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Leben mit einer Netzhauterkrankung

Gerade Linien verkrümmen sich, Farben werden nicht mehr richtig wahrgenommen und in der Mitte des Blickfeldes erscheint plötzlich ein verschwommener Fleck: Das alles können Symptome einer erblich bedingten Netzhauterkrankung sein, unter der in Deutschland viele tausend Menschen leiden. Wer beim Augenarzt die Diagnose einer sogenannten Makuladystrophie erhält, steht vor großen Herausforderungen. Denn die Erkrankung, bei der die Netzhaut an der Stelle des schärfsten Sehens, der Makula, Veränderungen zeigt, ist nicht heilbar. Auch Kinder und junge Menschen können davon betroffen sein.

Erste Makula-Fachtagung in Münster: Aktionstag für Betroffene

Wie wird künftig mein Alltag aussehen? Wie kann ich mit meiner Angst umgehen? Wo finde ich Hilfe? Welche Förderung gibt es für mein sehbehindertes Kind? Das sind nur einige der vielen Fragen, die sich Erkrankte und Angehörige stellen. Unterstützung bietet ihnen hier zum Beispiel die Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. mit ihren zahlreichen Beratungsangeboten. Zudem veranstaltet der Verein in diesem Jahr gemeinsam mit der Universitäts-Augenklinik Münster die 1. Makula-Fachtagung, zu der auch Betroffene eingeladen sind. Während am 10. Juni 2017 die Experten und Berater im Bereich Sehbehinderungen über seltene Netzhauterkrankungen diskutieren, können sich am 11. Juni alle Patienten und Angehörigen über Krankheitsbilder wie Morbus Stargardt, LHON, Morbus Best und andere Makulaerkrankungen informieren und austauschen. Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten bis zum 1. Mai gibt es unter www.pro-retina.de.

Hilfreiche Infobroschüre

Betroffene kommen auch in der kostenlosen Informationsschrift zur Juvenilen Makuladystrophie „Farben des Lebens“ zu Wort – etwa die Chemieingenieurin Daniela Wüstenhagen, die unter dem sogenannten Morbus Best leidet. Ihre zwei Kinder sind ebenfalls betroffen. „Ich rate zum Beispiel dazu, die Kinder nicht dauernd zu fragen, was sie gerade sehen. Man kann darauf vertrauen, dass sie ihre eigenen Strategien mit den Sehstörungen finden“, so Wüstenhagen. Die Broschüre der Selbsthilfevereinigung kann bei der Geschäftsstelle unter Telefon 0241-870018 bestellt werden. Sie kombiniert Patientenerfahrungen mit medizinischen Informationen über die Veränderungen der Netzhaut und richtet sich an alle, die mehr darüber wissen möchten. Auch Informationen über Hilfsmittel, rechtliche und psychische Aspekte wurden zusammengestellt.

„Auf Augenhöhe – gemeinsam für gutes Sehen“

Dem diesjährigen Thema der Woche des Sehens (8. bis 15. Oktober) entsprechend werden am Mittwoch, 14. Oktober beim Chat auf www.woche-des-sehens.de Fragen rund um diabetische Augenkrankheiten auf Augenhöhe thematisiert. Dr. Georg Spital, Generalsekretär der Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ gibt von 14 bis 16 Uhr Hinweise, wie Patienten mit Diabetes langfristig ihr Augenlicht erhalten können.

Diabetiker und Augenärzte sind in den Bemühungen um den Erhalt des Augenlichts Verbündete. Einmal im Jahr zum Augenarzt – das ist für Zuckerkranke eine wichtige Vorsorgemaßnahme, um die Sehschärfe zu erhalten. Denn die diabetische Netzhauterkrankung und der Graue Star zählen zu den schwerwiegenden Folgekrankheiten des Diabetes mellitus. Die Entstehung verläuft dabei oft schleichend und wird bei einer augenärztlichen Untersuchung in der Regel schneller entdeckt als vom Patienten selbst bemerkt. Im Frühstadium lassen sich diabetische Augenerkrankungen oft gut behandeln, so dass eine dauerhafte Sehbeeinträchtigung vermieden werden kann. Die konsequente Kontrolle von Blutzucker und Blutdruck tut ein Weiteres, um Schäden zu vermeiden.

Erfolgreiche Bemühungen um das Augenlicht

Nach 20 Jahren mit Diabetes Typ 1 zeigen sich etwa bei der Hälfte der Betroffenen Veränderungen an der Netzhaut. Nach 40 Jahren sind etwa 85 Prozent der Patienten von einer Netzhauterkrankung betroffen; bei der Hälfte von diesen liegt eine schwere, fortgeschrittene Form der Augenkrankheit vor. So schlimm diese Zahlen auch sind und so sehr sie zeigen, wie wichtig regelmäßige Augenkontrollen sind, verglichen mit älteren Zahlen zeigen sie, dass die Bemühungen, das Augenlicht der Patienten zu erhalten, bereits Fortschritte erreicht haben: Älteren Daten zufolge litten nach 20 Jahren bereits 95 Prozent der Diabetes-Patienten an einer Netzhautkrankheit. Heutzutage werden jedoch die Blutzucker- und Blutdruck-Werte konsequenter eingestellt und den Patienten wird die regelmäßige augenärztliche Kontrolle nahegelegt.

Beim Typ 2 Diabetes, der oftmals sehr schleichend beginnt, müssen Augenärzte leider feststellen, dass nicht selten schon bei der Erstdiagnose der Zuckerkrankheit die Netzhaut bereits geschädigt ist. Manchmal erkennen überhaupt erst die Augenärzte bei einer Augenuntersuchung die Zuckerkrankheit – die Patienten selbst wissen noch gar nichts davon.

Früherkennung ist das A und O

Ganz wesentlich für den Erfolg der augenärztlichen Therapie ist, dass die krankhaften Prozesse so früh wie möglich erkannt und unterbunden werden. Die Initiativgruppe „Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen“ und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands raten deshalb: Jeder Diabetiker sollte einmal jährlich zum Augenarzt gehen, auch wenn noch keine Schäden am Auge bekannt sind und der Patient gut sieht. Sobald erste Veränderungen zu beobachten sind, werden die Untersuchungsintervalle individuell abgestimmt. Es gibt eine zunehmende Zahl an Behandlungsmöglichkeiten, die vielfach sogar eine Sehverbesserung erzielen können, wenn rechtzeitig behandelt wird. Eine Erblindung ist heute bei regelmäßiger Untersuchung und stadiengerechter Therapie fast immer vermeidbar!

Chat am 14. Oktober von 14 bis 16 Uhr

Diabetes ist eine komplexe Krankheit und in jedem einzelnen Fall gilt es, die richtige Strategie zu finden, um Folgeschäden zu vermeiden oder in den Griff zu bekommen. Die Woche des Sehens lädt in diesem Jahr erstmals zu einem Chat ein, bei dem Betroffene oder auch Angehörige einem erfahrenen Augenarzt Fragen stellen können. Den Besuch beim Augenarzt kann ein solcher Austausch selbstverständlich nicht ersetzen. Doch fundierte Informationen vom Experten können dazu beitragen, die Partnerschaft zwischen Augenärzten und Patienten zu verbessern.

Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2015

Die Woche des Sehens unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause wird von sieben Partnern gemeinsam getragen: der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Seit dem Jahr 2002 informiert die bundesweite Kampagne mit vielfältigen Aktionen über die Bedeutung guten Sehvermögens und klärt über die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern auf. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.

Weitere Informationen finden Sie auf www.woche-des-sehens.de oder www.facebook.com/WochedesSehens.

Bindehautentzündung nur ein bis zwei Tage selbst behandeln

Zu viel Sonne, gechlortes Wasser oder zu viel Wind: Rote, brennende oder juckende Augen sind oft ein Symptom einer Bindehautentzündung. Sie entsteht, wenn die Augen gereizt werden oder mit Bakterien oder Viren infiziert sind. Nicht immer sind gerötete Augen harmlos. „Eine Behandlung in Eigenregie ist mit rezeptfreien Medikamenten für ein bis zwei Tage möglich. Zum Augenarzt sollte man gehen, wenn die Beschwerden länger als zwei bis drei Tage andauern oder wenn Schmerzen oder Sehstörungen auftreten“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer.

Gegen trockene Augen oder bei einem Fremdkörpergefühl im Auge werden „künstliche Tränen“ eingesetzt. Das sind Tropfen oder Gele, die das Auge feucht halten und schmieren. Trockene Augen können eine Nebenwirkung von Medikamenten sein: Zum Beispiel trocknen einige Medikamente gegen Depressionen oder Bluthochdruck die Augen aus. Ist die Rötung durch eine Allergie verursacht, helfen Augentropfen mit antiallergischen Wirkstoffen. Rezeptfreie Augentropfen mit gefäßzusammenziehenden Wirkstoffen können den Blutdruck steigern. Patienten mit Bluthochdruck oder einer Schilddrüsenüberfunktion sollten sie nur nach ärztlichem Rat anwenden.

Auch Hausmittel können helfen: Kompressen mit kaltem Wasser werden oft als angenehm empfunden. Kältepackungen aus der Gefriertruhe sind aber nicht empfehlenswert, da sie zu kalt sind. Auflagen mit Kamillen- oder andere Kräutertees sind ebenfalls nicht geeignet, denn sie können Bakterien in die Augen einschleppen. „Sind die Augen gereizt, brauchen sie Ruhe – also besser nicht lange lesen und Bildschirmarbeit vermeiden“, rät Benkert. Auf Kontaktlinsen und das Reiben des Auges sollten Betroffene verzichten.

Benkert: „Bei der Anwendung von Augentropfen passieren leicht Fehler. Der Apotheker demonstriert seinen Patienten gerne die korrekte Handhabung.“ Augentropfen sind nach Anbruch nur begrenzt haltbar – je nach Präparat zwischen einem Tag und sechs Wochen. Das Öffnungsdatum deshalb am besten direkt auf der Packung notieren. Einmal-Augentropfen sollten nicht aus falsch verstandener Sparsamkeit länger als einen Tag angewendet werden, sonst kann es zu einer Infektion des Auges kommen.

Woche des Sehens vom 8.-15. Oktober

„Einblick gewinnen!“, heißt es während der diesjährigen Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober. Dazu ruft auch die Schirmherrin der Aufklärungskampagne auf, Fernsehjournalistin Gundula Gause. Sie unterstützt damit die Arbeit der Augenärzte, Selbsthilfeorganisationen und internationalen Hilfswerke. Diese machen mit der Aktionswoche bereits zum zwölften Mal auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit und die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam.

„Aufklärung ist wichtig“

„‚Einblick gewinnen!‘ meint, dass sich jeder selbst mit Sehen und Sehbehinderung auseinandersetzen sollte, sich informieren, aber auch selbst aktiv werden sollte“, erklärt Gundula Gause das Motto der diesjährigen Kampagne und macht damit deutlich, wie wichtig neben der Aufklärungsarbeit die Eigenverantwortung jedes Einzelnen bei diesem Thema ist. Es geht aber nicht nur um die eigene Vorsorge. Aufschlussreich kann es auch sein, sich selbst in die Lage eines Menschen mit Sehbehinderung zu versetzen. Dazu besteht bei vielen Veranstaltungen zur Woche des Sehens im gesamten Bundesgebiet Gelegenheit. Gegenstände nur mit Hilfe des Tastsinns zu erkennen oder mit einem Langstock und durch eine Simulationsbrille vorübergehend sehbehindert einen Parcours zu bewältigen, wird dabei zur Herausforderung.

Spielerisch Wissen erweitern

Dass Aufklärungsarbeit zum Thema Sehen und Sehbehinderung nicht trocken sein muss, beweist die Aktionswoche auch auf ihrer Internetseite www.woche-des-sehens.de. Hier finden Interessierte zum Start der Woche am 8. Oktober eine Unterseite mit optischen Phänomenen sowie ein Wissensquiz zum Thema. Höhepunkte im Verlauf der Kampagne sind die beiden internationalen Aktionstage „Welttag des Sehens“ am 10. Oktober, der auf die weltweite Initiative „VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht“ hinweist, sowie der „Internationale Tag des weißen Stocks“ der Vereinten Nationen am 15. Oktober, an dem seit 1969 blinde Menschen auf ihre Möglichkeiten und Probleme in der Gesellschaft aufmerksam machen.

Die Partner der Woche des Sehens

Getragen wird die Aktionswoche von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.

Weitere Informationen finden Sie auf www.woche-des-sehens.de oder www.facebook.com/WochedesSehens.

Unerkannte Reiseerkrankung Trockenes Auge

Durchfall, Fieber und Erkältung sind die Urlaubskiller Nummer eins. (1) Eine Reisekrankheit, die oft ignoriert oder vergessen wird, ist das Trockene Auge. Der unliebsame Urlaubsbegleiter äußert sich durch lästiges Jucken und Brennen oder aber auch durch gerötete, glasige Augen. Zahlreiche Faktoren während der Reise begünstigen die Symptome oder können sie sogar verschlimmern. Augentropfen aus der Apotheke, zum Beispiel von Opticalm, können helfen, dass es erst gar nicht dazu kommt. Sie befeuchten das Auge langanhaltend und machen sie unverzichtbar für jede Reiseapotheke sowie unvergessliche Urlaubsaugenblicke.

Fast jeder zweite Deutsche hat Angst, während einer Reise zu erkranken. (1) Dabei denken viele Urlauber aber nur an gesundheitliche Probleme, die allseits bekannt sind. „Das Trockene Auge wird auf Reisen oft vergessen“, so Priv.-Doz. Dr. Philipp Steven, Leiter der Spezialsprechstunde für Trockenes Auge an der Uniklinik Köln. „Symptome wie Jucken und Brennen werden einfach ignoriert. Dabei kann es weitreichende Folgen haben, wenn man nichts dagegen tut.“ Der Experte empfiehlt daher Augentropfen unbedingt in der Reiseapotheke zu haben. „Produkte mit Hyaluronsäure und Hypromellose beispielsweise bilden einen stabilen Schutzfilm auf dem Auge und sorgen so für eine lang anhaltende Befeuchtung und Linderung der Beschwerden.“ Augentropfen sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, zum Beispiel von Opticalm.

So entsteht das Trockene Auge im Urlaub

Viele Faktoren auf Reisen begünstigen die Entstehung oder Verschlimmerung des Trockenen Auges. So führt zum Beispiel das Gebläse im Auto, die Klimaanlage im Zug, die trockene Luft im Flugzeug oder aber auch die hohe Sonneneinstrahlung und starker Wind am Urlaubsort zur schnelleren Verdunstung des Tränenfilms. Dies hat zur Folge, dass die Augen nicht ausreichend mit Feuchtigkeit benetzt werden. Es kann zu Reizungen kommen, oft auch Rötungen und dem Gefühl, ein Sandkorn im Auge zu haben.

Das hilft bei Trockenen Augen auf Reisen

Schon einfache Maßnahmen können dazu beitragen, dass Symptome gar nicht erst entstehen. So hilft beispielsweise das Tragen einer eng anliegenden Sonnenbrille, häufiges Blinzeln oder das Vermeiden frontaler Belüftung, Beschwerden vorzubeugen oder zu mildern.

„Auch Tränenersatzmittel aus der Apotheke helfen, dem Trockenen Auge entgegenzuwirken. Sie können schnell und einfach selbst angewendet und problemlos im Handgepäck mitgeführt werden – das macht sie zum idealen Begleiter für die Reise“, so Steven. „Dabei sollte man darauf achten, dass die Produkte keine Konservierungsstoffe enthalten, die die Augen noch zusätzlich reizen können.“ Passende Produkte gibt es in der Apotheke beispielsweise von Opticalm: Beruhigende Augentropfen Plus enthalten einen einzigartigen Wirkstoffkomplex aus Hyaluronsäue und Hypromellose. Sie sorgen für eine schnelle, lang anhaltende Befeuchtung und sind in kleinen, wiederverschließbaren Einzeldosen erhältlich. Das Augenspray Lipomyst eignet sich besonders für Personen mit trockenen Augen, die mit der Anwendung von Tropfen nicht gut zurechtkommen. Da beim Auftragen des Sprays zudem kein Spiegel benötigt wird und Make-up sowie Kontaktlinsen kein Problem darstellen, ist seine Anwendung auch unterwegs problemlos möglich. Das Spray wird einfach und schnell auf das geschlossene Lid gesprüht. Beim Öffnen des Auges verteilen sich die in der Flüssigkeit enthaltenen Phospholipide. Dies führt zur Schließung der Risse im Tränenfilm und zur Stabilisierung des Tränenfilms. Beide Produkte sind frei von Konservierungsstoffen. Ihre Verträglichkeit wurde augenärztlich getestet.

Opticalm Beruhigende Augentropfen Plus:

10 wiederverschließbare Einzel-Ophtiolen à 0,5 ml kosten 7,95 Euro (AVP); 20 Stück kosten 12,95 Euro (AVP). Sie sind exklusiv in der Apotheke erhältlich.

Opticalm Lipomyst: Das Spray (10 ml) ist für 12,95 Euro (AVP) in der Apotheke erhältlich.

(1) TNS-Infratest, 2009

Zwölfte Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober

„Einblick gewinnen!“ heißt es während der diesjährigen Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober. Mit diesem Thema werden Augenärzte, Selbsthilfeorganisationen und internationale Hilfswerke bundesweit auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit und die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam machen. Die Fernsehjournalistin Gundula Gause ist, wie auch in den Vorjahren, Schirmherrin der Kampagne.

Die Woche des Sehens bietet als Aktionswoche den perfekten Anlass, Leser, Zuschauer und Zuhörer über die Themen Augengesundheit, Bedürfnisse von betroffenen Menschen sowie die Auswirkung von Sehbehinderungen und Blindheit in Deutschland und weltweit zu informieren.

Blindheit verstehen und verhüten

Heutzutage kann Blindheit immer häufiger verhindert werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch der regelmäßige Besuch beim Augenarzt, der Augenerkrankungen, die zur Erblindung führen können, früh erkennen und behandeln kann. Daher raten Augenärzte unter dem Motto „Einblick gewinnen – Durchblick behalten!“ zu regelmäßigen Augenuntersuchungen.

Blinde und sehbehinderte Menschen können selbst am besten vermitteln, welche Bedürfnisse sie haben und wie sie sich in ihrer Lage zurechtfinden – beispielsweise durch den Einsatz von Hilfsmitteln. Dies nutzt nicht nur anderen Betroffenen, sondern sensibilisiert auch Sehende für deren Belange. Aus diesem Grund laden die Selbsthilfeorganisationen in diesem Jahr ein: „Einblick gewinnen – in den Alltag sehbehinderter und blinder Menschen!“

Eine Operation am Grauen Star kann ein Leben verändern. Plötzlich wieder sehen zu können, ist für die Menschen ein Geschenk und für die Arbeit der internationalen Hilfswerke ein großer Erfolg. Denn Blindheit führt in Entwicklungsländern fast immer zu Armut. Daher machen die Hilfswerke in diesem Jahr unter dem Motto „Einblick gewinnen – weltweit Erfolge sehen!“ auf ihre Arbeit aufmerksam.

Die Partner der Woche des Sehens

Getragen wird die Woche des Sehens von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland.