer, die aus medizinischen Gründen keine Impfung erhalten können“ sagte der Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes Dr. Matthias Pulz. „Impfen ist auch eine Frage der gesellschaftlichen Solidarität.“

„Um all diejenigen zu erreichen, denen eine Impfung empfohlen ist, brauchen wir eine umfassende Aufklärung und ein möglichst breites Impfangebot“ betonte Dr. Gisbert Voigt, Vizepräsident der Ärztekammer Niedersachsen. „Vor allem den Ärztinnen und Ärzten kommt im Gespräch mit den Patientinnen und Patienten eine wichtige Rolle bei der Impfaufklärung zu.“

Auf dem Impfsymposium, das durch das Niedersächsische Impfforum zur Aktivierung der Schutzimpfungen (NIAS) organisiert wurde, haben Expertinnen und Experten aktuelle Fragestellungen zum Thema Impfung aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Neben der Initiative zur Masern- und Röteln-Elimination wurden Erkenntnisse zu Impfstoffen gegen Hirnhautentzündung sowie gegen Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs verursachen können, präsentiert und offene Fragen diskutiert.

Mücken können auch Krankheiten übertragen

Mückenschutz gewinnt nicht nur auf Reisen, sondern auch hierzulande immer mehr an Bedeutung. Denn durch Globalisierung und Klimawandel haben neue Mückenarten auch in Deutschland Einzug gehalten. In manchen Regionen hat sich beispielsweise bereits die Tigermücke angesiedelt. Sie verursacht nicht nur juckende Stiche, sondern kann auch Krankheiten übertragen. Mückenstiche aller Art können sich zudem entzünden oder allergische Reaktionen hervorrufen. Bei Reisen in von Mücken geplagte Gegenden – auch innerhalb Europas – sollte man sich vorab erkundigen, wann die „Hochzeit der Blutsauger“ ist: So gelten beispielsweise in Skandinavien die Mücken als besonders aggressiv.

Starker Schutz für die ganze Familie

Ein guter Mückenschutz, wie etwa die neue Produktreihe „Jungle Formula by Azaron“ mit fünf passgenauen Produkten (Apotheke) hilft, Mückenstiche zu vermeiden. Neben einem Allroundrepellent für die ganze Familie enthält das Sortiment auch Spezialprodukte für Kinder und Tropenreisende sowie ein Produkt auf pflanzlicher Basis. Anhand der Einteilung in „Stichschutz-Faktoren“, dem sogenannten „Insect Repellent Factor“ (IRF), der vergleichbar ist mit dem Lichtschutzfaktor in Sonnencremes, bietet sich dem Anwender eine gute Orientierungshilfe. Alle Produkte der neuen Reihe sind so sanft wie möglich zu Haut und Textilien und gleichzeitig stark gegen Mücken.

Das eigene Zuhause mückensicher machen

Durch das Auftragen von Mückenschutzmitteln auf der Haut bildet sich ein Duftmantel, der Mücken fernhält und so vor Stichen schützt. Als hilfreiche Option, um die Plagegeister vom eigenen Zuhause fern zu halten, haben sich Mückengitter an Fenstern und Türen erwiesen. Besonders engmaschig, lassen sie den kleinen Blutsaugern keine Chance hindurch zu schlüpfen. Außerdem sollte man darauf achten, keine stehenden Gewässer offen zu lassen. Die Regentonne sollte richtig abgedichtet sein und Pfützen trocken gelegt werden, da die Mücken ihre Eier in stehenden Gewässern ablegen. Auch Tümpel und Teiche sind eine beliebte Brutstätte für Mücken.

Einfache Tipps zum Schutz vor Hautkrebs

Länger werdende Tage. Sonne, die nach draußen lockt. Die Sehnsucht nach Licht und Wärme ist groß. „Unterschätzen Sie nicht die UV-Strahlung der Frühlingssonne“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Genießen Sie die Sonne nach dem langen Winter ohne Hautrötungen und Sonnenbrände. So vermeiden Sie vorzeitiges Altern der Haut und Hautkrebs.“ Orientierung für einen optimalen Sonnenschutz bietet der UV-Index. Er gibt die Stärke der UV-Strahlung an und empfiehlt entsprechende Schutzmaßnahmen.

Ultraviolette Strahlung der Sonne ist ebenso wie die Künstliche in Solarien der größte Risikofaktor für das Entstehen von Hautkrebs. In Deutschland erkranken jährlich etwa 251.000 Menschen neu daran, fast 30.000 davon am gefährlichen schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom. Damit ist Hautkrebs die häufigste Krebsart hierzulande. Ihr kann jedoch gut vorgebeugt werden.

„Richtiger UV-Schutz beginnt damit, intensive Sonneneinstrahlung zu meiden, vor allem in der Mittagszeit“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP). „Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne.“ In der Sonne kommt es dann auf den richten Schutz durch geeignete Kleidung an. Das bedeutet: Kopfbedeckung, dicht gewebtes T-Shirt, Hemd und Schuhe, die den Fußrücken ausreichend bedecken sowie eine Sonnenbrille. Alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel eincremen, das einen Lichtschutzfaktor 30 mit UV-A- und UV-B-Schutz enthält. Für Kinder und Jugendliche sind diese Tipps – vor allem während der Ferien – ganz besonders wichtig, da sie tagsüber viel Zeit im Freien verbringen. Zudem ist der UV-Eigenschutz der Haut in den ersten Lebensjahren noch nicht vollständig entwickelt.

Als tägliches Maß für den richtigen UV-Schutz eignet sich der UV-Index (UVI). Er beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung auf einer Skala von 1 bis 11+. Dabei sind jedem Skalenwert Empfehlungen zum Sonnenschutz zugeordnet. Der UVI ist im Internet abrufbar, zum Beispiel unter www.bfs.de/de/uv/uv2/uv_messnetz/uvi/prognose.html. Für den Monat April werden UVI-Werte zwischen 4 und 6 erwartet, also im Bereich mittel bis hoch.

Weitere Informationen bieten die Ratgeber und Faltblätter der Deutschen Krebshilfe. Diese Infomaterialien können unter www.krebshilfe.de kostenlos bestellt werden.

Schutz für ein starkes Immunsystem

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen nähern sich dem Gefrierpunkt und die Menschen erkälten sich leichter als sonst. Gerade in der kalten Jahreszeit ist es deshalb besonders wichtig, das Immunsystem zu stärken. Denn nur ein starkes Immunsystem kann uns vor Krankheiten schützen.

Die Thymusdrüse ist für das Immunsystem ein außerordentlich wichtiges Organ. Sie befindet sich hinter dem Brustbein und produziert spezielle Eiweißstoffe, sogenannte Thymuspeptide. Die wichtigste Aufgabe der Thymusdrüse ist es, Abwehrzellen so zu programmieren, dass sie krankmachende Eindringlinge erkennen und bekämpfen können. Dieser Vorgang ist sehr wichtig, da das Immunsystem andernfalls den eigenen Körper angreifen könnte.

Die Thymusdrüse liefert jedoch nicht konstant volle Leistung. Bereits in der Pubertät beginnt das Organ sich langsam zurückzubilden. Mit dem 30. Lebensjahr hat sich das Gewicht der Drüse auf ein Viertel reduziert und mit fünfzig ist der Mensch nur noch mit einem winzigen Rest an Thymus ausgestattet. Die Konsequenz: Je älter der Mensch ist, desto weniger Abwehrkräfte hat er. Ein hektisches Arbeitsleben und andere Stressfaktoren können das Immunsystem zusätzlich belasten. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, die Abwehrkräfte gezielt zu stärken.

Das neue Nahrungsergänzungsmittel THYMVITAL® enthält einen Thymusextrakt, der aus allen wichtigen Thymuspeptiden sowie Selen und Zink besteht. Die gefährliche Magenpassage überstehen die empfindlichen Thymuspeptide dank ihrer Verpackung in magensaftresistenten Pellets. Selen ist als Bestandteil schützender Eiweiße lebensnotwendig für den Körper. Darüber hinaus trägt das Spurenelement zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Zink hilft Knochen, Haare, Nägel und Zähne gesund zu halten. Gleichzeitig werden die Abwehrkräfte unterstützt.

Neben der natürlichen Unterstützung des Immunsystems eignet sich THYMVITAL® auch in Fällen, in denen es zu einem erhöhten Bedarf an Selen und Zink kommen kann. THYMVITAL® ist in der Apotheke erhältlich. Eine Packung enthält 30 Kapseln. Weitere Informationen können unter www.biosyn.de abgerufen werden.

Atemwegsinfekten vorbeugen

An einer Atemwegsinfektion kommt man in der kalten Jahreszeit kaum vorbei: Im Büro, im Supermarkt oder in der Straßenbahn, überall begegnen einem Menschen mit Husten oder mit verschnupfter Nase. Jeder Kontakt mit einem Erkrankten erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung. Dr. Olaf Schmidt, Lungenfacharzt, Koblenz, gibt Tipps, wie ein Immunstimulans dabei helfen kann sich vor Atemwegsinfektionen zu schützen.

Das Immunsystem stärken

Zwei bis drei Erkältungen im Jahr sind völlig normal. Manche jedoch erwischt es häufiger, andere werden Husten und Schnupfen gar nicht wieder los und sind bis in den Frühling hinein angeschlagen. „Besonders oft trifft es Menschen, die im Alltag viel Kontakt mit anderen Menschen oder die ein schwaches Immunsystem haben“, so Dr. Schmidt. „Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich bei beiden Gruppen Atemwegsinfektionen vermeiden. Zum Beispiel kann man das Immunsystem mit einem Immunstimulans stärken, das Bakterienfragmente der häufigsten Erreger von Atemwegserkrankungen enthält“, erklärt der Arzt und führt aus: „Die Wirkweise ähnelt einer Impfung: Verabreicht werden Bakterienbestandteile, die keine Erkrankung hervorrufen können. Durch den Kontakt mit ihnen lernt das Immunsystem. Kommt es zu einer Infektion mit einer der enthaltenen Bakterienarten, kann der Körper die Bakterien gezielt bekämpfen und unschädlich machen und so den Ausbruch der Krankheit verhindern.“ Ein Immunstimulans mit Bakterienbestandteilen kann nicht nur in der infektfreien Phase zur Vorbeugung eingenommen werden, sondern auch während einer akuten Atemwegsinfektion. Bei der Auswahl z.B. eines verschreibungspflichtigen Immunstimulans kann der Arzt behilflich sein.

Zusätzliche Hilfe für das Immunsystem

Wer zusätzlich etwas für sein Immunsystem tun möchte, kann seine Abwehrkräfte mit diesen einfachen Tipps stärken:

– Ernähren Sie sich gesund und vitaminreich – essen Sie oft
frisches Obst und Gemüse.
– Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft – mit der richtigen
Kleidung ist ein Winterspaziergang gut für das Immunsystem.
– Achten Sie in Ihrer Wohnung auf die richtige Temperatur: Heizen
Sie die Räume nicht zu stark, lüften Sie regelmäßig und achten
Sie darauf, dass die Luft nicht zu trocken ist.
– Regelmäßige Saunagänge stärken das Immunsystem und schützen Sie
vor Infektionen.
– Wenn möglich, vermeiden Sie Alkohol, Zigaretten und Stress und
gönnen Sie sich und Ihrem Immunsystem regelmäßig
Erholungszeiten.

Sollte es trotz aller Vorsorge zu einer Ansteckung und einer Atemwegsinfektion kommen, ist ein zeitiger Arztbesuch wichtig, um den Infekt nicht zu verschleppen. „Beim Gesundwerden helfen Ruhe, Schlaf und viel trinken“, rät Dr. Schmidt.

Nicht mal jeder Zweite kennt eigenen Impfstatus

Fast vier von fünf Deutschen (78 %) ist ein aktueller Impfschutz wichtig – aber weniger als die Hälfte (39 %) kennt den eigenen Impfstatus vollständig. Das ergab eine Umfrage* der Betriebskrankenkasse Mobil Oil.

Auch wenn 78 % der Befragten angeben, ein aktueller Impfschutz sei ihnen „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“ – wie es um den eigenen Impfschutz steht, können viele nicht mit Sicherheit sagen: Nur 39 % der Deutschen kennen ihren Impfstatus vollständig. Insgesamt 14 % der Befragten kennen den eigenen Impfstatus überhaupt nicht. 17 % der Männer ist der eigene Impfstatus sogar völlig unbekannt, bei den Frauen gibt dies nur rund jede zehnte an (11 %). Auch der Blick in den Impfpass kann nicht bei jedem diese Frage klären, denn: fast jeder fünfte kann nicht mit einem Impfpass aufwarten: 5 % der Befragten gaben an, keinen Impfpass zu haben, 14 % der Befragten wissen nicht, wo sich ihr Impfpass derzeit befindet.

Expertentipp: Den eigenen Impfstatus klären

Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf, empfiehlt: „Wer den eigenen Impfstatus nicht kennt, sollte diesen gemeinsam mit dem Arzt klären. Mediziner sind verpflichtet, Unterlagen zehn Jahre lang aufzubewahren. Wer noch weiß, wo er sich hat impfen lassen, kann in der Praxis nachfragen. Für manche Impfungen – etwa Masern – lässt sich per Blutuntersuchung nachweisen, ob eine Immunisierung besteht. Wo das nicht geht, sollte man im Zweifelsfall noch einmal impfen.“

Unwissen über empfohlene Impfauffrischungen – Erinnerung erwünscht

Auch das Wissen für welche Impfungen Auffrischungen im Erwachsenenalter empfohlen sind, hat längst nicht jeder: Nicht einmal jeder Zweite (45 %) gab an, das zu wissen. 16 % der Befragten gaben zu, „keine Ahnung“ zu haben, 39 % wissen nur teilweise Bescheid oder haben Vermutungen, was Auffrischungsempfehlungen angeht. Allerdings wissen 76 % der Befragten, dass sie innerhalb der vergangenen 10 Jahre eine Impfung erhalten haben – 17 % gaben an, keine Impfung erhalten zu haben und 8 % wissen nicht, ob sie in diesem Zeitraum immunisiert wurden. Deutliche Unterschiede gibt es hier zwischen Ost und West: In den Neuen Ländern geben 81 % an, in den vergangenen 10 Jahren eine Impfung erhalten zu haben, in den Alten Ländern sind es 74 %. Und: Drei von vier Deutschen (76 %) wünschen sich, an fällige Impfauffrischungen erinnert zu werden. Die BKK Mobil Oil bietet für diesen Fall den Erinnerungsservice an. Die personalisierbare Online-Funktion erinnert per E-Mail an empfohlene Impftermine.

Impfschutz aktualisieren – für die Aktiv-Prämie punkten

Zusätzlicher Vorteil für Versicherte der BKK Mobil Oil: Mit einer Impfung oder Impfauffrischung können Teilnehmer des Bonusprogramms fitforcash punkten. Das Prinzip von fitforcash: Wer drei einfache Voraussetzungen für seine Gesundheit erfüllt, erhält die Aktiv-Prämie in Höhe von 200,00 Euro pro Jahr. Angerechnet wird unter anderem eine Auffrischungsimpfung gegen Tetanus oder Diphterie, die Erwachsenen alle zehn Jahre empfohlen wird – ebenso wie die Grippeimpfung. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bkk-mobil-oil.de/fitforcash.

*Befragt wurden durch das Marktforschungsinstitut Ipsos in einer repräsentativen Online-Umfrage (OMNIBUS) 995 Personen ab 18 Jahren. Befragungszeitraum: August 2013