Archiv der Kategorie: Psyche

Die besten Wege zur inneren Ruhe

Immer mehr Menschen geraten im modernen und hektischen Alltag unter Leistungsdruck: Ärger in der Familie oder am Arbeitsplatz, volle Terminkalender oder Anpassungsprobleme an neue berufliche Herausforderungen: Die Auslöser für Stress im Alltag sind vielfältig. Immer mehr Arbeitgeber setzen beispielsweise eine ständige Erreichbarkeit ihrer Mitarbeiter per E-Mail oder Handy voraus – das macht ein Abschalten vom Job fast unmöglich. Häufig sind gestresste Menschen zudem Perfektionisten, die hohe Anforderungen an sich selbst stellen und äußerst gewissenhaft arbeiten. Sie sind oft der Ansicht, ihre Umwelt nur so wirklich zufriedenstellen zu können. Daher lässt es ihr enormes Verantwortungsbewusstsein auch nur selten zu, Aufgaben an andere zu delegieren. Doch permanente Anspannung und Überforderung können die innere Balance schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Stress kann sich dann auch körperlich bemerkbar machen – zum Beispiel durch Schwitzen, Unkonzentriertheit, Nervosität, wiederkehrende Infekte bis hin zu Magen-Darm-Problemen oder Herz-Kreislauf-Störungen. Finden die Betroffenen dann auch noch in der Nacht keinen erholsamen Schlaf, kommen Erschöpfung und Übermüdung hinzu.

Wege zur inneren Ruhe: Unterschiedliche Reaktionen auf Stress

Forscher, darunter auch die „Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit“, haben herausgefunden, dass die Geschlechter unterschiedlich auf Stress reagieren. Während Frauen ihre Verärgerung lieber in Gesprächen zum Ausdruck bringen, begegnen Männer Stress in ihrem Alltag eher mit Verdrängung oder Rückzug. Sie suchen zudem wesentlich häufiger in Suchtmitteln wie Alkohol und Zigaretten Zuflucht, anstatt nach Lösungswegen zu suchen. Doch auch wenn Männer und Frauen unterschiedlich auf Stress reagieren, so sind sie durch Zeit- und Leistungsdruck sowie Überforderung gleichermaßen betroffen. Auch Monotonie am Arbeitsplatz, fehlende Anerkennung und die Angst, den Job womöglich zu verlieren, belasten sie in gleicher Weise. Frauen leiden dabei häufig unter einer Mehrfachbelastung: Als Mütter, Hausfrauen und Berufstätige müssen sie mitunter in gleich mehreren Lebensbereichen enormen Druck aushalten. Wer dabei von Haus aus sehr harmoniebedürftig ist, leidet meist besonders unter angespannten Situationen und Konflikten. Daher ist es keine Lösung, Probleme zu ignorieren oder angespannte Situationen dauerhaft beizubehalten. Im Gegenteil: Das ist allenfalls der direkte Weg in Richtung Depression, Krankheit und Burnout.

Natürliche Hilfsmittel

In besonders hektischen Zeiten kann daher neben regelmäßiger Bewegung das Erlernen und Ausüben von Entspannungstechniken sehr hilfreich sein, damit der Körper im Gleichgewicht bleibt. Dazu zählen vor allem Meditation, Yoga und autogenes Training, wodurch man in stressigen Situationen bewusst innehalten kann. Indem man dem eigenen Atem dabei folgt, wie er in den Körper hinein- und wieder hinausströmt, kann man Stress hervorragend ausblenden. Viele Menschen schwören dabei auch auf die Unterstützung von Aromalampen und Entspannungsmusik. Natürliche Arzneimittel wie Neurexan können zudem für mehr Gelassenheit und Ruhe sorgen. Gerade bei Unruhezuständen und Schlafstörungen können die enthaltenen Wirkstoffe der Passionsblume effektiv unterstützend wirken, während gleichzeitig Hafer bei Überforderung und Erschöpfung stärken kann, Zinkvalerianat und Kaffeesamen nervliche Anspannungen ausgleichen können.

Freiräume schaffen

Besonders wichtig sind auch persönliche Erholungszeiten, die übrigens überhaupt nichts mit Egoismus zu tun haben. Wer dennoch dauerhaft überlastet und gestresst ist, sucht sich am besten Hilfe. Im Berufsleben sollte zudem überprüft werden, welche Aufgaben und Tätigkeiten besonders viel Zeit einfordern. Dabei kann es helfen, einen konkreten Zeitrahmen für Telefonate und Besprechungen festzulegen und auch einzuhalten. Sinnvoll ist es zudem, Prioritäten täglich zu überprüfen und das eigene Tagespensum genau durchzuplanen. So lassen sich die wirklich wichtigen Aufgaben identifizieren und sinnlose Zeitfresser eliminieren. Unwichtiges sollte möglichst delegiert werden. Die dadurch entstehenden freien Zeitfenster lassen sich dann bewusst für Erholung nutzen. Sei es regelmäßiger Sport, ein gutes Buch, Saunabesuche, Spaziergänge oder Treffen mit Freunden – eine aktive Gestaltung der freien Zeit sorgt für den benötigten Abstand vom Alltagsstress.

Schlafstörungen begegnen

Allerspätestens wenn Nervosität und Anspannung den Tagesablauf bestimmen und einen die eigenen Sorgen nachts um den Schlaf bringen, sollte man nach konkreten Lösungen suchen. So einfach und plausibel es auch klingt, rechtzeitig ins Bett zu gehen, einzuschlafen und am nächsten Tag wieder ausgeruht aufzuwachen – in der Realität gestaltet sich genau das mitunter als äußerst schwierig. Zwar fallen viele abends müde ins Bett, können aber dennoch nicht gleich einschlafen. Anstatt endlich zur Ruhe zu kommen, beginnt vielmehr eine innere Unruhe. Die Gedanken kreisen dann häufig um den Alltagsstress und sorgen dafür, dass man gar nicht oder nur sehr leicht schläft. Viele schrecken nachts sogar regelmäßig aus dem Schlaf hoch. Da verwundert es kaum, dass sich die Angst vieler verstärkt, den täglichen Anforderungen in unausgeschlafenem Zustand erst recht nicht mehr genügen zu können.

Achtet man jedoch tagsüber darauf, genügend Entspannungsmomente in sein Alltagsgeschehen einzuflechten, nimmt man abends automatisch weniger Sorgen und Stress mit ins Bett. Neben Entspannungstechniken eignen sich dabei auch ( http://www.tipps-gegen-stress.de/ratgeber-stress/alltagsstress.html ) natürliche Arzneimittel, die zwar dabei helfen, ausgeglichener zu werden, die Leistungsfähigkeit jedoch nicht negativ beeinflussen. Damit die Nacht auch wirklich ruhig und erholsam ist, sollte man Sorgen und Probleme im Vorfeld so gut es geht ausschalten. Das gilt auch für spannende TV-Krimis, die im Schlafzimmer nichts zu suchen haben. Da eine unangenehm hohe Raumtemperatur und stickige Luft das Einschlafen erschweren, sollte man hier für Abhilfe sorgen. Leidet man nachts unter kalten Füßen, greift man besser zu Bettsocken oder einer Wärmflasche. Auch ein warmes Bad, leise Musik, ein Spaziergang oder ein Glas heiße Milch können das Einschlummern erleichtern.

Wer sich vom Schnarchen seines Partners gestört fühlt, sollte überlegen, in getrennten Zimmern zu schlafen. Gerade Frauen schlafen häufig schlechter, wenn sich ihr Partner im gleichen Raum befindet. Dabei liegt die empfohlene Schlafdauer bei sieben Stunden und sollte auf Dauer nicht unterschritten werden. Man sollte den Schritt der getrennten Schlafstätten daher durchaus in Erwägung ziehen, um die eigene körperliche wie geistige Gesundheit zu gewährleisten und seine Lebensqualität nicht dauerhaft zu beeinträchtigen.

Jeder zehnte Beschäftigte in der EU war bereits depressiv

Der Fachverband European Depression Association (EDA) führte unter 7.000 europäischen Arbeitnehmern eine Umfrage durch. Dabei stellte sich heraus, dass zehn Prozent der Arbeitnehmer aufgrund einer Depression bereits mindestens einmal nicht mehr arbeitsfähig gewesen waren. Jeder Depressionsschub ist demzufolge durchschnittlich für einen Ausfall von 36 Arbeitstagen verantwortlich. Im Schnitt am längsten – nämlich 41 Tage – mussten deutsche Beschäftigte bei einem Depressionsanfall ihrer Arbeit fernbleiben. Parallel dazu beklagten die deutschen Arbeitnehmer, die an der Umfrage teilnahmen, besonders die mangelnde Unterstützung durch ihren Arbeitgeber. Alles in allem sind Schätzungen zufolge allein vier Millionen Bundesbürger von Depressionen betroffen – aber lediglich jeder Zehnte davon wird langfristig gesehen angemessen behandelt.

Nach einigen Wochen sollte man aufmerksam werden

Demzufolge sind Depressionen eine Volkskrankheit – trotzdem werden sie bei vielen Menschen nicht erkannt. Freunde oder Verwandte sollten aufmerksam werden, falls jemand aus dem persönlichen Umfeld wochenlang über mehrere typische Symptome klagt: Dies können Schlafstörungen, ein Mangel an Energie oder innere Unruhe sein. Dr. Morad Ghaemi, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie aus Bergheim bei Köln, betont allerdings, dass Überlastungsgefühle und vorübergehende Schlafschwierigkeiten prinzipiell noch kein Grund zur Sorge seien. Problematisch werde es, falls diese Phase länger als einige Wochen anhalte. Spätestens jetzt sollte man auf Hilfe zurückgreifen. Der primäre Ansprechpartner sei der Hausarzt, er wisse meist über das familiäre, soziale und berufliche Umfeld des Betroffenen Bescheid und werde unter Umständen eine Überweisung an einen Psychotherapeuten oder Psychiater vornehmen.

Ursache für Depressionen: Sorgen am Arbeitsplatz

Häufig sind als Ursachen für Depressionen Sorgen, Probleme und eine Überlastung am Arbeitsplatz auszumachen. Detlef Staadt, Diplom-Psychologe aus Offenburg, weist darauf hin, dass sowohl bei Burnout als auch bei Depressionen stark ausgeprägte emotionale Erschöpfungszustände, ein verringertes Engagement und Tendenzen sozialen Rückzugs festzustellen seien. Dazu kämen parallel psychosomatische Reaktionen hinzu. Wegen dieser Überschneidungen im Hinblick auf die Symptome könne ein Burnout-Syndrom auch einen Risikofaktor für eine Depression darstellen.

Dr. Christine Rummel-Kluge ist Geschäftsführerin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Sie betont die Unterschiede, die es zwischen einem Burnout und einer Depression gibt. Ein Burnout sei „kontextbezogen“ zu sehen, eine Depression beträfe dagegen alle Lebensbereiche. Generell, so Rummel-Kluge, sei es deshalb bedeutsam, auf professionelle Unterstützung etwa durch den Hausarzt zurückzugreifen und zu analysieren, ob die Lustlosigkeit und Niedergeschlagenheit eventuell nicht nur die Arbeit, sondern auch andere Lebensbereiche beträfen.

Private Vorsorge für den Fall der Fälle

Psychische Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen können dazu führen, dass Arbeitnehmer nicht mehr in der Lage sind, ihren Beruf auszuüben. Christoph Andersch von den Ergo Direkt Versicherungen (www.ergodirekt.de) weist darauf hin, dass es dann vom Staat nur eine geringe Unterstützung gebe. Diese reiche oft kaum über Hartz-IV-Niveau hinaus und stelle damit nur eine Grundversorgung dar. Andersch empfiehlt daher den frühzeitigen Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Speziell jüngere Menschen in einer guten gesundheitlichen Verfassung könnten dieses Risiko üblicherweise problemlos absichern. Die Berufsunfähigkeitsrente sollte nach Ansicht von Christoph Andersch bei etwa 70 bis 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens liegen.

Buchtipp: Günter Niklewski, Rose Riecke-Niklewski: Depressionen überwinden: Niemals aufgeben! Erschienen bei der Stiftung Warentest, 5., überarbeitete Auflage 2010, ISBN 978-3-937880-99-0, 19,90 Euro.

Endlich raus aus dem Psychosumpf!

Unter der Dachkampagne „www.deutschland-wird-emotional-stark.de !“, begeht der Verband Psychologerischer Berater am 19.01.2013 den „Tag der emotionalen Stärke“.

„Mit diesem Tag der emotionalen Stärke wollen wir den Deutschen bewusst machen, dass wir immer mehr zum Volk der Problemdenker werden.“, so Sandra Neumayr Vizepräsidentin des Verbandes und Verfasserin des Beratungskonzeptes „Krisenintervention durch lösungsfokussierte Beratung“.

„Die Philosophie der Deutschen ist: Jammern, Probleme wälzen, Leiden, sich Beschweren und am Ende Schwarz sehen! Seit Jahren leiden alle immer unter denselben Problemen, und merken, dass sie eigentlich allein nicht weiter kommen. Doch damit sollte jetzt Schluss sein.“ Sandra Neumayr zeigt durch ihre langjährige Beratungserfahrung zusammen mit dem Verband einen greifbaren Ausweg aus der Spirale.

Einzigartig ist dabei der Lösungsansatz in der psychologischen Beratung.

Bislang hat Max Mustermann bei einer Reifenpanne so reagiert: aussteigen, Schaden feststellen, Schadensursache suchen (Der Nagel? Wie kam er dort hin? Wenn die Vorderfrau besser gefahren wäre -und die Sonne geschienen hätte-wäre es nicht passiert!) Nagel suchen. Reifenpreise vergleichen. Über Preise jammern. Den zu geringen Verdienst beklagen. Reifen wechseln. Schlecht gelaunt weiterfahren. Später dann Stress mit den Kollegen und Streit mit der Ehefrau. Schlimm, was ihm wieder passiert ist. Der Tag ist im Eimer. Max ist mal wieder ein Opfer der Umstände, Pechvogel eben. Kein Talent zum glücklichen Leben.

„Aber es geht auch anders“, sagt Sandra Neumayr „Wir recherchieren nicht in der Kindheit, ob Max vielleicht damals negative Erfahrungen mit Spielzeugautos gemacht hat. In unseren psychologischen Beratungsgesprächen werden Max Mustermann Strategien vermittelt, mit deren Hilfe er sich schon beim Erkennen der Reifenpanne lediglich auf die Schadensbehebung konzentriert. So entfällt der Weg in die Problemspirale. Keine Selbstzweifel, kein Stress mit den Kollegen, kein Streit mit der Partnerin, der Ärger bleibt aus. Max Mustermann hat einen stressfreien Tag und erholsamen Abend.“

Mit dem Tag der emotionalen Stärke sollen die Deutschen wachgerüttelt werden.

Anstatt dauerhaft in der Problemspirale zu verharren, sollen die Deutschen motiviert werden, professionelle Beratung in Problem- und Entscheidungssituationen in Anspruch zu nehmen. Belastende, schwer zu bewältigende Situationen können so erleichtert, verändert und gelöst werden.

„Unser“ Max Mustermann ist somit kein Depressionsgefährdeter oder Burnout Kandidat. Unsere Beratung ist evaluier bar.

Sie erkennen sich in Max Mustermann wieder? Dann nutzen Sie unser kostenlos und unverbindliches Angebot: Testen Sie in den nächsten 4 Wochen gratis eine Stunde psychologische Beratung und finden Sie den Weg aus Ihrer eigenen Problemspirale.

Anmeldungen für Beratungsstunden können Sie sich diskret, kostenlos und unverbindlich auf www.verband-psychologischer-berater.de

Wer unter psychischen Problemen leidet, möchte schnelle Hilfe

Leider warten Betroffenen häufig monatelang auf einen freien Therapieplatz. Was viele nicht wissen, Krankenkassen können die Kosten für eine private Psychotherapie erstatten.

Heidi S. leidet unter einem starken Erschöpfungszustand. Nachdem sie 8 Psychotherapeuten mit Kassenzulassung angerufen und ihr der früheste Therapiebeginn in 6 Monaten in Aussicht gestellt wurde, erfuhr sie von der Möglichkeit einer Behandlung in einer Privatpraxis.

Krankenkasse informieren zögernd
Sie hatte bei ihrer Krankenkasse nach weiteren Möglichkeiten einer Therapie gefragt, bekam aber die Auskunft, sie müsse eben auf einen freien Platz warten.
Nachdem sie sich an eine unabhängige Patientenberatung gewandt hatte, erfuhr sie, Krankenkassen erstatten unter bestimmten Voraussetzungen eine private Psychotherapie.

Gesetzlicher Rahmen
Die Kostenerstattung ist im § 13 Abs. 3 SGB V geregelt:
Wenn die Versorgung mit psychotherapeutischen Leistungen nicht ausreichend ist und die Wartezeiten mehrere Monate betragen, ist ein Anspruch auf Kostenerstattung gegeben. Krankenkassen sind gemäß ihres Sicherstellungsauftrages verpflichtet, ihren Versicherten eine zeitnahe Behandlung zu ermöglichen.

Patienten müssen Bedarf nachweisen
Betroffene können die Kostenerstattung von ihrer Krankenkasse verlangen. Wenn der Antrag Aussicht auf Erfolg haben soll, muss in einem Protokoll nachgewiesen werden, sie haben mehrere Psychotherapeuten kontaktiert und diese können in den nächsten Monaten keinen freien Platz anbieten.
Der Hausarzt muss eine Notwendigkeitsbescheinigung für die Therapie ausstellen.
Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung und Heilpraktiker (Psychotherapie) können bei der Antragstellung beraten und stellen die erforderliche Behandlungsbescheinigung aus.